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Unbewusstes Lernen: Das spielerische Aneignen von Abläufen, Wissen oder Fähigkeiten

Titre: Unbewusstes Lernen: Das spielerische Aneignen von Abläufen, Wissen oder Fähigkeiten

Dossier / Travail , 2010 , 9 Pages

Autor:in: Christopher Pelster (Auteur)

Psychologie - Intelligence et Psychologie de l'apprentissage
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Implizites Lernen oder auch unbewusstes Lernen wird vor allem im Kindesalter betrieben. Dabei handelt es sich um die Lernerfolge, bei der eine Person etwas lernt, sich dessen aber nicht bewusst ist. Die Erforschung des Lernens ist erst seit wenigen Jahren im Fokus der Wissenschaftler, aber trotzdem ist dieser Teil des Lernens schon sehr weit erforscht. Das Ziel der ausführlichen Betrachtung dieses Themas „implizites Lernen“ ist das bessere Verständnis des eigenen Lernens. Diese Form von Lernen betreibt man zwar jeden Tag, doch man ist sich dessen nicht bewusst, wie man bereits aus dem Namen schließen kann. Es betrifft jeden von uns und im Weiteren werden noch Beispiele geben und Probleme genannt, die das implizite Lernen mit sich bringt. Zunächst soll erklärt werden, welche Art von Lernen das unbewusste Lernen überhaupt ist. Danach wird auf die Funktionsweise dieses Lernsystems eingegangen. Interessante Beispiele aus dem Alltag folgen. Zum Schluss werden die Probleme und Vorteile behandelt, mit denen beim „implizitem Lernen“ zu rechnen ist. Ein Gesamtfazit rundet diese Arbeit ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begriffserklärung

2. Funktion

2.1 Funktionsweise des impliziten Lernens

3. Gebrauch im Alltag

3.1 Beispiele

4. Probleme und Vorteile

4.1 Probleme des impliziten Lernens

4.2 Vorteile des impliziten Lernens

5. Fazit

6. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, ein tieferes Verständnis für den Prozess des impliziten Lernens zu schaffen, da dieses einen wesentlichen, wenn auch meist unbewussten Bestandteil unseres täglichen Lebens darstellt. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie unbewusstes Lernen im Gehirn funktioniert, welche Rolle es im Alltag spielt und wo die spezifischen Vor- und Nachteile dieser Lernform liegen.

  • Grundlagen und Definition des unbewussten Lernens
  • Neurowissenschaftliche Funktionsweise und beteiligte Gehirnareale
  • Bedeutung des impliziten Lernens für die kognitive und motorische Entwicklung
  • Analyse der Probleme und Vorteile dieser unbewussten Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffserklärung:

Unter dem Begriff „unbewusstes Lernen“ versteht man das spielerische Aneignen von Abläufen, Wissen oder Fähigkeiten. Dieser Begriff wurde 1967 erstmals von Arthur Reber verwendet für die oben genannte Form des Lernens. Wie bereits in der Einleitung beschrieben, wird diese Form des Lernens verstärkt im Kindesalter betrieben, aber auch im Alltag eines Erwachsenen wird sehr viel implizit gelernt. Man kann grundlegend sagen, dass alle Fertigkeiten und Fähigkeiten implizit gelernt werden. Im Gegensatz dazu steht das „explizite Lernen“, welches auch das bewusste Lernen genannt wird, wodurch Fakten erlernt werden, wie z. B. Vokabeln.

Das implizite Lernen geschieht während einer Reizüberflutung[1], dabei ist keine geistige Aufmerksamkeit erforderlich. Die erhaltenen Informationen werden unabsichtlich im prozeduralem Gedächtnis [2] abgespeichert. Dieses Gedächtnis bildet den größten Teil unseres Gedächtnisses. Es gibt keine Begrenzung von der Aufnahmefähigkeit und die Informationen werden sofort im Langzeitgedächtnis gespeichert. Deswegen kann auch trotz Erkrankungen, welche das Kurzzeitgedächtnis befallen, immer noch auf diese Art und Weise gelernt werden. Doch es gibt auch einige Probleme beim unbewussten Lernen. So kann implizites Wissen auch Fehler enthalten, welche schwierig zu korrigieren sind, da man sich der Fehler nicht bewusst ist. Implizites Lernen geschieht ganz individuell, jeder lernt anders und andere Fähigkeiten und Fertigkeiten je nach äußeren Reizen und individuellem Lebensumfeld. Ein großes Problem ist, das implizit Gelernte in Worten zu beschreiben, wie später erläutert. [3]

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des unbewussten Lernens ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, das eigene Lernverhalten besser zu verstehen.

2. Funktion: Hier werden die physiologischen Grundlagen und die beteiligten Gehirnareale sowie unterschiedliche Verarbeitungsweisen des Lernens detailliert beschrieben.

3. Gebrauch im Alltag: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand von Beispielen die enorme Bedeutung des impliziten Lernens für die tägliche Bewältigung von motorischen und kognitiven Aufgaben.

4. Probleme und Vorteile: Die kritische Auseinandersetzung beleuchtet einerseits die Schwierigkeiten der Verbalisierung und Überprüfbarkeit, andererseits die Effizienzgewinne durch unbewusste Automatismen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des impliziten Lernens als evolutionäres Erbe zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.

6. Anhang: Der Anhang enthält grafische Darstellungen zur Unterstützung der Ausführungen über die Gehirnstrukturen und Lernprozesse.

Schlüsselwörter

Implizites Lernen, unbewusstes Lernen, prozedurales Gedächtnis, Gehirnareale, Amygdala, Kleinhirn, kognitive Entwicklung, motorische Fähigkeiten, automatisierte Handlungsabläufe, Lernprozesse, explizites Lernen, neuronale Verknüpfungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des "impliziten Lernens", also dem unbewussten Erwerb von Wissen und Fähigkeiten, das uns durch den Alltag begleitet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Definition, die neurologischen Funktionsweisen, die praktische Anwendung im Alltag sowie eine Gegenüberstellung von Vorteilen und Problemen dieser Lernform.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das unbewusste Lernen zu entwickeln, um sich der täglichen, meist unbemerkten Lernprozesse bewusster zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Auswertung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien zur Neurobiologie des Lernens.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Funktionsweise des Gehirns (u.a. Amygdala und Kleinhirn), die Wichtigkeit für alltägliche Fertigkeiten wie Sprache oder Bewegung und die Herausforderungen beim Versuch, dieses Wissen zu verbalisieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Implizites Lernen", "prozedurales Gedächtnis", "Automatisierung" und "neurobiologische Lernprozesse" geprägt.

Warum ist das implizite Lernen für die menschliche Entwicklung so essenziell?

Es ermöglicht das Erlernen lebenswichtiger motorischer Fähigkeiten und der Sprache ohne bewusste Anstrengung, was unser Gehirn entlastet und effizienteres Handeln ermöglicht.

Können Fehler, die implizit gelernt wurden, leicht korrigiert werden?

Dies ist schwierig, da man sich der Fehler meist nicht bewusst ist, da der Lernprozess selbst unbewusst stattfand.

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Résumé des informations

Titre
Unbewusstes Lernen: Das spielerische Aneignen von Abläufen, Wissen oder Fähigkeiten
Auteur
Christopher Pelster (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
9
N° de catalogue
V165756
ISBN (ebook)
9783640815593
ISBN (Livre)
9783640815265
Langue
allemand
mots-clé
unbewusstes lernen aneignen abläufen wissen fähigkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christopher Pelster (Auteur), 2010, Unbewusstes Lernen: Das spielerische Aneignen von Abläufen, Wissen oder Fähigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165756
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