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Branchenanalyse: Die Deutsche Telekom AG

Telekommunikation als Business Model, wer hat die Verhandlungsmacht?

Título: Branchenanalyse: Die Deutsche Telekom AG

Trabajo Escrito , 2024 , 21 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Diese Hausarbeit untersucht die Markt- und Wettbewerbsstruktur der Deutschen Telekom AG im deutschen Telekommunikationssektor anhand des Branchenstrukturanalysemodells von Michael E. Porter. Ziel ist es, die Verhandlungsmacht, Marktposition und strategischen Herausforderungen des Unternehmens im Kontext eines zunehmend globalisierten und digitalisierten Marktes zu bestimmen. Nach einer Definition der Branche und der Darstellung der Wertschöpfungskette der Deutschen Telekom AG erfolgt eine detaillierte Analyse der fünf Wettbewerbskräfte: Bedrohung durch neue Anbieter, Rivalität unter bestehenden Wettbewerbern, Verhandlungsmacht der Lieferanten und Abnehmer sowie die Gefahr durch Substitute. Die Ergebnisse zeigen, dass die Deutsche Telekom AG trotz rückläufiger Dominanz in einzelnen Segmenten weiterhin über eine starke Marktposition verfügt, die vor allem durch historische Privilegien, staatliche Regulierung und hohe Markteintrittsbarrieren gestützt wird. Dennoch nimmt der Wettbewerbsdruck durch technologische Innovationen und Globalisierung zu. Abschließend wird festgestellt, dass die Deutsche Telekom AG ihre Verhandlungsmacht nur durch kontinuierliche Innovation, Effizienzsteigerung und Kundenorientierung langfristig sichern kann. Die Analyse bietet somit eine fundierte Grundlage für die Bewertung strategischer Handlungsoptionen in einem oligopolistischen Marktumfeld.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Definition der Branche
    • 2.1 Wertschöpfungskette der Deutschen Telekom AG.
    • 2.2 Eingrenzung innerhalb des Marktes
  • 3. Branchenstrukturanalyse nach Porter
    • 3.1 Bedrohung durch neue Anbieter.
    • 3.2 Rivalität der etablierten Wettbewerber
    • 3.3 Verhandlungsmacht der Lieferanten
    • 3.4 Verhandlungsmacht der Abnehmer
    • 3.5 Bedrohung durch Substitute
  • 4. Diskussion
  • 5. Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese studentische Arbeit untersucht die Position der Deutschen Telekom AG im deutschen Telekommunikationsmarkt, insbesondere im Hinblick auf ihre Verhandlungsmacht und Marktdominanz. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob die Deutsche Telekom AG angesichts der Entwicklung des Marktes weiterhin eine dominierende Verhandlungsmacht zwischen den Branchenteilnehmern besitzt.

  • Analyse der Wertschöpfungskette der Deutschen Telekom AG
  • Definition und Eingrenzung des relevanten Telekommunikationsmarktes
  • Umfassende Branchenstrukturanalyse nach Porters Fünf Kräften
  • Bewertung der Bedrohung durch neue Anbieter und Substitute
  • Untersuchung der Rivalität etablierter Wettbewerber
  • Analyse der Verhandlungsmacht von Lieferanten und Abnehmern

Auszug aus dem Buch

3.1 Bedrohung durch neue Anbieter

Bei der Bedrohung der Deutschen Telekom AG durch neue Anbieter gilt, dass Konkurrenten sich zum Markteintritt entscheiden, wenn die zu erzielenden Gewinne größer als die Kosten eines Markteintrittes bzw. die Opportunitätskosten sind (Stieglitz, 2005). Der Telekommunikationsmarkt wächst schnell wie die Nutzerzahlen der Abbildung 2 des Abbildungsverzeichnisses zeigen. So verdoppelten sich zum Beispiel die Nutzerzahlen in diesem Jahr im Vergleich zum Jahr 2019.

Dieses Wachstum bewirkt theoretisch eine hohe Attraktivität des Marktes für neue Markteintritte weiterer Konkurrenten. Dennoch sind bei Markteintritten die Barrieren für mögliche Wettbewerber entscheidend. Dabei sind institutionelle, strukturelle und strategische Marktbarrieren zu unterscheiden. Im Sektor der Telekommunikation sind dabei strategische Barrieren auszuschließen.

Aufgrund der etablierten Wettbewerber und den vergebenen Lizenzen fehlt der Raum im Markt, um mit einer Strategie wie z.B. Preis-Flooding bzw. Dumping existierende Konkurrenten aus dem Geschäft zu drängen (Pfähler, 2006). Zudem obliegt der Markt in Deutschland der Beobachtung bzw. Regulierung durch die Bundesnetzagentur (Haucap, 2003). Die zwei Marktbarrieren des Telekommunikationsmarktes sind somit institutioneller und struktureller Natur. Die legislative und administrative Maßnahme ist, wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, die Frequenzlizensierung. Sie bildet die Erlaubnis einer Frequenznutzung und bleibt eine unabdingbare Notwendigkeit für einen Netzanbieter bevor er seine unternehmerische Tätigkeit aufnehmen kann. Die Frequenzen sind aufgrund ihrer realen Knappheit auf bisher drei beschränkt. Es sind die benannten Netze D1 und D2, sowie E. Durch die festgelegte Anzahl an Frequenzen müssen etablierte Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom AG somit keine neuen Markteintritte befürchten. Denn es wurden bis heute alle drei Lizensierungen von der Bundesrepublik Deutschland vergeben (Geiger, 2005).

Die einzige Möglichkeit eines Markteintrittes ist der vorherige Austritt eines etablierten Anbieters. „Die Frequenzzuteilung erfolgt zweckgebunden nach Maßgabe des Frequenzplanes und diskriminierungsfrei auf der Grundlage nachvollziehbarer und objektiver Verfahren.“ Die Lizenzvergabe erfordert aber Kriterien wie ein eigenes nahezu flächendeckendes Telekommunikationsnetz. Der Aufbau eines solchen Netzes erfordert einen besonders hohen Kapitalbedarf. Die Deutsche Telekom AG bezahlte dabei circa 2,33 Milliarden Euro für ihren Netzaufbau, was den hohen Kapitalbedarf veranschaulicht. Dabei werden die Instandhaltungskosten noch nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Führt in die Postreformen und die Privatisierung des Telekommunikationssektors in Deutschland ein, beleuchtet die Entstehung der Deutschen Telekom AG als Vorreiter und stellt die Forschungsfrage nach ihrer aktuellen Verhandlungsmacht.

2. Definition der Branche: Erläutert die Wertschöpfungskette der Deutschen Telekom AG und grenzt den Markt ab, um Wettbewerber, Lieferanten und Kunden für die Branchenstrukturanalyse zu identifizieren.

3. Branchenstrukturanalyse nach Porter: Analysiert die Marktposition der Deutschen Telekom AG mithilfe von Porters Fünf Kräften, um ihre Verhandlungsmacht und Marktdominanz zu bewerten.

4. Diskussion: Fasst die Ergebnisse der Porter-Analyse zusammen, konstatiert die Entwicklung des Marktes vom staatlichen Monopol zu einem Oligopol und prognostiziert zukünftige Wettbewerbsentwicklungen.

5. Fazit: Zieht die Schlussfolgerung, dass die Deutsche Telekom AG aktuell die größte Verhandlungsmacht besitzt, benennt zukünftige Herausforderungen durch technologischen Fortschritt und Globalisierung und gibt Handlungsempfehlungen für die Sicherung der Marktposition.

Schlüsselwörter

Deutsche Telekom AG, Telekommunikationsmarkt, Porter Fünf Kräfte, Branchenstrukturanalyse, Wertschöpfungskette, Markteintrittsbarrieren, Wettbewerb, Frequenzlizenzen, Verhandlungsmacht, Mobilfunk, Festnetz, Service Provider, Substitute, Oligopol, Privatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit analysiert die aktuelle Marktposition und die Verhandlungsmacht der Deutschen Telekom AG im Kontext des deutschen Telekommunikationsmarktes, insbesondere unter Berücksichtigung der Branchenstrukturanalyse nach Porter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Wertschöpfungskette, die Marktabgrenzung, die Analyse der fünf Wettbewerbskräfte nach Porter (Bedrohung durch neue Anbieter, Rivalität etablierter Wettbewerber, Verhandlungsmacht der Lieferanten und Abnehmer, Bedrohung durch Substitute) sowie die historische Entwicklung des Marktes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob die Deutsche Telekom AG im gegenwärtigen oligopolistischen Telekommunikationsmarkt Deutschlands noch immer eine dominierende Verhandlungsmacht zwischen Branchenteilnehmern besitzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Hauptmethode ist die Branchenstrukturanalyse nach Porters Fünf Kräften, ergänzt durch eine Analyse der Wertschöpfungskette und eine historische Kontextualisierung der Marktentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Definition der Branche, die Erläuterung der Wertschöpfungskette der Deutschen Telekom AG, die Eingrenzung des Marktes sowie die umfassende Analyse jeder der fünf Wettbewerbskräfte nach Porter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Deutsche Telekom AG, Telekommunikationsmarkt, Porter Fünf Kräfte, Branchenstrukturanalyse, Wertschöpfungskette, Markteintrittsbarrieren und Verhandlungsmacht charakterisiert.

Wie hat sich der Telekommunikationsmarkt in Deutschland historisch entwickelt?

Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland hat sich von einem staatlichen Monopol, geprägt durch die Postreformen 1989 und 1995, hin zu einem oligopolistischen Markt mit drei dominanten Marktteilnehmern entwickelt, was auch dem politischen Willen entsprach.

Welche Rolle spielt die Frequenzlizensierung für neue Markteintritte?

Die Frequenzlizensierung stellt eine wesentliche institutionelle und strukturelle Marktbarriere dar, da die Anzahl der nutzbaren Frequenzen begrenzt ist und alle Lizenzen von der Bundesrepublik Deutschland an etablierte Netzbetreiber vergeben wurden, wodurch neue Markteintritte erschwert werden.

Wer sind die Hauptwettbewerber der Deutschen Telekom AG im deutschen Markt?

Die direkten Hauptwettbewerber der Deutschen Telekom AG im deutschen Telekommunikationsmarkt sind Vodafone und Telefónica, wobei Telefónica mehrere kleinere Tochterunternehmen wie O2 und E-Plus umfasst.

Wie wird die Verhandlungsmacht der Lieferanten und Abnehmer im Telekommunikationsmarkt eingeschätzt?

Die Deutsche Telekom AG besitzt eine dominierende Verhandlungsposition gegenüber den Netzausrüstern, die als Lieferanten fungieren, und eine geringe Verhandlungsmacht der Abnehmer (Privat- und Geschäftskunden sowie Service Provider) ist durch die hohe Konzentration der Anbieter gegeben.

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Detalles

Título
Branchenanalyse: Die Deutsche Telekom AG
Subtítulo
Telekommunikation als Business Model, wer hat die Verhandlungsmacht?
Universidad
BSP Business School Berlin (form. Potsdam)  (Business School Berlin)
Curso
Business economics
Calificación
1.7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
21
No. de catálogo
V1665242
ISBN (PDF)
9783389160497
Idioma
Alemán
Etiqueta
Deutsche Telekom AG Telekommunikationsbranche Deutschland Branchenanalyse Deutsche Telekom Porters Fünf Kräfte Analyse Wettbewerbsanalyse Telekommunikation Marktstruktur Telekommunikation Wertschöpfungskette Deutsche Telekom Telekommunikationsmarkt Deutschland Telekommunikationsunternehmen Analyse Frequenzlizenzen Deutschland Telekommunikationsnetz D1 D2 E Netz Vodafone Telefónica Vergleich Rivalität im Telekommunikationsmarkt Verhandlungsmacht der Lieferanten Verhandlungsmacht der Abnehmer Bedrohung durch Substitute Wettbewerbsstrategien Telekommunikation Oligopol Telekommunikationsmarkt Marktanteile Deutsche Telekom Telekommunikationsnetz Infrastruktur Bundesnetzagentur Regulierung Telekommunikationsbranche Analyse Strategisches Management Telekommunikation Telekommunikationsmarkt Porter Analyse Telekommunikationsunternehmen Wettbewerb Deutsche Telekom industry analysis Porter five forces telecommunication Telecommunication market Germany Telecom value chain analysis Telecommunication industry structure German telecom companies Telekom market share Vodafone Telefónica comparison Telecommunication suppliers bargaining power Telecom buyers power Substitute products telecommunication Telecom competition Germany Oligopoly market Germany Telecommunication regulation Germany Federal Network Agency Germany Telecom sector strategy Telecom network infrastructure analysis Telecommunication business model Telecom industry report Telecom market Porter analysis
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GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2024, Branchenanalyse: Die Deutsche Telekom AG, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1665242
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