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Träume älterer Menschen - Qualitative Studie

Titel: Träume älterer Menschen - Qualitative Studie

Studienarbeit , 2010 , 16 Seiten

Autor:in: Bakkalaurea der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Spamer (2008) gibt an, dass Künstler durch Träume im Schlaf inspiriert werden. Die Träume werden bei Salvador Dali in Bildern umgesetzt und bei Paul McCartney in Musik. Heidelberger Forscher haben in einer Studie untersucht, ob sich Träume bei der Bevölkerung auf die Kreativität auswirken. Die Häufigkeit der Kreativität steht im Zusammenhang mit der Erinnerung an die Träume. Laut Spa-mer (2008) träumen sensible Menschen kreativer, da sie leichter die Impulse der Träume mit ins Wachbewusstsein transportieren.

Im Magisterstudium der Pflegewissenschaften an der UMIT setzt sich der Autor im Rahmen einer qualitativen Forschungsstudie mit dem Thema der Träume älterer Menschen auseinander.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 DEFINITION: TRÄUME.

1.2 DEFINITION: ÄLTERE MENSCHEN.

2 ZIEL UND FRAGESTELLUNG

3 FORSCHUNGSGRUPPE UND FORSCHUNGSRAUM

4 ZU ERWARTENDE ERGEBNISSE UND PROBLEME

5 METHODIK UND ERHEBUNGSINSTRUMENT

5.1 DATENERHEBUNG

5.2 TRANSKRIPTION

5.3 AUSWERTUNG

6 KRITISCHE WÜRDIGUNG

7 ERGEBNISDARSTELLUNG

7.1 SOZIODEMOGRAFISCHE DATEN

7.2 ERGEBNISSE

7.2.1 Ankerbeispiel Fremdgehen

7.2.2 Gegenüberstellung

7.2.3 Was ist das Gemeinsame / Verbindende?

7.2.4 Was ist das Trennende?

7.2.5 Was ist das Widersprüchliche?

7.3 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN

8 DISKUSSION

10 INFOBLATT ZUM FRAGERASTER: TRÄUME ÄLTERER MENSCHEN

11 FRAGERASTER: TRÄUME ÄLTERER MENSCHEN

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser qualitativen Forschungsstudie ist die Untersuchung und Darstellung der Trauminhalte älterer Menschen, die in ihrem häuslichen Umfeld leben. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, welche spezifischen Träume bei dieser Personengruppe identifiziert werden können.

  • Untersuchung der Traumwelt von Menschen ab 60 Jahren.
  • Vergleich von Trauminhalten zwischen weiblichen und männlichen Probanden.
  • Qualitative Erhebung mittels standardisierter Frageraster in häuslicher Umgebung.
  • Analyse des emotionalen Stellenwerts von Träumen im Alter.
  • Identifikation von Kategorien und thematischen Schwerpunkten in den Berichten der Probanden.

Auszug aus dem Buch

7.2.1 Ankerbeispiel Fremdgehen

Proband 3 gab Folgendes dazu an: „Früher als ich noch jung war, träumte ich immer davon, dass ich fremd gehe. Ich betrog meine damalige Freundin. Ich war nach dem Traum immer ganz fertig. Ich bin nämlich, müssen Sie wissen, absolut treu. Seit meiner zweiten Ehe vor zehn Jahren träume ich den Traum nicht mehr. An andere Träume kann ich mich nicht erinnern. Aber ich bin froh, diesen Traum losgeworden zu sein. Ich hoffe, er kommt nicht mehr wieder.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Es wird die theoretische Grundlage zu Träumen und zum Altersbegriff dargelegt sowie das Forschungsinteresse im Rahmen des Pflegewissenschaftsstudiums begründet.

2 ZIEL UND FRAGESTELLUNG: Definition des Studienziels, welches die Erforschung der Trauminhalte von zu Hause lebenden älteren Menschen umfasst.

3 FORSCHUNGSGRUPPE UND FORSCHUNGSRAUM: Beschreibung der Probandengruppen aus der Region Zell am See/Kaprun und Erläuterung der angewandten Methode der theoretischen Sättigung.

4 ZU ERWARTENDE ERGEBNISSE UND PROBLEME: Vorabformulierung von Hypothesen zu Trauminhalten, emotionaler Belastung und möglichen organisatorischen Herausforderungen der Interviews.

5 METHODIK UND ERHEBUNGSINSTRUMENT: Darstellung des qualitativen Forschungsdesigns, des Erhebungsinstruments und der Schritte von der Datenerhebung bis zur inhaltlichen Auswertung.

6 KRITISCHE WÜRDIGUNG: Reflexion über den Studienverlauf, die Kontaktaufnahme zu Probanden und den Abgleich zwischen den erwarteten Problemen und der tatsächlichen Durchführung.

7 ERGEBNISDARSTELLUNG: Präsentation der soziodemografischen Daten und Zusammenfassung der identifizierten Traumkategorien, ergänzt durch Vergleiche zwischen den Geschlechtern.

8 DISKUSSION: Synthese der Forschungsergebnisse im Hinblick auf die psychische Belastung durch negative Träume und Ableitung einer Empfehlung für psychologische Beratung.

Schlüsselwörter

Qualitative Forschung, Pflegewissenschaft, Gerontologie, Traumerleben, Ältere Menschen, Traumdeutung, Albträume, Psychische Gesundheit, Datenerhebung, Interviewmethode, Lebensqualität, Emotionale Belastung, Sozialforschung, Traumanalyse, Altersbilder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht in einer qualitativen Forschungsstudie die Trauminhalte von älteren Menschen, die in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld leben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Kategorisierung von Trauminhalten, der Vergleich zwischen weiblichen und männlichen Probanden sowie die emotionale Bedeutung von Träumen im Alter.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Studie?

Die zentrale Frage lautet: „Welche Träume haben ältere Menschen, die zu Hause leben?“

Welche wissenschaftliche Methode wird eingesetzt?

Es wird eine qualitative Untersuchung mittels offener Fragen in einem standardisierten Frageraster durchgeführt, wobei die Auswertung an Techniken der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring angelehnt ist.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil beinhaltet die methodische Vorgehensweise, die kritische Reflexion des Forschungsprozesses sowie die detaillierte Darstellung und Analyse der gewonnenen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Studie?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Qualitative Forschung, Traumerleben, Gerontologie, Albträume und Emotionale Belastung.

Gab es bei der Datenerhebung unerwartete Schwierigkeiten?

Ja, in einigen Fällen verlängerten sich die Interviews durch Grundsatzdiskussionen der Probanden, und ein Interview musste aufgrund eines Wasserschadens in die Wohnung des Autors verlegt werden.

Welches überraschende Ergebnis wurde bei den Frauen beobachtet?

Der Autor stellte fest, dass Frauen, die selbst Nichtraucherinnen sind, vereinzelt von starkem Rauch und Nikotingenuss träumten.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der psychischen Gesundheit?

Aufgrund der Erkenntnis, dass die Probanden häufig durch negative Träume belastet sind, empfiehlt die Autorin in Einzelfällen psychologische Beratungsangebote.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Träume älterer Menschen - Qualitative Studie
Hochschule
UMIT Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik
Autor
Bakkalaurea der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V166754
ISBN (eBook)
9783640831159
ISBN (Buch)
9783640830701
Sprache
Deutsch
Schlagworte
träume menschen qualitative studie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bakkalaurea der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Autor:in), 2010, Träume älterer Menschen - Qualitative Studie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166754
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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