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Die Frage der Heilung am Sabbat (Mt 12,9-14)

Titre: Die Frage der Heilung am Sabbat (Mt 12,9-14)

Exégèse , 2006 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Christoph Aschoff (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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In der vorliegenden Arbeit wird eine Exegese der neutestamentlichen Perikope Mt 12,9-14 vorgenommen, in der Jesus von Nazareth die Hand eines Mannes heilt. Da diese Heilung am Sabbat geschieht, gerät Jesus in Konflikt mit der religiösen Gruppierung der Pharisäer.
Die methodische Grundlage für die Auslegung stellt die historisch-kritische Methode dar. Die Exegese umfasst demnach Textkritik, Literarkritik, Formgeschichte, Traditionsgeschichte und Redaktionsgeschichte, Einzelauslegung sowie eine biblisch-theologische Reflexion.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Der Text

1. Übersetzung

2. Textkritik

II. Literarkritik

1. Stellung im Kontext

2. Abgrenzung

3. Gliederung

4. Einheitlichkeit des Textes

5. Quellenanalyse und synoptischer Vergleich

III. Formgeschichte

1. Feststellung der Gattung

2. Erhebung des Sitzes im Leben

3. Rekonstruktion der Überlieferungsgeschichte

IV. Traditionsgeschichte

1. Der Sabbat

2. Die Pharisäer

V. Redaktionsgeschichte

VI. Einzelauslegung

VII. Biblisch-theologische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht exegetisch die Perikope von der Heilung am Sabbat (Mt 12,9-14) im Matthäusevangelium, um das Verständnis von Sabbatgebot und Gesetzesauslegung in der matthäischen Gemeinde zu ergründen.

  • Textkritische Analyse der unterschiedlichen Lesarten von Mt 12,9-14.
  • Literarkritische Einordnung und Struktur der Perikope im Matthäusevangelium.
  • Form- und traditionsgeschichtliche Betrachtung der Streitgespräche und Sabbatüberlieferung.
  • Redaktionsgeschichtliche Untersuchung des Konflikts mit den Pharisäern.
  • Theologische Reflexion der Vorrangstellung des Liebesgebots.

Auszug aus dem Buch

1. Der Sabbat

Es ist davon auszugehen, dass das Wort „Sabbat“ vom hebräischen Verb schabat abgeleitet ist und „ruhen“ bedeutet. Das Wort bezeichnet den 7. Tag der Woche, der bei den Juden als Ruhe- und Feiertag begangen wurde/wird. Darüber hinaus werden auch Festtage mit Arbeitsruhe, wie z.B. der Versöhnungstag, Sabbat genannt.

Alternativ könnte der Sabbat sprach- und religionsgeschichtlich von dem babylonischen scha patu abgeleitet sein, das den 15. des Monats und den Vollmondtag bezeichnete. Das „Lexikon zur Bibel“ konstatiert jedoch: „Es handelt sich (...) in Babylonien und Israel trotz einiger sachlicher und lautlicher Ähnlichkeiten um verschiedene Dinge“.

Im alten Testament kommt der „Sabbat“ in den 5 Büchern Mose 30 Mal, im restlichen AT noch weitere 50 Mal vor. Zum ersten Mal in der Bibel begegnet uns der Sabbat in Ex 16, 23 im Kontext des Manna-Sammelns:

Er [Mose] sagte nun zu ihnen, was der Herr geredet hat: Morgen ist eine Sabbatfeier, ein heiliger Sabbat für den Herrn. Was ihr backen wollt, backt, und was ihr kochen wollt, kocht!

An sechs Tagen sandte Gott den Israeliten das Manna, am sechsten Tag die doppelte Menge, damit am siebten Tag geruht werden konnte. Bereits an dieser ersten Stelle in der Bibel gibt es einen Bruch des Sabbats, weil einige Israeliten dennoch sammeln gehen (Ex 16, 27).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Der Text: Bereitstellung der Übersetzung nach Nestle-Aland sowie erste textkritische Überlegungen zu den griechischen Handschriften.

II. Literarkritik: Untersuchung der Kontextstellung, Abgrenzung der Perikope sowie ein Vergleich mit den synoptischen Parallelen in Markus und Lukas.

III. Formgeschichte: Bestimmung der Gattung als Streitgespräch und Analyse des Sitzes im Leben für die judenchristliche Gemeinde.

IV. Traditionsgeschichte: Historische und biblische Einordnung des Sabbatverständnisses und der Rolle der Pharisäer als Gegenspieler Jesu.

V. Redaktionsgeschichte: Analyse der matthäischen Bearbeitung, die den didaktischen Charakter und den Konflikt mit der Synagoge betont.

VI. Einzelauslegung: Detaillierte Exegese der Verse 9 bis 14 mit Fokus auf Jesu Lehre und das Liebesgebot.

VII. Biblisch-theologische Reflexion: Einordnung der Ergebnisse in den breiteren theologischen Kontext des Neuen Testaments, insbesondere des Liebesgebots.

Schlüsselwörter

Matthäusevangelium, Mt 12,9-14, Sabbat, Sabbatkonflikt, Heilung, Pharisäer, Gesetzesauslegung, Liebesgebot, Exegese, Redaktionsgeschichte, Streitgespräch, Judenchristentum, Wunderheilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert exegetisch die Erzählung der Sabbatheilung durch Jesus nach Matthäus 12,9-14 und deren theologische Bedeutung für die matthäische Gemeinde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf dem Konflikt zwischen Jesus und den Pharisäern, dem Sabbatverständnis und der christlichen Gesetzesauslegung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifisch matthäische Absicht hinter der Perikope aufzudecken, insbesondere wie Jesus als Lehrer die Gesetze des Alten Testaments im Licht der Liebe Gottes auslegt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es werden klassische Methoden der historisch-kritischen Exegese verwendet: Textkritik, Literarkritik, Formgeschichte, Traditionsgeschichte und Redaktionsgeschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte textkritische und literarkritische Analyse, die form- und traditionsgeschichtliche Einordnung sowie die anschließende Einzelauslegung der Verse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Sabbatkonflikt, matthäische Redaktion, Liebesgebot und jüdisch-christliche Identität kennzeichnen.

Warum wird Matthäus als Autor für eine judenchristliche Gemeinde angesehen?

Die Arbeit führt aus, dass Matthäus das mosaische Gesetz grundsätzlich bejaht und die Gemeinde sich in einem Spannungsfeld zwischen der Distanz zur Synagoge und dem Festhalten am alttestamentlichen Gesetz befand.

Wie unterscheidet sich die matthäische Version von den Berichten bei Markus und Lukas?

Matthäus gestaltet die Erzählung didaktischer und fügt ein für jüdische Hörer verständliches Beispiel (das Tier in der Grube) ein, um die Überordnung des Liebesgebots über das Sabbatgebot zu unterstreichen.

Was bedeutet die Wendung „ihre Synagoge“ im Kontext der Arbeit?

Der Autor interpretiert diesen Ausdruck als ein Zeichen der Distanz des Matthäus-Evangeliums zum Judentum und als Ausdruck des Bruchs zwischen der christlichen Gemeinde und Israel.

Welche Bedeutung hat das Beispiel mit dem Schaf in der Grube?

Es dient als rhetorisches Mittel Jesu, um eine logische Schlussfolgerung vom Kleinen zum Großen zu ziehen und damit die Heilung am Sabbat als selbstverständlich und erlaubt zu begründen.

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Résumé des informations

Titre
Die Frage der Heilung am Sabbat (Mt 12,9-14)
Université
Saarland University  (Evangelische Theologie)
Cours
Proseminar: Einführung in die Exegese des Neuen Testaments
Note
1,7
Auteur
Christoph Aschoff (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
19
N° de catalogue
V165878
ISBN (ebook)
9783640816521
ISBN (Livre)
9783640816040
Langue
allemand
mots-clé
historisch-kritische Exegese Neues Testament Krankenheilung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Aschoff (Auteur), 2006, Die Frage der Heilung am Sabbat (Mt 12,9-14), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165878
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Extrait de  19  pages
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