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Wie können Barrieren in der Kommunikation mit Menschen im hohen Alter und/oder Behinderung vermieden werden?

Title: Wie können Barrieren in der Kommunikation mit Menschen im hohen Alter und/oder Behinderung vermieden werden?

Term Paper , 2022 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Vermeidung von Barrieren in der Kommunikation mit Menschen im hohen Alter und/oder Behinderung. Das Ziel der Hausarbeit ist, die gewaltfreie und respektvolle Kommunikation mit Menschen mit Behinderung und/oder im höheren Alter zu untersuchen und aufzuzeigen. Dabei wird der Fokus auf die Aspekte gelegt, die beide Zielgruppen beschäftigt, die grundlegenden Kommunikationsführungen und Beachtung. Es stellen sich die Fragen: Was ist respektvolle nonverbale Kommunikation? Welche Faktoren führen zu Schwierigkeiten und Kooperationsbarrieren durch eine ,,falsche‘‘ Verständigung? Wie können diese Hindernisse vermieden werden?
Das Inhaltsverzeichnis gliedert sich in vier Hauptkapitel. Nach der Einleitung folgt das Kapitel „Ältere Menschen und Menschen mit Behinderung“, das sich mit deren Lebensbedingungen sowie den Schwierigkeiten befasst. Diese werden weiter unterteilt in physische Einschränkungen, Diskriminierung und das soziale Umfeld. Im dritten Kapitel „Der Wert der richtigen Kommunikation“ werden die Aspekte der Adressat*innen, die verbale Kommunikation sowie Verhaltensaspekte näher betrachtet. Den Abschluss bildet das vierte Kapitel mit einer Zusammenfassung bzw. einem Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Ältere Menschen und Menschen mit Behinderung
    • 2.1 Lebensbedingungen
    • 2.2 Schwierigkeiten
      • 2.2.1 Physische Einschränkungen
      • 2.2.2 Diskriminierung
      • 2.2.3 Das soziale Umfeld
  • 3 Der Wert der richtigen Kommunikation
    • 3.1 Aspekte der Adressat*Innen
    • 3.2 Verbale Kommunikation
    • 3.3 Aspekte des Verhaltens
  • 4 Zusammenfassung/Fazit
  • 5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die gewaltfreie und respektvolle Kommunikation mit Menschen im hohen Alter und/oder mit Behinderung. Sie beleuchtet, wie Kommunikationsbarrieren identifiziert und vermieden werden können, um eine zielführende Gesprächsführung und eine positive Beziehung zu ermöglichen.

  • Vermeidung von Kommunikationsbarrieren in der Sozialarbeit
  • Analyse der Lebensbedingungen von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung
  • Identifizierung von Schwierigkeiten wie physischen Einschränkungen und Diskriminierung
  • Betrachtung von verbaler und nonverbaler Kommunikation
  • Hervorhebung der Bedeutung von Wertschätzung, Respekt und Empathie
  • Einbeziehung des sozialen Umfelds und der Selbstbestimmung der Adressat*Innen

Auszug aus dem Buch

2.1 Lebensbedingungen

Es lebten demzufolge im Jahr 2021 24,4 Millionen Menschen in Deutschland im Alter von 60 oder höher, das beträgt etwa 29,4% der gesamten deutschen Bevölkerung (Statistisches Bundesamt, 2022a). Die Kurve steigt seit Jahren langsam an, so waren es im Jahr 2019 etwa 23,7 Mio. (28,5%) ältere Menschen und im Jahr 2013 noch 21,9 Mio. (27,2%) Personen (ebd.). Der lebenslange Prozess beinhaltet Umwelt- und individuelle Faktoren, die beeinflussen, wie der Einzelne auf das Altern reagiert. Umso älter der Mensch wird, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit des natürlichen Verfalls des Körpers, sei es körperliche, seelische oder geistige Veränderungen.

Unteranderem können Barrieren aufgrund des Alters oder aufgrund einer bestehenden Behinderung entstehen. In Bezug zur verbalen und nonverbalen Kommunikation können dabei Komplikationen auftreten, durch beispielsweise sprachliche oder körperliche Beeinträchtigung, wie zum Beispiel bei einem Herzinfarkt, der Körperlähmung, die Einschränkungen der Motorik zur Folge haben. Besonders bei einem bestimmten Teil der Zielgruppe kann Verwirrtheit und Unklarheit über momentane Situationen bestehen, für die das richtige Verhalten enorm wichtig ist, um eine harmlose Atmosphäre und eine gute Beziehung beizubehalten. Beispielsweise ist Demenz eine alterstypische Krankheit für Senioren und verläuft in jeglicher Hinsicht nicht einfach für den Betroffenen und dessen Umfeld (vgl. Meyer, 2019, S.75f.). Es können Momente entstehen, in denen beide Seiten unterschiedliches wollen und verstehen. Besonders in diesen Fällen ist Ruhe, Geduld und empathisches Verhalten von großer Bedeutung, um die Person nicht weiter durch die Situation zu belasten. Das eigene Erscheinungsbild, wie ein ruhiger Ton und das Verhalten, wirkt sich auf die betroffene Person ein und kann helfen (Mall, 1984; S.7).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Kommunikationsbarrieren bei älteren und behinderten Menschen ein, definiert den Kommunikationsbegriff und stellt die Forschungsfragen der Arbeit vor.

Ältere Menschen und Menschen mit Behinderung: Hier werden die Lebensbedingungen, demografische Daten und spezifische Schwierigkeiten, wie physische Einschränkungen, Diskriminierung und das soziale Umfeld, beider Zielgruppen im Kontext der Kommunikation erläutert.

Der Wert der richtigen Kommunikation: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung einer angemessenen verbalen und nonverbalen Kommunikation, behandelt die Aspekte der Adressaten*Innen und erörtert die Prinzipien der gewaltfreien Kommunikation und des respektvollen Verhaltens.

Zusammenfassung/Fazit: Das Abschlusskapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit, beantwortet die Forschungsfragen und betont die Wichtigkeit von Wertschätzung, Respekt und individueller Betrachtung jeder Person in der Kommunikation.

Schlüsselwörter

Kommunikationsbarrieren, hohes Alter, Behinderung, Sozialarbeit, respektvolle Kommunikation, gewaltfreie Kommunikation, Diskriminierung, nonverbale Kommunikation, verbale Kommunikation, Empathie, Verständnis, Pflege, soziale Interaktion, Selbstbestimmung, Demenz, Schulz von Thun.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermeidung von Barrieren in der Kommunikation mit Menschen im hohen Alter und/oder mit Behinderung und zeigt auf, wie eine gewaltfreie und respektvolle Kommunikation ermöglicht werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Lebensbedingungen von älteren und behinderten Menschen, Kommunikationsschwierigkeiten (physische Einschränkungen, Diskriminierung), die Bedeutung verbaler und nonverbaler Kommunikation sowie die Rolle von Respekt, Wertschätzung und Empathie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die gewaltfreie und respektvolle Kommunikation mit Menschen mit Behinderung und/oder im höheren Alter zu untersuchen und Wege zur Vermeidung von Kommunikationshindernissen aufzuzeigen. Die Forschungsfragen beleuchten, was respektvolle nonverbale Kommunikation ist, welche Faktoren zu Verständigungsschwierigkeiten führen und wie diese Hindernisse vermieden werden können.

Welche Kommunikationsansätze und Prinzipien werden verwendet?

Es werden das kommunikationspsychologische Vierseitenmodell nach Schulz von Thun und die Prinzipien der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg herangezogen. Der Fokus liegt auf Einfühlsamkeit, Ruhe, Verständnis, Wertschätzung, Offenheit und dem Hineinversetzen in den Gesprächspartner.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Lebensbedingungen und die daraus resultierenden Schwierigkeiten älterer und behinderter Menschen detailliert betrachtet, darunter physische Einschränkungen, Diskriminierung und das soziale Umfeld. Zudem wird der Wert einer angemessenen Kommunikation, sowohl verbal als auch nonverbal, sowie Aspekte des Verhaltens im Umgang mit den Adressaten*Innen erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Kommunikationsbarrieren, hohes Alter, Behinderung, respektvolle Kommunikation, gewaltfreie Kommunikation, Diskriminierung, Empathie und Selbstbestimmung.

Wie wird Diskriminierung im Kontext der Arbeit verstanden und thematisiert?

Diskriminierung wird als eine auf Gruppen bezogene Herabsetzung durch Benachteiligung verstanden und als alltägliches Problem für ältere und behinderte Menschen identifiziert. Die Arbeit betont die Notwendigkeit, diskriminierende Sprach- und Ausdrucksformen zu vermeiden und Gleichheit im Sinne einer Wahrnehmungs- und Handlungskompetenz zu fördern.

Welche Bedeutung hat das soziale Umfeld für die Kommunikation mit den Zielgruppen?

Das soziale Umfeld kann maßgeblich zu Kommunikationsbarrieren beitragen, sowohl durch Unwissenheit seitens Pflegender als auch durch körperliche, seelische oder geistige Beeinträchtigungen der älteren oder behinderten Person. Es wird hervorgehoben, dass professionelles und menschliches Verhalten unerlässlich ist, um auf Bedürfnisse einzugehen und Missverständnisse zu vermeiden.

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Details

Title
Wie können Barrieren in der Kommunikation mit Menschen im hohen Alter und/oder Behinderung vermieden werden?
College
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
16
Catalog Number
V1668919
ISBN (PDF)
9783389162507
ISBN (Book)
9783389162514
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Alte Menschen Kommunikation Barriere Barrierefreiheit Diskriminierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Wie können Barrieren in der Kommunikation mit Menschen im hohen Alter und/oder Behinderung vermieden werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1668919
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