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Verhaltensberatung und psychoanalytisch-orientierte Beratung im Vergleich

Zwei klassische Gegenpositionen der Psychologischen Tradition im Beratungsalltag

Titre: Verhaltensberatung und psychoanalytisch-orientierte Beratung im Vergleich

Dossier / Travail , 2010 , 13 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Mendina Morgenthal (Auteur)

Psychologie - Consultation et Thérapie
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Warum ist es wichtig oder sogar notwendig, sich mit verschiedenen Beratungskonzepten (bzw. deren zugrundeliegenden Theorien) auseinanderzusetzten? Kann man nicht einfach eine Theorie auswählen, weil sie die Richtige ist, um Verhalten zu erklären und den richtigen Lösungsweg vorgibt?
Das wäre natürlich einfach, aber es gibt nun mal nicht die Theorie oder das eine Beratungskonzept, denn nicht jedes Problem ist gleich.

Gegenstand dieser Arbeit ist der Vergleich zweier Beratungskonzepte, welche verschiedenen psychologischen Schulen entspringen. Zuerst werden die Grundideen bei-der Konzepte einzeln dargestellt. Anschließend folgt der Vergleich anhand ausgewählter Fragestellungen, welche das jeweilige Menschenbild, Vorstellung von Veränderung und Lernen, die Erklärung der Entstehung von Problemen, sowie die Umsetzung des jeweiligen Konzeptes in der Praxis umfassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundannahmen der Verhaltensberatung

3. Grundannahmen der Psychoanalytisch- orientierten Beratung

4. Vergleich

4.1 Menschenbild

4.2 Vorstellung von Veränderung und Lernen

4.3 Entstehung von Problemen

4.4 Umsetzung in der Praxis

5. Zusammenfassung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, zwei klassische, psychologische Gegenpositionen der Beratung – den Behaviorismus und die Psychoanalyse – vergleichend gegenüberzustellen. Dabei wird analysiert, wie diese Ansätze grundlegende Fragen nach dem Menschenbild, der Entstehung von Problemen sowie der praktischen Umsetzung von Beratung beantworten, um Beratern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Wahl des passenden Ansatzes zu bieten.

  • Gegenüberstellung behavioristischer und psychoanalytischer Grundannahmen
  • Analyse des unterschiedlichen Verständnisses von Lernen und Verhaltensveränderung
  • Vergleich der praktischen Anwendungsformen und Interventionstechniken
  • Diskussion über die Relevanz des theoretischen Wissens für die Beratungspraxis
  • Reflexion über die Grenzen und Möglichkeiten der jeweiligen Beratungsansätze

Auszug aus dem Buch

4.1 MENSCHENBILD

Das Menschenbild des Behaviorismus wird mithilfe eines prägnanten Zitats von John B. Watson (1878-1985) deutlich:

„Gebt mir ein Dutzend gesunder, wohlgebildeter Kinder, und meine eigene Umwelt, in der ich sie erziehe, und ich garantiere, daß ich jedes nach dem Zufall auswähle und es zu einem Spezialisten in irgendeinem Beruf erziehe, zum Arzt, zum Richter, Künstler, Kaufmann oder zum Bettler und Dieb, ohne Rücksicht auf seine Neigungen, Fähigkeiten, Anlagen und die Herkunft seiner Vorfahren.“

Hieraus wird ersichtlich, dass im Behaviorismus Menschen als Wesen gesehen werden, deren Verhalten gezielt veränderbar und manipulierbar ist. Das, was den Menschen ausmacht, ist vollkommen unabhängig von seinen Erbanlagen, Interessen und Fähigkeiten. Mit der „richtigen“ Erziehung, kann aus jedem Menschen ein Arzt werden. Der Mensch selbst also hat keinerlei Einfluss durch seine eigene Person auf die Umwelt einzuwirken, sondern die Umwelt wirkt auf den Menschen ein. Die inneren Prozesse des Menschen bleiben verschlossen („Black Box“).

Die Psychoanalyse hingegen sieht den Menschen und sein Verhalten als ein von „unbewussten Kräften“ (McLeod. 2004. 65) kontrolliertes Wesen. Hier werden diese inneren und zum Teil unbewussten Prozesse jedoch nicht als geheimnisvolles und undurchdringliches Mysterium angesehen, die uns verschlossen bleiben. Vielmehr sollen sie mithilfe verschiedener psychoanalytischer Techniken an die Oberfläche kommen (vgl. McLeod. 2004. S. 65).

Der Grund dafür, dass viele unserer Motive und Absichten ins Unbewusste gedrungen sind, ist der, dass der Mensch aufgrund seiner Kindheitstraumata und dem ständigen Konflikt seiner Triebkraft mit der Außenwelt, Abwehrmechanismen entwickelt hat, wie Verdrängung, Projektion oder Reaktionsbildung4, um seine Ich-Stärke zu schützen, die von oben genannten Konflikten geschwächt werden (vgl. Kriz. 2001. S. 34).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den Vergleich zwischen Behaviorismus und Psychoanalyse ein und erläutert die Relevanz der untersuchten Aspekte für die Beratungspraxis.

2. Grundannahmen der Verhaltensberatung: Hier werden die behavioristischen Wurzeln sowie die zentralen Lernprinzipien wie Klassische und Operante Konditionierung dargestellt.

3. Grundannahmen der Psychoanalytisch- orientierten Beratung: Dieses Kapitel erläutert das Freudsche Persönlichkeitsmodell, die Triebe sowie die psychosexuelle Entwicklung des Kindes.

4. Vergleich: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der beiden Ansätze hinsichtlich Menschenbild, Lernverständnis, Problemgenese und praktischer Methodik.

5. Zusammenfassung: Die Kernaussagen des Vergleichs werden rekapituliert und die grundsätzliche Differenz in der theoretischen Fundierung bekräftigt.

6. Fazit: Das Fazit betont die Notwendigkeit, sich als Berater mit verschiedenen Theorien auseinanderzusetzen, um problemspezifisch und effizient agieren zu können.

Schlüsselwörter

Behaviorismus, Psychoanalyse, Verhaltensberatung, Psychologie, Lernen, Konditionierung, Triebtheorie, Unbewusstes, Menschenbild, Problementstehung, Systematische Desensibilisierung, Abwehrmechanismen, Beratungspraxis, Beratungskompetenz, Psychosexuelle Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die zwei zentralen psychologischen Beratungsansätze Behaviorismus und Psychoanalyse hinsichtlich ihrer theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendung im Beratungsalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse umfasst das jeweilige Menschenbild, das Verständnis von Veränderung und Lernen, die Entstehung von Problemen sowie die konkrete Umsetzung in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Unterschiede zwischen den beiden Schulen aufzuzeigen, um Beratern ein breiteres Verständnis für die theoretischen Fundamente ihres Handelns zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturarbeit, die auf Basis psychologischer Fachliteratur die Konzepte gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundannahmen beider Richtungen und eine strukturierte Vergleichsanalyse der zentralen Aspekte wie Menschenbild, Lernmechanismen und therapeutischer Setting-Gestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Behaviorismus, Psychoanalyse, Konditionierung, Unbewusstes und Beratungskompetenz geprägt.

Wie erklärt der Behaviorismus die Entstehung von Phobien?

Phobien werden hier primär als erlernte Reaktionen verstanden, die durch klassische Konditionierung (Reiz-Reaktion-Kopplung) entstehen und generalisiert werden können.

Welche Rolle spielen Abwehrmechanismen in der psychoanalytischen Beratung?

Abwehrmechanismen wie Verdrängung oder Projektion dienen dem Schutz der Ich-Stärke gegen unbewusste Triebkonflikte; in der Beratung geht es darum, diese Widerstände zu bearbeiten, um das Unbewusste zugänglich zu machen.

Warum ist laut Fazit die Kenntnis beider Ansätze für Berater wichtig?

Die Kenntnis verschiedener Konzepte verhindert ein stures Vorgehen und ermöglicht es Beratern, die Komplexität eines Problems besser zu erfassen sowie bei Bedarf kompetent an spezialisierte Fachkräfte zu verweisen.

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Résumé des informations

Titre
Verhaltensberatung und psychoanalytisch-orientierte Beratung im Vergleich
Sous-titre
Zwei klassische Gegenpositionen der Psychologischen Tradition im Beratungsalltag
Université
TU Dortmund
Note
2,0
Auteur
Mendina Morgenthal (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
13
N° de catalogue
V167033
ISBN (ebook)
9783640831913
ISBN (Livre)
9783640831975
Langue
allemand
mots-clé
verhaltensberatung beratung vergleich zwei gegenpositionen psychologischen tradition beratungsalltag
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mendina Morgenthal (Auteur), 2010, Verhaltensberatung und psychoanalytisch-orientierte Beratung im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167033
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Extrait de  13  pages
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