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Lernen am Modell im Unterricht. Unter Einbezug von Medien

Título: Lernen am Modell im Unterricht. Unter Einbezug von Medien

Trabajo Escrito , 2025 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Luisa Pliquett (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Die Hausarbeit soll sich mit der Frage auseinandersetzen: Wie kann Lernen im Unterricht unter Einbezug der Mediennutzung durch das Lernen am Modell erklärt werden?
Der erste Teil dieser Hausarbeit widmet sich einsteigend der Lerntheorie des Lernens am Modell nach Albert Bandura. Anschließend wird zunächst der Begriff „Medien“ definiert und was diese beinhalten, bevor auf den Umgang mit Medien im Unterricht und anschließend auf diese unter Einbezug der Theorie des Lernens am Modell eingegangen wird. Abgeschlossen wird die Hausarbeit mit einem Fazit sowie Ausblick auf weitere Forschungsfragen.

„[…] behavior is learned, at least in rough form, before it is performed.” (Bandura, 1971). Hiernach wird Verhalten zunächst erlernt, bevor es gezeigt wird. Ein Großteil des Lernens findet vermutlich in der Schule im Unterricht statt. Wie findet Lernen hier, vor allem unter Beachtung der Lerntheorie des Modelllernens statt? Im Vergleich zu vor ein paar Jahren hat der Unterricht sich vom traditionellen Frontalunterricht gewandelt und es werden immer mehr Medien mit einbezogen. Kinder wachsen mit Medien als sogenannte „digital natives“ auf und Medien sind immer mehr in ihren Alltag integriert (Lindberg & Hasselhorn, 2018). Im Unterricht lehren allerdings nicht die Medien allein, sondern die Lehrkraft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
  • 1 EINLEITUNG
  • 2 LERNEN AM MODELL
  • 3 MEDIEN
    • 3.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG „MEDIEN"
    • 3.2 UMGANG MIT MEDIEN IM UNTERRICHT
  • 4 LERNEN AM MODELL IM UNTERRICHT MIT UND OHNE MEDIEN
  • 5 FAZIT & AUSBLICK
  • LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht, wie der Lernprozess im Unterricht unter Berücksichtigung der Mediennutzung durch die Lerntheorie des Modelllernens erklärt werden kann. Sie zielt darauf ab, die verschiedenen Facetten des Modelllernens und dessen Interaktion mit traditionellen sowie digitalen Medien im schulischen Kontext zu beleuchten.

  • Detaillierte Analyse der Lerntheorie des Modelllernens nach Albert Bandura
  • Definition und Kategorisierung von Medien sowie deren Rolle in der heutigen Jugendkultur
  • Untersuchung des Einsatzes von Medien im Unterricht
  • Verknüpfung der Modelllernprozesse mit didaktischen Ansätzen im medienintegrierten Unterricht
  • Diskussion der Vorbildfunktion von Lehrkräften, Mitschülern und Medien im Lernprozess
  • Identifikation kritischer Aspekte der Modelllerntheorie und zukünftiger Forschungsfragen im Kontext digitaler Medien

Auszug aus dem Buch

2 Lernen am Modell

„Most of the behaviors that people display are learned, either deliberately or inadvertently, through the influence of example." (Bandura, 1971, 5). Somit benennt Albert Bandura, dass viele Verhaltensweisen des Menschen entweder bewusst oder versehentlich durch Beobachtungen erlernt werden, durch ein Modell. Bandura entwickelte die Lerntheorie des Lernen am Modells oder die „Social Learning Theory“, um ebendies zu erklären. Er unterteilte das Lernen am Modell in vier miteinander agierende Subprozesse:

1. Attentional process (Aufmerksamkeitsprozess): Die Aufmerksamkeit des Beobachters muss beim Modell und dessen Verhalten sein, damit dieses erlernt werden kann. Dies hängt davon ab, wie wichtig der Erwerb dieser Fähigkeiten erscheint. Es müssen folglich Assoziationspräferenzen vorhanden sein und das Verhalten muss für den Beobachter funktionalen Sinn haben (Bandura, 1971, 6f.).

2. Retention process (Gedächtnisprozesse): Damit ein Beobachter das beobachtete Verhalten umsetzen kann, muss dieses zunächst gespeichert werden. Dies muss langfristig geschehen, da das Verhalten nicht immer direkt nach der Beobachtung abgerufen wird. Dies kann in zwei verschiedenen Formen geschehen. Die erste Form ist die Speicherung in symbolischer Form. Hierbei erzeugen modellierende Reize, während des Beobachtens, durch einen Prozess der sensorischen Konditionierung, relativ dauerhaft abrufbare mentale Bilder der beobachteten Sequenz. Die zweite Form ist die verbale Speicherung, welche die meisten kognitiven Prozesse betrifft. Das Handeln des Modells wird erfasst, gespeichert und kann im späteren Verlauf wieder reproduziert werden. Diese verbalen Codes erleichtern die Reproduktion, da sie eine große Menge an Informationen in leichter Form speichern können (Bandura, 1971, 7).

3. Motoric reproduction (Motorische Reproduktionsprozesse): Um beobachtete Verhaltensweisen reproduzieren zu können, muss der Beobachter die dazu benötigten Fähigkeiten haben. Hat er die benötigten Fähigkeiten, kann er das beobachtete Verhalten in sein Repertoire übernehmen. Hat er die benötigten Fähigkeiten allerdings nicht, so muss er diese zunächst erwerben, bevor er das beobachtete Verhalten reproduzieren kann. Hierbei hilft oftmals die Selbstkorrektur auf Grundlage von informativen Feedback (Bandura, 1971, 8).

4. Reinforcement and motivational processes (Verstärkung und motivationale Prozesse): Eine Person kann alle der oben genannten Schritte bewältigen und sich trotzdem dazu entscheiden das gelernte Verhalten nicht zu zeigen. Dies kann darauf beruhen, dass die Person negative Rückmeldungen zu dem Verhalten empfangen hat. Positive Rückmeldungen hingegen bestärken die Person in ihrem Handeln, sodass sie das Verhalten eher zeigt (Bandura, 1971, 8). Wichtig ist, je intensiver die Beziehung zwischen dem Modell und dem Beobachter ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Verhalten nachgeahmt wird. Gleiches kann gelten, wenn das Modell einen höheren sozialen Status hat als der Beobachter (Rinck & Becker, 2020, 126). Beobachtungslernen und die Bereitschaft zur Nachahmung gehen dabei fast automatisch miteinander einher (Rauthmann, 2017, 132).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Forschungsfrage vor, die sich mit dem Lernen am Modell im Unterricht unter Einbezug von Medien befasst, und gibt einen Überblick über die Struktur der Hausarbeit.

2 Lernen am Modell: Erläutert Albert Banduras Lerntheorie des Modelllernens und beschreibt die vier interagierenden Subprozesse: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, motorische Reproduktion und Verstärkung/Motivation.

3 Medien: Definiert den Begriff "Medien", unterscheidet zwischen traditionellen und neuen Medien und beleuchtet deren Allgegenwärtigkeit und Nutzung durch "digital natives" sowie ihre Relevanz im Unterricht.

4 Lernen am Modell im Unterricht mit und ohne Medien: Verbindet Banduras Subprozesse mit dem Lernen im Unterricht, diskutiert die Rolle von Lehrkräften, Mitschülern und Medien als Modelle und beleuchtet Aspekte wie Feedback und "Blended Learning".

5 Fazit & Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zur Forschungsfrage zusammen, thematisiert kritische Aspekte von Banduras Modell und gibt Ausblicke auf weitere Forschungsfragen bezüglich Mediennutzung und Aggressivität.

Schlüsselwörter

Lernen am Modell, Albert Bandura, Mediennutzung, Unterricht, Pädagogische Psychologie, Digital Natives, Blended Learning, Beobachtungslernen, Verstärkung, Modellierung, Motivation, Kognition, Social Learning Theory

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht, wie das Lernen im Unterricht durch die Integration von Medien und die Anwendung der Lerntheorie des Modelllernens erklärt und verstanden werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind Albert Banduras Lerntheorie des Modelllernens, die Definition und Rolle von Medien im Unterricht sowie die Verknüpfung beider Bereiche zur Erklärung von Lernprozessen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten: Wie kann Lernen im Unterricht unter Einbezug der Mediennutzung durch das Lernen am Modell erklärt werden?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Anwendung der Lerntheorie des Modelllernens von Albert Bandura zur Erklärung von Phänomenen im Unterrichtskontext.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Beschreibung des Modelllernens, die Begriffserklärung von Medien, den Umgang mit Medien im Unterricht und die Integration des Modelllernens mit und ohne Medien im schulischen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Lernen am Modell, Albert Bandura, Mediennutzung, Unterricht, Pädagogische Psychologie, Digital Natives, Blended Learning und Beobachtungslernen charakterisieren die Arbeit.

Wie unterscheidet sich die Nutzung traditioneller Medien von neuen Medien im Kontext dieser Arbeit?

Traditionelle Medien umfassen analoge Medien wie Fernsehen und Radio, während neue Medien computerbasierte und digitale Medien wie das Internet, Computerprogramme und Konsolenspiele beinhalten, die eine vielfältigere Informationsverarbeitung und Interaktivität ermöglichen.

Welche Rolle spielen "digital natives" im Zusammenhang mit der Mediennutzung im Unterricht?

"Digital natives" sind die heutige Jugend, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist und ständig damit interagiert. Ihre Vertrautheit mit Medien macht deren Nutzung im Unterricht besonders relevant, erfordert aber auch eine Anleitung zum sinnvollen Umgang.

Was versteht man unter "Blended Learning" und welche Bedeutung hat es für den Unterricht?

"Blended Learning" bezeichnet eine Mischung aus traditionellem Frontalunterricht und digitalen Angeboten. Es wird als besonders effektiv angesehen, wenn es kooperativ und durch gemeinsames Lernen geschieht, was Parallelen zum Modelllernen zulässt.

Welche kritischen Aspekte von Banduras Modell werden in Bezug auf das Lernen im Unterricht genannt?

Kritisiert wird, dass Banduras Modell eigene Erfahrungen kaum berücksichtigt, individuelle Unterschiede von Beobachtern und Modellen weitgehend unbeachtet lässt und keine Problemlösungen ohne direktes Modell einbezieht.

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Detalles

Título
Lernen am Modell im Unterricht. Unter Einbezug von Medien
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Curso
Pädagogische Psychologie
Calificación
1,0
Autor
Luisa Pliquett (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
16
No. de catálogo
V1672280
ISBN (PDF)
9783389164969
ISBN (Libro)
9783389164976
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lernen Lernen am Modell Medien Pädagogische Psychologie Unterricht Lernen im Unterricht Lernen mit Medien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Luisa Pliquett (Autor), 2025, Lernen am Modell im Unterricht. Unter Einbezug von Medien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1672280
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