In einer zunehmend generationengemischten Arbeitswelt mit bis zu fünf Generationen stellt sich die Frage, wie Unternehmen die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen effektiv erfüllen können. Diese Masterarbeit untersucht, welche Einflüsse die nachrückenden Arbeitnehmergenerationen Generation Y und Generation Z auf das Führungsverhalten haben.
Diese Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche sowie einer empirischen Untersuchung. Hierfür wurden 212 Arbeitnehmer oder Führungskräfte aus den Generationen Y und Z in einer Online-Umfrage befragt. Es handelt sich hierbei um eine quantitative Untersuchungsmethode. Mittels statistischer Verfahren und dem SPSS Programm wurden die Daten anschließend ausgewertet, analysiert und interpretiert.
Die Umfrage konnte zeigen, dass vor allem eine offene und transparente Kommunikation und der Austausch über spezifische Bedürfnisse und Ansichten die Zusammenarbeit in generationengemischten Teams verbessern kann. Unterschiedliche Bedürfnisse sollten individuell erfasst und auf die einzelnen Mitarbeiter eingegangen werden. Ein flexibler und angepasster Führungsstil ist notwendig, um dabei besonders effektiv auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Dadurch kann die Mitarbeitermotivation gesteigert und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens erhöht werden.
Die Studie unterstreicht die Bedeutung einer generationensensiblen Führungskultur. Unternehmen sollten gezielt in Kommunikationstraining und Wissensaustausch investieren, um die Potenziale gemischter Teams voll auszuschöpfen. Weitere Forschung könnte den langfristigen Einfluss solcher Maßnahmen auf die Mitarbeiterbindung untersuchen.
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- Nellie Ruf (Autor), 2025, Führungsstile im Wandel. Die Auswirkungen von Millennials und Generation Z auf moderne Führungskonzepte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1673177