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Alltag und Lebenswelt als Gegenstand von Wissenschaft und Praxis

Nach Hans Thiersch

Título: Alltag und Lebenswelt als Gegenstand von Wissenschaft und Praxis

Trabajo Escrito , 2008 , 33 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Bachelor Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (Uni) Heike Meyer (Autor)

Trabajo social
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Überall in der Sozialpädagogik spricht man vom Alltag. Der Alltag Drogenabhängiger, Kinder, Schüler, Jugendlicher, der der Familien wird diskutiert. In der Gemeinwesenarbeit wird um einen menschenwürdigeren Alltag gekämpft und Bürgerinitiativen versuchen Alltag zu strukturieren und politisieren. Sozialpädagogische Praxis versucht alltagsorientiert zu sein. Was also meint das „Reden vom Alltag“? Wie lässt sich ein so weitläufiger und unterschiedlich besetzter Begriff definieren? Thiersch unterscheidet zwischen Alltag und Alltäglichkeit. Handlungsforschung will am Alltag der Betroffenen partizipieren und aufklären. Alltagsorientierung – ist Indiz einer Sozialpädagogik die Lebenswirklichkeit so, wie sie gegeben ist, ernst nimmt und sich von da aus orientiert. In dem ersten Abschnitt möchte ich auf die unterschiedlichen Aspekte von Alltag und Alltäglichkeit eingehen als Gegenstand von Wissenschaft und Praxis darstellen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Wie ist Alltag definiert?

2. Wie ist Lebenswelt definiert?

3. Wie wird das Verhältnis von Theorie und Praxis in der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit gesehen?

4. Was bedeuten diese theoretischen Aussagen für die Praxis Sozialer Arbeit? (allgemein und exemplarisch an einem Beispiel verdeutlichen)

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, die Konzepte von Alltag und Lebenswelt innerhalb der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit theoretisch zu fundieren und deren Bedeutung für das professionelle Handeln in der Praxis aufzuzeigen.

  • Definition und kritische Reflexion der Begriffe Alltag und Lebenswelt.
  • Analyse des Spannungsverhältnisses zwischen Theorie und Praxis in der Sozialen Arbeit.
  • Darstellung von Struktur- und Handlungsmaximen lebensweltorientierter Sozialer Arbeit.
  • Exemplarische Anwendung der theoretischen Konzepte auf die Jugendhilfe.

Auszug aus dem Buch

Die fünf Aspekte der Lebenswelt

„Lebenswelt wird als Gegenwelt zu gesellschaftlichen Enteignungsprozessen gesehen, als Ort eigensinniger und zu respektierender Lebensarrangements, als Ort einer notwendigen Destruktion pseudokonkreter Bewältigungsmuster und als Ort von Autonomie und Selbstgestaltung des Alltags“ (GRUNWALD/THIERSCH 2001: 1138).

Das Konzept Lebensweltorientierte Soziale Arbeit stellt in den Vordergrund einen speziellen Zugang zur Strukturierung der Aufgaben der Sozialen Arbeit. Dieser spezielle Zugang ergibt sich aus der Rekonstruktion der Lebenswelt, die sich in fünf Aspekten darstellen lässt.

1. Lebenswelt ist zunächst ein beschreibender, phänomenologisch orientierter Begriff: d.h. dass der Mensch in der Erfahrung einer Wirklichkeit, in der er sich immer schon vorfindet, verstanden wird und nicht als ein abstraktes Individuum. Die Erfahrung des Raumes (geschlossene und offene Räume), der Zeit (perspektivlose, chaotische oder attraktive Zeit) und der sozialen Beziehungen (belastende oder stützende Beziehungen) sind materielle und symbolische Ressourcen in der Erfahrung präsenten Wirklichkeit. In dieser Lebenswelt erscheint der Mensch zugleich „als bestimmt und als fähig“ sich mit den Strukturen auseinanderzusetzen und sie zu verändern. Menschen werden gesehen in pragmatischen Anstrengungen vielfältige Aufgaben zu bewältigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wie ist Alltag definiert?: Das Kapitel klärt den Begriff des Alltags, unterscheidet zwischen Alltag und Alltäglichkeit und betont dessen Bedeutung für die Orientierung und Ressourcenentdeckung in der Sozialen Arbeit.

2. Wie ist Lebenswelt definiert?: Hier wird Lebenswelt als normativ-kritisches Konzept eingeführt und in fünf Aspekten rekonstruiert, um ein Verständnis für die subjektive Wirklichkeit und die gesellschaftlichen Strukturen der Adressaten zu schaffen.

3. Wie wird das Verhältnis von Theorie und Praxis in der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit gesehen?: Dieses Kapitel untersucht das professionelle Handeln als Vermittlung zwischen wissenschaftlicher Theorie und praktischer Anwendung sowie die daraus resultierenden Kompetenzanforderungen an SozialarbeiterInnen.

4. Was bedeuten diese theoretischen Aussagen für die Praxis Sozialer Arbeit? (allgemein und exemplarisch an einem Beispiel verdeutlichen): Abschließend werden konkrete Handlungsmaximen (Prävention, Dezentralisierung, Alltagsorientierung, Integration, Partizipation) vorgestellt und exemplarisch auf die Jugendhilfe angewendet.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Sozialarbeit, Alltag, Alltäglichkeit, Theorie-Praxis-Verhältnis, Handlungsmaximen, Jugendhilfe, Lebenswelt, Soziale Gerechtigkeit, Professionelles Handeln, Ressourcenarbeit, Empowerment, Partizipation, Prävention, Dezentralisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die theoretischen Grundlagen des Konzepts der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit und deren Umsetzung in das praktische professionelle Handeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition von Alltag und Lebenswelt, dem Verhältnis von Theorie und Praxis sowie der Ableitung von Handlungsmaximen für die soziale Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, zu zeigen, wie eine wissenschaftlich fundierte Theorie der Lebensweltorientierung die Praxis der Sozialen Arbeit leiten kann, um Adressaten in ihrem Alltag zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Theorieanalyse, basierend auf den Ansätzen von Thiersch und Grunwald, um das Konzept der Lebensweltorientierung zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die theoretische Verortung der Lebensweltorientierung, die Analyse des Theorie-Praxis-Verhältnisses und die Konkretisierung durch Handlungsmaximen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Alltag, Theorie-Praxis-Verhältnis, Handlungsmaximen und Partizipation.

Was versteht man in der Arbeit unter dem „doppelten Aspekt“ des Alltags?

Der Alltag wird als dialektisch betrachtet: Einerseits bietet er durch Routinen Entlastung und Sicherheit, andererseits kann er einschränkend wirken und zu Borniertheit führen.

Welche Rolle spielt die Jugendhilfestation im Kontext der Arbeit?

Die Jugendhilfestation dient als konkretes Beispiel für eine Organisationsform, die versucht, Hilfen regional und niedrigschwellig nach den Prinzipien der Lebensweltorientierung anzubieten.

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Detalles

Título
Alltag und Lebenswelt als Gegenstand von Wissenschaft und Praxis
Subtítulo
Nach Hans Thiersch
Universidad
Leuphana Universität Lüneburg  (Fachbereich Sozialwesen)
Curso
Seminar
Calificación
2,3
Autor
Bachelor Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (Uni) Heike Meyer (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
33
No. de catálogo
V166701
ISBN (Ebook)
9783640830145
ISBN (Libro)
9783640830503
Idioma
Alemán
Etiqueta
alltag lebenswelt gegenstand wissenschaft praxis nach hans thiersch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (Uni) Heike Meyer (Autor), 2008, Alltag und Lebenswelt als Gegenstand von Wissenschaft und Praxis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166701
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