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Washington, Canberra, Lingang - Am Reißbrett geplante Städte

Stadtplanungskonzepte im Vergleich

Titre: Washington, Canberra, Lingang - Am Reißbrett geplante Städte

Thèse Scolaire , 2010 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Moritz Brand (Auteur)

Didactique - Géographie
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In meiner Facharbeit beschäftigte ich mit verschiedenen Stadtplanungs- und Stadtneugründungkonzepten.Als Beispiele, um diese Thematik darzustellen, suchte ich Washington D.C., Canberra und Lingang New City aus. Zum einen stammen diese drei Beispiele aus absolut unter-schiedlichen Zeitpunkten und sind auf jeweils anderen Kontinenten gelegen. Zudem ist Canberra nach einem Konzept entstanden, dass teils auf dem von Washington aufbaut und ebenfalls entworfen wurden, um die Hauptstadtfrage einer Nation zu klären. Trotz-dem wird sich im Folgenden herausstellen, dass beide Städte eine sehr unterschiedliche Entwicklung hinter sich haben. Das Projekt Lingang New City stellt hingegen ein neu-artiges Konzept dar, über dessen Erfolg heute noch nicht geurteilt werden kann, da die Entwicklung der Stadt erst in Jahrzehnten abgeschlossen werden sein wird. Außerdem ist die Stadt durch ihren heutigen Fortschritt erst in der Lage einen Bruchteil der geplan-ten Einwohnerzahl zu beherbergen.
Die zentrale Frage ist hierbei, welche Problematiken eine Stadtneugründung zu durchgehen hat und ob es möglich ist als einzelner Architekt, bzw. Architekturbüro eine Stadt soweit zu planen, dass Infrastruktur, Wohnräume, Gewerbe- und Industrieflächen so verknüpft sind, dass sie ein problemloses Zusammenspiel erlauben. Zudem ist zu prü-fen, ob eine „am Zeichenbrett enstandene Stadt“ einen Charakter entwickeln kann, wie eine Stadt die durch ihre Bevölkerung geprägt wurde und nicht durch einen festen Plan.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Washington – Eine Hauptstadt für die Ewigkeit

2.1 Die Geschichte Washingtons

2.2 Der L’Enfant Plan

2.3 Der McMillan Plan

2.4 Washington Heute

3. Canberra – Stadtentwicklung im Angesicht vieler Probleme

3.1 Walter Burley Griffins Konzept

3.2 Die Bauphasen

3.3 Heutige Situation der Stadt

4. Lingang New City – Die Stadt aus dem Tropfen

4.1 Modernes Konzept einer Stadtneugründung

4.2 Die Bedeutung von Wasser in Lingang

4.3 Heutige Einschätzung des Projekts

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Problematiken und Potenziale von Stadtneugründungen anhand der drei Fallbeispiele Washington D.C., Canberra und Lingang New City. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, inwieweit es möglich ist, als Architekt eine Stadt derart zu planen, dass Infrastruktur, Wohnraum und Funktionen ein harmonisches Zusammenspiel bilden und ob solche „am Reißbrett entworfenen“ Städte einen authentischen Charakter entwickeln können.

  • Historische Analyse der Entstehungsgeschichte von Planstädten
  • Vergleich der städtebaulichen Konzepte und Visionen
  • Einfluss von wirtschaftlichen Faktoren und Budgetkürzungen auf die Umsetzung
  • Die Rolle von Wasser und Natur in der modernen Stadtplanung
  • Herausforderungen der sozialen Integration in neu gegründeten Städten

Auszug aus dem Buch

2.2 Der L’Enfant Plan

Der junge Franzose, der mit 22 Jahren der französischen Hof verlassen hatte, um den Pionierkorps des amerikanischen Militärs zu dienen, realisierte schnell, welch große Karriere nun vor ihm stand und arbeitete in elf Monaten einen Plan heraus, in dem Grundideen der aufklärerischen Elemente Paris’ zu finden waren. Die ganze Stadt orientiert sich an zwei Achsen, die rechtwinklig zueinander stehen: Die Straßen wurden rechtwinklig in einem Schachbrett Muster angelegt. Vertikal verlaufende Straßen wurden von Osten nach Westen mit aufsteigenden Nummern benannt (1st Street, 2nd Street etc.). Horizontal verlaufende Straßen bekamen Buchstaben (A Street, B Street etc.). Zudem durchzogen diagonale Avenues die Stadt. Diese wurden nach Bundesstaaten der USA benannt (Pennsylvania Avenue, New York Avenue etc.). Diese Avenues sollten eine besondere Bedeutung erhalten:

“L'Enfant specified in notes accompanying the plan that these avenues were to be wide, grand, lined with trees, and situated in a manner that would visually connect ideal topographical sites throughout the city, where important structures, monuments, and fountains were to be erected. On paper, L'Enfant shaded and numbered 15 large open spaces at the intersections of these avenues and indicated that they would be divided among the states. He specified that each reservation would feature statues and memorials to honor worthy citizens”

Die Avenues sollten Prachtstraßen werden: groß, breit und mit Bäumen bepflanzt. Dazu kam ein Platz an jeder der 15 Kreuzungen, die je ein Bundestaat mit einem Denkmal für eine besondere Persönlichkeit verzieren durfte. Ausgehend von den beiden wichtigsten Gebäuden, dem Kapitol und dem Weißen Haus, verliefen sie strahlenförmig. Der Hauptsitz der Regierung sollte zentral in der Stadt am Ufer des Potomac angelegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die persönliche Motivation des Autors sowie die zentrale Forschungsfrage zur Machbarkeit und Charakterbildung von geplanten Städten anhand dreier internationaler Beispiele.

2. Washington – Eine Hauptstadt für die Ewigkeit: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung Washingtons D.C., vom historischen Standortkampf über den ursprünglichen L’Enfant-Plan bis hin zum späteren McMillan-Plan und der heutigen städtebaulichen Situation.

3. Canberra – Stadtentwicklung im Angesicht vieler Probleme: Hier wird das Konzept von Walter Burley Griffin beleuchtet, die darauffolgenden Bauphasen unter wechselnden politischen Ausschüssen analysiert und der aktuelle Status der Stadt diskutiert.

4. Lingang New City – Die Stadt aus dem Tropfen: Dieses Kapitel beschreibt das moderne, konzentrische Stadtkonzept bei Shanghai, die architektonische Bedeutung des Wasserelements und die zukünftigen Erwartungen an das Großprojekt.

5. Schlusswort: Das Fazit zieht einen Vergleich zwischen den drei Projekten und identifiziert Kapitalverfügbarkeit sowie die strikte Einhaltung des architektonischen Entwurfs als entscheidende Faktoren für den Erfolg einer Stadtneugründung.

Schlüsselwörter

Stadtplanung, Stadtneugründung, Washington D.C., Canberra, Lingang New City, Architektur, Stadtkonzept, L’Enfant Plan, Walter Burley Griffin, Stadtentwicklung, Urbanistik, Infrastruktur, Design, Städtebau, Hauptstadtfrage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Stadtneugründung anhand von drei bedeutenden Beispielen aus verschiedenen Epochen und Kontinenten, um den Erfolg und die Problematiken von Planstädten zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die städtebauliche Vision, den Einfluss politischer und finanzieller Rahmenbedingungen auf die Bauausführung sowie die Herausforderung, in planmäßigen Strukturen einen lebendigen urbanen Charakter zu erzeugen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu prüfen, ob es einem Architekten möglich ist, eine Stadt derart umfassend zu planen, dass alle Funktionen harmonisch zusammenwirken, und ob solche Entwürfe einen identitätsstiftenden Charakter entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine vergleichende Analyse von Fallbeispielen, gestützt durch eine Literaturrecherche zu historischen Plänen, städtebaulichen Dokumentationen und aktuellen Entwicklungsberichten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Entstehungsgeschichten, die ursprünglichen architektonischen Konzepte und die tatsächliche bauliche Umsetzung in Washington, Canberra und Lingang New City gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stadtplanung, Stadtneugründung, Architektur, Urbanistik, Hauptstadtfrage und Stadtkonzept charakterisiert.

Warum wird Lingang New City als „Stadt aus dem Tropfen“ bezeichnet?

Der Slogan „Luchao – Eine Stadt aus dem Tropfen“ verweist auf das konzentrische Design, bei dem sich die städtischen Strukturen ringförmig um den zentralen Lake Luchao anordnen, ähnlich der Wellenbewegung eines ins Wasser fallenden Tropfens.

Welche Rolle spielt die Finanzierung bei den untersuchten Städten?

Die Finanzierung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor; so führte etwa der Mangel an Geldern in Canberra dazu, dass das ursprüngliche Konzept von Griffin nicht vollständig umgesetzt werden konnte, während eine gesicherte Finanzierung für Lingang New City als essenziell gilt.

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Résumé des informations

Titre
Washington, Canberra, Lingang - Am Reißbrett geplante Städte
Sous-titre
Stadtplanungskonzepte im Vergleich
Université
Ricarda-Huch-Gymnasium, Krefeld
Note
1,0
Auteur
Moritz Brand (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
16
N° de catalogue
V166488
ISBN (ebook)
9783640845866
ISBN (Livre)
9783640844197
Langue
allemand
mots-clé
Washington Canberra Lingang USA Hauptstadt Stadtplanung Stadtgeographie AUstralien GMP Stadtentwicklung Walter Burley Griffin Pierre L'Enfant Stadt Planung Shanghai
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Citation du texte
Moritz Brand (Auteur), 2010, Washington, Canberra, Lingang - Am Reißbrett geplante Städte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166488
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Extrait de  16  pages
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