Bettelordenskonvente in der Stadt Nimwegen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Forschungsstand

III. Einleitende Bemerkungen zu Bettelordenskonventen und der mittelalterlichen Stadt

IV. Bettelordenskonvente und die städtischen Gruppen
1. Bürger
2. Adlige
3. Bischof
4. Kleriker
5. Die alten Orden

V. Bettelordenskonvente in Nimwegen
1. Männerklöster
A) Dominikaner
B) Franziskaner
C) Observanten
D) Gibbenkloster
2. Frauenklöster
A) Vitte Vrouwen / Dominikanessen
B) Enigheid

VI. Fazit

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Quellenanhang

I. Einleitung

Wenn man heute durch Städte geht, die bereits im Mittelalter existierten, wie Frankfurt, Würzburg oder Paderborn, wird man auf Straßennamen wie „Domi–nikanergasse“ oder „Franziskanergasse“ stoßen. Sie stellen heutzutage meist die einzigen, stummen Zeugen einer vergangenen Kultur dar, deren Gebäude nicht mehr präsent sind.

Diese Kultur soll in dieser Arbeit beleuchtet werden. Wie das Thema der Arbeit impliziert geht es um Bettelorden in der städtischen Umwelt. Dazu wird im ersten Teil allgemein der Frage nachgegangen werden, wie sich Bettelorden in Städten niederließen, obgleich sie doch ihrer Ordensregel gemäß keinen Besitz haben durften[1], aber trotzdem zu Gebäuden und Grundstücken kamen wie die Straßennamen bis heute eindeutig beweisen. Wer oder was ihnen dabei half, steht hier im Mittelpunkt der Untersuchung. Dabei werden die Hauptakteure des urbanen Lebens im Mittelalter, die Bürger, der Adel, der Bischof, der Klerus und die alten Orden systematisch nacheinander zu ihren Beziehungen zu den Mendikanten befragt werden. Dann wird herausgestellt, wie sie den Minderbrüdern gegenüber standen und ob sie ihnen jeweils halfen, eine Niederlassung zu gründen. Als zweite Fragestellung soll parallel dazu beleuchtet werden, welche Rolle die Bettelorden für die Stadt und andersherum die Stadt für die Bettelorden spielte.

Diese generellen Erkenntnisse werden dann auf eine der wichtigsten Städte des Reiches übertragen: Nimwegen. Diese Stadt war eine der größten des damaligen Reiches. In Nimwegen lebten um 1500 mehr als 10.000 Menschen. Zudem war sie Veranstaltungsort vieler Märkte. Die wirtschaftliche Größe wird zudem durch den Eintritt in die Hanse 1402 verdeutlicht.[2]

Auf Grund der thematischen Ausrichtung des Seminars wird sich diese Arbeit vornehmlich auf das Spätmittelalter beschränken, und dennoch werden gewisse zeitliche Vorgriffe nicht ausbleiben können, weil ohne sie eine verknappende Darstellung der historischen Entwicklungen die Folge wären. Ein weiterer Grund, der dafür spricht, ist, dass die meisten Gründungen von Bettelordens–konventen im Spätmittelalter in Nimwegen vollzogen wurden.

Die Arbeit wird dabei eine vergleichende Betrachtung der Stiftungen der Konvente in und um Nimwegen vornehmen. Damit soll versucht werden, nachzuvollziehen, wer stiftete und aus welchen Gründen. In einem nächsten Schritt soll dies Rückschlüsse auf die Beziehung zwischen Bettelorden und städtischen Gruppierungen erlauben, also den Anschluss an die Leitfrage er–möglichen.

Im Schlussteil werden die Ergebnisse zusammengetragen und geprüft, welche Ergebnisse des allgemeinen Teils auf Nimwegen anwendbar sind.

II. Forschungsstand

Zum Thema Bettelorden und ihrer Geschichte gibt es unzählige Werke. Dennoch wurde meist nur historiographisch gearbeitet und vor allem in älteren Werken über die Entstehungszeit berichtet. Hier spielen die beiden größten Orden, die Franziskaner und Dominikaner, die wichtigste Rolle. Darüber hinaus beschäftigen sich die meisten Arbeiten mit den Bettelorden in Italien oder dem Reich.

Wenn man sich allerdings dem Themenkomplex Bettelorden und Stadt zuwendet, ändert sich die Lage. Hier haben sich Ulpts und Stüdeli durch ihre Arbeiten ausgezeichnet. Bei ihnen wurde die Beziehung zwischen Mendikanten und den verschiedenen Gruppierungen einer mittelalterlichen Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Eine Dissertation zu diesem Thema wurde von Norbert Hecker vorgelegt, der dabei unter der Fragestellung von Kooperation und Konflikt sich diesem Bereich näherte. Ein weiteres Themenfeld, das in diesem Gebiet aufkam, war die Positionierung eines Konventes in der mittelalterlichen Stadt. Dabei untersuchten Gilomen und Mindermann, warum die Mendi–kantenkonvente am Stadtrand oder sogar an der Stadtmauer lagen.

Zu Nimwegen und den Bettelorden gibt es nur wenige Arbeiten, die überhaupt in Deutschland erschienen sind. Die wichtigsten beiden wurden von Wolfs verfasst. Friedrich Gorissen legte bereits 1956 seine Monographie zur Geschichte Nimwegens vor. Er arbeitete in ihr allerdings besonders stark mit Quellen und legte zu jedem Konvent einen eigenen Abschnitt an, so dass dieses Werk sehr gut für diese Arbeit geeignet ist.

III. Einleitende Überlegungen zu Bettelordenskonventen und mittelalterlicher Stadt

Die Bettelorden, zu denen klassischerweise vier gezählt werden, stellen eine geistliche Reformbewegung des beginnenden 13. Jahrhunderts dar. Die vier Orden waren die Dominikaner, Franziskaner, Karmeliten und Augustiner-Eremiten. Sie hoben sich durch ihre strikte Ablehnung von persönlichen sowie gemeinschaftlichen Besitz von den bereits bestehenden Orden ab. Ihren Lebensunterhalt erbettelten sie sich oder bekamen ihn als Schenkung oder Stiftung von anderen. Zudem entfalteten sie als Prediger und Seelsorger eine große Tätigkeit und nahmen so Einfluss auf das religiöse Leben im Mittelalter.[3]

„Während sich die alten Orden, besonders die Benediktiner und Zisterzienser, gerne in abgelegenen Gegenden niederließen, errichteten die Mendikanten ihre festen Niederlassungen bald vorwiegend in Städten. Sie sonderten sich nicht ab von der Welt [...], sondern entfalteten eine breite Tätigkeit nach außen, wozu naturgemäß solche Plätze am geeignetsten waren, wo möglichst viele Menschen zu erreichen waren.“[4] Gleiches konstatiert auch Ulpts. Er geht sogar noch weiter und stellt fest, dass sich die Mendikanten mit der Stadt einen Platz aussuchten, der bereits ein „ausgebildetes städtisches Organisationsgefüge“ für die Mendikanten bereit hielt.[5] Auch die ersten Minderbrüder, wie Hubert von Romans oder Bonaventura konstatierten der Stadt genau diese Vorzüge. Sie suchten gerade die Stadt auf, da es dort viele Menschen gab, die durch ihre seelsorgerische Arbeit erreicht werden konnten.[6] Viel wichtiger war aber, dass es in der Stadt genügend Personen gab, die die Mendikanten finanziell unterstützen konnten, da sie auf das Geld angewiesen waren, denn laut ihrer Regel war ihnen persönlicher Besitz fremd. Dies war Bonaventura aber auch nicht unbekannt.[7]

Es gilt aber bei den einzelnen Bettelorden und in ihrer Ansiedlung in der Stadt und ihrem Vorgehen dazu zu differenzieren. Franziskaner waren in aller Regel spontaner und unorganisierter als ihre dominikanischen Brüder. Nach Stüdeli genügte es bei den erst genannten, mindestens zwei Brüder auszusenden, die dann mit viel „Improvisationsgeschick und Risikofreude“ provisorische Unter–künfte in der Stadt organisierten und die endgültige Niederlassung besorgten.[8]

Daneben steigerten die neu errichteten Konventskirchen auch archetektonisch das Ansehen einer Stadt, da sie großzügig gestaltet waren und so Akzente in einer mittelalterlichen Stadt setzen konnten[9], denn „[d]ie sakrale Ausstattung galt als wesentlicher Gradmesser für die Stadtqualität.“[10]

Ein grundsätzliches Problem der Stadtgeschichtsforschung war der Ort der Niederlassung der Mendikanten in der Stadt des Mittelalters. Die ältere Forschung ging davon aus, dass sich die Bettelordensmönche meist am Stadtrand niederließen. Doch der Grund war in der Forschung lange Zeit umstritten. Während einige, darunter Jürgen Stydow, behaupteten, dass sich die Mendikanten am Stadtrand niederließen, weil „[...] hier eben noch Baugrund vorhanden war“[11], beantwortete Colin Platt diese Frage anders. Er vertrat die Ansicht, dass eher der verfügbare Platz am Rand der Siedlung als die Nähe zu den ärmeren sozialen Gruppen den Ausschlag für die Niederlassung gab.[12] Arno Herzig äußerte diese Vermutung. Für ihn suchten die Mendikanten den Stadtrand auf, um bei den Armen zu seien, so wie es ihre Ordensregeln verlangten.[13] Einen ganz anderen Weg ging Cord Meckseper. Er sah den Grund für die dortige Ansiedlung darin, dass der Grundbesitz der Stifter dort lag und sich so die Bettelorden am Stadtrand sammelten.[14] Unterstützung hat letzterer von Mindermann erhalten, der dessen These durch verschiedene Fallbeispiele aus dem norddeutschen Raum untermauerte.[15] Im speziellen Teil zu Nimwegen wird versucht werden, hieran noch mal anzuknüpfen und zu sehen, wo sich Mendikanten niederließen.

2. Bettelorden und städtische Gruppierungen

2. A) Die Bürger

In den allermeisten Fällen begrüßten sie die Ankunft der Mendikanten in ihrer Stadt, da sich diese besonders um die Seelsorge eben dieser Gruppierung kümmerten und die Bettelorden mit ihrer Arbeit vor allem in urbanen Kontexten mit einer im 12. Jahrhundert immer breiter werdenden Schicht von Gläubigen auf fruchtbaren Boden stießen. Deswegen initiierten oftmals die Bürger die Niederlassungen der Bettelordensmönche, wie etwa 1284, als Kaiserslauterns König Rudolf von Habsburg baten, eine Minoritenansiedlung zu gestatten.[16] Auch in anderen Städten des Reiches geschah dies. Ein weiteres Exempel kommt aus Erfurt, wo die Bürger bereits 1224, also zu Beginn der Bettelordensbewegung, diesen Männern Starthilfe gaben.[17] Hinzu kam, dass sie sich bei den umherwandernden Bettelordensmitgliedern spirituell aufgehoben fühlten, weil die Bürger dachten, dass sich die Mendikannten auf Grund ihrer apostolischen Lebensweise außerordentlich gut um ihr Seelenheil kümmern würden.[18] Ihre selbst gewählte Armut fand ebenfalls große Beachtung bei den Städtern. Durch ihren Auftrag heraus bemühten sich die Bettelorden im Gegenzug in allen großen Städten und durch ihre Predigt möglichst viele Menschen zu erreichen.[19] Darüber hinaus wollten die Ordensgemeinschaften durch ein dem Evangelium gemäßen und demütigem Leben in Armut und durch ihre christliche Verkündigung die städtische Bevölkerung vor den Einflüssen häretischer Wanderprediger schützen.[20] Letzteres erwähnt auch Jordan A. Giano, ein Franziskaner, der 1221 nach Mainz kam, in seiner Chronik.[21]

Begründet lag dies in Vorgängen, die bereits im 12. Jahrhundert begannen. Ab hier setzte mit dem Aufschwung der Stadt in wirtschaftlicher Hinsicht auch eine Steigerung des Selbstbewusstseins des Bürgertums ein, da es hauptsächlich für diesen verantwortlich waren. Sie waren es, die als Kaufleute Geschäfte machten und so Geld in ihre Stadt brachten.[22]

Plötzlich waren sie durch diese neu gewonnen finanziellen Möglichkeiten in der Lage, den auf den Bettel angewiesenen Mendikantenstand mit Geld zu unterstützen. Dadurch imitierten sie zum Teil vormals adlige Memorial–erinnerung und ließen sich auch in den Konventskirchen und Friedhöfen beerdigen.[23]

Diese Unterstützung der Bettelordenskonvente blieb aber nicht ohne Gegenfor–derung der Städter. Ausgelöst wurde dies durch eine Veränderung des Bet–telordentums selber. Da sie immer mehr in materielle Bezüge zu Bürgern kamen, spannten die Städter sie stärker in stadtpolitische Angelegenheiten ein. Damit erfüllten sie in den Augen der Bürger ihre Gegenleistung zu den gewährten finanziellen Mitteln. Die Bürger sahen durch ihre tatkräftigen Spenden ihr Eingreifen auf das städtische Kirchenwesen als legitimiert an.[24] Speziell in Konfliktfällen einer Stadt mit ihrem Bischof waren sie auf Grund ihrer Interdiktsprivilegien gefragte Partner.[25] Diese Privilegien bekamen sie direkt vom Papst, so dass sie nicht in der üblichen Kirchenhierarchie standen, sondern direkt auf die Gläubigen einwirken konnten.[26] Während der Interdiktszeit durften dann nur noch die Mendikanten die für das Seelenheil benötigten Sakramente spenden. Ferner durften dann nur die Mendikanten Beerdigungen durchführen, was später zu einem wichtigen Einnahmezweig dieser Bewegung wurde. Insgesamt brachten die Bettelmönche also die Bürger in eine bessere Ausgangslage gegenüber den anderen städtischen Gruppen.[27]

In Bern etwa halfen die Bürger bei der Gründung eines Augustiner-Eremiten–konvents, weil sie mit der Arbeit der ortsansässigen Augustiner-Chorherren und Deutschherren unzufrieden waren. Sie initiierten eine Ansiedlung und halfen später, einen geeigneten Bauplatz für die Niederlassung zu finden. Die Bürger nahmen dann starken Einfluss auf die Pastoration der Mendikanten und die Minderbrüder mussten immer wieder zwischen den bereits ansässigen Klerikern und dem Rat (also der bürgerlichen Vertretung) vermitteln.[28]

Diese Inanspruchnahme rührte aus der Tatsache, das von den Stadtbewohnern oder dem Rat gestiftete Gebäude, besitzrechtlich in den Händen der Stifter blieben. Daneben führte es dazu, dass in diesen Gebäuden städtische Veran–staltungen durchgeführt wurden. Dabei sei nur exemplarisch auf die Wahl des Bürgermeisters oder Ratssitzen verwiesen.[29]

Trotzdem dauerte es bisweilen Jahre oder Jahrzehnte, bis Bettelorden eine feste Bleibe in einer mittelalterlichen Stadt fanden. In Ulm dauerte es sogar 30 Jahre bis zur Errichtung eines Klosters der Minderbrüder. Bis dahin wohnten sie in einer vorläufigen Unterkunft, die auch wieder von den Bürgern eingerichtet worden war.[30] Wie im vorausgegangenen Beispiel aus Bern unterstützen auch hier wieder die Einwohner der Stadt die Mendikanten.

B) Die Adligen

Sie hatten ein klares Interesse an der Stiftung von Bettelordenskonventen. Zu den typischen Frömmigkeitsformen und der adligen Memoria zählte das Stiften von Klöstern. Damit beabsichtigten die Adligen zum einen das Seelenheil ihrer verstorbenen Familienmitglieder zu garantieren und zum anderen die Erinnerung an ihr Geschlecht aufrechtzuerhalten. Für beide Aufgaben benötigten sie Mönche, die Familienchroniken führten und für die Verstorbenen regelmäßig beteten oder Messen lasen. Ferner dienten die Stiftskirchen als Familiengrablegen. Doch da die Adligen nicht nur die Gebäude stiften, sondern auch für den Unterhalt und die Ausstattung dieser Einrichtungen sorgen mussten, war dies eine sehr kostspielige Angelegenheit und nur von wohlhabenden Adligen zu leisten. Die Lebensweise der Mendikanten und ihrem Verzicht auf die Bewirtschaftung von Grund und Boden eröffnete nun die Möglichkeit, dies mit wesentlich weniger finanziellen Einsatz zu erreichen. Doch durch die finanzielle Abhängigkeit nahmen manche Bettelorden sogar die Form eines Hausklosters an. Durch diese Entwicklung wurde der den Bettel–orden eigentümliche Charakter verwischt.[31] Diese finanzielle Abhängigkeit war aber vorprogrammiert, weil die Mendikanten mit ihren Ruf nach der paupertas voluntaria auf außenstehende Finanziers angewiesen waren.[32] Demnach lässt sich in dieser Hinsicht eine Parallele zwischen den Bürgern und den Adligen feststellen.

Falls Adlige Stadtherren waren, brauchten die Mendikanten ihre Unterstützung, wenn sie sich permanent niederlassen wollten. Ohne ihre Zustimmung konnte sie keine Konventsgebäude in ihrer Stadt errichten.[33] In manchen Fällen wurden diese Bauwerke in die fortifikatorische Funktion einer Stadt miteinbezogen. Daraus lässt sich zweierlei ableiten: Erstens, dass die Zustimmung der Stadt–herren unerlässlich war und zum zweiten, dass nicht nur noch religiöse Gründe, sondern auch stadtpolitische eine Rolle spielten, wenn es um Mendikanten in der mittelalterlichen Stadt ging.[34] In die gleiche Stoßrichtung geht zudem, dass die adligen Stadtherren mit Hilfe der Bettelorden Einfluss auf die städtische Pastoration nehmen konnten, da sie mit den Mendikanten, die von ihrem Wohlwollen abhängig waren, diese sicherstellen konnten. Dies war etwa in den pfalzgräflichen Städten Alzey und Heidelberg der Fall, wo innerhalb der Stadt keine Pfarrkirchen lagen, sehr wohl aber eine Niederlassung der Karmeliten.[35]

Auf der anderen Seite wandte sich der Adel nicht komplett von den alten Orden ab und stiftete auch ihnen weiterhin. Vielmehr nutzte der Adel das breiter gewordene Angebot aus.[36]

[...]


[1] Kaspar Elm: Art. Bettelorden, in: LexMA, Bd. 1, Stuttgart 1999, Sp. 2089-2093.

[2] Klaus Flink / Bert Thissen: Gelderns Städte im Mittelalter. Daten und Fakten – Aspekte und Anregungen, in: Stinner Johannes / Tekarth, Karl-Heinz (Hrsg.): Gelre – Geldern – Gelderland. Geschichte und Kultur des Herzogtums Geldern, Geldern 2001, S. 204-206. Im Folgenden zitiert als: Flink, Städte.

[3] Helmut Feld: Die Franziskaner, Stuttgart 2008, S. 80-83.

[4] Isabel Grübel: Bettelorden und Frauenfrömmigkeit im 13. Jahrhundert. Das Verhältnis der Mendikanten zu Nonnenklöstern und Beginen am Beispiel Straßburg und Basel, München 1987, S. 14. Im Folgenden zitiert als: Grübel, Frauenfrömmigkeit; Thomas Berger: Die Ausbreitung der Minoritäten in der Erzdiözese Mainz und in den Diözesen Speyer und Worms im 13. Jahrhundert, in: Berg, Dieter (Hrsg.): Könige, Landesherren und Bettelorden. Konflikt und Kooperation in West- und Mitteleuropa bis zur Frühen Neuzeit, Werl 1998, S. 39. Im Folgenden zitiert als: Berger, Minoriten.

[5] Ingo Ulpts: Stadt und Bettelorden im Mittelalter, in: Wissenschaft und Weisheit 58 (1995) S. 223. Im Folgenden zitiert als: Ulpts, Stadt.

[6] Giula Barone: L’ordine die predicatori e le città. Teologica e politica nel pensiero e nell’azione die predicatori, in: Mélanges de l’École Française de Rome – Moyen Age 89,2 (1977), S. 611; Opusculum XIII. Determinationes Quaestionem circa Regulam FF. Pars I., in: Doctoris Seraphici s. Bonaventurae Opuscula omnia, ed. Studio et cura PP. Collegii a Bonaventura, Tomus VIII, Quarachi 1898, S. 340-431.

[7] Ebd.

[8] Bernhard Stüdeli: Minoritenniederlassungen und mittelalterliche Stadt, Beiträge zur Bedeutung von Minoriten- und anderen Mendikantenanlagen im öffentlichen Leben der mittelalterlichen Stadtgemeinde insbesondere der deutschen Schweiz, Werl 1969, S. 22. Im Folgenden zitiert als Stüdeli, Stadt.

[9] Berger, Minoriten, S. 44; Peter Brielmaier / Uwe Moosburger: Die Klöster der Bettelorden. Bettelarm und kirchenreich, in: Dies. (Hrsg.): Regensburg: Metropole im Mittelalter, Regensburg 2007, S. 146-148.

[10] Ulf Dirlmeier u.a.: Europa im Spätmittelalter 1245-1378, München 2003, S. 71. Im Folgenden zitiert als Dirlmeier, Europa.

[11] Jürgen Stydow: Bürgerschaft und Kirche im Mittelalter. Probleme und Aufgaben der Forschung, in: Ders. (Hrsg.): Bürgerschaft und Kirche, Sigmaringen 1980 (Stadt und Geschichte 7), S. 23; Hans-Jörg Gilomen: Stadtmauern und Bettelorden, in: Hidber, Alfred (Hrsg.): Stadt- und Landmauern, Bd. 1, Zürich 1993, S. 53-56.

[12] Colin Platt: The English Medieval Town, London 1976, S. 37.

[13] Arno Herzig: Die Beziehungen der Minoriten zum Bürgertum im Mittelalter, in: Die Alte Stadt 6 (1979), S. 35-36.

[14] Cord Meckseper: Rottweil. Sein Stadtbild im Hochmittelalter, in: Schwäbische Heimat 20 (1969), S. 98-100.

[15] Arnd Mindermann: Bettelordenskloster und Stadttopographie. Warum lagen Bettelordensklöster am Stadtrand?, in: Berg, Dieter (Hrsg.): Könige, Landesherren und Bettelorden. Konflikt und Kooperation in West- und Mitteleuropa bis zur Frühen Neuzeit, Werl 1998, S. 85-88.

[16] Meinrad Sehl: Kaiserslautern, Franziskaner-Konventualen, in: Alemania Franciscana antiqua, Bd. 10, Landshut 1964, S. 236-237.

[17] Berger, Minoriten, S. 49; Jean-Louis Kupper: Ordres mendiants et renouveau spirituel du bas moyen âge (fin du XIIe s. - XVes.), in: Le Moyen Age 107 (2001) S. 306-307.

[18] John van Engen: Sisters and Brothers of the Common Life. Devotio Moderna and the World of the Latter Middle Ages, S. 20. Im Folgenden zitiert als: van Engen, Moderna.

[19] Norbert Hecker: Bettelorden und Bürgertum. Konflikt und Kooperation in deutschen Städten des Spätmittelalters, Frankfurt 1980, S. 59. Im Folgenden zitiert als: Hecker, Bettelorden,

[20] Berger, Minoriten, S. 39.

[21] Jordan A. Giano: Chronica, hrsgg. von H. Boehmer, Paris 1908, S. 16-19.

[22] Dieter Berg: Armut und Geschichte. Studien zur Geschichte der Bettelorden im Hohen und Späten Mittelalter, Kevelaer 2001, S. 16-17. Im Folgenden zitiert als: Berg, Armut.

[23] Berger, Minoriten, S. 41.

[24] Ulpts, Stadt, S. 231.

[25] Stüdeli, Stadt, S. 68-79.

[26] Bernd Neidiger: Die Bettelorden im spätmittelalterlichen Rheinland, in: Rheinische Vierteljahresblätter 57 (1993) S. 53.

[27] Ulpts, Stadt, S. 250.

[28] Alemania Franciscana IV/9 und 38.

[29] Stüdeli, S. 84-111.

[30] Alemania Franciscana II/5.

[31] Berger, Minoriten, S. 41-42.

[32] Ulpts, Stadt, S. 233.

[33] Ebd., S. 53.

[34] Grübel, Frauenfrömmigkeit, S. 69.

[35] Berger, Minoriten, S. 57.

[36] Berg, Armut, S. 89.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Bettelordenskonvente in der Stadt Nimwegen
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V165748
ISBN (eBook)
9783640819515
ISBN (Buch)
9783640822638
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bettelorden, Nimwegen, Stadtgeschichte, Frömmigkeitsformen, Dominikaner
Arbeit zitieren
Moritz Tonk (Autor), 2009, Bettelordenskonvente in der Stadt Nimwegen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165748

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