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Brüche während der digitalen Gruppenarbeit im Online-Studium

Título: Brüche während der digitalen Gruppenarbeit im Online-Studium

Trabajo Escrito , 2025 , 32 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Daniela Haindl (Autor)

Ciencias sociales (General)
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Digitale Gruppenarbeit ist ein zentraler Bestandteil moderner Fernstudiengänge und gleichzeitig eine erhebliche Herausforderung für Studierende. Ausgehend von der bildungswissenschaftlichen Relevanz zunehmender digitaler und kollaborativer Lernprozesse sowie dem Mangel an Forschung zu deren subjektiver Belastung, widmet sich diese Arbeit der Frage, inwiefern Fern- und Onlinestudierende kognitive, soziale und emotionale Brüche in der digitalen Gruppenarbeit wahrnehmen. Zur Beantwortung wurde eine systematische Auswertung einschlägiger empirischer Studien vorgenommen, die mithilfe des Community of Inquiry Frameworks (CoI) und seiner Erweiterung um die emotionale Präsenz analysiert wurden. Ziel war es, subjektiv empfundenen Brüche typologisch zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass unklare Aufgabenstellungen, mangelhafte soziale Interaktion, fehlende emotionale Ausdrucksmöglichkeiten sowie strukturelle und zeitliche Barrieren zentrale Belastungsfaktoren sind. Die Studie schließt mit Empfehlungen zur Gestaltung digitaler Gruppenprozesse und hebt insbesondere die Bedeutung synchroner Kommunikation und vertrauensbildender Maßnahmen hervor.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Hilfsmittelverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Brüche
    • 2.1 Kognitive Brüche
    • 2.2 Soziale Brüche
    • 2.3 Emotionale Brüche
    • 2.4 Die drei Dimensionen
  • 3 Theoretische Rahmung
    • 3.1 Community of Inquiry Framework (CoI)
      • 3.1.1 Kognitive Präsenz – Kategorien und Indikatoren
      • 3.1.2 Soziale Präsenz – Kategorien und Indikatoren
      • 3.1.3 Lehrende Präsenz – Kategorien und Indikatoren
    • 3.2 CoI als Analysemodell für subjektiv empfundene Brüche
      • 3.2.1 Emotionale Präsenz als Erweiterung
      • 3.2.2 Umgang mit der Lehrenden Präsenz
      • 3.2.3 Das Kategoriensystem zur Einordnung von Brüchen
  • 4 Einschlägige Studienergebnisse
  • 5 Systematische Untersuchung subjektiv empfundener Brüche
    • 5.1 Kognitive Brüche
    • 5.2 Soziale Brüche
    • 5.3 Emotionale Brüche
  • 6 Diskussion der Ergebnisse
    • 6.1 Kognitive Brüche
    • 6.2 Soziale Brüche
    • 6.3 Emotionale Brüche
    • 6.4 Limitationen
  • 7 Fazit
  • 8 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Frage, inwiefern Fern- und Onlinestudierende kognitive, soziale und emotionale Brüche in der digitalen Gruppenarbeit wahrnehmen. Das primäre Ziel ist es, eine Typologie subjektiv empfundener Brüche zu entwickeln, basierend auf einer systematischen Auswertung empirischer Studien und dem Community of Inquiry (CoI) Framework, erweitert um die emotionale Präsenz.

  • Wahrnehmung von Brüchen in digitaler Gruppenarbeit
  • Analyse kognitiver, sozialer und emotionaler Dimensionen
  • Anwendung des Community of Inquiry (CoI) Frameworks
  • Identifizierung von Stressfaktoren und Herausforderungen
  • Empfehlungen für die Gestaltung digitaler Gruppenprozesse
  • Bedeutung synchroner Kommunikation und Vertrauensbildung

Auszug aus dem Buch

Brüche in der digitalen Gruppenarbeit

Dieser Terminus wird in der vorliegenden Arbeit für Störungen, Diskontinuitäten oder Krisen verwendet, die sich auf die kognitive Präsenz (Garrison et al., 2000, pp. 93-94) von Online- oder Fernstudierenden während der digitalen Gruppenarbeit auswirken. So könnte es beispielsweise zu Schwierigkeiten während des Informationsaustauschs, bei der Anwendung des Erlernten oder bei der Lösung einer Gruppenaufgabe kommen. Denkbare Gründe wären das Fehlen eines gemeinsamen Referenzrahmens der Gruppenmitglieder oder „einer zumindest minimalen gemeinsamen Basis (,common ground')“ (Kraus, 2014, S. 354). In der digitalen Gruppenarbeit könnte sich dies durch eine fehlende Vorbereitung einzelner Mitglieder, unterschiedliche individuelle Lern- und Arbeitsstile oder auch durch ein unterschiedliches Verständnis von Aufgaben und Zielen bemerkbar machen. Fogelin beschreibt, dass ein „clash of framework propositions“ (2005, p. 8). tiefe Missverständnisse zwischen den Gruppenmitgliedern bewirken kann. Dies würde dann einen sozialen Bruch darstellen.

Mit diesem Begriff sind in der vorliegenden Arbeit Störungen, Diskontinuitäten und Krisen zwischen den Gruppenmitgliedern gemeint: Jeder Abbruch, Umbruch oder jede Beeinträchtigung der sozialen Präsenz (Garrison et al., 2000, pp. 94-96) von Online- oder Fernstudierenden, die digital in einer Gruppe arbeiten. Soziale Brüche können sich in einer Beeinträchtigung der offenen Kommunikation oder bei der Identifikation mit der Gruppe zeigen und sich in Form von fehlender Verbindlichkeit, ungleicher Beteiligung, unklarer Rollenverteilung oder auch durch Vertrauensverlust bemerkbar machen. Garrison et al. definieren „[...] social presence as the ability of participants in a community of inquiry to project themselves socially and emotionally as „real“ people (i.e., their full personality), through the medium of communication being used (2000, p. 94). Diesem Gedanken folgend, werden in der vorliegenden Arbeit unter sozialen Brüchen interpersonelle Störungen, Krisen und Barrieren verstanden.

Unter emotionalen Brüchen werden in der vorliegenden Arbeit dagegen intrapersonelle Veränderungen in der Gefühlswelt und affektive Irritationen im Rahmen der digitalen Gruppenarbeit verstanden: Brüche, die die emotionale Präsenz der Online- und Fernstudierenden beeinflussen. Mit emotionalen Brüchen sind demnach gefühlsmäßige Umschwünge in den jeweiligen Gruppenmitgliedern gemeint. Dazu gehören beispielsweise Frustration, Isolation, Langeweile oder auch Ablehnung. Nach Plutchik gibt es acht Basisemotionen (Camras, 1980, p. 751). Seiner Annahme nach sind Emotionen evolutionäre Adaptionen, die jeweils unterschiedliche funktionale Handlungsimpulse hervorrufen (Tab. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel beschreibt die wachsende Bedeutung digitaler Gruppenarbeit im Online-Studium, die damit verbundenen Herausforderungen und die zentrale Forschungsfrage nach der Wahrnehmung von Brüchen durch Studierende.

2 Brüche: Hier werden „Brüche“ in der digitalen Gruppenarbeit als kognitive, soziale und emotionale Störungen definiert und typologisiert, die subjektiv von Studierenden wahrgenommen werden.

3 Theoretische Rahmung: Dieses Kapitel stellt das Community of Inquiry (CoI) Framework als analytischen Rahmen zur Untersuchung subjektiv empfundener Brüche vor und erweitert es um die Dimension der emotionalen Präsenz.

4 Einschlägige Studienergebnisse: Der Abschnitt präsentiert eine Übersicht relevanter empirischer Studien (2020-2025) zur digitalen Gruppenarbeit, die sich mit den subjektiven Erfahrungen von Online- und Fernstudierenden befassen.

5 Systematische Untersuchung subjektiv empfundener Brüche: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der gesichteten Studien systematisch den identifizierten kognitiven, sozialen und emotionalen Bruchtypen zugeordnet und analysiert.

6 Diskussion der Ergebnisse: Die vielfältigen Herausforderungen, die Online- und Fernstudierende in der digitalen Gruppenarbeit erleben, werden diskutiert und entlang der drei Präsenzdimensionen strukturiert.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Hauptergebnisse der Untersuchung zusammen, betont die Notwendigkeit von Anpassungen digitaler Gruppenarbeit und gibt praxisrelevante sowie forschungsbezogene Ausblicke.

8 Literaturverzeichnis: Hier werden alle im Text zitierten Quellen detailliert aufgeführt.

Schlüsselwörter

Digitale Gruppenarbeit, Online-Studium, Fernstudium, Brüche, kognitive Präsenz, soziale Präsenz, emotionale Präsenz, Community of Inquiry Framework, Kollaboration, virtuelle Lernkulturen, subjektive Wahrnehmung, Kommunikationsprobleme, Vertrauensbildung, Herausforderungen, Lernprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Fern- und Onlinestudierende kognitive, soziale und emotionale Brüche während der digitalen Gruppenarbeit wahrnehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind digitale Gruppenarbeit, Online-Studium, die Wahrnehmung von Brüchen (kognitiv, sozial, emotional) und das Community of Inquiry Framework.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, subjektiv empfundene Brüche typologisch zu erfassen. Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern empfinden Fern- und Onlinestudierende kognitive, soziale oder emotionale Brüche bei der digitalen Gruppenarbeit?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Auswertung einschlägiger empirischer Studien vorgenommen, analysiert mithilfe des Community of Inquiry Frameworks, erweitert um die emotionale Präsenz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der Bruchbegriff und das Community of Inquiry Framework erläutert, gefolgt von der Analyse einschlägiger Studienergebnisse und deren systematischer Zuordnung zu den Bruchtypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Digitale Gruppenarbeit, Online-Studium, Fernstudium, Brüche, kognitive Präsenz, soziale Präsenz und Community of Inquiry charakterisiert.

Wie werden "Brüche" in dieser Arbeit definiert?

Brüche werden als subjektiv wahrgenommene Unterbrechungen, Krisen oder Störungen im Rahmen der digitalen Gruppenarbeit im Online- oder Fernstudium verstanden, die negative oder positive Auswirkungen haben können.

Welche Rolle spielt das Community of Inquiry Framework (CoI) in der Analyse?

Das CoI Framework dient als ergiebiges Raster zur Analyse der subjektiv empfundenen kognitiven, sozialen und emotionalen Brüche bei der digitalen Gruppenarbeit, wobei es um die emotionale Präsenz erweitert wird.

Was sind die Hauptursachen für emotionale Brüche, die in der Studie identifiziert wurden?

Emotionale Brüche entstehen hauptsächlich durch fehlende emotionale Ausdrucksmöglichkeiten in Online-Konferenzen, Schwierigkeiten beim Aufbau emotionaler Verbindungen zu Gruppenmitgliedern und generell negative Gefühle gegenüber der Gruppenarbeit.

Welche praktischen Empfehlungen werden zur Verbesserung digitaler Gruppenarbeit gegeben?

Es wird empfohlen, die empfundenen Brüche ernst zu nehmen, Formate stärker sozial-emotional zu fundieren, synchrone Kommunikation zu fördern, Vertrauens- und Beziehungsbildung zu unterstützen und „unsichtbare“ Teilnehmer besser einzubinden.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Brüche während der digitalen Gruppenarbeit im Online-Studium
Universidad
University of Hagen  (Kultur und Sozialwissenschaften)
Calificación
1,7
Autor
Daniela Haindl (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
32
No. de catálogo
V1672302
ISBN (PDF)
9783389167151
ISBN (Libro)
9783389167168
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digitale Gruppenarbeit Online-Studium Fernstudium Brüche kognitive Präsenz soziale Präsenz Community of Inquiry
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Haindl (Autor), 2025, Brüche während der digitalen Gruppenarbeit im Online-Studium, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1672302
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