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Die Gleichnisauslegung nach Kurt Erlemann am Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32)

Title: Die Gleichnisauslegung nach Kurt Erlemann am Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32)

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christoph Eydt (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Die Hausarbeit stellt eine Auslegung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn dar.
Als Orientierung dient hierbei die Exegese nach Kurt Erlemann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Gattungsbestimmung

1.1 Bestimmung als gleichnishafte Gattung

2.Analyse des bildinternen Erzählgefälles

2.1 Strukturale und textlinguistische Analyse

2.2 Ermittlung der bildinternen Pointe

2.3 Bestimmung referenzieller Bildelemente

3. Rekonstruktion der Sprachkonventionen

3.1 Die Arbeit mit der Konkordanz

3.2 Vergleich von Texteinheiten

4. Erschließung des thematischen Bezugsrahmens

4.1 Analyse der Verzahnungen mit dem Kontext

4.2 Bestimmung von Situation und „Sache“

5. Erarbeitung der Textpragmatik

5.1 Analyse der kognitiven Steuerung

5.2 Analyse der emotionalen Steuerung

5.3 Das Spiel mit konkurrierenden Erfahrungen

5.4 Die kommunikative Intention eines Gleichnisse

6. Eigener Zugang zum Gleichnis / Ideen für gegenwärtige Bedeutung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der wissenschaftlichen Auslegung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32) auseinander, wobei insbesondere die methodischen Ansätze von Kurt Erlemann Anwendung finden. Das primäre Ziel ist es, die narrative Struktur, die textpragmatische Wirkung und die theologische Dimension des Gleichnisses zu analysieren, um so die Botschaft von der Freude Gottes über den umkehrenden Sünder herauszuarbeiten.

  • Gattungsbestimmung und strukturelle Analyse des Erzählgefälles
  • Rekonstruktion zentraler Sprachkonventionen und semantischer Felder
  • Erschließung des thematischen Bezugsrahmens im Kontext der biblischen Überlieferung
  • Untersuchung der Textpragmatik und der kommunikativen Intention
  • Reflexion über die gegenwärtige Bedeutung und Relevanz des Gleichnisses

Auszug aus dem Buch

2.1 Strukturale und textlinguistische Analyse

Im Gegensatz zum vorherigen Kontext (Gleichnis des verlorenen Schafes; Gleichnis der verlorenen Drachme) stützt sich dieses Gleichnis nicht auf die Basisoppositionen Suchen und Finden (aktivisch) sondern ehr auf Suchen und Gefunden werden (passivisch). In der Parabel sind die Basisoppositionen Abwenden und Umkehren vordergründig.

Daraus erklärt sich auch der Spannungsbogen. Dieser verläuft von der Abwendung des Sohnes bis zum feierlichen Empfang (V.22). Der Spannungsbogen umfasst insgesamt fünf Erzählszenen. Phase I (V.12) beinhaltet die Aufforderung des Sohnes an seinen Vater, ihm dessen Erbe zu übergeben. Die dazu verwendete wörtliche Rede ist im Präsens geschrieben. Phase II (V.17-19) ist ebenso im Präsens wiedergegeben. Es ist ein Monolog des Sohnes, welcher sich zur Umkehr entschließt. Phase III (V.21-24) wird im Imperfekt erzählt, die wörtliche Rede (Dialog zwischen Vater und Sohn) befindet sich jedoch wieder im Präsens. Auch in Phase IV (V.27) wird diese Erzählweise verwendet. Hier, um den Dialog zwischen dem Knecht und dem älteren Sohn zu schildern. Die letzte Erzählphase (V. 29-32) enthält wieder einen Dialog, diesmal zwischen dem Vater und dem älteren Sohn. Auch hier ist ein Tempuswechsel zu erkennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gattungsbestimmung: Die Einordnung des Textes als erzählendes Gleichnis wird anhand der zeitlichen Struktur, der wörtlichen Reden und der Charakterisierung der Akteure vorgenommen.

2. Analyse des bildinternen Erzählgefälles: Dieses Kapitel untersucht die dramaturgische Struktur und die Spannungsbögen des Gleichnisses sowie die zentralen Basisoppositionen.

3. Rekonstruktion der Sprachkonventionen: Hier werden die Schlüsselbegriffe des Gleichnisses mithilfe einer Konkordanz analysiert und mit anderen biblischen sowie außerbiblischen Texten verglichen.

4. Erschließung des thematischen Bezugsrahmens: Die Einbettung in den Kontext von Lk 15 und die Bestimmung der theologischen „Sache“ des Gleichnisses stehen hier im Fokus.

5. Erarbeitung der Textpragmatik: Dieses Kapitel beleuchtet die kognitiven und emotionalen Mechanismen, durch die das Gleichnis die Adressaten anspricht und deren Verhalten steuert.

6. Eigener Zugang zum Gleichnis / Ideen für gegenwärtige Bedeutung: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Reflexion über das Gottesbild und die Relevanz der dargestellten Barmherzigkeit für die heutige Zeit.

Schlüsselwörter

Gleichnis, verlorener Sohn, Lukasevangelium, Kurt Erlemann, Exegese, Umkehr, Freude, Barmherzigkeit, Erzählstruktur, Textpragmatik, Vaterbild, Sünder, biblische Hermeneutik, Söhne, Gottesbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der exegeseorientierten Untersuchung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn im Lukasevangelium unter Anwendung der Methodik von Kurt Erlemann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Felder sind die Gattungsbestimmung, die Analyse des inneren Erzählgefälles, die Untersuchung der Sprachkonventionen und die textpragmatische Wirkungsweise des Gleichnisses.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die kommunikative Absicht des Gleichnisses im Kontext der Auseinandersetzung Jesu mit Pharisäern und Schriftgelehrten zu entschlüsseln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine struktural-textlinguistische Analyse angewandt, die durch vergleichende Konkordanzarbeit und die Untersuchung pragmatischer Steuerungselemente ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil des Werkes behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Erzählstruktur, der semantischen Konventionen, der Verzahnung mit dem Kontext und der Wirkung auf die Zuhörer.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Gleichnis selbst sind Begriffe wie Umkehr, Freude, Barmherzigkeit und die intertextuelle Beziehung zu biblischen Schlüsselworten essenziell.

Welche Bedeutung hat der offene Schluss des Gleichnisses laut Autor?

Der offene Schluss dient als emotiv-praktisches Instrument, das den Leser zur aktiven Stellungnahme und Reflexion über sein eigenes Verhalten auffordert.

Wie unterscheidet sich das Gleichnis vom verlorenen Sohn von den anderen Gleichnissen in Lk 15?

Im Gegensatz zum verlorenen Schaf und der verlorenen Drachme handelt es sich um eine erzählende Parabel, in der der Sohn eine bewusste, freiwillige Entscheidung zur Umkehr trifft.

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Details

Title
Die Gleichnisauslegung nach Kurt Erlemann am Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32)
College
Martin Luther University  (Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik)
Course
Gleichnisauslegung nach Erlemann
Grade
2,0
Author
Christoph Eydt (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V165992
ISBN (eBook)
9783640817740
Language
German
Tags
gleichnisauslegung kurt erlemann gleichnis sohn
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Eydt (Author), 2007, Die Gleichnisauslegung nach Kurt Erlemann am Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165992
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