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Selbstreferentialität im Film am Beispiel von "Get Shorty" und "Der Himmel von Hollywood"

Título: Selbstreferentialität im Film am Beispiel von "Get Shorty" und "Der Himmel von Hollywood"

Trabajo Escrito , 2006 , 17 Páginas

Autor:in: Zornitsa Boneva (Autor)

Medios / Comunicación - Películas y television
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Diese wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Selbstreferentialität im Film. Die Arbeit hat das Ziel aufzuklären, was genau man unter Selbstreferentialität und Selbstreflexivität innerhalb eines Films bezeichnet und welche Dimensionen diesen Begriffen erreichen. Zu Beginn wird die Bedeutung der Begriffe Intertextualität und Intermedialität geklärt nicht nur auf den Bereich „Film“, aber auch bezüglich der Massenmedien im Allgemeinen. Bevor das Thema der Selbstreferentialität im Film berücksichtigt wird, wird die Relation des Mediums „Film“ zu den anderen Künsten dargestellt, wobei vor allem die Bezugnahme des Films auf der bildenden Kunst, der Literatur und dem Theater vorgestellt wird. Danach werden die Begriffe Selbstreferentialität und Selbstreflexivität im Film erläutert und die Differenz zwischen den beiden Begriffen geklärt. Im Anschluss werde ich auf die verschiedenen Felder der Selbstreferentialität und der Selbstreflexivität eingehen.
Aufbauend auf diesen allgemeinen Angaben zur Selbstreferentialität und Selbstreflexivität im Film wird diese Arbeit noch durch Beispiele unterstützt. Als konkrete Beispiele für selbstreferentielle bzw. selbstreflexive Filme stelle ich zwei Filmen vor – „Get Shorty“ (Barry Sonnenfeld, USA 1995) und „Der Himmel von Hollywood“ (Sönke Wortmann, USA/NL/D 2001).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Intertextualität und Intermedialität

3. Der Begriff der Selbstreferentialität

3.1 Felder der Selbstreferentialität

4. Der Begriff der Selbstreflexivität

4.1 Felder der Selbstreflexivität

5. Selbstreferentialität in „Get Shorty“ und „Der Himmel von Hollywood“

5.1 Inhalte – „Get Shorty“

5.2 Reflexivität und Selbstreferentialität in „Get Shorty”

5.3 Inhalte – „Der Himmel von Hollywood“

5.4 Reflexivität und Selbstreferentialität in „Der Himmel von Hollywood“

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die theoretischen Konzepte der Selbstreferentialität und Selbstreflexivität im Medium Film und analysiert diese anhand praktischer Beispiele, um aufzuzeigen, wie Filme ihr eigenes Medium und ihre Konstruiertheit thematisieren.

  • Grundlagen der Intertextualität und Intermedialität im Film.
  • Theoretische Definition und Differenzierung von Selbstreferentialität und Selbstreflexivität.
  • Systematisierung der Konzepte anhand der Ebenen Produktion, Distribution, Konsumtion und Produkt.
  • Analyse des Films "Get Shorty" als Fallbeispiel für selbstreferentielles Erzählen.
  • Untersuchung von "Der Himmel von Hollywood" hinsichtlich seiner selbstreflexiven Struktur.

Auszug aus dem Buch

Der Begriff der Selbstreflexivität

Im Gegensatz zu allen bisher genannten Verfahren und Inhalten, ist der Referent der Bezugnahme bei selbstreflexiven filmischen Texten nicht ein Bereich des Gesamtsystems Film, sondern eben der Film, in dessen Text die Bezugnahme beteiligt ist. Das bedeutet, dass der Film selbst Teil seiner eigenen Diegese wird. Während sich selbstreferentielle Filme auf andere Filme oder allgemein auf das Medium Film und seine Subbereiche beziehen, beziehen sich selbstreflexive Filme auf sich selbst. Nils Borstnar beschreibt die Selbstreflexivität des Films als Selbstthematisierung:

„Unter der Selbstreflexivität des Films verstehen wir die explizite Thematisierung der filmischen Bedingtheit und Konstruiertheit mit den Mitteln des konkreten Films selbst, d.h. im Rahmen seiner filmischen Erzählform. Selbstreflexive Filme markieren dadurch implizit ihren Status als Film filmintern und auch funktional für ihren Aussagenzusammenhang.

(Borstnar, Nils 2002, S. 81)

Selbstreflexive Filme sind Filme, die in bestimmten Momenten des Diskurses tatsächlich sich selbst thematisieren und die Aufmerksamkeit der Zuschauer und der Zuschauerinnen mit verschiedenen filmischen Mittel auf diesen Film selbst lenken. Aber auch hier kann das Raster von Produktion, Distribution, Konsumtion und Produkt zur Systematisierung der verschiedenen Diskurselemente herangezogen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, die Begriffe Selbstreferentialität und Selbstreflexivität im Film zu klären und anhand der Filme „Get Shorty“ und „Der Himmel von Hollywood“ zu veranschaulichen.

2. Intertextualität und Intermedialität: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Beziehung von Texten zueinander und definiert die Bedingungen für intermediale Bezugnahmen.

3. Der Begriff der Selbstreferentialität: Hier wird der theoretische Rahmen für selbstreferentielle Systeme im Film abgesteckt und das Konzept der „Film im Film“-Thematisierung eingeführt.

3.1 Felder der Selbstreferentialität: Das Kapitel strukturiert die verschiedenen Ebenen, auf denen sich Selbstreferentialität manifestiert, unterteilt in Produktion, Distribution, Konsumtion und Produkt.

4. Der Begriff der Selbstreflexivität: Es wird die explizite Thematisierung der filmischen Bedingtheit und Konstruiertheit als Abgrenzung zur Selbstreferentialität definiert.

4.1 Felder der Selbstreflexivität: Anwendung des Analyserasters (Produktion, Distribution, Konsumtion, Produkt) auf selbstreflexive filmische Texte.

5. Selbstreferentialität in „Get Shorty“ und „Der Himmel von Hollywood“: Einführung der beiden Fallbeispiele als Anwendungsgebiete für die zuvor erarbeiteten theoretischen Konzepte.

5.1 Inhalte – „Get Shorty“: Zusammenfassung der Handlung und des filmischen Hintergrunds der Komödie von Barry Sonnenfeld.

5.2 Reflexivität und Selbstreferentialität in „Get Shorty”: Analyse konkreter filmischer Motive in „Get Shorty“, die das Medium Film thematisieren.

5.3 Inhalte – „Der Himmel von Hollywood“: Kurzvorstellung der Handlung und der Entstehungsgeschichte des Films von Sönke Wortmann.

5.4 Reflexivität und Selbstreferentialität in „Der Himmel von Hollywood“: Untersuchung der selbstreflexiven Momente und der Auseinandersetzung mit Hollywood-Strukturen im Film.

6. Zusammenfassung: Abschließendes Fazit über die besondere Fähigkeit des Mediums Film, sowohl intermediale als auch selbstreferentielle und selbstreflexive Formen zu vereinen.

Schlüsselwörter

Selbstreferentialität, Selbstreflexivität, Intermedialität, Filmgeschichte, Hollywood, Produktion, Distribution, Konsumtion, Film im Film, Get Shorty, Der Himmel von Hollywood, Filmanalyse, Erzählstruktur, Medienwechsel, Bild im Bild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Filme durch selbstreferentielle und selbstreflexive Methoden ihre eigene Natur als konstruierte Medienprodukte thematisieren und aufzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Selbstreferentialität versus Selbstreflexivität, die theoretischen Konzepte der Intermedialität sowie die praktische Anwendung dieser Begriffe auf Spielfilme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, die Dimensionen dieser Begriffe im Medium Film zu klären und anhand von konkreten Beispielen nachzuweisen, wie Filme ihre filmische Bedingtheit explizit thematisieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit nutzt ein systematisches Analyseraster, bestehend aus den Kategorien Produktion, Distribution, Konsumtion und Produkt, um die verschiedenen Erscheinungsformen der Selbstthematisierung im Film zu strukturieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Begriffe definiert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Filme „Get Shorty“ und „Der Himmel von Hollywood“ unter Berücksichtigung ihrer selbstreflexiven Momente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Selbstreferentialität, Selbstreflexivität, Film-im-Film-Struktur, Medienkonvergenz und die Analyse von Hollywood-Produktionen als Filmthemen.

Warum wird gerade der Film "Get Shorty" als Beispiel herangezogen?

„Get Shorty“ dient als klassisches Beispiel für einen Film, der das Filmgeschäft selbst zur Handlung macht und somit auf verschiedenen Ebenen – insbesondere durch die Darstellung des Entstehens eines Drehbuchs – selbstreferentiell agiert.

Was ist das zentrale selbstreflexive Motiv im Film "Der Himmel von Hollywood"?

Das zentrale Motiv ist die melancholische Auseinandersetzung mit dem Älterwerden in der Traumfabrik, wobei die Schauspieler zum Teil eigene biografische Erfahrungen in ihre Rollen einbringen und der Film am Ende seine eigene Fiktionalität durch die Intervention von Produzenten offenlegt.

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Detalles

Título
Selbstreferentialität im Film am Beispiel von "Get Shorty" und "Der Himmel von Hollywood"
Autor
Zornitsa Boneva (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
17
No. de catálogo
V165614
ISBN (Ebook)
9783640813438
ISBN (Libro)
9783640813285
Idioma
Alemán
Etiqueta
Film Filmanalyse Intermedialität Intertextualität Selbstreflexivität Selbstreferentialität Get Shorty Der Himmel von Hollywood
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Zornitsa Boneva (Autor), 2006, Selbstreferentialität im Film am Beispiel von "Get Shorty" und "Der Himmel von Hollywood", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165614
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