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Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Bildungsgänge als Grundlage für Unterricht an berufsbildenden Schulen

Ein Einblick in curriculare Vorgaben der Fachschule Sozialpädagogik in Niedersachsen

Titel: Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Bildungsgänge als Grundlage für Unterricht an berufsbildenden Schulen

Hausarbeit , 2023 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Luisa Wittenbrink (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die wissenschaftliche Arbeit gibt einen fundierten Einblick in die strukturellen und curricularen Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Bildungsgänge in Niedersachsen. Im Mittelpunkt stehen die Fachschule Sozialpädagogik sowie ihre rechtlichen, curricularen und didaktischen Grundlagen. Die Analyse zeigt auf, wie diese Rahmenbedingungen den Unterricht an berufsbildenden Schulen prägen und welche Bedeutung sie für die Qualifizierung zukünftiger sozialpädagogischer Fachkräfte haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. sozialpädagogische Bildungsgänge Niedersachsen
    • 2.1 Berufsqualifizierende Berufsfachschule Sozialpädagogische*r Assistent*in
    • 2.2 Fachoberschule und Berufsoberschule Gesundheit und Soziales
    • 2.3 Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales
    • 2.4 Fachschule Sozialpädagogik.
    • 2.5 Fachstudium Sozialpädagogik
    • 2.6 Reflexion
  • 3. Strukturelle Rahmenbedingungen
  • 4. Rahmenbedingungen der Fachschule Sozialpädagogik
    • 4.1. Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieher*innen an Fachschulen und Fachakademien
    • 4.2 Gemeinsamer Orientierungsrahmen „Bildung und Erziehung in der Kindheit"
    • 4.3 Rahmenlehrplan für die Fachschulen für Sozialpädagogik
    • 4.4 Rahmenrichtlinien Fachschule Sozialpädagogik
  • 5. Reflexion
  • 6. Abkürzungsverzeichnis
  • 7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit beleuchtet die strukturellen und curricularen Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Aus- und Weiterbildungsgänge in Niedersachsen, mit einem besonderen Fokus auf die Fachschule Sozialpädagogik, um angehenden Lehrkräften Einblicke in ihre zukünftigen Arbeitsfelder und die damit verbundenen Vorgaben zu geben.

  • Übersicht der sozialpädagogischen Bildungsgänge in Niedersachsen.
  • Curriculare und strukturelle Vorgaben für die Ausbildung von Erzieher*innen.
  • Die Rolle des Kompetenzorientierten Qualifikationsprofils in der Ausbildung.
  • Bedeutung von Rahmenlehrplänen und -richtlinien für die Fachschulen.
  • Reflexion über die Komplexität der Rahmenbedingungen und ihre Relevanz für Lehrkräfte.

Auszug aus dem Buch

Kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieher*innen an Fachschulen und Fachakademien

Das Kompetenzorientierte Qualifikationsprofil wurde vom Unterausschuss für Berufliche Bildung beschlossen und stellt eine Ergänzung zur Rahmenvereinbarung über Fachschulen dar. Die beschriebenen Handlungskompetenzen und Aufgaben von sozialpädagogischen Fachkräften sind unter anderem angelehnt an Aufträge des Sozialgesetzbuchs VIII und gelten für alle Bundesländer Deutschlands.

Innerhalb des Qualifikationsprofils sind zunächst Anforderungen an die Ausbildung von sozialpädagogischen Fachkräften sowie Ziele und der formale Aufbau dieser beschrieben. Neben den beruflichen Aufgaben von Erzieher*innen im Bereich Bildung, Erziehung und Betreuung werden zudem die Querschnittsaufgaben Partizipation, Inklusion, Prävention, Sprachbildung und Wertevermittlung beschrieben. Diese Aufgaben sind innerhalb aller beruflichen Tätigkeiten zu berücksichtigen.

„Das kompetenzorientierte Qualifikationsprofil beschreibt die Anforderungen des Berufes und die beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können.“

Um die Vermittlung dieser Anforderungen zu gewährleisten sind für Lehrkräfte drei Unterrichtsdisziplinen beschrieben. Da eine pädagogische Fachkraft an ihre jeweilige Persönlichkeit gebunden ist, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dieser von Bedeutung. Durch eine sogenannte integrale Persönlichkeitsentwicklung sollen Werte, die es später den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln gilt, gefestigt werden und einen fördernden Erziehungs- und Bildungsprozess nach sich ziehen. Eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis wirkt sich auf ein besseres Verständnis der Inhalte sowie eine gelungene Gestaltung von sozialpädagogischen Praxissituationen aus. Zuletzt beschreibt die doppelte Vermittlungspraxis, dass die Schüler*innen die im Unterricht angewendeten Lernformen und Methoden in ihrem späteren beruflichen Alltag anwenden können sollen.

Desweiteren beschreibt das Kompetenzorientierte Qualifikationsprofil die Professionelle Haltung der zukünftigen Erzieher*innen als wesentliches Ziel. Das im Beruf erforderliche kompetente sozialpädagogische Handeln wird durch die vier Teilkompetenzen, angelehnt an den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR)27, Sozialkompetenz, Selbstständigkeit, Wissen und Fertigkeiten beschrieben. Für die sechs Handlungsfelder, die die Grundlage der Unterrichtsthemen der Ausbildung bilden, werden je die zu erwerbenden Kompetenzen Wissen und Fertigkeiten beschrieben. Diese stellen konkrete Anforderungskriterien dar, die durch die Lehrkraft überprüfbar sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit stellt die Inhalte des Seminars „Strukturelle und curriculare Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Aus- und Weiterbildungsgänge sowie Schulformen“ dar und reflektiert diese, mit einem Fokus auf sozialpädagogische Bildungsgänge in Niedersachsen.

2. sozialpädagogische Bildungsgänge Niedersachsen: Das Kapitel bietet eine Übersicht über die verschiedenen sozialpädagogischen Bildungsgänge in Niedersachsen und deren Zugangswege, von der Berufsfachschule bis zum Fachstudium.

3. Strukturelle Rahmenbedingungen: Hier werden die übergeordneten gesetzlichen und strukturellen Vorgaben für berufsbildende Schulen in Niedersachsen beleuchtet, einschließlich des Berufsbildungsgesetzes und des Niedersächsischen Schulgesetzes.

4. Rahmenbedingungen der Fachschule Sozialpädagogik: Dieses Kapitel befasst sich detailliert mit den spezifischen rechtlichen und curricular relevanten Vorgaben für die Ausbildung zum/zur Staatlich geprüften Erzieher*in an der Fachschule Sozialpädagogik.

5. Reflexion: Die Autorin reflektiert die Komplexität der dargelegten Rahmenbedingungen, die Bedeutung der Lehrkraftrolle und die Notwendigkeit der Persönlichkeitsentwicklung sowie Reflexionsfähigkeit in der sozialpädagogischen Ausbildung.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogik, Bildungsgänge, Rahmenbedingungen, Curriculare Vorgaben, Niedersachsen, Fachschule, Erzieher*in, Kompetenzorientierung, Berufsbildende Schulen, Qualifikationsprofil, Rahmenlehrplan, Didaktik, Bildungs- und Erziehungsbereiche, Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR), Praktikum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strukturellen und curricularen Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Bildungswege in Niedersachsen, insbesondere für den Unterricht an berufsbildenden Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die verschiedenen sozialpädagogischen Bildungsgänge, die dazugehörigen curricularen Vorgaben und Rahmenrichtlinien sowie die strukturellen Rahmenbedingungen in Niedersachsen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Inhalte eines Seminars zu strukturellen und curricularen Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Bildungsgänge zu beschreiben und zu reflektieren, um angehende Lehrkräfte auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Recherche und Auseinandersetzung mit bestehenden Vorgaben und Richtlinien, insbesondere Dokumenten des Niedersächsischen Kultusministeriums und der Kultusministerkonferenz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die sozialpädagogischen Bildungsgänge in Niedersachsen, die allgemeinen strukturellen Rahmenbedingungen und die spezifischen Rahmenbedingungen der Fachschule Sozialpädagogik, inklusive Qualifikationsprofil, Orientierungsrahmen und Rahmenlehrplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Sozialpädagogik, Bildungsgänge, Rahmenbedingungen, Curriculare Vorgaben, Niedersachsen, Fachschule, Erzieher*in, Kompetenzorientierung, Berufsbildende Schulen und Rahmenlehrplan.

Welche Bedeutung hat das Kompetenzorientierte Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieher*innen?

Das Kompetenzorientierte Qualifikationsprofil beschreibt die notwendigen Handlungskompetenzen und beruflichen Aufgaben von Erzieher*innen, um den Anforderungen des Berufs gerecht zu werden, und dient als Ergänzung zur Rahmenvereinbarung über Fachschulen.

Wie beeinflusst der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) die Aufwertung sozialpädagogischer Berufe?

Der DQR ordnet deutsche Qualifikationen und Abschlüsse Niveaustufen zu, wodurch sie national und europaweit vergleichbar und anerkannt werden, was zur Aufwertung des Abschlusses "Staatlich geprüfte*r Erzieher*in" beiträgt.

Welche spezifischen Schulformen werden in Niedersachsen für sozialpädagogische Bildungsgänge vorgestellt?

Vorgestellt werden unter anderem die Berufsqualifizierende Berufsfachschule Sozialpädagogische*r Assistent*in, die Fachoberschule und Berufsoberschule Gesundheit und Soziales, das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales sowie die Fachschule Sozialpädagogik.

Warum ist Reflexionsfähigkeit für angehende sozialpädagogische Fachkräfte besonders wichtig?

Reflexionsfähigkeit ist entscheidend, um eigene und fremde Handlungen in der pädagogischen Praxis zu hinterfragen, Alternativen zu finden und mit den ständigen Veränderungen in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen umzugehen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Bildungsgänge als Grundlage für Unterricht an berufsbildenden Schulen
Untertitel
Ein Einblick in curriculare Vorgaben der Fachschule Sozialpädagogik in Niedersachsen
Hochschule
Universität Osnabrück  (Sozialpädagogik)
Veranstaltung
Didaktik der Sozialpädagogik
Note
1,7
Autor
Luisa Wittenbrink (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
18
Katalognummer
V1666785
ISBN (PDF)
9783389163108
ISBN (Buch)
9783389163115
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Didaktik Sozialpädagogik strukturelle Rahmenbedingungen curriculare Rahmenbedingungen sozialpädagogische Bildungsgänge Ausbildung Weiterbildung Schulformen curriculare Vorgaben Unterricht Lehramt berufsbildende Schulen Berufsschule Niedersachsen berufliches Gymnasium Fachschule Erzieherinnen Berufsfachschule Orientierungsrahmen DQR EQR FS BFS BBS BG
Produktsicherheit
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Arbeit zitieren
Luisa Wittenbrink (Autor:in), 2023, Rahmenbedingungen sozialpädagogischer Bildungsgänge als Grundlage für Unterricht an berufsbildenden Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1666785
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Leseprobe aus  18  Seiten
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