Ehescheidung & Wiederheirat

Die Bedeutung von Mt 5,32, Mt 19,9 und 1. Kor 7,35 für Ehescheidung und Wiederheirat


Seminararbeit, 2007

21 Seiten, Note: 1,25


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 EXEGETISCHE BETRACHTUNGEN ZU MT 5,32 (BZW. MT 19,9)
2.1 Textvergleich von Mt 5,32 und Mt 19,9
2.2 Exegetische Betrachtungen zu Mt 5,32 als Grundlage beider Matthäustexte
2.1.1 Beobachtungen zur Interpretation von Dt 24,1-4
2.1.2 Die Bedeutung von in Mt 5,32 (bzw. 19,9)
2.1.3 Der syntaktische Zusammenhang von in Mt 19,9

3 EXEGETISCHE BETRACHTUNGEN ZU 1. KOR 7,15
3.2 als ausschließlich „frei zur Scheidung“
3.3 als „frei zur Wiederverheiratung“

4 SCHLUSS

BIBLIOGRAPHIE

1 EINLEITUNG

Die Ehe ist eine Institution Gottes, die in den Schöpfungsordnungen und in der Eben- bildlichkeit Gottes im Menschen begründet liegt (Gen 1,27, 2,24; Mt 19,5-6). Somit ist sie für den Menschen eine gottgewollte und notwendige Lebensform, ohne die der Mensch nicht leben kann. Die Theologische Realenzyklopädie beschreibt die Bedeutung der Ehe für den Menschen wie folgt:

Es lässt sich darlegen, dass die Ehe der dauerhaften Begegnung, wechselseitigen Lebensbereicherung und vertieften menschlichen Erfahrung der Ehepartner dient […] für die Ehepartner [bietet sie] einen stützenden, stabilisierenden Lebensrahmen, durch den ihre Beziehung nach innen und nach außen hin auf eine dauerhafte, verlässliche, Kontinuität vermittelnde Grundlage gestellt wird1.

Wenn es zum Bruch dieser Ehe kommt, hat das schwerwiegende Folgen für beide Ehepartner2. Die Komplexität der heutigen Ehesituation3 auch in Deutschland stellt eine große Herausforderung an die Gemeinde Jesu dar. Trotz des ausdrücklichen Widerspruchs zu Gottes Willen (Mal 2,16) ist auch für Christen Ehescheidung und Wiederverheiratung zur Realität geworden. Daraus ergeben sich zum Teil sehr schwierige seelsorgerische Probleme. Die pasto- ralpraktischen Fragen wie biblische Unterweisung, Ehevorbereitung, Versöhnung, Betreuung von geschiedenen und wiederverheirateten Paaren sind enorm. Aber auch diese benötigen ein biblisches Fundament, damit sie nach dem Willen Gottes beantwortet werden können.

Das Ziel dieser Arbeit ist es nicht auf speziell seelsorgerliche Fragen einzugehen. Es wird der Versuch gewagt, durch die exegetische Betrachtung einzelner Bibelstellen zu einer Antwort in Fragen der Ehescheidung und Wiederverheiratung zu kommen. Sicherlich kann man nicht anhand dieser drei Stellen in Mt 5,32; 19,9 und 1. Kor 7,15 eine gesamtbiblische Betrach- tung von Ehescheidung und Wiederverheiratung erwarten. Aber gerade die Aussage Jesu in den Matthäusstellen und die des Paulus in 1. Kor 7,15 führen immer wieder als Anlass vieler Dis- kussionen und unterschiedlicher Meinungen. Auf Grund der Fülle der geschriebenen Artikel und Bücher im christlichen, speziell evangelischen und evangelikalen Bereich wird es im Umfang dieser Arbeit nicht möglich sein, auf all diese einzugehen. Es zeigt sich an der Anzahl von Schriften und Meinungen, dass es ebenso nicht einfach ist, eine Antwort zu finden.

Diese Arbeit hat somit das Ziel, Mt 5,32; 19,9 und 1. Kor 7,15 exegetisch-theologisch zu betrachten, die grundlegenden Unterschiede der Interpretationen aufzuzeigen und wo mög- lich zu Schlussfolgerungen zu gelangen. In der Exegese können nicht alle Beobachtungen be- handelt werden. Es sollen vor allem diejenigen dargestellt werden, die in Bezug zum Thema der Ehescheidung und Wiederverheiratung, vor allem in der aktuellen Diskussion, wichtig sind. Somit werden die folgenden exegetischen Beobachtungen der Matthäusstellen und der Korin- therstelle mit dieser Perspektive betrachtet. Die Exegese beginnt mit den beiden Stellen im Matthäusevangelium.

2 EXEGETISCHE BETRACHTUNGEN ZU MT 5,32 (BZW. MT 19,9)

Bevor der Text näher gehend betrachtet wird, erweist sich folgender Textvergleich als hilfreich.

2.1 Textvergleich von Mt 5,32 und Mt 19,9

Die Textstelle in Mt 5,32 ist der in Mt 19,9 sehr ähnlich. Folgende Tabelle stellt die einzelnen Versteile gegenüber:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es zeigt sich, dass bei beiden Teilen der Verse die Verben sowie die Substantive in ihrer Grundform übereinstimmen. Die einzige Abweichung ist der Ausdruck in Mt 5,32 gegenüber in Mt 19,9. Auch der Satzaufbau in Haupt- und Nebensatz ist in beiden Bibelstellen gleich. Ein noch zu beachtender Unterschied findet sich im zweiten Teil der Verse, in denen in Mt 5,32 und in Mt 19,9 verwendet wird.

Als Grundlage für die exegetische Betrachtung soll Mt 5,32 dienen, da der dritte Teil, wie in der Fußnote erklärt, klar zu definieren ist. Bei kritischen Fragestellungen und wichtigen Abweichungen werden beide Texte betrachtet. Im nächsten Punkt kommt es zur näheren Text- betrachtung.

2.2 Exegetische Betrachtungen zu Mt 5,32 als Grundlage beider Matthäus- texte

Ich aber sage Euch, dass jeder, der seine Frau scheidet (entlässt), au ß er wegen

Unzucht, der macht, dass mit ihr Ehebruch begangen wird, und wenn jemand eine Geschiedene heiratet, begeht er Ehebruch.

Jesus setzt in der Bergpredigt einen Gegensatz zu dem vorher Gesagten. Dies wird betont durch den Ausdruck . In V.31 greift er die Aussage aus Dt 24,1-4 auf, in der steht, dass einer geschiedenen Frau ein Scheidebrief gegeben werden soll. Jesus gibt Antwort auf eine falsche Interpretation der damaligen Phariäser. Über das Verständnis der damaligen Interpretationsschulen soll ein genauere Untersuchung Aufschluss geben, um dann die eigentliche Bedeutung des Textes in Dt 24,1-4 zu erschließen.

2.1.1 Beobachtungen zur Interpretation von Dt 24,1-4

Strack und Billerbeck zeigen, dass unter den Schriftgelehrten der damaligen Zeit verschiedene Interpretationen des in Dt 24,1 stehenden (übersetzt: etwas Anstößiges, Schandbares) gab5. Die Schule Schammais vertrat im Gegensatz zur Schule Hillels den strenge- ren Standpunkt. Die Schule Schammais hat eine Ehescheidung nur dann für zulässig erklärt, wenn sich die Frau etwas Schandbares, d. h. Unzuchtssünde, hatte zuschulden kommen lassen.

Die Schule Hillels erweitert dies, da als „Schandbares und sonst irgendetwas“ gedeutet wurde. Dies führte für diese Schule schon zu Scheidungsgründen, wenn die Frau die Speise hat anbrennen lassen oder der Mann eine andere als schöner empfand6. Dieser anscheinende Interpretationspielraum stand im Mittelpunkt der zeitgenössischen jüdischen Debatten7. Dies zeigt sich auch in dem Gespräch in Mt 19,3-9, in dem die Pharisäer zu Jesus kamen und ihn mit der Frage versuchten: „Ist es einem Mann erlaubt, aus jeder beliebigen Ursache eine Frau zu entlassen.“ (Hervorhebung des Autors).

Die eigentliche Bedeutung von Dt 24,1-4 zeigt sich wie folgt. Zu der Parallelstelle in Mt19,9 zitiert Haubeck und Siebenthal den Autor Carson, der verdeutlicht, dass es in Dt 24,1-4

„in erster Linie um ein Verbot der Wiederverheiratung einer zweimal geschiedenen Frau mit ihrem ersten Mann“8 geht. Carson schreibt:

Der Hinweis auf die Scheidung in Dt 24,1 [im hebräischen Text] ist Teil des erst mit V.3 endenden Wenn-Satzes und sollte nicht imperativ, sondern indikativ übersetzt werden: ‚wenn … und er ihr dann eine Scheidungsurkunde ausstellt … und sie fortschickt’ [nicht: ‚wenn … dann soll er ihr eine Scheidungsurkunde ausstellen … und sie fortschicken’]; die Möglichkeit einer Scheidung und Wiederverheiratung wird von Moses lediglich vorausgesetzt, er ‚gestattet’ sie9.

Daraus lässt sich schließen, dass die Aussage Jesu eine Antwort auf die falsche Vorstellung der damaligen Schriftgelehrten ist und eine Richtigstellung der ursprünglichen Absichten Gottes10. Moses beschrieb einen Zustand, der nur auf Grund der Herzenshärtigkeit der Israeliten entstanden ist (Mt 19,8)11.

Die weiterführenden exegetischen Beobachtungen zu Mt 5,32 sollen die Bedeutung für die Frage nach Ehescheidung und Wiederverheiratung ins Licht bringen. kann als „dass jeder, der sich scheidet“ übersetzt werden. Das Partizip mit definiertem Artikel wird mit attributivem Gebrauch übersetzt12. Jesus bezieht sich auf die Scheidung , also einer Ehefrau. Der Hauptsatz endet mit der Aussage: , welcher übersetzt werden kann mit: „begeht mit ihr Ehebruch“13. Diese Aussage spiegelt den Willen Gottes in Gen 2,24, Ex 20,14.17, Mal 2,16 wider. Auch zeigt sich dieses Verständnis in den Parallelstellen Mk 10,2-12 und Lk 16,18. Jesus bestätigt somit den Schöpferwillen Gottes bezüglich der Ehe und des Ehebruchs.

Die Ausnahmeklausel , bzw. in Mt 19,914 führt zu viel Diskussion. Drei grundlegende Fragen ergeben sich bei der Betrachtung dieser Aussage Jesu. Die erste Frage beschäftigt sich mit der Wortbedeutung von . Die zweite ist eine exegetische und bezieht sich auf den Zusammenhang von zum gesamten Satz (in Mt 19,9); die dritte Frage ist die des Textumfelds, d. h. ob Jesu Aussage nur für die damaligen Juden, also die des Alten Bundes gültig ist oder auch für die Christen des 21. Jahrhunderts. Diese drei Fragen sollen im Folgenden kurz betrachtet werden, indem verschiedene Meinungen aufgezeigt und mögliche Schlussfolgerungen gezogen werden.

Zuerst eine kurze Wortbedeutung von in Mt 5,32, bzw. Mt 19,9.

2.1.2 Die Bedeutung von in Mt 5,32 (bzw. 19,9)

Es kann im Umfang dieser Arbeit keine ausführliche Wortbetrachtung geschehen. Hier soll es vor allem um die Wortbedeutung in Mt 5,32 und 19,9 und deren Bedeutung für Ehescheidung und Wiederverheiratung gehen.

Eine Diskussion findet sich unter den verschiedenen Exegeten, ob hier dem Begriff gleich zu setzen ist15. Zuerst einmal zu der Bedeutung von ; bezieht sich im Neuen Testament auf jede Art illegitimen Geschlechtsverkehrs16, darunter fallen auch Prostitution, vorehelicher Geschlechtsverkehr, Inzest und der Ehebruch durch den Geschlechtsverkehr mit einem außerehelichen Partner. Schlatter übersetzt den Begriff auch mit „wilder Erotik“17, eben Unzucht. Das Lesen der verschiedenen spezifischen Bedeutungen einiger Exegeten führt folgende Schlussfolgerung von Luz nahe: lässt sich nicht präzisieren als Unzucht während der Verlobung, als voreheli- chen Geschlechtsverkehr, als fortdauernder unbereuter Ehebruch bzw. Prostitution der Ehefrau, als Konkubinat, als „wilde Zuchtlosigkeit“ oder als Flirt mit einem fremden Mann […]18.

[...]


1 Hartmut Kreß, „Ehe IV.Systematisch-theologisch 1.Evangelisch“, RGG 2, 1079-1080, 1079.

2 Siehe dazu Helmuth Egelkraut. Ehe, Ehescheidung, Wiederverheiratung. Eine ethisch seelsorgerliche Handreichung. Unkorrigiertes Manuskript. Korntal: AWM, 2007.

3 Das Statistische Bundesamt Deutschland berichtet, dass 2003-2005 über 200 000 Ehen ge- schieden wurden. 1952-1968 waren es noch unter 100 000. Man kann aus solchen Zahlen keine direkte Schlussfolgerung ziehen, aber die Tendenz, dass immer weniger Ehen in den letzten 5 Jahrzehnten ge- schlossen werden und immer mehr geschlossene Ehen sich scheiden lassen ist klar zu erkennen. In http://www.destatis.de/indicators/d/lrbev06ad.htm; Internet; angewählt am 13 April 2007. -

4 In Mt 19,9 ist umstritten, ob der dritte Teil des Satzes wie oder ähnlich wie in Mt 5,32 vorhan- den ist. Dieses textkritische Problem ist nicht einfach zu lösen. The Greek New Testament herausgegeben von Barbara Aland, Kurt Aland u. a. lässt einen dritten Teil im geschriebenen Text draußen und zeigt die verschiedenen Möglichkeiten in der Fußnote 3 und 4. Vor allem die Diskussion in Fußnote 4 ist für das Thema dieser Arbeit interessant. Es besteht durch viele und/oder gewichtige Textzeugen begründet die Möglichkeit nach bzw. den Zusatz [bzw. ] [bzw. ] im eigentlichen Text zu sehen. In Aland, Barbara, Aland, Kurt, Kraravidopoulos, Johannes. The Greek New Testament. Forth Revised Edition (Nördlingen: Deutsche Bibelgesellschaft, United Bible Society), 71. Da diese Diskussion nicht in Mt 5,32 zu sehen, sondern der 3. Teil dort klar definiert ist, muss für den Zweck dieser Arbeit nicht näher auf die textkriti- sche Auseinandersetzung eingegangen werden. Wenn durch den dritten Teil dieses Verses Unterschiede in der Schlussfolgerung für Ehescheidung und Wiederverheiratung zu sehen sind, wird es im laufenden Text der Arbeit erwähnt.

5 Hermann L. Strack, Paul Billerbeck. Das Evangelium nach Matthäus. Erster Band. Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch (9. unv. Aufl. München: C.H. Beck´sche Verlagsbuchhandlung), 312-315.

6 Strack, Billerbeck, op. cit., 313.

7 Heinpeter Hempelmann. Ehe, Ehescheidung und Wiederheirat. Eine biblisch-exegetische und praktisch-seelsorgerliche Orientierung (Liebenzell: VLM), 49.

8 Carson in Wilfried Haubeck, Heinrich von Siebenthal. Neuer Sprachlicher Schlüssel zum griechischen Neuen Testament. Matthäus-Apostelgeschichte (Giessen: Brunnen), 123.

9 Carson, ebd.

10 Siehe Mt 19,4-6 und die Aussage Jesu: „Habt ihr nicht gelesen…“.

11 Siehe dazu: Rudolf Schnackenburg. Matthäusevangelium 16,21-28,20. Die Neue Echter Bibel. Kommentar zum Neuen Testament mit der Einheitsübersetzung (3. unveränd. Aufl. Würzburg: Echter Verlag), 178-180.

12 Haubeck, Siebenthal, Römer-Offenbarung, op. cit., 493.

12 steht im passiven Infinitiv Aorist. So ergibt laut Carson nicht die Möglichkeit für die Übersetzung: „Macht sie zur Ehebrecherin“. Siehe D.A. Carson. Matthew. The Expositor´s Bible Commentary. Volume 8 (Grand Rapids, Michigan: Zondervan), 417. Aber auch das Passiv deutet doch darauf hin, dass mit der Frau etwas geschieht. Man könnte übersetzen: „Veranlasst sie Ehebrecherin zu werden“.

14 In Mt 5.32 ergibt sich diese Diskussion nicht, da der dritte Teil des Satzes einen weiteren Nebensatz bildet und mit abgesondert dasteht.-

15 Siehe dazu auch H. Reißler, K.-W. Niebuhr, „ “, 298-303 in Lothar Coenen, Klaus Haacker (Hrsg.). Theologisches Begriffslexikon zum Neuen Testament (1. Sonderauflage Wuppertal: R.Brockhaus; Neukirchener), 2005. Eine Betrachtung der verschiedenen Möglichkeiten auch in Carson, Matthew, op. cit., 414.

16 H.Reißler, K.-W. Niebuhr, op.cit., 302.

17 Schlatter, Adolf. Der Evangelist Matthäus, Seine Sprache, Sein Ziel, Seine Selbstständigkeit (7.Auflage, Stuttgart: Calwer Verlag, 572..

18 Ulrich Luz. Das Evangelium nach Matthäus (Mt 1-7). EKK I/1 (Zürich, Düsseldorf: Benzinger; Neukirchen-Vluyn: Neukirchener), 98.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Ehescheidung & Wiederheirat
Untertitel
Die Bedeutung von Mt 5,32, Mt 19,9 und 1. Kor 7,35 für Ehescheidung und Wiederheirat
Veranstaltung
Mastertsudiengang
Note
1,25
Autor
Jahr
2007
Seiten
21
Katalognummer
V166449
ISBN (eBook)
9783640825424
ISBN (Buch)
9783640825721
Dateigröße
501 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ehesceidung, Wiederheirat, Ehe
Arbeit zitieren
Rouven Hönes (Autor), 2007, Ehescheidung & Wiederheirat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166449

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