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Camille Corot - Meister der Stimmungslandschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts

Titre: Camille Corot - Meister der Stimmungslandschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts

Essai Scientifique , 2011 , 9 Pages

Autor:in: Dipl.phil. Monika Spiller (Auteur)

Art - Peinture
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Corots Rang als Meister der Stimmungs-Landschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts ist unbestritten. Seine Bilder überzeugen weniger durch die Wahl eines bestimmten, pittoresken Landschaftsausschnitt, sondern vor allem durch den ganz eigentümlichen atmosphärischen Reiz, der von ihnen ausgeht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Camille Corot – Meister der Stimmungslandschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts

2. Corot-Rezeption in Kunstliteratur und Presse – Streiflichter

3. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit widmet sich der künstlerischen Entwicklung und Bedeutung von Jean Baptiste Camille Corot als wegweisendem Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts, wobei insbesondere die Spannung zwischen traditioneller Ausbildung und innovativer Naturdarstellung sowie sein Einfluss auf den Impressionismus und Symbolismus untersucht werden.

  • Biografische Stationen und künstlerische Prägung Corots
  • Die Rolle der Naturstudien und des Aufenthalts in Italien für sein Werk
  • Der künstlerische Zwiespalt zwischen Salon-Konventionen und privater Ausdrucksweise
  • Die Entwicklung vom Landschafter zum „Landschafter des Gesichts“
  • Rezeption von Corots Werk in Kunstliteratur und Presse über verschiedene Epochen

Auszug aus dem Buch

Camille Corot – Meister der Stimmungslandschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts

„C’est comme un Corot!“ Dieser Ausruf als Ausdruck tiefen Ergriffenseins oder gar Entzückens stammt – und das mag überraschen – von Pablo Picasso. Bernhard Geiser (1) überlieferte ihn uns und so beschrieb er die Szene, die ihn hervorgerufen hatte: „… Picasso nahm auf einem schmalen Steinsockel Platz und schaute unverwandt über den Fluss nach der Altstadt. Es lag noch kein Schnee auf den Dächern, aber an den Bäumen und Sträuchern hatte sich Frost angesetzt. Ein dünner Nebel lagerte in geringer Höhe über den hochragenden Häuserzeilen und umwob ganz leicht die Spitze der Kathedrale. Schon versuchten wärmende Sonnenstrahlen den weißen Schleier zu durchdringen und auf einmal standen die flusswärts gelegenen Häuserfronten in einem milden, zauberhaften Licht. Picasso war wie gebannt. „C’est comme un Corot!“, entfuhr es seinem Munde. Nun wusste ich, dass ihm Bern gefiel.“ (2)

Corots unbestrittener Rang als Meister der Stimmungs-Landschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts rührt zweifellos von Bildern dieser Art her, die weniger durch die Wahl eines bestimmten, pittoresken Landschaftsausschnitts, sondern vor allen durch den ganz eigentümlichen atmosphärischen Reiz anrühren, der von ihnen ausgeht. Sie begründeten seine etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts wachsende Beliebtheit. Viele mögen instinktiv Corots eigener Empfehlung zum Umgang mit seinen Bildern gefolgt sein, wenn er sagt: „Um in meine Malerei hineinzukommen, muss man wenigstens Geduld haben zu warten, bis sich der Nebel verzieht. Man kommt nur langsam hinein, aber wenn man einmal drin ist, muss einem wohl sein, denn meine Freunde bleiben alle drin.“ (3)

Zusammenfassung der Kapitel

Camille Corot – Meister der Stimmungslandschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Corots nach, beleuchtet seine Ausbildung bei Michallon und Bertin sowie die prägende Zeit seiner Italienreisen, die das Fundament seiner Landschaftsmalerei bildeten. Zudem wird der künstlerische Gegensatz zwischen seinen offiziellen Salon-Einreichungen und seinen freieren Naturstudien analysiert.

Corot-Rezeption in Kunstliteratur und Presse – Streiflichter: Dieser Abschnitt versammelt verschiedene historische und zeitgenössische Kritiken sowie Stimmen von Künstlern und Schriftstellern, die Corots Werk aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Bibliographie: Dieses Kapitel listet die für die Erstellung der Arbeit herangezogenen Werke, Ausstellungskataloge und wissenschaftlichen Publikationen zu Camille Corot auf.

Schlüsselwörter

Camille Corot, Landschaftsmalerei, 19. Jahrhundert, Impressionismus, Stimmungslandschaft, Naturstudien, Salon de Paris, Italienreisen, Kunstgeschichte, Malerei, Symbolismus, Souvenirs, Porträts, Tradition und Neuerung, Akademismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation befasst sich mit dem Leben und dem künstlerischen Schaffen von Camille Corot und seinem bedeutenden Einfluss auf die französische Malerei des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die biografische Entwicklung des Künstlers, seine Ausbildung, die Bedeutung der Naturbeobachtung sowie die Transformation seines Stils zwischen klassischer Tradition und moderner Neuerungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Werk Corots in den historischen Kontext einzuordnen und aufzuzeigen, wie er durch seine einzigartige atmosphärische Gestaltung den Weg zur modernen Kunst bereitete.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine kunsthistorische Analyse der Werke, den Vergleich biografischer Daten mit kunsttheoretischen Aussagen sowie die Auswertung zeitgenössischer Quellen und Rezensionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt Corots Ausbildung, seine italienischen Jahre, die Arbeit an seinen Landschaftsbildern, den Konflikt mit dem Pariser Salon-System und seine spätere Hinwendung zum Figurenbild.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Stimmungslandschaft, Naturstudien, Impressionismus und Tradition versus Neuerung definieren den Kern der Untersuchung.

Wie unterscheidet sich Corot von seinen Zeitgenossen?

Im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen, die sich an zeitgenössischen politischen oder historischen Ereignissen abarbeiteten, blieb Corot zeitlebens der Naturbeobachtung und einer inneren Harmonie verpflichtet.

Welche Rolle spielen die Frauenbilder im Spätwerk?

Seine Frauenbilder werden als Ergänzung zu den Landschaften gesehen, die eine ähnliche, in sich ruhende Qualität besitzen und sein Können als Maler jenseits des reinen Landschaftsfachs unterstreichen.

Warum wird Corot als Vorläufer des Impressionismus bezeichnet?

Corot legte durch seine frische, unmittelbare Naturbeobachtung und sein Interesse für Licht- und Farbwirkungen in seinen Skizzen den Grundstein für spätere impressionistische Herangehensweisen.

Wie verhielt sich Corot zum offiziellen Kunstbetrieb des Salons?

Corot lebte einen Zwiespalt zwischen der Erfüllung konventioneller Anforderungen für den Salon und der freien, „privaten“ künstlerischen Arbeit vor der Natur, die er oft unter Verschluss hielt.

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Résumé des informations

Titre
Camille Corot - Meister der Stimmungslandschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts
Auteur
Dipl.phil. Monika Spiller (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
9
N° de catalogue
V167048
ISBN (ebook)
9783640834983
ISBN (Livre)
9783640835188
Langue
allemand
mots-clé
lyrische Landschaft Freilichtmalerei
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.phil. Monika Spiller (Auteur), 2011, Camille Corot - Meister der Stimmungslandschaft in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167048
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Extrait de  9  pages
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