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Die Durchsetzung des Südweststaats durch den Bund

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und das II. Neugliederungsgesetz

Titel: Die Durchsetzung des Südweststaats durch den Bund

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Hoffmann (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Hauptseminararbeit soll die Durchsetzung des Südweststaats durch den Bund, im Hinblick auf Entstehung und Bedeutung des II. Neugliederungsgesetzes, sowie die Beurteilung selbiges durch das Bundesverfassungsgericht näher untersucht werden. Dies auch insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Entstehung des Bundeslandes Baden-Württemberg durch eine juristische Entscheidung erst möglich wurde. Obgleich das I. Neugliederungsgesetz mit o.g. Thematik dabei in einem inneren Zusammenhang steht, soll dieses bedingt durch seine nichtkonstituierende Wirkung auf das Hauptgeschehen hierbei nicht näher betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Ausgangssituation der Nachkriegszeit
  • Ausarbeitung eines Bundesgesetzes
  • Anrufung des Bundesverfassungsgerichts
    • Urteilsbegründung
    • Sondervotum des Verfassungsrichters Willi Geiger
    • Reaktionen und Konsequenzen auf das Urteil
  • Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit befasst sich mit der Durchsetzung des Südweststaats durch den Bund im Kontext der Entstehung und Bedeutung des II. Neugliederungsgesetzes sowie der Beurteilung dieses Gesetzes durch das Bundesverfassungsgericht. Die Arbeit beleuchtet insbesondere die Entstehung des Bundeslandes Baden-Württemberg, die durch eine juristische Entscheidung ermöglicht wurde.

  • Die Nachkriegszeit und die Entstehung der Länder Baden, Württemberg-Hohenzollern und Württemberg-Baden
  • Die Verhandlungen über die Neugliederung des Südwestens und die Rolle des Bundesverfassungsgerichts
  • Die Bedeutung des II. Neugliederungsgesetzes für die Entstehung Baden-Württembergs
  • Die Reaktionen und Konsequenzen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts
  • Die Rolle des Bundes in der Durchsetzung des Südweststaats

Zusammenfassung der Kapitel

  • Die Einleitung stellt die Ausgangssituation der Nachkriegszeit im Südwesten Deutschlands dar und skizziert die Problematik der zonalen Gliederung.
  • Das Kapitel "Ausgangssituation in der Nachkriegszeit" beleuchtet die Entstehung der drei Länder Baden, Württemberg-Hohenzollern und Württemberg-Baden sowie die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Neugliederung.
  • Das Kapitel "Ausarbeitung eines Bundesgesetzes" beschreibt die Entstehung des II. Neugliederungsgesetzes und die Verhandlungen zwischen den Landesregierungen und dem Bund.
  • Das Kapitel "Anrufung des Bundesverfassungsgerichts" behandelt die gerichtliche Überprüfung des II. Neugliederungsgesetzes, die Urteilsbegründung und die Reaktionen auf das Urteil.

Schlüsselwörter

Die Arbeit behandelt die Themen Neugliederung, Bundesverfassungsgericht, Südweststaat, Baden-Württemberg, II. Neugliederungsgesetz, Ländergrenzen, Bundesgesetzgebung, Nachkriegszeit, Geschichte des Bundeslandes Baden-Württemberg, Juristische Entscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Wie entstand das Bundesland Baden-Württemberg?

Baden-Württemberg entstand 1952 durch den Zusammenschluss der drei Nachkriegsländer Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern, nachdem dies durch Bundesgesetz und Volksabstimmung legitimiert wurde.

Was war das II. Neugliederungsgesetz?

Das II. Neugliederungsgesetz war die rechtliche Grundlage des Bundes, um die Vereinigung der südwestdeutschen Länder gegen den Widerstand einiger regionaler Gruppen (besonders in Baden) durchzusetzen.

Welche Rolle spielte das Bundesverfassungsgericht bei der Gründung?

Das Gericht musste über die Verfassungsmäßigkeit der Abstimmungsmodi entscheiden. Sein Urteil ebnete den Weg für die Gründung des Südweststaats, indem es die Bundesregelung bestätigte.

Warum gab es Widerstand gegen den Südweststaat?

Vor allem in Baden gab es Befürchtungen, in einem großen neuen Bundesland an politischer und kultureller Eigenständigkeit gegenüber Württemberg zu verlieren.

Wer war Willi Geiger im Kontext der Neugliederung?

Willi Geiger war ein Verfassungsrichter, der durch ein bekanntes Sondervotum zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts auf die rechtliche Problematik der Neugliederung hinwies.

Was bedeutet "zonale Gliederung" in der Nachkriegszeit?

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Südwesten in eine amerikanische und eine französische Besatzungszone geteilt, was zur Gründung von drei künstlichen Ländern führte, deren Grenzen historisch gewachsene Gebiete zerschnitten.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Durchsetzung des Südweststaats durch den Bund
Untertitel
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und das II. Neugliederungsgesetz
Hochschule
Universität Mannheim  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Entstehung und Entwicklung des Landes Baden-Württemberg
Note
1,0
Autor
Sebastian Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V165458
ISBN (eBook)
9783640811588
ISBN (Buch)
9783640811298
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Baden Württemberg Baden-Württemberg Alliierte Föderalismus Bundesverfassungsgericht Neugliederung Bundestag Südweststaat Leo Wohleb Gebhard Müller Verfassung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Hoffmann (Autor:in), 2010, Die Durchsetzung des Südweststaats durch den Bund, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165458
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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