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Berthold Brechts Radiotheorie

Die Anwendung auf Podcasts

Titre: Berthold Brechts Radiotheorie

Dossier / Travail , 2018 , 17 Pages , Note: 2

Autor:in: Anonym (Auteur)

Médias / Communication - Radio et divertissement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Heutzutage, durch die Medien, das Internet und die vielen Möglichkeiten der Verbreitung, kann es realisierbar sein. Was dem Rundfunk in der heutigen Zeit am nächsten kommt, sind die Podcasts, die man im Internet zu bestimmten Themen zeitunabhängig hören kann. Doch kann die Radiotheorie von Berthold Brecht, aus dem Jahre 1932, auf die heutigen Podcasts angewendet werden und wie? So soll in der folgenden Arbeit herausgefunden werden, ob es überhaupt realisierbar ist oder nicht. Dazu soll zunächst die Biografie von Berthold Brecht beleuchtet werden, um die Person vorzustellen, die diese Theorie entwickelt hat und wie er dies ermöglichte. Als zweiten Punkt wird die Theorie vorgestellt und die einzelnen Punkte erläutert. Wie sind die einzelnen Phasen der Theorie und wie wurde sie aufgenommen? Auch Kritikpunkte der Theorie sollen beleuchtet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Biografie Berthold Brecht
  • 3. Radiotheorie von Berthold Brecht
    • 3.1 Der Rundfunk als Kommunikationsapparat
    • 3.2 Der Lindbergh-Flug
    • 3.3 Kritik an Brechts Radiotheorie
  • 4. Vom Radio zum Podcast
    • 4.1 Was ist ein Podcast
    • 4.2 Zukunft Radio und Podcast
  • 5. Anwendung Brechts Radiotheorie auf Podcasts
  • 6. Zusammenfassung
  • 7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von Berthold Brechts Radiotheorie aus dem Jahr 1932 auf das moderne Medium Podcast. Sie analysiert, inwieweit Brechts damalige Vorstellungen und Verbesserungsvorschläge für den Rundfunk heute durch Podcasts realisiert werden können und ob das Medium als Kommunikationsapparat im Sinne Brechts fungiert.

  • Analyse von Berthold Brechts Radiotheorie
  • Beleuchtung der Biografie Berthold Brechts
  • Definition und Entwicklung des Podcast-Mediums
  • Vergleich von Brechts Forderungen mit der Funktionsweise von Podcasts
  • Diskussion über die Rolle von Hörern als Produzenten und Konsumenten
  • Prognose zur Zukunft von Radio und Podcast

Auszug aus dem Buch

Anwendung Brechts Radiotheorie auf Podcasts

Wie ist nun aber die Radiotheorie von Berthold Brecht anzuwenden? Um sich nach der Radiotheorie anzupassen, müssen Audio-Nutzer als „Content (Inhalt) – Lieferanten“ genutzt werden und mehr Konsumenten produzierte Inhalte verwirklichen. (vgl. Rogl 2012, s. 47) Brecht sah dem Rundfunk damals sehr kritisch entgegen. Jedoch sollen nicht die Kritikpunkte auf Podcasts angewendet, sondern diskutiert werden, ob die Verbesserungsvorschläge für den damaligen Rundfunk, von den heutigen Podcasts erfüllbar sind. Brechts erstes Anliegen war: „Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens [...] er wäre es, wenn er verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Hörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und nicht zu isolieren [...]“ (vgl. Brecht 1932, s. 260)

Da Podcast allgemeinen von jedem aufgenommen, produziert und den jeweiligen Plattformen hochgeladen werden können, können auch so die Hörer zu Sprechern werden. Auch große und berühmte Podcaster laden oft Hörer ein, um diese sprechen zu lassen. Im Gegensatz zum Rundfunk können durch Podcast normale Leute eine Stimme bekommen, ihre Meinungen und Ansichten vorbringen und diese verbreiten.

Außerdem forderte Brecht:

„Der Rundfunk müßte demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren. Deshalb sind alle Bestreben des Rundfunks, öffentliche Angelegenheiten auch wirklich den Charakter der Öffentlichkeit zu verleihen [...] .“ (vgl. Brecht 1932, s. 260)

Podcasts bieten einen Großteil an Lieferanten, die eigene Informationen und Inhalte bringen können. Sie haben den öffentlichen Charakter dadurch, dass sie die Öffentlichkeit sind. Der öffentliche Mensch kann meist schneller Informationen liefern, als große Institutionen. Außerdem wird der Inhalt, dann aus einer anderen, öffentlichen Sicht geschildert. Podcasts, die zu einem konkreten Thema informieren, ziehen sich Lieferanten dazu, die aus ihrer Sicht schildern.

Für Brecht war aber ebenso wichtig, dass:

„[...] regelmäßig durch den Rundfunk die Nationen von seinen (der Regierung) Tätigkeit und der Berechtigung seiner Tätigkeit zu unterrichten. [...] die Berichte der Regierenden in Antworten auf die Fragen der Regierten zu verwandeln. Der Rundfunk muß den Austausch ermöglichen. Er allein kann kann die großen Gespräche der Branchen und Konsumenten [...] veranstalten [...].“ (vgl. Brecht 1932, s. 260-61)

Wie bereits erwähnt, gehört die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den „ersten Podcastern". Diese erklärt schon seit einigen Jahren in wöchentlichen Video-Podcasts die Arbeit der der Bundesregierung und klärt dadurch die Menschen auf und informiert diese über Tätigkeiten der Regierung. Damit ist sie auch eine der ersten Regierungschefinnen, die auf Podcasts setzt. (vgl. Schreyer 2019, s. 2)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Führt in die Fragestellung ein, ob Berthold Brechts Radiotheorie auf heutige Podcasts anwendbar ist, und skizziert die dazu notwendigen Analyseschritte wie Brechts Biografie, seine Theorie und die Definition von Podcasts.

2. Biografie Berthold Brecht: Beschreibt das Leben Berthold Brechts von seiner Geburt in Augsburg, seine literarischen Anfänge, den Weg nach Berlin und sein Exil, bis zu seinem Tod, wobei sein Einfluss auf Theater und Literatur hervorgehoben wird.

3. Radiotheorie von Berthold Brecht: Erläutert Brechts Ansätze zum Rundfunk, die er weniger als Theorie, sondern als Begründung seiner Radioerfahrungen sah, und stellt seine kritische Haltung sowie Verbesserungsvorschläge dar.

3.1 Der Rundfunk als Kommunikationsapparat: Fasst Brechts Thesen zur Funktion des Rundfunks zusammen, insbesondere seine Forderung, diesen von einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat umzuwandeln, der den Austausch fördert und die Öffentlichkeit informiert.

3.2 Der Lindbergh-Flug: Stellt Brechts „Lehrstück“ „Den Flug der Lindberghs“ als Beispiel vor, wie der Hörfunk von einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat umfunktioniert werden kann, indem Hörer aktiv einbezogen werden.

3.3 Kritik an Brechts Radiotheorie: Diskutiert die Kritik an Brechts Radiotheorie, insbesondere die Schwierigkeit, direkten Kontakt zwischen Produzenten und Rezipienten herzustellen und das Versäumnis in der marxistischen Theorie, den Kommunikationsprozess und Austausch gründlich genug zu hinterfragen.

4. Vom Radio zum Podcast: Beschreibt die Entwicklung des Radios seit den 1950er Jahren hin zu digitalen Verbreitungswegen und die Entstehung des Podcastings als Audio-on-Demand-Format, das die Konsumenten zu Produzenten macht.

4.1 Was ist ein Podcast: Definiert den Begriff „Podcast“ als Serie von Video- und Audio-Dateien, die über RSS-Feeds abonniert werden können, und beschreibt deren Verbreitung sowie beliebte Formate und Nutzungsgewohnheiten.

4.2 Zukunft Radio und Podcast: Betrachtet die Entwicklung des Radios als „Nebenbei-Medium“ und die Notwendigkeit seiner Anpassung an neue Medien durch Interaktion und Kommunikation mit den Hörern, während Podcasts als sich weiterentwickelndes Format bestehen bleiben.

5. Anwendung Brechts Radiotheorie auf Podcasts: Untersucht, wie Brechts Verbesserungsvorschläge für den Rundfunk, insbesondere die Umwandlung in einen Kommunikationsapparat, auf heutige Podcasts angewendet und erfüllt werden können.

6. Zusammenfassung: Kommt zu dem Schluss, dass Brechts Radiotheorie, obwohl teilweise veraltet und kritisch, in vielen Aspekten auf Podcasts anwendbar ist, da diese den gewünschten Austausch und die aktive Beteiligung der Hörer ermöglichen.

7. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Monografien und Online-Quellen auf, die für die Erstellung der Arbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Berthold Brecht, Radiotheorie, Podcasts, Kommunikationsapparat, Rundfunk, Lindbergh-Flug, Medien, Hörfunk, Digitalradio, Audio-on-Demand, Lehrstück, Mediennutzung, Brecht-Rezeption, Mediendynamik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von Berthold Brechts Radiotheorie aus dem Jahr 1932 auf das moderne Medium Podcast und analysiert, inwieweit dessen Vorstellungen heute realisierbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Biografie Berthold Brechts, seine Radiotheorie inklusive ihrer Kritik und Fallbeispielen, die Entwicklung des Radios hin zu Podcasts sowie die konkrete Anwendung von Brechts Thesen auf Podcasts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, ob und wie Berthold Brechts Radiotheorie auf heutige Podcasts angewendet werden kann und ob diese Anwendung praktikabel ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit analysiert Brechts relevante Texte, insbesondere "Der Rundfunk als Kommunikationsapparat", und integriert Informationen aus der aktuellen Literatur zu Radioforschung und Podcasting.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Brechts Biografie und Radiotheorie detailliert vorgestellt, die historische Entwicklung des Radios zum Podcast nachgezeichnet und schließlich die Anwendbarkeit von Brechts Theorie auf das Podcast-Medium erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Berthold Brecht, Radiotheorie, Podcasts, Kommunikationsapparat, Rundfunk, Lindbergh-Flug, Medien, Hörfunk, Digitalradio, Audio-on-Demand, Lehrstück, Mediennutzung, Brecht-Rezeption, Mediendynamik.

Wie verstand Brecht den Rundfunk in seiner Zeit?

Brecht sah den Rundfunk kritisch als reinen Distributionsapparat, der Inhalte aussendet, aber den Hörer nicht zum Sprechen brachte und isolierte. Er forderte dessen Umwandlung in einen Kommunikationsapparat, der Austausch ermöglicht.

Welche Rolle spielt "Der Lindbergh-Flug" in Brechts Radiotheorie?

"Der Lindbergh-Flug" ist ein praktisches Beispiel oder "Lehrstück" Brechts, das aufzeigen sollte, wie der Hörer durch aktive Partizipation (selbst den Text des Lindberghs sprechen) von einem passiven Empfänger zum aktiven Mitspieler werden kann, um den Rundfunk als Kommunikationsapparat zu nutzen.

Inwiefern erfüllen moderne Podcasts Brechts Wunsch nach einem "Kommunikationsapparat"?

Podcasts ermöglichen es in vielerlei Hinsicht, dass Hörer zu "Lieferanten" werden und selbst Inhalte produzieren oder über soziale Medien mit Podcastern interagieren, wodurch ein Austausch stattfindet und der Öffentlichkeit eine Stimme gegeben wird.

Welche Herausforderungen sieht die Arbeit für die Zukunft von Radio und Podcast?

Das Radio muss sich an neue Medien anpassen, indem es aktiver mit Hörern interagiert und mehr Kommunikation ermöglicht, während Podcasts sich durch Smartphones und eine Fülle neuer Angebote und Inhalte weiterentwickeln werden.

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Résumé des informations

Titre
Berthold Brechts Radiotheorie
Sous-titre
Die Anwendung auf Podcasts
Université
Martin Luther University  (Medien)
Note
2
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
17
N° de catalogue
V1671019
ISBN (PDF)
9783389167861
ISBN (Livre)
9783389167878
Langue
allemand
mots-clé
Bertold Brecht Radio Podcast Radiotheorie Kommunikation Rundfunk
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Berthold Brechts Radiotheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1671019
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Extrait de  17  pages
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