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Inwieweit beeinflussen die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik die Profession der Sozialen Arbeit?

Title: Inwieweit beeinflussen die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik die Profession der Sozialen Arbeit?

Term Paper , 2024 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Sozialen Arbeit als Wissenschaft und inwiefern die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik einen Einfluss auf sie haben. Das Ziel dieser Hausarbeit ist den Zusammenhang der verschiedenen Bezugswissenschaften zu betrachten. Im Genaueren werden hierbei die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik untersucht um ein besseres Verständnis von der Sozialen Arbeit als Wissenschaft in dieser Hinsicht aufzuzeigen. In Kapitel zwei wird zunächst auf die Soziale Arbeit als Wissenschaft eingegangen und die Grundlage des wissenschaftlichen Denkens und die wissenschaftlichen Faktoren der Sozialen Arbeit vorgestellt. Die Soziale Arbeit hat in ihrer Entwicklung zum heutigen Wissenschaftsstatus regelmäßige Anerkennungskämpfe erlebt. Es wurde in der Entwicklung öfters kritisiert und in Frage gestellt, ob die Soziale Arbeit wirklich als autonome wissenschaftliche Disziplin agiert oder lediglich eine Zusammensetzung von Elementen aus unterschiedlichen etablierten Wissenschaften ist. Um auf die Bezugswissenschaften in Kapitel drei eingehen zu können, wird zunächst die Soziale Arbeit als Wissenschaft sowie dessen Gültigkeit untersucht. Es wird geklärt welche Bedingungen für eine Wissenschaft gelten und welche Faktoren, die Soziale Arbeit aufweisen muss um als diese anerkannt zu sein. Infolgedessen werden Einwände sowie ihre Bedeutung untersucht, die vorgebracht wurden gegen den Status der Wissenschaft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Soziale Arbeit.
    • 2.1 Soziale Arbeit als Wissenschaft
    • 2.2 Kritische Infragestellung.
  • 3 Bezugswissenschaften der Sozialen Arbeit
    • 3.1 Definition und Einordnung..
    • 3.2 Psychologie..
      • 3.2.1 Definition und Bedeutung
      • 3.2.2 Einfluss psychologischer Erkenntnisse auf die Soziale Arbeit
    • 3.3 Pädagogik
      • 3.3.1 Definition und Bedeutung
      • 3.3.2 Einfluss pädagogischer Aspekte auf die Soziale Arbeit
  • 4 Zusammenfassung/Fazit
  • Literaturverzeichnis.

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Soziale Arbeit als eigenständige Wissenschaft und analysiert, inwieweit die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik diese Profession beeinflussen. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang der verschiedenen Bezugswissenschaften zur Sozialen Arbeit zu beleuchten und ein besseres Verständnis für die Soziale Arbeit in ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung zu schaffen.

  • Die Soziale Arbeit als Wissenschaft und ihre Etablierung
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem wissenschaftlichen Status der Sozialen Arbeit
  • Definition und Einordnung von Bezugswissenschaften
  • Der Einfluss psychologischer Theorien und Erkenntnisse auf die Soziale Arbeit
  • Die Rolle pädagogischer Ansätze und Aspekte in der Sozialen Arbeit
  • Die wechselseitige Vernetzung und Autonomie der Sozialen Arbeit im Verhältnis zu ihren Bezugswissenschaften

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Einfluss psychologischer Erkenntnisse auf die Soziale Arbeit

Das Fachgebiet Psychologie versteht sich als empirisch fundierte Disziplin, die als Grundlage für eine reflektierte und wissenschaftlich fundierte Herangehensweise für die Sozialarbeit dient (Lübeck, 2020, S. 7). Durch die Erforschung von Fragen, die Prüfung von Theorien und die Anwendung empirischer Forschungstechniken zielt die Psychologie darauf ab, Erkenntnisse zu gewinnen (ebd.). Diese Erkenntnisse bieten wiederum wertvolle Implikationen, die in der Praxis der Sozialen Arbeit angewendet werden können. Beispielsweiße haben Sozialarbeiter*innen sich der Arbeit „mit und für Menschen in sozialen Problemlagen“ verschrieben und zielen darauf ab die einzigartigen Umstände ihrer Klienten „so gut wie möglich zu verstehen und zu unterstützen“ (Lübeck, 2020, S. 7). Um dies zu erreichen, stellen sich Sozialarbeiter oft die gleichen Fragen wie Psychologen*innen: Wie kann dieser Person am besten geholfen werden? Welche Faktoren tragen zu ihrer aktuellen Situation bei? Was sind ihre Denkprozesse und Sicht auf die Dinge? Welche Faktoren haben ihren aktuellen Zustand geprägt? Indem sie sich mit diesen Fragen befassen, sind Sozialarbeiter*innen im Stande das „menschliche[s] Handeln zu beschreiben, zu erklären, zu verstehen, vorherzusagen und zu beeinflussen“ (Lübeck, 2020, S. 7). Die Psychologie dient dabei als grundlegende Disziplin, die sich mit diesen spezifischen Fragen ebenfalls befasst. Die jeweiligen Untersuchungen und Antworten dienen jeweils als Erweiterung eines anderen Standpunktes der Beobachtung. Obwohl die Soziale Arbeit ihre eigene Identität als Wissenschaft entwickelt hat, profitiert sie dennoch stark von der Einbeziehung psychologischer Perspektiven, Ansätze, Theorien und Forschungsergebnisse (Lübeck, 2020, S. 7).

Zum Beispiel ist die Entwicklungspsychologie, wie beispielsweiße die Individualpsychologie, Psychoanalyse oder Gestaltpsychotherapie, für die Soziale Arbeit ein hilfreiches Mittel und entscheidender Faktor. Das Ziel von Entwicklungspsychologie ist es, den Prozess der menschlichen Entwicklung unter unterschiedlichen Umständen zu untersuchen (Wälte et al., 2011, S. 15). Dabei werden mehrere Aspekte wie „kognitive, emotionale und soziale Entwicklung“ berücksichtigt (ebd.). Um ein umfassendes Verständnis von Individuen zu bekommen ist es wichtig nicht nur ihre sozialen Beziehungen, psychologische Merkmale und angeborenen Qualitäten zu untersuchen, sondern auch in einem „biopsychosoziales Modell menschlichen Verhaltens und Erlebens anzuwenden, um sie zu verstehen und gegebenenfalls auch angemessen beeinflussen zu können" (Wälte et al., 2011, S. 15). Das bedeutet, dass Sozialarbeiter*innen über die prägenden Faktoren in der Entwicklung ihrer Klienten*innen meist Kenntnis haben müssen, um diese effektiv unterstützen zu können. Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, Informationen über deren Entwicklungsfortschritt und familiäre Beziehungen zu erhalten. Dieses Wissen ermöglicht es Sozialarbeiter*innen, konsequent auf die Bedürfnisse dieser Personen einzugehen und herausfordernde Situationen effektiv zu bewältigen. Hierbei wird deutlich welche psychischen Voraussetzungen jeweils erkannt und mitgebracht werden. Außerdem ist eine gute Elternarbeit meist wünschenswert und das Ziel der Arbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, stellt die Forschungsfrage und das Hauptziel der Arbeit vor und gibt einen Überblick über die behandelten Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik.

2 Soziale Arbeit: Hier wird die Soziale Arbeit als eigenständige Wissenschaft definiert und ihre Rolle bei der Sammlung und Anwendung von fundiertem Wissen beleuchtet, inklusive einer kritischen Auseinandersetzung mit ihrem wissenschaftlichen Status.

3 Bezugswissenschaften der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die Definition und Einordnung von Bezugswissenschaften im Kontext der Sozialen Arbeit und analysiert detailliert den Einfluss psychologischer und pädagogischer Erkenntnisse auf die sozialarbeiterische Praxis.

4 Zusammenfassung/Fazit: Das Abschlusskapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Hausarbeit zusammen, reflektiert die Vernetzung der Sozialen Arbeit mit ihren Bezugswissenschaften und betont ihre autonome, aber interdisziplinäre Identität.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Wissenschaft, Psychologie, Pädagogik, Bezugswissenschaften, Interdisziplinarität, Profession, Entwicklung, Bildung, Soziale Probleme, Klienten, Intervention, Forschung, Theorie, Handlungswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Sozialen Arbeit als wissenschaftlicher Disziplin und untersucht, wie die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik ihre professionelle Praxis und theoretische Grundlagen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Etablierung der Sozialen Arbeit als Wissenschaft, ihre kritische Infragestellung sowie der konkrete Einfluss und die Wechselwirkungen der Psychologie und Pädagogik mit der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang der verschiedenen Bezugswissenschaften zur Sozialen Arbeit zu betrachten, insbesondere den Einfluss von Psychologie und Pädagogik, um ein besseres Verständnis der Sozialen Arbeit als Wissenschaft zu vermitteln. Die Forschungsfrage lautet: „Inwieweit beeinflussen die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik die Profession der Sozialen Arbeit?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Reflexion und einer Literaturanalyse, um Erkenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen zu sammeln, Definitionen zu klären und Beziehungen zwischen Disziplinen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt zunächst die Soziale Arbeit als Wissenschaft und ihre kritische Infragestellung, gefolgt von einer detaillierten Definition und Einordnung der Bezugswissenschaften. Anschließend wird der spezifische Einfluss von Psychologie und Pädagogik auf die Soziale Arbeit anhand ihrer Definitionen, Bedeutungen und praktischen Erkenntnisse analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Soziale Arbeit, Wissenschaft, Psychologie, Pädagogik, Bezugswissenschaften, Interdisziplinarität, Profession, Entwicklung, Bildung, Soziale Probleme, Klienten, Intervention, Forschung, Theorie und Handlungswissenschaft charakterisiert.

Warum wird der wissenschaftliche Status der Sozialen Arbeit kritisch hinterfragt?

Der wissenschaftliche Status der Sozialen Arbeit wurde historisch immer wieder kritisiert, unter anderem mit dem Argument, sie sei keine eigenständige Disziplin, sondern lediglich eine Zusammensetzung bereits vorhandener Wissenschaften oder nur ein Berufsfeld ohne akademische Qualifikation.

Wie trägt die Psychologie dazu bei, menschliches Handeln in der Sozialen Arbeit zu verstehen?

Die Psychologie liefert empirisch fundierte Erkenntnisse und Theorien, die Sozialarbeiter*innen helfen, die einzigartigen Umstände ihrer Klienten zu verstehen, deren Denkprozesse und die Faktoren, die ihre Situation prägen, um menschliches Handeln zu beschreiben, zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen.

Welche Bedeutung hat das Konzept des lebenslangen Lernens für die Pädagogik in der Sozialen Arbeit?

Das Konzept des lebenslangen Lernens, betont durch Initiativen wie die der Europäischen Union, erweitert den Fokus der Pädagogik über traditionelle Ausbildungsphasen hinaus, sodass Lernen und Entwicklung als kontinuierlicher Prozess für Menschen jeden Alters und jeder Lebensphase verstanden werden, was für die Praxis der Sozialen Arbeit von großer Relevanz ist.

Wie grenzt sich die Soziale Arbeit von ihren Bezugswissenschaften ab und vernetzt sich gleichzeitig mit ihnen?

Die Soziale Arbeit etabliert ihre eigene Identität, indem sie ihre einzigartigen Ursprünge und Zielsetzungen hervorhebt und beispielsweise psychologisches Wissen anders anwendet als Psychologen. Gleichzeitig vernetzt sie sich zirkulär mit Bezugswissenschaften, indem sie deren Erkenntnisse nutzt und für ihre eigenen spezifischen Aufgaben adaptiert, ohne deren Rollen zu übernehmen.

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Details

Title
Inwieweit beeinflussen die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik die Profession der Sozialen Arbeit?
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2024
Pages
17
Catalog Number
V1668916
ISBN (PDF)
9783389162460
ISBN (Book)
9783389162477
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Wissenschaft Zusammenhang
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2024, Inwieweit beeinflussen die Bezugswissenschaften Psychologie und Pädagogik die Profession der Sozialen Arbeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1668916
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