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Die Begriffe „Einbildungskraft“ und „Schwärmerei“ in Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“

Title: Die Begriffe „Einbildungskraft“ und „Schwärmerei“ in Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“

Presentation (Elaboration) , 2009 , 9 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sarah Nadjafi (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit geht von der Hypothese aus, dass Schwärmerei und Einbildungskraft in Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“ als wesentliche anthropologische Merkmale angesehen werden.
Um dies zu belegen, wird zuerst ein Einblick in die Epoche des Sturm und Drang gegeben, aus der das Werk stammt. Insbesondere die Vorstellung vom Menschen zu dieser Zeit muss erörtert werden. In diesem Zusammenhang wird das Hauptaugenmerk darauf liegen, die Bedeutung der Begriffe „Schwärmerei“ und „Einbildungskraft“ zu klären. Im folgenden Teil soll überprüft werden, inwiefern diese Begriffe Werther charakterisieren und ihn in seinem Denken und Fühlen bestimmen. Hierbei bilden die Briefe vom 10.Mai 1771 bis zum 26. Mai 1771 die Textgrundlage. In Anbetracht der Begrenzung dieser Arbeit kann nicht auf weitere Textstellen eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Begriffe Schwärmerei und Einbildungskraft im Sturm und Drang

3. Schwärmerei und Einbildungskraft in den Briefen vom 10. bis zum 26. Mai 1771

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die anthropologische Bedeutung der Begriffe „Schwärmerei“ und „Einbildungskraft“ in Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“ anhand ausgewählter Briefe aus dem Mai 1771, um deren Einfluss auf Werthers Denken und Fühlen zu analysieren.

  • Die literarische Epoche des Sturm und Drang
  • Begriffsdefinitionen von „Schwärmerei“ und „Einbildungskraft“
  • Die Rolle des Gefühls und der Subjektivität
  • Werthers pantheistische Naturwahrnehmung
  • Künstlerische Gestaltung und das Ideal der Freiheit

Auszug aus dem Buch

3. Schwärmerei und Einbildungskraft in den Briefen vom 10. bis zum 26. Mai 1771

Der Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ ist eines der bekanntesten Werke Goethes. Er wurde 1774 erstmals veröffentlicht. Im Roman spielen die Begriffe „Schwärmerei“ und „Einbildungskraft“ eine zentrale Rolle. Werthers Einbildungskraft ist sehr stark ausgeprägt und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk. Auch seine Schwärmerei für die Natur, für Lotte, für die Kunst und die Kinder ist ein wesentlicher Aspekt des Romans.

Im folgenden Teil der Arbeit werden die Briefe vom 10. Mai 1771 bis zum 26. Mai 1771 im Hinblick auf die oben genannten Haltungen analysiert. Es handelt sich um die ersten Briefe an Wilhelm, in denen Werther seine Empfindung beschreibt. Er ist glücklich über das Verlassen der Stadt und schildert seine Eindrücke von der ländlichen Natur. Anzumerken ist, dass diese Briefe vor der ersten Begegnung mit Lotte geschrieben werden.

In dem Brief vom 10. Mai 1771 schwärmt Werther für die Natur. Sie erfüllt sein Herz und nimmt ihn voll und ganz ein. Durch die zahlreichen Wiederholungen der Wörter „Seele“ und „Herz“ betont Werther schon am Anfang die Wichtigkeit der Gefühle. Das Herz bzw. das Gefühlsleben sei der wichtigste Zugang zur Welt; denn durch das Herz erfahre man die Gegenwart Gottes in der Natur. Diese wird als Gottes Werk betrachtet und in ihr spiegelt sich das unendliche Leben wider.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Hypothese auf, dass Schwärmerei und Einbildungskraft wesentliche anthropologische Merkmale des Protagonisten in Goethes Werk sind.

2. Die Begriffe Schwärmerei und Einbildungskraft im Sturm und Drang: Hier wird der historische Kontext der Epoche dargelegt und die etymologische sowie philosophische Bedeutung der zentralen Begriffe analysiert.

3. Schwärmerei und Einbildungskraft in den Briefen vom 10. bis zum 26. Mai 1771: Dieses Kapitel untersucht die konkrete Anwendung der Begriffe auf Werthers Briefe, seine pantheistische Naturbetrachtung und sein Selbstverständnis als Künstler.

4. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass Werthers Schwärmerei ihn zunehmend von der Realität entfremdet und eine eigene, idealisierte Welt erschaffen lässt.

Schlüsselwörter

Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Sturm und Drang, Schwärmerei, Einbildungskraft, Aufklärung, Gefühl, Subjektivität, Pantheismus, Natur, Kunst, Genie, Anthropologie, Werther-Briefe, Weltbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die zentralen anthropologischen Konzepte der „Schwärmerei“ und „Einbildungskraft“ in Goethes berühmtem Briefroman.

Was sind die thematischen Schwerpunkte?

Im Fokus stehen die literarhistorische Einordnung in den Sturm und Drang, die Bedeutung der Begriffe für das Individuum sowie Werthers spezifische Naturwahrnehmung.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Es soll belegt werden, inwiefern diese beiden Begriffe Werther charakterisieren und sein Denken und Fühlen maßgeblich bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, basierend auf etymologischen Herleitungen und einer textnahen Untersuchung der Briefe vom Mai 1771.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung vor dem Hintergrund der Epoche und die praktische Anwendung der Erkenntnisse auf Werthers Briefe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Begriffe sind Sturm und Drang, Schwärmerei, Einbildungskraft, Pantheismus und das Geniekonzept.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Einbildungskraft bei Sulzer und Goethe?

Während Sulzer die Einbildungskraft als eine Fähigkeit sieht, die aufgrund ihrer Gefahr zur Ausschweifung strenger Ordnung bedarf, lehnt Goethe jede Beschränkung ab, da diese die Kreativität des Künstlers hemmen würde.

Warum spielt die Natur in Werthers Briefen eine so zentrale Rolle?

Werther nutzt die Natur als pantheistischen Zugang zu Gott; sie ist für ihn der Spiegel unendlichen Lebens und das Ziel seiner eigenen Identitätsfindung.

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Details

Title
Die Begriffe „Einbildungskraft“ und „Schwärmerei“ in Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“
College
University of Münster
Grade
2,0
Author
Sarah Nadjafi (Author)
Publication Year
2009
Pages
9
Catalog Number
V166031
ISBN (eBook)
9783640818181
ISBN (Book)
9783640821570
Language
German
Tags
Literatur Goethe Werther
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Nadjafi (Author), 2009, Die Begriffe „Einbildungskraft“ und „Schwärmerei“ in Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166031
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