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Konflikte in Projektteams. Blockade oder Wachstum?

Título: Konflikte in Projektteams. Blockade oder Wachstum?

Trabajo Escrito , 2022 , 12 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Psicología del trabajo y de las organizaciones
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Diese Hausarbeit analysiert konflikttheoretisch fundiert, praxisnah und mit klarem Nutzen für die Unternehmensrealität, wie Teamkonflikte entstehen, wirken und wirksam bearbeitet werden können. Ausgangspunkt ist die ökonomische Relevanz (u. a. KPMG-Konfliktkostenstudie) und eine präzise Begriffsarbeit zu Konflikt und Projektteam. Darauf folgen eine systematische Typologie (Arena- und Motivklassen) sowie zentrale Ursachen in Projektteams (Persönlichkeitsunterschiede, Strukturen, Kultur). Im Kern zeigt die Arbeit, wie das Harvard-Konzept – entlang der Prinzipien „Sach-/Beziehung trennen“, „Interessen statt Positionen“, „Optionen für beide Seiten“, „objektive Kriterien“ – an einem realitätsnahen Fallbeispiel zu tragfähigen Win-Win-Lösungen führt. Ein Kapitel zur Konfliktprävention bündelt drei wirksame Hebel (Kommunikationsstruktur, Erwartungsmanagement durch Führung, Selbstreflexion/Entwicklung), bevor die Schlussanalyse die Leitfrage beantwortet: Konflikt als Blockade oder als Motor für Team-Wachstum? Ergebnis: Richtig geführt setzen Konflikte Energie frei, stärken Vertrauen und heben die Teamleistung.

Warum kaufenswert?
Wissenschaftlich sauber, aber hoch anschlussfähig für Führung, HR und Projektpraxis.
Konkrete Entscheidungs- und Handlungsleitlinien statt bloßer Theorie.
Übertragbares Fallbeispiel + Präventionscheck: sofort in Meetings, Retros und Mitarbeitergesprächen nutzbar.
Ideal für Seminar-, Bachelor- und Praxisarbeiten zu Konfliktmanagement, Team- und Projektführung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Konflikte in Projektteams
    • 2.1 Definition Konflikt
    • 2.2 Definition Projektteam
    • 2.3 Konfliktarten
    • 2.4 Konfliktursachen in Projektteams
  • 3. Modell zur Konfliktlösung – das Harvard Konzept
    • 3.1 Das Harvard-Konzept
    • 3.2 Konfliktprävention
  • 4. Konflikte - Blockade oder Wachstum?
  • 5. Fazit
  • II. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit geht der Frage nach, ob Konflikte in Projektteams den Arbeitsprozess lediglich blockieren oder ob sie eine notwendige Voraussetzung und Gelegenheit für die Weiterentwicklung und das Wachstum eines Projektteams darstellen. Sie beleuchtet das Potenzial von Konflikten, Veränderungen, Entwicklungen und Innovationen anzustoßen.

  • Beleuchtung der Grundlagen von Konflikten und Definition zentraler Begriffe wie „Konflikt“ und „Projektteam“.
  • Darstellung verschiedener Konfliktarten und ihrer spezifischen Ursachen in Projektteams.
  • Erläuterung des Harvard-Konzepts als eine Möglichkeit zur konstruktiven Konfliktlösung anhand eines Fallbeispiels.
  • Analyse der positiven und negativen Auswirkungen von Konflikten auf die Teamdynamik und Leistungsfähigkeit.
  • Herausstellung von Möglichkeiten zur Konfliktprävention, um unproduktive Konflikte zu vermeiden und produktive Auseinandersetzungen zu fördern.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition Konflikt

Der Begriff „Konflikt“ lässt sich von dem lateinischen Wort „conflictus“ ableiten und bedeutet so viel wie „Zusammenstoß“ oder „Kampf“ (Schäfer, 2021, S. 139). In der Fachliteratur finden sich zahlreiche Definitionen, was unter einem Konflikt zu verstehen ist und welche Merkmale Konflikte haben. Die Vielfältigkeit der Konfliktdefinitionen ist darin begründet, dass Konflikte Forschungsgegenstand von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen sind. Diese verschiedenen Disziplinen betrachten die Konflikte aus unterschiedlichen Perspektiven. So definieren Patzak & Rattay (2018, S. 451) einen Konflikt als „eine Situation, in der unterschiedliche Erwartungen von Personen aufeinanderprallen. Zumindest eine Partei fühlt sich dabei in der Erreichung der persönlichen Ziele eingeschränkt. Daraus entsteht eine massive emotionale Betroffenheit, die eine sachliche Verhandlung erschwert.“ Gross (2019, S. 812) führt in seiner Definition noch die psychologischen und sozialen Aspekte an: „Ein Konflikt ist eine Spannungssituation, die dann entsteht, wenn unterschiedliche Meinungen, Interessen und Erwartungen aufeinanderprallen. Dabei kann ein Konflikt, ein psychologisches und ein soziales Phänomen sein: Ein intrapersoneller Konflikt spielt sich im Inneren einer Person ab, ein interpersoneller Konflikt wird zwischen zwei oder mehr Personen bzw. Gruppen ausgetragen.“ Der österreichische Ökonom und Konfliktforscher Friedrich Glasl (2020) stellt in seinem Buch „Konfliktmanagement" eine Vielzahl von Definitionen gegenüber und ergänzt sie dann um Aspekte, die aus seiner Sicht fehlen. Glasl kommt zu folgender Konfliktdefinition, die auch die Grundlage dieser Hausarbeit bildet: „Ein sozialer Konflikt ist eine Interaktion zwischen Aktoren (Individuen, Gruppen, Organisationen, usw.), wobei wenigstens ein Aktor eine Differenz bzw. Unvereinbarkeiten im Wahrnehmen und im Denken bzw. Vorstellen und im Fühlen und im Wollen mit dem anderen Aktor (den anderen Aktoren) in der Art erlebt, dass beim Verwirklichen dessen, was der Aktor denkt, fühlt oder will eine Beeinträchtigung durch einen anderen Aktor (die anderen Aktoren) erfolge" (Glasl, 2020, S. 17). Aus dieser Definition ergeben sich vier interessante Aspekte, auf die kurz hingewiesen werden soll:

Nicht beide Parteien müssen einen Konflikt empfinden, sondern es reicht aus, wenn nur eine Partei eine Differenz oder Unvereinbarkeit wahrnimmt (Hilmer, 2021, S. 35).

Die Konfliktbeteiligten haben etwas miteinander zu tun, das heißt, dass eine Interaktion besteht (Schäfer, 2021, S. 139).

Nur wenn eine Differenz oder Unvereinbarkeit in allen Kategorien (Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Wollen und Handeln) gegeben ist, kann von einem Konflikt gesprochen werden. Unvereinbarkeiten die z.B. nur im Denken oder Wollen vorliegen, sind lediglich Meinungsdifferenzen (Hilmer, 2021, S. 36).

Es fühlt sich mindestens eine Person durch die Handlung einer anderen Person beeinträchtigt (Schäfer, 2021, S. 139).

Das bedeutet, dass nicht jede Auseinandersetzung automatisch einen Konflikt darstellt. Wenn zum Beispiel eine Person nicht mit dem Verhalten einer anderen Person einverstanden ist, sich aber davon nicht beeinträchtigt fühlt, liegt kein Konflikt vor. (Schäfer, 2021, S. 139).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Konflikte in Projektteams ein, beleuchtet deren Relevanz und Kosten in der Arbeitswelt und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2. Konflikte in Projektteams: Hier werden die Grundlagen von Konflikten und Projektteams definiert, verschiedene Konfliktarten unterschieden und typische Konfliktursachen in Projektteams analysiert, um ein tieferes Verständnis zu schaffen.

3. Modell zur Konfliktlösung – das Harvard Konzept: Dieses Kapitel erläutert das Harvard-Konzept als eine Methode zur Konfliktlösung anhand eines konkreten Fallbeispiels und stellt dessen vier elementare Prinzipien zur Erzielung einer konstruktiven und friedlichen Einigung dar.

4. Konflikte - Blockade oder Wachstum?: In diesem Abschnitt wird die Frage erörtert, ob Konflikte Projektteams blockieren oder vielmehr zu Wachstumsprozessen und positiven Entwicklungen führen können. Es werden auch Maßnahmen zur Konfliktprävention vorgestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, betont die Vielfalt von Konflikten und die Bedeutung eines konstruktiven Umgangs mit ihnen für die Teamqualität und Leistungsfähigkeit, wobei das Harvard-Konzept als effektive Win-Win-Lösung hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Konflikt, Projektteam, Konfliktlösung, Harvard-Konzept, Konfliktprävention, Teamarbeit, Konfliktarten, Konfliktursachen, Konfliktmanagement, Wachstumsprozess, Win-Win-Situation, Arbeitsklima, Kommunikation, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Konflikte in Projektteams als hinderliche Blockaden wirken oder als notwendige Impulse für Entwicklung und Wachstum dienen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition von Konflikten und Projektteams, die Analyse von Konfliktarten und -ursachen, Methoden der Konfliktlösung wie das Harvard-Konzept sowie die Bewertung der Auswirkungen von Konflikten auf Projektteams und die Konfliktprävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob Konflikte in Projektteams den Arbeitsprozess blockieren oder eine Voraussetzung für die Weiterentwicklung und das Wachstum eines Teams darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und stellt das Harvard-Konzept als spezifische Methode zur Konfliktlösung detailliert dar und erläutert es anhand eines Fallbeispiels.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Konflikten und Projektteams, listet Konfliktarten und -ursachen auf, stellt das Harvard-Konzept zur Konfliktlösung vor und diskutiert die Ambivalenz von Konflikten als Blockade oder Wachstumstreiber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Konflikt, Projektteam, Konfliktlösung, Harvard-Konzept, Konfliktprävention, Teamarbeit und Wachstumsprozess charakterisieren die Arbeit.

Wie werden Konflikte in Projektteams definiert und welche Arten gibt es?

Konflikte werden als Spannungssituationen definiert, die entstehen, wenn unterschiedliche Meinungen, Interessen und Erwartungen aufeinanderprallen. Es gibt intrapersonelle und interpersonelle Konflikte, sowie Unterscheidungen nach Konfliktmotiven wie Interessens-, Informations-, strukturelle, Verteilungs-, Beziehungs- und interkulturelle Konflikte.

Können Konflikte in Projektteams auch positive Auswirkungen haben?

Ja, die Arbeit argumentiert, dass bearbeitete Konflikte Spannungen abbauen, Energie für die eigentliche Arbeit freisetzen, die Teamleistung verbessern, das Teamklima stärken und zur Weiterentwicklung, Problemlösung, kreativen Lösungen sowie zur Stärkung des Gruppenzusammenhalts beitragen können.

Was sind die Hauptursachen für Konflikte in Projektteams?

Die Hauptursachen für Konflikte in Projektteams können in Unterschieden der Persönlichkeiten der Teammitglieder, strukturellen Problemen wie unklaren Rollen oder Kompetenzen, sowie kulturellen Ursachen wie mangelnder Glaubwürdigkeit der Führungskräfte liegen.

Welche Rolle spielt das Harvard-Konzept bei der Konfliktlösung in Projektteams?

Das Harvard-Konzept ist eine Methode, die darauf abzielt, Konflikte konstruktiv und friedlich zu lösen, indem sie den Kampf um Positionen auflöst, Interessen ausgleicht und eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten schafft. Es basiert auf den Prinzipien der Trennung von Sach- und Beziehungsebene, der Konzentration auf Interessen statt Positionen, der Entwicklung von Optionen mit beiderseitigem Vorteil und der fairen Lösung anhand objektiver Kriterien.

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Detalles

Título
Konflikte in Projektteams. Blockade oder Wachstum?
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
12
No. de catálogo
V1665285
ISBN (PDF)
9783389159798
ISBN (Libro)
9783389159804
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wirtschaftspsychologie Konfliktmanagement Projektteams Konfliktarten und -ursachen Harvard-Konzept Konfliktprävention Teamdynamik und Leistungsfähigkeit Konfliktkosten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Konflikte in Projektteams. Blockade oder Wachstum?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1665285
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