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Informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext

Titel: Informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext

Hausarbeit , 2025 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Luisa Pliquett (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kann informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext stattfinden?
Da Lernen auf verschiedene Art und Weise definiert und betrachtet werden kann wird in dieser Hausarbeit damit Begonnen zwischen dem formalen, non-formalen und informellen Lernen(-formen) unterschieden. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird sich jedoch vor allem auf das formale und informelle Lernen und deren Kontexte beschränkt. Es wird betrachtet, ob informelles Lernen auch im formellen Kontext stattfinden kann oder ob dies zwei strikt getrennte Prozesse sind. Auch werden im weiteren Verlauf Medien mit einbezogen. Nach einer Begriffsbestimmung soll herausgestellt werden, welche Kompetenzen für einen adäquaten Umgang mit Medien gebraucht werden und wie diese erlernt werden können. Unter Einbezug der Medien wird abschließend das informelle Lernen im Kontext Schule betrachtet, ob dies möglich ist und welche Rollen sich mitunter verändern müssen. Abgeschlossen wird die Hausarbeit mit einem Fazit, in welchem die wichtigsten Punkte betrachtet werden sowie einem Ausblick auf weitere Forschungsthemen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Begriffsbestimmung „Lernen“
    • 2.1 Formen des Lernens
    • 2.2 Informelles Lernen in der Schule
  • 3 Medien
    • 3.1 Begriffsbestimmung „Medien“
    • 3.2 Medienkompetenzen
  • 4 Informelles Lernen durch Medien im Kontext Schule
  • 5 Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die grundlegende Frage, ob informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext der Schule stattfinden kann. Hierbei werden verschiedene Lernformen definiert und der Umgang mit digitalen Medien sowie die damit verbundenen Kompetenzen beleuchtet, um deren Integration in den schulischen Alltag zu prüfen.

  • Definition und Abgrenzung von formalem, non-formalem und informellem Lernen.
  • Analyse der Rolle von Medien und Medienkompetenzen im Lernprozess.
  • Untersuchung der Möglichkeiten, informelles Lernen durch Medien in den formellen Schulkontext zu integrieren.
  • Betrachtung der notwendigen Rollenveränderungen von Lehrenden und Lernenden.
  • Herausarbeitung der Bedeutung von Medienkompetenz für eine handlungsfähige Jugend im digitalen Zeitalter.

Auszug aus dem Buch

3.2 Medienkompetenzen

Medienkompetenz bezeichnet zunächst die Fähigkeit mit Medien kritisch, verantwortungsvoll, bewusst und selbstbestimmt umzugehen, um so zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden (Krämer et al., 2022, 383). Verschiedene Autoren benennen vier zentrale Dimensionen, welche für die Medienkompetenz nach Baacke (1996) ausschlaggebend sind: 1. Medienkritik: Diese benennt ein analytisches, ethisches und reflexives Auseinandersetzen mit Medien. 2. Medienkunde: Hierunter wird das Wissen über die Medien verstanden. Baacke benennt hierbei sowohl die Informiertheit als auch die instrumentell-qualifikatorischen Fähigkeiten, welcher ein Mensch zur Nutzung der Medien besitzen sollte. 3. Mediennutzung: Mediennutzung beinhaltet nicht nur die Nutzung als Rezipient (Empfänger), sondern auch aktiv als Anbieter. 4. Mediengestaltung: Dies meint einen innovativen und kreativen Umgang mit Medien und deren Gestaltung (Baacke, 1996 in Moser, 2019, 196; Hugger, 2022, 67f.). Moser aktualisierte Baackes Dimensionen nach eigenen Ansichten und benannte die vier Dimensionen: 1. Kulturelles Vertraut-sein mit Medien sowie mit ästhetischen und gesellschaftlichen Ausdrucksformen. 2. Soziale Fähigkeiten verbunden mit Kommunikationsangeboten und -zumutungen, welche sinnvoll und sachgerecht eingegangen werden können. 3. Reflexives Handeln, welches in der Nutzung mit Medien immer aktueller wird. 4. Technische Kompetenzen, welches auch in der technisches Notwendigkeit begründet liegt (Moser, 2019, 198). Die vorgestellten Dimensionen verdeutlichen somit die grundlegenden Inhalte der Medienkompetenz, dass Medien reflektiert genutzt werden sollten unter Einbezug der aktuellen und gesellschaftlichen Situation mit Blick auf Realität und Fiktion. Wie durch die JIM-Studie deutlich geworden ist, nimmt die Mediennutzung immer mehr zu, wodurch auch Medienkompetenzen immer wichtiger werden, sodass Kinder und Jugendliche handlungsfähig in Bezug auf Medien bleiben (Moser, 2019, 196). Denn trotzdass die Jugend als „digital natives“ aufwächst, darf dieser Begriff nicht täuschen, dass nur die grundlegenden Kompetenzen in der Nutzung der Medien vorhanden sind (Herzig, 2022, 845). Mit der (privaten bzw. alltäglichen) Beschäftigung mit Medien werden wesentliche Fähigkeiten im Umgang mit Technologien erlangt, aber zum Beispiel nicht der reflexive und kritische Umgang mit Fake News (Lewalter & Neubauer, 2019, 137) oder auch, dass die Offenheit des Internets dazu führt schnellen Zugriff auf Informationen zu haben, welche nicht (korrekt) reflektiert werden (Lewalter & Neubauer, 2019, 137). So wird auch hier deutlich, dass sich informelles und formelles Lernen bedingt. Die informelle Nutzung mit dem Computer oder anderen Medien in der Freizeit führt zu wesentlichen Fähigkeiten im Umgang mit Technologien, aber nicht zu einem tiefergreifenden Auseinandersetzen mit diesen (Lewalter & Neubauer, 2019, 137). So braucht Medienkompetenz schulische Förderung (Herzig, 2022, 845). Im formellen Lernkontext kann vor allem der verantwortungsvolle Umgang mit Medien bzgl. einer bewussten, reflektierten, sensiblen und zielorientierten Nutzung geschehen. Auch auf eine Aufklärung bzgl. Medienrecht und Datenschutz, aber auch dem Persönlichkeitsschutz kann vertiefend eingegangen werden (Fischer et al., 2020, 136).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Forschungsfrage nach der Möglichkeit informellen Lernens durch Medien im formellen Kontext Schule vor und skizziert den Aufbau der Arbeit.

2 Begriffsbestimmung „Lernen“: Definiert verschiedene Lernformen (formales, non-formales, informelles Lernen) und beschreibt deren Merkmale sowie das informelle Lernen im schulischen Kontext.

3 Medien: Erläutert den Begriff „Medien“, führt in die „Medienkompetenz“ ein und verknüpft diese mit informellem Lernen sowie dem formellen Lernkontext.

4 Informelles Lernen durch Medien im Kontext Schule: Untersucht, wie informelles Lernen durch digitale Medien konkret im formalen schulischen Kontext stattfinden kann und welche Rollen Lehrende und Lernende dabei einnehmen.

5 Fazit: Fasst die Erkenntnisse über die Ergänzung von formalem und informellem Lernen durch Medien zusammen und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsthemen.

Schlüsselwörter

Informelles Lernen, Formelles Lernen, Medien, Medienkompetenz, Schule, Pädagogische Psychologie, Digital Natives, JIM-Studie, Rollenveränderung, Lernkontexte, Selbstbestimmtes Lernen, Digitale Medien, Lernformen, Fake News, Jugendliche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext der Schule stattfinden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Unterscheidung verschiedener Lernformen (formal, non-formal, informell), die Rolle von Medien und Medienkompetenz sowie die Integration von informellem Lernen durch Medien in den schulischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Kann informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext stattfinden?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von Definitionen und Konzepten aus der wissenschaftlichen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Begriffsbestimmung von Lernen und Medien, der Bedeutung von Medienkompetenz und der spezifischen Frage, wie informelles Lernen durch Medien im schulischen Kontext umgesetzt werden kann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem: Informelles Lernen, formelles Lernen, Medien, Medienkompetenz, Schule, Lernkontexte und Digitale Medien.

Warum ist die Medienkompetenz in der heutigen Zeit besonders wichtig?

Aufgrund der Allgegenwärtigkeit digitaler Medien und der steigenden Nutzung durch Jugendliche ist Medienkompetenz entscheidend, um kritisch mit Informationen umzugehen, Fake News zu erkennen und sich selbstbestimmt im digitalen Raum zu bewegen.

Welche Rollenveränderung wird für Lehrende und Lernende vorgeschlagen, um informelles Lernen durch Medien zu fördern?

Es wird eine Rollenveränderung angeregt, bei der Lehrende zu Lernbegleitern werden, die das informell erworbene Wissen der Schüler in den Unterricht einbeziehen, und Lernende ihr Wissen an die Lehrenden weitergeben (Reverse Mentoring).

Welche Bedeutung hat die JIM-Studie für diese Arbeit?

Die JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) liefert aktuelle Daten zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen und unterstreicht die Relevanz des Themas Medienkompetenz sowie die Notwendigkeit ihrer schulischen Förderung.

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Details

Titel
Informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Veranstaltung
Pädagogische Psychologie
Note
1,3
Autor
Luisa Pliquett (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
17
Katalognummer
V1672281
ISBN (PDF)
9783389164983
ISBN (Buch)
9783389164990
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernen informelles Lernen formelles Lernen formales Lernen Medien Lernen durch Medien Pädagogische Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luisa Pliquett (Autor:in), 2025, Informelles Lernen durch Medien im formellen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1672281
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Leseprobe aus  17  Seiten
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