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Der Dodekathlos des Herakles auf antiken Münzen

Titre: Der Dodekathlos des Herakles auf antiken Münzen

Livre Spécialisé , 2025 , 129 Pages

Autor:in: Robert Sturm (Auteur)

Archéologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das vorliegende Werk untersucht die Darstellung der zwölf Taten des Herakles – des sogenannten Dodekathlos – in der griechischen und römischen Numismatik. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich mythologische Inhalte in der Bildsprache antiker Münzen widerspiegeln und welche politischen, religiösen und ideologischen Botschaften damit verbunden waren.
Ausgehend von einer Einführung in Leben, Kult und Ikonografie des Herakles werden die einzelnen Arbeiten des Helden in ihrer mythischen Überlieferung erläutert und anschließend anhand ausgewählter Münzprägungen analysiert. Die Darstellungen werden in ihren historischen Kontext eingeordnet und im Spannungsfeld von Heldenverehrung, Götterkult und kaiserlicher Propaganda interpretiert.
Die Studie verbindet Elemente der klassischen Archäologie, der Numismatik und der antiken Religionsgeschichte und bietet einen systematischen Überblick über ein bislang nur am Rande behandeltes Thema. Sie zeigt, wie Münzen zu einem Medium kultureller Identität und politischer Selbstdarstellung wurden – und wie der Heros Herakles als Symbol für Tugend, Macht und göttliche Legitimation in der Antike weiterwirkte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
    • 1.1 Zur Namensgebung des Heros
    • 1.2 Genealogie des Herakles
    • 1.3 Leben und Taten des Herakles
    • 1.4 Bedeutende Kultstätten des Herakles
    • 1.5 Herakles als Leitmotiv in der antiken Kunst
      • 1.5.1 Griechische Kunst
      • 1.5.2 Römische Kunst
    • 1.6 Die Rolle des Herakles in der antiken Literatur
  • 2 Grundzüge der antiken Numismatik
    • 2.1 Die Anfänge des Münzwesens
    • 2.2 Griechische Münzen in klassischer und hellenistischer Zeit
    • 2.3 Das Münzwesen im Alten Rom
    • 2.4 Das Münzwesen in der Spätantike
    • 2.5 Wirkung des antiken Münzwesens auf Mittelalter und Neuzeit
    • 2.6 Die Rolle von Herakles in der antiken Numismatik
      • 2.6.1 Griechenland
      • 2.6.2 Rom
  • 3 Der Dodekathlos des Herakles in der antiken Numismatik
    • 3.1 Der nemeische Löwe
      • 3.1.1 Mythos
      • 3.1.2 Numismatik
    • 3.2 Die Hydra von Lerna
      • 3.2.1 Mythos
      • 3.2.2 Numismatik
    • 3.3 Die kerynithische Hirschkuh
      • 3.3.1 Mythos
      • 3.3.2 Numismatik
    • 3.4 Der erymanthische Eber
      • 3.4.1 Mythos
      • 3.4.2 Numismatik
    • 3.5 Die Ställe des Augeas
      • 3.5.1 Mythos
      • 3.5.2 Numismatik
    • 3.6 Die stymphalischen Vögel
      • 3.6.1 Mythos
      • 3.6.2 Numismatik
    • 3.7 Der kretische Stier
      • 3.7.1 Mythos
      • 3.7.2 Numismatik
    • 3.8 Die Pferde des Diomedes
      • 3.8.1 Mythos
      • 3.8.2 Numismatik
    • 3.9 Der Gürtel der Hippolyte
      • 3.9.1 Mythos
      • 3.9.2 Numismatik
    • 3.10 Die Rinder des Geryoneus
      • 3.10.1 Mythos
      • 3.10.2 Numismatik
    • 3.11 Die Äpfel der Hesperiden
      • 3.11.1 Mythos
      • 3.11.2 Numismatik
    • 3.12 Kerberos
      • 3.12.1 Mythos
      • 3.12.2 Numismatik
  • 4 Resümee und Ausblick
    • 4.1 Das Erscheinungsbild des Herakles auf antiken Münzen
      • 4.1.1 Allgemeine Charakteristik
      • 4.1.2 Das Herakles-Bild im Rahmen des Dodekathlos
    • 4.2 Das Münzbild des Herakles im Spannungsfeld zwischen Heldenverehrung, Götterkult und Propaganda
    • 4.3 Wirkung der Gestalt des Herakles auf die moderne Kunst
    • 4.4 Moderne Forschungsfragen in der antiken Numismatik
  • Anmerkungen
  • Literatur
  • Anhänge

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit beabsichtigt, die Verbindung zwischen dem Mythos des Herakles und der römischen Geldprägung zu untersuchen. Sie bietet tiefe Einblicke in die römische Kultur, Politik und Ideologie, indem sie aufzeigt, wie Münzen mit Darstellungen der zwölf Taten des Herakles nicht nur den Mythos überlieferten, sondern diesen in einen politischen Kontext stellten, um die römische Weltordnung und imperiale Ideale widerzuspiegeln. Die Studie dient als wertvoller visueller Zugang zu einer Epoche, in der Kunst und Macht untrennbar verknüpft waren.

  • Die Darstellung der zwölf Taten des Herakles (Dodekathlos) auf antiken Münzen.
  • Die Rolle von Münzen als Medium für politische Propaganda und kulturellen Austausch im römischen Reich.
  • Die symbolische Bedeutung von Herakles als Ausdruck römischer Werte wie Macht, Tugend und Identität.
  • Die historische Entwicklung und ikonografische Interpretation des Herakles-Bildes in der griechischen und römischen Kunst.
  • Die Interaktion zwischen Mythologie und Numismatik als Spiegel gesellschaftlicher Werte und imperialer Selbstdarstellung.
  • Die Rezeption der Herakles-Figur in der antiken Literatur und modernen Kunst.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Mythos

Das erste Abenteuer des Herakles bestand darin, König Eurystheus das Fell jenes unverwundbaren Löwen zu bringen, welcher die Einwohner in den Hügeln rund um Nemea in Furcht und Schrecken versetzte. Der Heros gelangte zunächst in eine Stadt namens Kleonai (Cleonae), wo er im Haus des armen Taglöhners Molorchor weilte. Als der Gastgeber die Opferung eines Tieres zur Erbetung einer sicheren Löwenjagd anbot, trug ihm Herakles auf, 30 Tage mit dieser Tat zu warten. Sollte er nämlich mit dem Löwenfell zurückkehren, würden sie dem Göttervater Zeus ein Opfer spenden. Sollte er hingegen bei seinem Vorhaben der Tötung des Löwen sterben, würde Molorchos bereitwillig dem Herakles selbst ein entsprechendes Heldenopfer darbringen.

Als der Heros schließlich nach Nemea gelangte und sich auf die Fährte des furchteinflößenden Löwen begab, erkannte er sehr rasch, dass seine Pfeile wirkungslos gegen das wilde Tier waren. Er nahm daraufhin seine Keule und stellte dem Löwen nach. Er folgte ihm zu einer Höhle mit zwei Eingängen, von denen er einen mit Steinen blockierte und den anderen zur Annäherung an die Bestie nutzte. Er ergriff das Tier mit seinen mächtigen Armen und drückte es unter Ignorierung von dessen kraftvollen Klauen so stark, bis er es schließlich zu Tode erwürgt hatte. Herakles kehrte daraufhin nach Kleonai zurück, trug den toten Löwen auf seinen Schultern und fand Molorchos am 30. Tag nach seinem Aufbruch zur Jagd vor. Anstatt einer Opferung an Herakles als toten Mann, sahen sich Molorchos und der Heros nun für eine gemeinsame Darbringung des Opfers an den Göttervater Zeus in der Lage. Nachdem Herakles nach Mykene zurückgekehrt war, wurde Eurystheus von großem Erstauen in Hinblick auf die Bewältigung einer so unmöglich erscheinenden Aufgabe durch den Heros erfasst. Gleichzeitig wurde der König von solcher Angst erfüllt, dass er Herakles den Zutritt zur Stadt verwehrte. Darüber hinaus ließ er ein großes Bronzegefäß anfertigen und zum Teil in die Erde vergraben, um sich im gegebenen Fall vor dem Heros verstecken zu können. Danach entsandte Eurystheus seine Befehle an Herakles über einen Herold, damit er dem Heros nicht Auge in Auge gegenübertreten musste.43

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt Herakles als prägenden Helden der antiken Mythologie vor und beleuchtet seine Genealogie, Lebensgeschichte, Kultstätten sowie seine Rolle in der antiken Kunst und Literatur.

2 Grundzüge der antiken Numismatik: Hier werden die Ursprünge des Münzwesens in Lydien und dessen Entwicklung in der griechischen und römischen Welt dargelegt, inklusive der Funktion von Münzen als Propagandamittel und ihrer Wirkung auf spätere Epochen.

3 Der Dodekathlos des Herakles in der antiken Numismatik: Der Hauptteil der Arbeit widmet sich detailliert jeder der zwölf Heldentaten des Herakles, beschreibt deren mythologischen Hintergrund und analysiert ihre spezifische numismatische Darstellung auf antiken Münzen.

4 Resümee und Ausblick: Das Schlusskapitel fasst die verschiedenen ikonografischen Erscheinungsbilder des Herakles auf Münzen zusammen, beleuchtet seine Rolle im Spannungsfeld von Heldenverehrung und Propaganda und diskutiert die Wirkung seiner Gestalt auf die moderne Kunst sowie zukünftige Forschungsfragen in der antiken Numismatik.

Schlüsselwörter

Herakles, Dodekathlos, antike Münzen, Numismatik, römische Geldprägung, griechische Mythologie, Propaganda, Symbolik, Heldenverehrung, römische Kaiser, Währung, Münzbilder, Heros, Tugend, antike Kunst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht die Darstellung des Dodekathlos des Herakles auf antiken Münzen und analysiert die Verbindung zwischen antiker Mythologie und römischer Geldprägung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Ikonografie des Herakles auf antiken Münzen, die Nutzung von Münzen als Propagandamedium, die kulturelle und politische Bedeutung des Herakles-Mythos und die Geschichte der antiken Numismatik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, einen einzigartigen Blick auf die Verbindung zwischen Mythos und römischer Geldprägung zu eröffnen und darzulegen, wie römische Prägungen die Taten des Herakles in einen politischen Kontext stellten, um römische Weltordnung und imperiale Ideale zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine numismatische und mythologisch-historische Analyse, um Darstellungen des Herakles auf Münzen zu untersuchen und deren kulturelle, politische und religiöse Dimensionen zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die zwölf Taten des Herakles (Dodekathlos) behandelt, wobei für jede Tat der mythologische Hintergrund und ihre spezifische Darstellung auf antiken Münzen analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Herakles, Dodekathlos, antike Münzen, Numismatik, römische Geldprägung, Propaganda, Mythologie, Heldenverehrung und Symbolik charakterisieren die Arbeit.

Wie wird der Nemeische Löwe, Herakles' erste Tat, auf Münzen dargestellt?

Die Münzbilder des Nemeischen Löwen zeigen Herakles oft im Kampf mit dem Löwen, typischerweise in einer Ringkampfpose, wobei er das Tier erwürgt, oder als Sieger mit dem Löwenfell über der Schulter, was seine unbezwingbare Kraft symbolisiert.

Welche Rolle spielten Münzen in der römischen Kaiserzeit über ihre Funktion als Zahlungsmittel hinaus?

In der römischen Kaiserzeit dienten Münzen als mächtiges Propagandamedium, um das Bild des Herrschers, die Kaiserfamilie, Siegessymbole und römische Tugenden zu verbreiten und so politische Botschaften und göttliche Legitimation zu transportieren.

Wie unterscheidet sich die Darstellung des Herakles in der griechischen und römischen Kunst?

In der griechischen Kunst wurde Herakles oft idealisiert dargestellt, wobei der Fokus auf seinen zwölf Taten, seiner Kindheit und Apotheose lag. In der römischen Kunst hingegen wurde er an römische Werte angepasst, oft als Schutzgott oder Ahnherr der Kaiser, und entwickelte sich zu einem Volkshelden.

Welche Bedeutung hatte der Herakles-Kult für Soldaten in der Antike?

Herkules (römischer Herakles) genoss bei Soldaten eine erhöhte Verehrung als Beschützer der Grenzen und Gottheit des Erfolges in der Schlacht, was durch zahlreiche Heiligtümer und Altäre in Militärlagern zum Ausdruck kam.

Fin de l'extrait de 129 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der Dodekathlos des Herakles auf antiken Münzen
Auteur
Robert Sturm (Auteur)
Année de publication
2025
Pages
129
N° de catalogue
V1670862
ISBN (PDF)
9783389165287
ISBN (Livre)
9783389165294
Langue
allemand
mots-clé
Numismatik Propaganda Götterkult Griechenland Rom Münzikonografie Herakles
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Robert Sturm (Auteur), 2025, Der Dodekathlos des Herakles auf antiken Münzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1670862
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Extrait de  129  pages
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