Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes

Bettelordenskonvente in der Stadt Nimwegen

Titre: Bettelordenskonvente in der Stadt Nimwegen

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 26 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Moritz Tonk (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Bettelorden und ihre Frömmigkeitsformen waren eine neue Art, sich ab dem Hochmittelalter mit christlicher Religion zu beschäftigen. Besonders in urbanen Kontexten sammelten sich die Mendikanten an. Diese Arbeit verfolgt ihre Ansiedlung, ihren Umgang mit anderen städtischen Gruppen wie dem Adel oder dem alteingesessnen Klerus am Beispiele Nimwegens, das in diesem Bereich noch wenig erforscht ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Forschungsstand

III. Einleitende Bemerkungen zu Bettelordenskonventen und der mittelalterlichen Stadt

IV. Bettelordenskonvente und die städtischen Gruppen

1. Bürger

2. Adlige

3. Bischof

4. Kleriker

5. Die alten Orden

V. Bettelordenskonvente in Nimwegen

1. Männerklöster

A) Dominikaner

B) Franziskaner

C) Observanten

D) Gibbenkloster

2. Frauenklöster

A) Vitte Vrouwen / Dominikanessen

B) Enigheid

VI. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Bettelorden und den verschiedenen sozialen Gruppierungen (Bürger, Adlige, Klerus, Bischof) im spätmittelalterlichen urbanen Raum, um zu verstehen, welche Akteure die Niederlassungen der Mendikanten initiierten und förderten. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage geklärt, ob und wie diese Beziehungen die Ansiedlung von Konventen ermöglichten und welche Rolle die städtische Umgebung für die Bettelorden spielte, wobei die Ergebnisse anhand der Stadt Nimwegen einer vergleichenden Fallstudie unterzogen werden.

  • Beziehung zwischen Bettelorden und städtischen Akteuren (Bürgertum, Adel, Klerus).
  • Strukturelle Analyse der Konventsstiftungen und Motive der Stifter.
  • Die Rolle der Mendikanten als Seelsorger und urbane Akteure.
  • Vergleichende Untersuchung der Bettelordenskonvente in Nimwegen.

Auszug aus dem Buch

C) Der Bischof

Diese mächtige Einzelperson war vor allem für die Erteilung von Erlaubnissen für das Predigen der Mendikanten in Städten in seinem Einzugsbereich zuständig. Daher wandten sich die Bettelorden an ihn, um diese zu erlangen.37 Eigentlich „[...] hatten die Bischöfe verschiedene und einander ausschließende Motive für die Förderung der Bettelorden.“38 Die Bischöfe schätzten sie als Gegenbewegung gegen ketzerische Strömungen und sie bildeten als vom Bischof Beauftragte ein Gegengewicht gegenüber den Selbstständigkeitsbestrebungen des Kapitel- und Stiftsklerus.39 Die Bettelorden traten jedoch auch im päpstlichen Auftrag auf, was sie in eine Position gegen den Bischof brachte. Ferner stellten sie sich oft in Verbindung mit den Bürgern gegen den Bischof als Stadtherren.40 Klar wird dies, wenn man sich abermals die oben genannte finanzielle Abhängigkeit zu den Bürgern vor Augen führt. Auf der anderen Seite stieg das kirchliche Prestiges in einer von Mendikanten betreuten Stadt, was dann auf den Bischof als kirchlichen Stadtherrn zurückfiel.41

„Mit der Ansiedlung von Minoriten eröffnete der Erzbischof den Bürgern seiner Stadt nun auch die Möglichkeit einer Mitsprache und Einflussnahme im kirchlichen Bereich, insbesondere gegenüber [...] dem Pfarrpatronat. Der Erzbischof wieder herum konnte seinen Rückhalt bei den Bürgern seiner Stadt festigen.“42 Ähnliches ließ sich auch in Erfurt erkennen, wo der Erzbischof Siegfried III. als Stadtherr die sich abzeichnende Bedeutung der Minoriten als dauerhaften stadt- und kirchenpolitischen Faktor mit einbezog.43

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes der Bettelorden in der mittelalterlichen Stadt und Formulierung der Leitfragen und Zielsetzungen.

II. Forschungsstand: Überblick über die bestehende wissenschaftliche Literatur zur Geschichte der Bettelorden und ihrer städtischen Einbindung.

III. Einleitende Bemerkungen zu Bettelordenskonventen und der mittelalterlichen Stadt: Darstellung der Rolle der Mendikanten als Reformbewegung und ihre räumliche Ausbreitung im städtischen Umfeld.

IV. Bettelordenskonvente und die städtischen Gruppen: Systematische Analyse der Beziehungen der Bettelorden zu Bürgern, Adligen, Bischöfen, Klerikern und den alten Orden.

V. Bettelordenskonvente in Nimwegen: Detaillierte Untersuchung der verschiedenen Männer- und Frauenklöster in der Stadt Nimwegen als konkrete Fallbeispiele.

VI. Fazit: Zusammenführung der Ergebnisse und Vergleich der allgemeinen Erkenntnisse mit der speziellen Situation in Nimwegen.

Schlüsselwörter

Bettelorden, Spätmittelalter, Nimwegen, Mendikanten, Stiftungen, Stadtgeschichte, Klerus, Bürgertum, Klöster, Ordenswesen, Seelsorge, Observanzbewegung, Dominikaner, Franziskaner, Stadtplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie sich Bettelorden im Mittelalter in Städten etablieren konnten und wer sie dabei unterstützte.

Welche Akteure stehen im Zentrum der Untersuchung?

Besonders die Beziehungen zu den Bürgern, dem Adel, dem Bischof und dem Klerus sowie den bereits bestehenden alten Orden werden beleuchtet.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Es soll nachvollzogen werden, warum Konvente gegründet wurden und wer die Stifter waren, um Rückschlüsse auf die Beziehung zwischen Bettelorden und städtischen Gruppen zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine vergleichende historische Analyse, die allgemeine Erkenntnisse auf die spezifische Situation in Nimwegen überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert erst die theoretischen Rahmenbedingungen und Beziehungen zu verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und anschließend die konkrete klösterliche Situation in Nimwegen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bettelorden (Mendikanten), Stadtgeschichte, Stiftungen, Spätmittelalter und soziale Netzwerke innerhalb des städtischen Gefüges.

Warum war Nimwegen ein interessanter Fall für die Untersuchung?

Nimwegen war im Mittelalter eine bedeutende Handelsstadt, bei der man aufgrund ihrer wirtschaftlichen Stärke viele Stiftungen durch Bürger erwartet hätte, was jedoch zu den allgemeinen Thesen der Forschung kontrastiert.

Welches Fazit zieht die Autorin oder der Autor bezüglich der Stiftungen in Nimwegen?

Es zeigt sich eine Besonderheit: Im Gegensatz zum allgemeinen Trend gingen in Nimwegen verhältnismäßig wenige Stiftungen vom Bürgertum aus, während adlige Stifter in der Mehrzahl blieben.

Gab es in Nimwegen Konflikte zwischen den Gruppen?

Die Untersuchung zeigt, dass für Nimwegen in der Frühphase kaum Anhaltspunkte für Konflikte zwischen den Gruppen oder den Mendikanten existieren, was eher auf Koexistenz oder Kooperation hindeutet.

Fin de l'extrait de 26 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Bettelordenskonvente in der Stadt Nimwegen
Université
Ruhr-University of Bochum
Note
1,3
Auteur
Moritz Tonk (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
26
N° de catalogue
V165748
ISBN (ebook)
9783640819515
ISBN (Livre)
9783640822638
Langue
allemand
mots-clé
Bettelorden Nimwegen Stadtgeschichte Frömmigkeitsformen Dominikaner
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Moritz Tonk (Auteur), 2009, Bettelordenskonvente in der Stadt Nimwegen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165748
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  26  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint