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Rundfunk im Dritten Reich - der Volksempfänger als Sprachrohr der nationalsozialistischen Propaganda

Título: Rundfunk im Dritten Reich - der Volksempfänger als Sprachrohr der nationalsozialistischen Propaganda

Trabajo Escrito , 2010 , 20 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anna-Gesa Pollex (Autor)

Ciencias Culturales - Ciencias culturales empíricas
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Im Mittelpunkt der folgenden Ausarbeitung steht die Darstellung der Entwicklung des deutschen Rundfunks in den Jahren 1933 bis 1945 unter Berücksichtigung seiner propagandistischen Elemente.
Dabei soll der Versuch unternommen werden, die Frage nach der Rolle, die der Volksempfänger bei der Verbreitung des Rundfunks innerhalb der deutschen Bevölkerung spielte, zu beantworten.
Desweiteren soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten der Informationsbeschaffung der Rundfunk abseits der gleichgeschalteten Reichssender bot und wie es den Nationalsozialisten gelingen konnte, die Illusion des bevorstehen „Endsieges“ angesichts der kaum zu leugnenden Realitäten aufrechtzuerhalten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Volksempfänger VE 301

3. Der Rundfunk als Instrument des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda

3.1 Das Rundfunkprogramm in den ersten Jahren der NS-Diktatur

3.2 „Wunschkonzert“ und „Blitzkrieg“ - die ersten Kriegsjahre 1939-1942

3.3 Der Rundfunk in den letzten Kriegsjahren 1943-1945

4. Das Abhören ausländischer Sender und seine Konsequenzen

5. Fazit

6. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung des deutschen Rundfunks zwischen 1933 und 1945 als zentrales Propagandainstrument des nationalsozialistischen Regimes, wobei der Fokus insbesondere auf der Rolle des "Volksempfängers" zur Verbreitung ideologischer Inhalte und der Kontrolle der Informationsbeschaffung liegt.

  • Die propagandistische Vereinnahmung des Mediums Rundfunk durch das NS-Regime
  • Die ökonomische und medienpolitische Bedeutung des Volksempfängers VE 301
  • Die inhaltliche Programmgestaltung und ihre Anpassung an den Kriegsverlauf
  • Strategien zur Unterdrückung ausländischer Informationsquellen (Abhörverbot)
  • Der Rundfunk als Mittel zur Inszenierung der "Volksgemeinschaft"

Auszug aus dem Buch

3. Der Rundfunk als Instrument des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda

Um den Rundfunk gezielt als Instrument zur Verbreitung ihrer Propaganda nutzen zu können, mussten die Nationalsozialisten zunächst einige Vorkehrungen treffen, die ihnen die volle Verfügungsgewalt über das vielversprechende junge Medium sichern sollten. Die Tatsache, dass sich alle Rundfunkanstalten bereits seit 1932 in Staatsbesitz befanden, stellte die Weichen für die Gleichschaltung und trug entscheidend dazu bei, dass die Aneignung des Rundfunks unmittelbar nach der Machtergreifung stattfinden konnte. Konkret bedeutete dies die Auflösung der elf selbständigen regionalen Rundfunkanstalten zum 1. April 1934. Die Besitzrechte gingen dabei vollständig an das seit dem 13. März 1933 durch Joseph Goebbels geführte Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda über. Das Ministerium verfügte nicht nur über die Nethoheit, sondern bestimmte die gesamte Rundfunkpolitik einschließlich der Vorgabe von Programminhalten.

Diese völlige Umstrukturierung der Sendeanstalten hatte auch personelle Konsequenzen. Während einer der Pioniere des deutschen Rundfunks, Reichsrundfunkkommissar Hans Bredow, schon am 30.01.1933 die Zeichen der Zeit erkannte und von seinem Amt zurücktrat, so wurden in den folgenden Wochen in den einzelnen Sendeanstalten bis zu 40 Prozent der Mitarbeiter entlassen. Betroffen von dieser Entlassungswelle waren Rundfunkmitarbeiter jüdischer Abstammung sowie diejenigen, deren politische Gesinnung nicht mit den Vorstellungen der Nationalsozialisten deckte. Nachdem die leitenden Positionen innerhalb der Sendeanstalten mit linientreuen NSDAP-Funktionären besetzt worden waren, stand der Verwirklichung eines Rundfunkprogramms im Sinne der nationalsozialistischen Propaganda nichts mehr im Wege.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung des Rundfunks für die Nationalsozialisten und führt in die Absicht ein, das Medium als „Volksheiligtum“ zu instrumentalisieren.

2. Der Volksempfänger VE 301: Dieses Kapitel behandelt die Einführung und Vermarktung des Volksempfängers als kostengünstiges Gerät, um eine flächendeckende Verbreitung von NS-Propaganda in deutschen Haushalten zu erzielen.

3. Der Rundfunk als Instrument des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda: Es wird analysiert, wie die Gleichschaltung der Rundfunkanstalten und die personelle Neuausrichtung die vollständige Kontrolle über die Sendeinhalte sicherstellten.

3.1 Das Rundfunkprogramm in den ersten Jahren der NS-Diktatur: Untersuchung der inhaltlichen Programmumgestaltung 1933 bis 1938, die zunehmend durch politische Vorgaben und eine stärkere Musikorientierung geprägt war.

3.2 „Wunschkonzert“ und „Blitzkrieg“ - die ersten Kriegsjahre 1939-1942: Analyse der Rolle des Rundfunks während des frühen Kriegsverlaufs, wobei Sendeformate wie das „Wunschkonzert“ zur Stärkung des Zusammenhalts eingesetzt wurden.

3.3 Der Rundfunk in den letzten Kriegsjahren 1943-1945: Betrachtung der finalen Phase des NS-Rundfunks, die durch Durchhalteparolen und eine wachsende Diskrepanz zwischen Propaganda und militärischer Realität gekennzeichnet war.

4. Das Abhören ausländischer Sender und seine Konsequenzen: Darstellung der staatlichen Maßnahmen und drakonischen Strafen zur Unterbindung des Konsums ausländischer Nachrichtenquellen sowie der technischen Versuche, den Empfang zu unterdrücken.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der zwölfjahrigen Nutzung des Rundfunks als Propagandainstrument und dessen Wirkung auf die deutsche Bevölkerung.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Rundfunk, Propaganda, Volksempfänger, Gleichschaltung, Joseph Goebbels, NS-Diktatur, Massenbeeinflussung, Kriegsberichterstattung, Wunschkonzert, Abhörverbot, Volksgemeinschaft, Mediengeschichte, Drittes Reich, Informationskontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktion und Entwicklung des deutschen Rundfunks im Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 als zentrales Propagandamedium.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gleichschaltung der Sendeanstalten, der Produktion und Verbreitung des Volksempfängers sowie der inhaltlichen Manipulation des Radioprogramms.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das NS-Regime das Radio nutzte, um die Bevölkerung ideologisch zu beeinflussen und wie es versuchte, die Deutungshoheit über Informationen im Kriegsverlauf aufrechtzuerhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine historische Analyse auf Basis von Fachliteratur, zeitgenössischen Dokumenten und Statistiken zur Rundfunkentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Strategie (Volksempfänger), die organisatorische Gleichschaltung und die inhaltliche Programmgestaltung in verschiedenen Phasen des Dritten Reiches.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Nationalsozialismus, Rundfunk, Propaganda, Volksempfänger, Gleichschaltung, Kriegsberichterstattung und Volksgemeinschaft.

Welche Rolle spielte der Volksempfänger VE 301 konkret?

Er diente als erschwingliches technisches Mittel, um die propagandistischen Botschaften des Führers direkt in jedes deutsche Haus zu tragen und die Rundfunkreichweite massiv zu steigern.

Warum wurde das „Wunschkonzert“ als Format genutzt?

Es sollte durch die Einbindung der Hörer und eine Mischung aus Unterhaltung und Propaganda ein Gefühl der „Volksgemeinschaft“ erzeugen und vom Kriegsalltag ablenken.

Wie reagierte das Regime auf den Empfang ausländischer Sender?

Mit dem Ausbruch des Krieges wurde das Abhören dieser Sender durch drakonische Strafen, bis hin zur Todesstrafe, unterbunden, um die Informationskontrolle zu wahren.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Rundfunk im Dritten Reich - der Volksempfänger als Sprachrohr der nationalsozialistischen Propaganda
Universidad
University of Hagen
Calificación
2,0
Autor
Anna-Gesa Pollex (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
20
No. de catálogo
V166312
ISBN (Ebook)
9783640823659
ISBN (Libro)
9783640823291
Idioma
Alemán
Etiqueta
Nationalsozialismus Radio Rundfunk Mediengeschichte Kulturwissenschaften Literaturwissenschaft Propaganda Wunschkonzert Manipulation Hitler Goebbels
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna-Gesa Pollex (Autor), 2010, Rundfunk im Dritten Reich - der Volksempfänger als Sprachrohr der nationalsozialistischen Propaganda, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166312
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