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Konzept für das medienpädagogische Projekt "Video-AG"

Title: Konzept für das medienpädagogische Projekt "Video-AG"

Project Report , 2004 , 22 Pages , Grade: 1

Autor:in: Mag. Sandra Jenko (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit ist ein medienpädagogisches Projektkonzept einer Kooperation zweier Video-AGs unterschiedlicher Schulen. Die Idee des Projektes wird ausführlich vorgestellt und begründet. Das Konzept umfasst folgende Bereiche: Setting, Zielgruppe, Ziele, Strukturierung, Qualitätssicherung, Evaluation, Dokumentation, Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcen, Vernetzung, Regelungen, Zeitplan und Meilensteine. Das Konzept basiert auf einer Idee der Verfasserin sowie auf fundierter medienpädagogischer Literatur. Meine Arbeit kann zum einen als Inspiration zur Entwicklung eines eigenen medienpädagogischen Projektes dienen und stellt zum anderen die wichtigsten Elemente zur Planung und Konzeption eines Projektes vor.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung: Grobe Beschreibung des Projekts

I. Grundinformationen: Setting

II. Projektbegründung

1. Ausgangslage: Welchen Bedarf gibt es für das Projekt?

2. Motivation: Was bringt das Projekt wem?

3. Gibt es verwandte Projekte?

4. Die medien- und kommunikationspädagogische Begründung des Projekts

III. Die Ziel- und Anspruchsgruppe

IV. Ergebnisse, Ziele und Visionen

1. Greifbare Projektergebnisse

2. Ziele

a) Allgemeine Projektziele

b) Medien- und kommunikationspädagogische Projektziele

3. Langfristige Perspektiven

V. Projektstruktur

4. Einbettung des Projektes in den Alltag und Regelbetrieb

5. Leitung des Projekts

6. Aufgabenverteilung und Koordination

7. Kommunikationskonzept

8. Umgang mit Konflikten

VI. Qualitätssicherung

9. Kompetenzen/Anforderungen

10. Im Laufe des Projektes zu erwerbende Qualifikationen

VII.Evaluation

Indikatoren für das Erreichen der Projektziele

VIII. Dokumentation und Erfahrungstransfer

11. Dokumentation

12. Erfahrungstransfer

IX. Öffentlichkeitsarbeit

Veröffentlichung von Ergebnissen/Erfahrungen

X. Ressourcen

13. Materiell

14. Personell

15. Räumlich

16. Finanziell

XI. Vernetzung und Partizipation

17. Zusammenarbeit von Leitung und Teilnehmern

18. Partizipation des direkten Umfelds der Projektteilnehmer

XII.Vertragliche Regelungen

XIII. Zeitplan und Meilensteine

19. Vorplanung

20. Konkreter Ablauf

21. Meilensteine

22. Mögliche Verzögerungen

XIV. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Das Projekt „Video-AG“ zielt darauf ab, Jugendlichen der gymnasialen Oberstufe durch aktive Medienarbeit eine Plattform zur kreativen Entfaltung und Identitätsentwicklung zu bieten. Die zentrale Forschungsfrage bzw. das Hauptziel ist die Förderung von Medien-, Rezeptions- und Kommunikationskompetenz durch die selbstbestimmte und kooperative Produktion von Kurzfilmen, wobei das Setting zwei unabhängige Schulgruppen umfasst, die nach einer initialen Phase kooperieren, um den Erfahrungsaustausch und das Verständnis für nonverbale Ausdrucksmittel zu vertiefen.

  • Förderung der Medienkompetenz und ästhetischen Sensibilisierung durch aktive Filmproduktion.
  • Implementierung von Kooperationsprozessen zwischen zwei getrennten Schulgruppen zur Stärkung der sozialen Kompetenzen.
  • Erforschung nonverbaler Kommunikation und deren gezielter Einsatz als audiovisuelles Gestaltungsmittel.
  • Erprobung handlungsorientierter Lernmethoden im außerschulischen Setting.
  • Berufliche Orientierung und Identitätsbildung der Teilnehmenden durch realitätsnahe Projektarbeit.

Auszug aus dem Buch

0. EINLEITUNG: GROBE BESCHREIBUNG DES PROJEKTS

Die Grundlagen aktiver Medienarbeit sind im allgemeinen Handlungsorientierung, Kommunikationsorientierung, Projektorientierung und Situationsorientierung. Genauer gesagt bedeutet dies, dass die ProjektteilnehmerInnen selbstbestimmend und kooperativ Medien gestalten, sich dadurch mit zwischenmenschlicher Kommunikation auseinandersetzen und eigene Erfahrungen einfließen lassen. Selbsttätigkeit, Kommunikationsfähigkeit und die Eignung, situationsangemessen zu handeln, sind nur einige Ziele der aktiven Medienarbeit und die Resultate eines Prozesses, der viel wichtiger ist als das fertige Produkt. Auch das medienpädagogische Projekt „Video-AG“ basiert auf diesen Gedanken. Grob gesagt soll es folgendermaßen ablaufen:

Zu Beginn eines Schuljahres werden an zwei Schulen in der gleichen Stadt unabhängig voneinander Video-AGs gegründet, die sich einmal in der Woche nach dem regulären Unterricht in der eigenen Schule treffen. Bevor allerdings die aktive Medienarbeit beginnen kann, müssen Gruppenregeln gefunden werden, die unter anderem festlegen, wie künftig Entscheidungen getroffen werden sollen, wie man mit Konflikten umgehen will und ähnliches. Darüber hinaus sollte gewissermaßen „Aufklärungsarbeit“ geleistet werden. Denn selbstverständlich kommen die Schüler mit bestimmten Erwartungen zur Video-AG und um Demotivierung und „Enttäuschungen zu vermeiden, muß dabei allen Beteiligten auch klar [gemacht] werden, daß eine Eigenproduktion nicht an den Standards von professionellen Kino- und Fernsehfilmen zu messen ist.“ Film erfreut sich als Medium zwar größter Beliebtheit bei Jugendlichen, nur wird meist der Aufwand unterschätzt, der mit einer eigenen Produktion verbunden ist. Man muss den Schülern bewusst machen, dass 5 Minuten Film viel Arbeit bedeuten. Und am besten macht man dies, indem man sie es selbst ausprobieren lässt.

Dementsprechend werden die Teilnehmer in der ersten Phase des Projektes theoretisch und praktisch in das Medium Film und seine Möglichkeiten eingeschult, sowohl was das Technische als auch was das Kreative betrifft, und zwar durch kleinere Videoprojekte, bei denen die Schüler ihre theoretischen Kenntnisse praktisch selbst erproben können. Besonders von Bedeutung ist für dieses Projekt, dass man den Schülern bewusst macht, dass der Film als audiovisuelles Medium ein System von Zeichen ist und dass jedes Zeichen Träger von Bedeutungen ist. Dieses Wissen wird den SchülerInnen vor allem bei ihrem ersten größeren Projekt von Nutzen sein, da es dort konkrete formale Vorgaben gibt. Mithilfe von Zeichen, die man dem gesellschaftlichen Zeichenvorrat entnimmt, können also Bedeutungen geschaffen werden. Ein Bild kann demnach mehr bedeuten als es selbst darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Grobe Beschreibung des Projekts: Hier werden die medienpädagogischen Grundlagen des Vorhabens erläutert und der grobe zeitliche sowie inhaltliche Ablauf der drei Projektphasen skizziert.

I. Grundinformationen: Setting: Dieses Kapitel erläutert die organisatorischen Rahmenbedingungen des Projekts als freiwilliges Angebot für Schüler der Oberstufe und thematisiert die Herausforderungen der Teilnehmerfluktuation.

II. Projektbegründung: Es wird der Bedarf an aktiver Medienarbeit an Schulen begründet und die persönliche sowie schulische Motivation für die Durchführung des Video-Projekts dargelegt.

III. Die Ziel- und Anspruchsgruppe: Hier wird die Zielgruppe im Alter von 16 bis 20 Jahren definiert und deren spezifische Bedürfnisse bezüglich beruflicher Orientierung und Selbstfindung adressiert.

IV. Ergebnisse, Ziele und Visionen: Dieses Kapitel spezifiziert die greifbaren Produktziele, wie etwa Kurzfilme zum Thema Kommunikation, sowie qualitative Bildungsziele, darunter soziale Kompetenzen und Medienkompetenz.

V. Projektstruktur: Hier werden die organisatorischen Abläufe, die Rollenverteilung zwischen Lehrkräften und Medienpädagogen sowie das Kommunikationskonzept beschrieben.

VI. Qualitätssicherung: Der Fokus liegt auf den notwendigen Qualifikationen der Projektleitung sowie dem Kompetenzerwerb aller Beteiligten im Projektverlauf.

VII.Evaluation: Es wird ein Konzept zur Selbstevaluation durch Feedbackrunden vorgestellt, da formale Befragungen für dieses Projekt als unpassend erachtet werden.

VIII. Dokumentation und Erfahrungstransfer: Hier wird die Bedeutung von Protokollen und dem Austausch der Gruppen nach der Zusammenführung für den nachhaltigen Lerneffekt betont.

IX. Öffentlichkeitsarbeit: Das Kapitel beschreibt den internen Werbebedarf für das Projekt und die geplanten Präsentationsformen der fertigen Filme.

X. Ressourcen: Hier wird der Bedarf an technischem Equipment, räumlichen Kapazitäten sowie die finanzielle Planung des Projekts detailliert.

XI. Vernetzung und Partizipation: Es wird die notwendige Aufbrechung der klassischen Lehrer-Schüler-Hierarchie und die Einbindung des Umfelds der Teilnehmenden thematisiert.

XII.Vertragliche Regelungen: Hier wird kurz auf die notwendige rechtliche Absicherung der Arbeitsverhältnisse und Haftungsfragen bei Schäden an der Ausrüstung eingegangen.

XIII. Zeitplan und Meilensteine: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte zeitliche Planung über ein Schuljahr hinweg, unterteilt in Phasen, Meilensteine und potenzielle Verzögerungsrisiken.

XIV. Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendeten Fachpublikationen zur theoretischen Fundierung der Medienpädagogik und Videopraxis auf.

Schlüsselwörter

Video-AG, Medienpädagogik, aktive Medienarbeit, Schüler, Kurzfilm, Medienkompetenz, Kommunikation, nonverbale Ausdrucksmittel, Projektarbeit, Gruppenarbeit, Selbstevaluation, Handlungsorientierung, Persönlichkeitsentwicklung, mediale Gestaltung, Schule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit konzipiert ein medienpädagogisches Projekt an zwei Schulen, in denen Jugendliche durch die aktive Produktion von Kurzfilmen Medienkompetenz erwerben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen die aktive Medienproduktion, Gruppenarbeit im schulischen Umfeld, nonverbale Kommunikation und die methodische Vermittlung technischer sowie kreativer Fähigkeiten.

Welches primäre Ziel verfolgt das Projekt?

Das Hauptziel ist die Förderung der Medien-, Rezeptions- und Kommunikationskompetenz der SchülerInnen, um sie zu mündigen, kritischen RezipientInnen und aktiven GestalterInnen ihrer Umwelt zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der methodische Ansatz basiert auf den Prinzipien der handlungs-, kommunikations-, projekt- und situationsorientierten Medienpädagogik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Projektstruktur, den konkreten zeitlichen Ablauf, Anforderungen an die Teilnehmenden, Ressourcenplanung sowie Ansätze zur Dokumentation und Evaluation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Medienpädagogik, Video-AG, Kompetenzerwerb, Kooperation und handlungsorientiertes Lernen.

Warum spielt das Thema "nonverbale Kommunikation" eine so große Rolle im Konzept?

Die bewusste Einschränkung der Sprache in Kurzfilmen zwingt die Teilnehmenden dazu, sich intensiv mit filmischen Gestaltungsmitteln und nonverbalen Ausdrucksformen auseinanderzusetzen, was die mediale Wahrnehmungsfähigkeit schult.

Welche Herausforderungen bei der "Freiwilligkeit" sieht die Autorin?

Da das Projekt freiwillig ist, besteht die Gefahr unregelmäßiger Teilnahme; die Autorin schlägt daher klare Richtlinien und Anreize (z.B. Bestätigungsschreiben) vor.

Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den zwei beteiligten Schulen strukturiert?

Zunächst arbeiten beide Gruppen unabhängig voneinander, bevor sie in einer dritten Phase zusammengeführt werden, um gemeinsam an einem neuen Projekt zu arbeiten und den Erfahrungsaustausch zu forcieren.

Was passiert mit den produzierten Filmen nach Abschluss des Projekts?

Die Filme werden in der jeweiligen Schule präsentiert; für das abschließende gemeinsame Projekt ist eine größere öffentliche Präsentation inklusive Pressearbeit vorgesehen.

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Details

Title
Konzept für das medienpädagogische Projekt "Video-AG"
College
University of Vienna  (Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Course
Praxisfeld Medienpädagogik
Grade
1
Author
Mag. Sandra Jenko (Author)
Publication Year
2004
Pages
22
Catalog Number
V166121
ISBN (eBook)
9783640819287
Language
German
Tags
Medienpädagogik Projekt Konzept Video-AG Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Sandra Jenko (Author), 2004, Konzept für das medienpädagogische Projekt "Video-AG", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166121
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