Schwerpunkt der Stunde ist die Förderung der Kompetenz Sprechen. Die Anbahnung einer basalen Sprechfertigkeit ist eines der Hauptziele des Fremdsprachenunterrichts. Die mündliche Kommunikation kann durch Dialoge gefestigt werden, in denen die Schüler bestimmte Redemittel für Alltagssituationen einüben. Die Schüler können die Redemittel nach ausreichender Automatisierung zu einem späteren Zeitpunkt auch in anderen Situationen einsetzen und anpassen.
In dieser Stunde wird das Sprechen in Form eines Dialogs am Telefon geübt. Die Schüler sollen im Sinne des dialogischen Sprechens in einem Kino anrufen und sich Karten für eine Kinovorstellung reservieren. Da Kinobesuche zum Alltag der Schüler gehören, bietet der Sprechanlass einen Lebensweltbezug. Ein Schüler bleibt in der Situation in seiner Rolle, während der zweite Schüler die Rolle des Telefonierenden übernimmt.
Das Material enthält den vollständigen Unterrichtsentwurf mit allen Materialien (Partnerkarten, Strukturkarten, Hörauftrag). Die Stunde wurde mit einer 2+ bewertet.
Inhaltsverzeichnis
0. Individuelle Kompetenzentwicklung der Lehrenden
1. Thema der Unterrichtseinheit: Une semaine d’ échange scolaire
2. Kompetenzen und Standards
3. Fachlich-inhaltlicher Schwerpunkt - Analyse der Aufgabe
4. Didaktisch-methodische Überlegungen
5. Verlaufsplanung
6. Literatur
7. Anhang
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel der Unterrichtsstunde ist die Förderung der Sprechkompetenz durch die Einübung alltagsnaher Dialoge, wobei die Schüler in der Rolle als Kunden und Kinomitarbeiter praxisrelevante Redemittel für eine Reservierungssituation am Telefon anwenden.
- Förderung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit
- Authentische Anwendung von Redemitteln in einer Alltagssituation (Kino)
- Einsatz und Festigung offizieller Zeitangaben und Preisnennungen
- Binnendifferenzierung durch unterschiedliche Strukturkarten und Rollen
Auszug aus dem Buch
3. Fachlich-inhaltlicher Schwerpunkt - Analyse der Aufgabe
Schwerpunkt der Stunde ist die Förderung der Kompetenz Sprechen. Die Anbahnung einer basalen Sprechfertigkeit ist eines der Hauptziele des Fremdsprachenunterrichts. Die mündliche Kommunikation kann durch Dialoge gefestigt werden, in denen die Schüler bestimmte Redemittel für Alltagssituationen einüben. Die Schüler können die Redemittel nach ausreichender Automatisierung zu einem späteren Zeitpunkt auch in anderen Situationen einsetzen und anpassen.
In dieser Stunde wird das Sprechen in Form eines Dialogs am Telefon geübt. Die Schüler sollen im Sinne des dialogischen Sprechens in einem Kino anrufen und sich Karten für eine Kinovorstellung reservieren. Da Kinobesuche zum Alltag der Schüler gehören, bietet der Sprechanlass einen Lebensweltbezug. Ein Schüler bleibt in der Situation in seiner Rolle, während der zweite Schüler die Rolle des Telefonists übernimmt.
Für den Dialog benötigen die Schüler folgende Vokabeln: le cinéma, aller au cinéma, passer, un ticket, une place, réserver un ticket, la séance, un numéro de réservation, une réduction pour les jeunes, réduit/e, un ticket normal, un ticket réduit. Einige dieser Vokabeln sind bekannt, andere mussten zunächst vorentlastet werden.
Beim Durchführen des Dialogs müssen sich die Schüler angemessen begrüßen und verabschieden und die offizielle Zeitangabe anwenden, die in der vorangegangenen Stunde noch einmal wiederholt wurde. Sie müssen in der Lage sein, Entscheidungs- und Ergänzungsfragen (Umschreibung mit est-ce que und Intonationsfrage) zu stellen und zu verstehen. Sie sollen bekannte Verben im Präsens konjugieren und dabei die von ihnen eher selten benutzte 2. Person Plural benutzen, was einigen Schülern noch schwerfällt. Sie müssen die Höflichkeitsform von vouloir der ersten Person Plural (je voudrais) kennen. Zur Differenzierung kann der Musterdialog in der Einübungsphase bei Schwierigkeiten eingesehen werden.
Zusammenfassung der Kapitel
0. Individuelle Kompetenzentwicklung der Lehrenden: Die Lehrkraft legt den Fokus auf die gezielte Förderung der Sprechkompetenz durch geeignete Redeanlässe für die Schülerschaft.
1. Thema der Unterrichtseinheit: Une semaine d’ échange scolaire: Dieses Kapitel gibt einen tabellarischen Überblick über die gesamte Unterrichtseinheit inklusive der inhaltlichen und prozessbezogenen Kompetenzen für jede einzelne Stunde.
2. Kompetenzen und Standards: Hier werden die Vorgaben des Rahmenlehrplans analysiert und auf die spezifischen Lernziele der aktuellen Stunde heruntergebrochen.
3. Fachlich-inhaltlicher Schwerpunkt - Analyse der Aufgabe: Dieser Abschnitt erörtert die theoretische Bedeutung der Sprechförderung und analysiert die für den Dialog notwendigen sprachlichen Mittel und Herausforderungen.
4. Didaktisch-methodische Überlegungen: Es wird die methodische Gestaltung der Stunde erläutert, insbesondere der Stuhlkreis, die Arbeit mit Dialogstreifen und die Differenzierungsmaßnahmen.
5. Verlaufsplanung: Die tabellarische Darstellung strukturiert den zeitlichen Ablauf der Unterrichtsstunde in verschiedene Phasen sowie das jeweilige Lehrer- und Schülerverhalten.
6. Literatur: Auflistung der verwendeten Fachdidaktik-Literatur und Quellen für Unterrichtsmaterialien.
7. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie Sitzpläne, Tafelbilder, Partnerkarten und Strukturkarten.
Schlüsselwörter
Französischunterricht, Sprechkompetenz, Dialogtraining, Fremdsprachenerwerb, Kinodialog, Binnendifferenzierung, Unterrichtsentwurf, Lernbüffet, Kommunikation, Redemittel, Sekundarstufe, Sprachpraxis, Rollenspiel, Strukturkarten, Telefonat.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist ein detaillierter Unterrichtsentwurf für eine Französischstunde im Rahmen einer Unterrichtseinheit über einen Schulaustausch.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Förderung der mündlichen Kommunikation durch Dialogübungen, die Anwendung von Vokabular rund um Kinobesuche sowie die Einübung von Telefonaten.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das primäre Ziel ist, dass die Schüler eine konkrete Alltagssituation – die Reservierung von Kinokarten am Telefon – sprachlich korrekt und eigenständig bewältigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Stunde nutzt einen kommunikativen Ansatz, der durch Vorentlastung, Strukturkarten und Partnerarbeit die Sprechfertigkeit systematisch aufbaut.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der methodischen Aufbereitung des Dialogs, der Differenzierung nach Leistungsniveau und der detaillierten Verlaufsplanung der 45-minütigen Stunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Sprechkompetenz, Binnendifferenzierung, kommunikativer Französischunterricht und praxisnahe Anwendung aus.
Warum wird im Unterricht eine "Partnerkarte" eingesetzt?
Die Partnerkarte dient als stützendes Element, um insbesondere zurückhaltenderen Schülern die Angst vor dem Sprechen zu nehmen und die Sprechflüssigkeit zu fördern.
Wie findet die Differenzierung innerhalb der Lerngruppe statt?
Die Differenzierung erfolgt durch die Zuweisung unterschiedlich komplexer Rollen sowie durch den Einsatz von Strukturkarten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (Standardniveau vs. Maximalniveau).
Welche Rolle spielt die visuelle Unterstützung an der Tafel?
Die visuelle Unterstützung durch farbliche Markierungen (Kunde orange, Verkäufer gelb) hilft den Schülern bei der Orientierung im Dialog und unterstützt das eigenverantwortliche Handeln.
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- Angelina Kalden (Autor), 2011, Kinodialog auf Französisch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165451