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SMS-Kommunikation bei Jugendlichen und ihre Einflüsse auf die informelle Briefkommunikation

Título: SMS-Kommunikation bei Jugendlichen und ihre Einflüsse auf die informelle Briefkommunikation

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2008 , 110 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Rebecca Hornstein (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Die Kommunikation per SMS gehört für einen Großteil der Bevölkerung mittlerweile zum Alltag und ist für viele Menschen aus diesem überhaupt nicht mehr wegzudenken. Inhaltlich hat die SMS-Kommunikation dabei innerhalb kürzester Zeit nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens erfasst: Verabredungen werden via SMS getroffen, verschoben oder abgesagt, Glückwünsche werden per Kurznachricht übermittelt, Beziehungen durch SMS-Liebesbotschaften begonnen, am Leben gehalten und mitunter auch beendet, wichtige Informationen weitergeleitet oder erfragt.
Das Versenden und Empfangen von SMS erfreut sich dabei inzwischen in breiten Kreisen der Bevölkerung einer großen Beliebtheit. Dennoch sind es nach wie vor die Jugendlichen, die den Short Message Service vorwiegend in Anspruch nehmen.
Die SMS-Kommunikation Jugendlicher zeichnet sich dabei vor allem in sprachlicher Hinsicht durch eine Reihe von Besonderheiten aus, so dass vielfach sogar davon gesprochen wird, dass sich die Jugendlichen beim Schreiben von Kurznachrichten einer eigenen „SMS-Sprache“ bedienen (vgl. etwa Dürscheid 2002a: 108), die sich u.a. durch den Hang zu systematischen Verkürzungen und Reduktionen, durch die Vernachlässigung geltender Orthographie- und Interpunktionsregeln sowie durch die Verwendung spezieller graphostilistischer Mittel kennzeichnen lässt.
In Bezug auf die eigentümliche Verwendung der Sprache in SMS wird immer öfter die Befürchtung laut, dass sich diese auch auf den allgemeinen Sprachgebrauch auswirken und Sprachwandelprozesse herbeiführen könnte.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll die „SMS-Sprache“ von Jugendlichen näher betrachtet werden. Von Interesse sind neben den sprachlichen Strukturen auch die spezifischen SMS-Nutzungsweisen der Jugendlichen. Fragen nach der Häufigkeit der SMS-Kommunikation, nach der Art und Anzahl der Kommunikationspartner sowie nach den häufigsten kommunikativen Funktionen sollen in diesem Zusammenhang u.a. Beachtung finden. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, ob sich die Verwendung der speziellen SMS-Sprache tatsächlich auf den allgemeinen schriftlichen Sprachgebrauch auswirkt. Hierbei soll im Speziellen der Einfluss auf die traditionelle Textform der informellen Kommunikation, den Brief, im Mittelpunkt der Analyse stehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Zum Stand der Forschung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Der Short-Message-Service

2.1.1 Definition und Funktionsweise

2.1.2 Die Erfolgsgeschichte der SMS

2.2 Die SMS-Kommunikation

2.2.1 SMS als Kommunikationsform und kommunikative Gattung

2.2.1.1 Bestimmung der SMS als Kommunikationsform

2.2.1.2 SMS – eine kommunikative Gattung?

2.2.2 Charakteristika der SMS-Kommunikation

2.2.3 SMS als Kommunikationsform zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit

3. Die empirische Untersuchung

3.1 Die Untersuchungsgruppe

3.2 Methodik

3.2.1 Die eingesetzten Erhebungsmethoden

3.2.1.1 Befragung mit Fragebogen

3.2.1.2 Textproduktion

3.2.1.3 SMS-Protokoll

3.2.1.4 Leitfadeninterview

3.2.2 Kritische Anmerkungen zur Datenerhebung

3.3 Auswertung der empirischen Untersuchung

3.3.1 Zur Darstellung der Ergebnisse

3.3.2 Das SMS-Nutzungsverhalten der Schüler

3.3.2.1 Nutzung des Mobiltelefons und Wichtigkeit der einzelnen Handy-Applikationen

3.3.2.2 Kommunikative und funktionale Aspekte der SMS-Nutzung

3.3.2.3 Einschätzung der Vor- und Nachteile der SMS-Kommunikation

3.3.3 Linguistische Analyse der protokollierten Kurznachrichten

3.3.3.1 Orthographie und Interpunktion

3.3.3.2 Reduktionsphänomene: Tilgungen, Synkopen und Eklisen

3.3.3.3 Lexikalische Kurzformen

3.3.3.4 Syntaktische Reduktionen

3.3.3.5 Lexikalische Aspekte

3.3.3.6 Dialektismen

3.3.3.7 Graphostilistische Besonderheiten

3.3.3.8 Zusammenfassung der Ergebnisse

3.3.4 Auswertung der Textproduktion

3.3.4.1 Orthographie und Interpunktion

3.3.4.2 Reduktionsphänomene: Tilgungen, Synkopen und Enklisen

3.3.4.3 Lexikalische Kurzformen

3.3.4.4 Syntaktische Reduktionen

3.3.4.5 Lexikalische Aspekte

3.3.4.6 Dialektismen

3.3.4.7 Graphostilistische Besonderheiten

3.3.4.8 Zusammenfassung der Ergebnisse

3.3.5 Die Schreibgewohnheiten der Schüler: Sprache in den SMS – Sprache in den Briefen

3.3.5.1 Typ A: Standardsprache in SMS und Briefen

3.3.5.2 Typ B: Abweichungen in SMS, Standardsprache in Briefen

3.3.5.3 Typ C: Abweichungen in SMS und Briefen

4. Diskussion: Einfluss der SMS-Kommunikation auf die informelle Briefkommunikation

5. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das SMS-Nutzungsverhalten von Jugendlichen sowie die sprachliche Gestaltung ihrer Kurznachrichten. Ein zentrales Ziel ist die Analyse, ob sich sprachliche Besonderheiten der SMS-Sprache (wie Verkürzungen oder veränderte Interpunktion) auf die informelle Briefkommunikation der Schüler auswirken und ob dadurch ein Sprachverfall zu befürchten ist.

  • SMS-Nutzungsverhalten von Jugendlichen (Häufigkeit, Motive, Kommunikationspartner)
  • Linguistische Merkmale der SMS-Sprache (Orthographie, Syntax, Lexik, graphostilistische Mittel)
  • Einfluss der SMS-Kommunikation auf die informelle Briefkommunikation
  • Vergleich der Sprachverwendung zwischen verschiedenen Schulformen
  • Abgrenzung von medial bedingten Schreibweisen und konzeptioneller Mündlichkeit

Auszug aus dem Buch

1.1 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit

„Ich muss los, bin spät dran. Ich schreib dir ’ne SMS, wenn ich angekommen bin.“ Wäre eine Aussage wie diese noch vor rund 15 Jahren auf völliges Unverständnis gestoßen, so erregt sie heutzutage kein großes Aufsehen mehr, sondern erscheint stattdessen als normal und beinahe schon als selbstverständlich. Die Kommunikation per SMS gehört für einen Großteil der Bevölkerung mittlerweile zum Alltag und ist für viele Menschen aus diesem überhaupt nicht mehr wegzudenken. SMS werden auf dem Nachhauseweg in Bus und Bahn geschrieben, in der Schule unter der Bank, abends vor dem Fernseher, während des Tanzens auf einer Party und in vielen anderen denkbaren Situationen.

Inhaltlich hat die SMS-Kommunikation dabei innerhalb kürzester Zeit nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens erfasst: Verabredungen werden via SMS getroffen, verschoben oder abgesagt, Glückwünsche – sei es zum Geburtstag, zum neuen Jahr oder zur bestandenen Prüfung – werden per Kurznachricht übermittelt, Beziehungen durch SMS-Liebesbotschaften begonnen, am Leben gehalten und mitunter auch beendet, wichtige Informationen weitergeleitet oder erfragt.

Aus dem privaten Sektor hat die SMS zunehmend auch ihren Weg in den formellen Bereich gefunden. So schreiben Schüler beispielsweise Entschuldigungs-SMS an ihre Lehrer oder erteilen Arbeitgeber ihren Angestellten Aufträge per SMS (vgl. Schmidt 2006: 317).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Hinführung zum Thema SMS-Kommunikation und Definition des Forschungsziels, das den Einfluss dieser auf die informelle Briefkommunikation untersucht.

2. Theoretische Grundlagen: Definition und geschichtliche Entwicklung des Short Message Service sowie Einordnung der SMS in das Kontinuum von Mündlichkeit und Schriftlichkeit.

3. Die empirische Untersuchung: Vorstellung der Untersuchungsgruppe, der angewandten Methoden (Fragebogen, Textproduktion, SMS-Protokoll, Interview) und detaillierte Auswertung der Ergebnisse.

4. Diskussion: Einfluss der SMS-Kommunikation auf die informelle Briefkommunikation: Diskussion der Erkenntnisse hinsichtlich der Frage, ob SMS-Sprache einen Sprachverfall oder signifikanten Einfluss auf andere Textformen bewirkt.

5. Resümee und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Aufzeigen von Perspektiven für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen.

Schlüsselwörter

SMS, Kurznachrichten, Jugendliche, SMS-Sprache, Briefkommunikation, Orthographie, Syntax, Sprachwandel, Mündlichkeit, Schriftlichkeit, Empirische Untersuchung, Sprachgebrauch, Computervermittelte Kommunikation, Textsorten, Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das SMS-Nutzungsverhalten von Schülern und analysiert, inwiefern die spezifische Sprachgestaltung von Kurznachrichten die traditionelle, informelle Briefkommunikation beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die Erfassung des Nutzungsverhaltens, eine linguistische Analyse der SMS-Sprache sowie ein Vergleich dieser mit der Sprache in privaten Briefen, um mögliche Auswirkungen und Sprachveränderungen zu identifizieren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob die Verwendung einer speziellen „SMS-Sprache“ bei Jugendlichen tatsächlich zu einem Einfluss auf den allgemeinen schriftlichen Sprachgebrauch (hier speziell in informellen Briefen) führt.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Autorin nutzte einen methodischen Mix: einen standardisierten Fragebogen, eine Textproduktionsaufgabe (Briefe schreiben), eine Auswertung echter SMS-Protokolle sowie leitfadengestützte Interviews mit Jugendlichen.

Welche Bereiche werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Kommunikationsformen), die Durchführung der empirischen Datenerhebung an drei Schulen und die detaillierte linguistische Analyse der Daten, unterteilt nach Orthographie, Syntax, Lexik und graphostilistischen Mitteln.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Typische Begriffe sind SMS, Jugendkultur, Sprachwandel, Mündlichkeit/Schriftlichkeit und computervermittelte Kommunikation.

Gibt es Unterschiede in der Nutzung zwischen den verschiedenen Schulformen?

Die Untersuchung zeigt, dass sich die Rangfolge der Nutzungsmotive in allen Schulformen ähnelt, wobei Gymnasiasten insgesamt weniger häufig zum Handy greifen als Haupt- und Realschüler, die teilweise intensiver von bestimmten Kommunikationsfunktionen Gebrauch machen.

Wie bewertet die Autorin die Befürchtung eines „Sprachverfalls“ durch SMS?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Befürchtung eines Sprachverfalls unbegründet ist. Die Jugendlichen unterscheiden situativ sehr genau zwischen der informellen SMS-Kommunikation und der formelleren Briefsprache.

Final del extracto de 110 páginas  - subir

Detalles

Título
SMS-Kommunikation bei Jugendlichen und ihre Einflüsse auf die informelle Briefkommunikation
Universidad
University of Cologne  (Institut für deutsche Sprache und Literatur I)
Calificación
1,0
Autor
Rebecca Hornstein (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
110
No. de catálogo
V165627
ISBN (Ebook)
9783640816972
ISBN (Libro)
9783640820689
Idioma
Alemán
Etiqueta
sms-kommunikation jugendlichen einflüsse briefkommunikation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Hornstein (Autor), 2008, SMS-Kommunikation bei Jugendlichen und ihre Einflüsse auf die informelle Briefkommunikation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165627
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