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Lernen durch Partizipation

Politische Sozialisation als politisches Lernen

Titre: Lernen durch Partizipation

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Carlos Steinebach (Auteur)

Sociologie - Politique, Majorités, Minorités
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„[…]Mit dem Begriff Partizipation [werden] alle Tätigkeiten der Bürger zusammen gefasst, die diese freiwillig mit dem Ziel unternehmen, Entscheidungen auf den verschiedenen Ebenen des politischen Systems zu beeinflussen.“ Ausgehend von dieser Begriffsbestimmung stellt sich nun die Frage, wie sich dies in der Praxis umsetzen lässt und welcher äußerer Faktoren es bedarf, um entsprechende Fähigkeiten überhaupt erst zu generieren. Ist die Forderung nach einer breiteren Mitbestimmung mit einer passiven Bürgergesellschaft kompatibel oder leben die meisten Mitglieder unserer Gesellschaft mit ihren „partizipatorischen Ansprüchen über ihren Verhältnissen“? Wie und wodurch kann sicher gestellt werden, dass sich auch kommende Generationen an politischen Entscheidungen beteiligen wollen und es auch können?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wege der politischen Partizipation im 21.Jahrhundert: Medien, Schule, außerschulische Lernorte

1. Politische Beteiligung und Medien

2. Schule und außerschulische Lernorte

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der politischen Partizipation unter der Fragestellung, wie politisches Lernen als wesentlicher Bestandteil politischer Sozialisation effektiv gestaltet werden kann, um Bürgerinnen und Bürger zu einer aktiven Teilhabe an demokratischen Prozessen zu befähigen. Dabei wird der Fokus insbesondere auf die Rolle der Medien sowie die Bedeutung schulischer und außerschulischer Lernorte für die Entwicklung politischer Mündigkeit gelegt.

  • Bedeutung der politischen Partizipation in der modernen Demokratie
  • Die Rolle der Massenmedien und des Internets bei der politischen Meinungsbildung
  • Herausforderungen einer mehrdimensionalen politischen Bildung
  • Ansätze des ganzheitlichen Lernens im Politikunterricht
  • Potenziale außerschulischer Lernorte zur Förderung der Handlungsorientierung

Auszug aus dem Buch

Lernen durch außerschulische Lernorte

Eine mögliche Realisierungsform, die eng mit dem Themenkomplex „Lernen durch Beteiligung“ verbunden ist, bietet die Möglichkeit des Lernens durch außerschulische Lernorte.

Eine schlüssige Definition bietet folgende Darstellung von Günter Niemetz: „[Lernen] vor Ort bedeutet für den Unterricht, daß bestimmte Inhalte und Probleme außerhalb des Klassenzimmers an der Stelle bearbeitet werden, wo sie verortet sind, wo sie direkt gesehen, studiert, unterrichtet werden können.“

Es geht also um das gezielte Verlassen des Schulgebäudes und die Etablierung neuer Lernorte. Es erfolgt eine bewusste Konfrontation mit Personen, Gegenständen und Problemen, denen die Schülerinnen und Schüler direkt begegnen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Partizipation und wirft die zentrale Frage auf, wie Bürgerinnen und Bürger in der Praxis zur aktiven Mitgestaltung politischer Prozesse motiviert und befähigt werden können.

Wege der politischen Partizipation im 21.Jahrhundert: Medien, Schule, außerschulische Lernorte: Das Hauptkapitel analysiert zunächst die mediale Vermittlung von Politik und beleuchtet anschließend Konzepte wie das ganzheitliche Lernen sowie das Potenzial außerschulischer Lernorte als Orte der Realbegegnung zur Förderung politischer Handlungsorientierung.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine effektive Demokratie den Übergang vom passiven Staatsbürger zum aktiven Mitgestalter erfordert, was durch eine fundierte politische Bildung und eine stärkere Verzahnung von Theorie und Lebenspraxis erreicht werden muss.

Schlüsselwörter

Politische Partizipation, Politische Sozialisation, Politisches Lernen, Politische Bildung, Demokratie, Bürgergesellschaft, Medienkompetenz, Ganzheitliches Lernen, Außerschulische Lernorte, Realbegegnung, Handlungsorientierung, Politische Mündigkeit, Politische Willensbildung, Gemeinsinn, Politische Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung politischer Partizipation als zentrales Element der politischen Sozialisation und untersucht, wie Bürgerinnen und Bürger durch gezielte politische Bildung zu einer aktiven Teilhabe am demokratischen Prozess befähigt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Schwerpunkte sind die Rolle der Medien bei der politischen Information, die Notwendigkeit einer Abkehr von rein rezeptiven Lernformen in der Schule sowie das Konzept des Lernens an außerschulischen Lernorten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie politisches Lernen dazu beitragen kann, das Interesse und die Fähigkeit zur Partizipation bei Heranwachsenden zu fördern und den Typus des aktiven Staatsbürgers zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine politikdidaktische Analyse, die auf einer fundierten Auswertung bestehender Fachliteratur und theoretischer Ansätze zur politischen Bildung und Demokratiepädagogik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Wechselwirkung zwischen Medien und politischer Beteiligung sowie die Untersuchung von Unterrichtskonzepten, die durch ganzheitliches Lernen und außerschulische Erkundungen die Handlungsorientierung der Lernenden fördern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Partizipation, politische Mündigkeit, Medienkompetenz, außerschulische Lernorte und Handlungsorientierung charakterisieren.

Warum wird die klassische "Institutionenkunde" im Unterricht kritisch betrachtet?

Sie wird als "Verkopfung" kritisiert, da sie abstrakte politische Vorgänge oft trocken und lebensfern vermittelt, wodurch Schülerinnen und Schüler das Interesse verlieren und kaum eine Beziehung zum eigenen Leben herstellen können.

Welchen Stellenwert nimmt die Solidarität im Kontext der Arbeit ein?

Solidarität wird als grundlegendes Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts beschrieben, das notwendig ist, um das Individuum zur unentgeltlichen Arbeit für das Gemeinwohl zu motivieren.

Inwieweit beeinflussen moderne Medien die politische Partizipation?

Medien sind zwar wichtige Informationsquellen, bergen jedoch auch die Gefahr der Manipulation oder einer nur scheinbaren Bürgernähe; daher ist der Erwerb von Medienkompetenz für eine kritische Partizipation unabdingbar.

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Résumé des informations

Titre
Lernen durch Partizipation
Sous-titre
Politische Sozialisation als politisches Lernen
Université
University of Marburg  (Institut für Soziologie)
Cours
Politische Soziologie
Note
1,7
Auteur
Carlos Steinebach (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
19
N° de catalogue
V167374
ISBN (ebook)
9783640838233
ISBN (Livre)
9783640837878
Langue
allemand
mots-clé
Lernen durch Partizipation Beteiligung Politische Sozialisation las politisches Lernen Politische Sozialisation Politisches Lernen Wege der politischen Partizipation im 21. Jahrhundert Politische Partizipation und Medien Schule und außerschulische Lernorte primus inter pares kommunikative Bringschuld Politische Publizitik learning by doing Kommutitarismus Verfassungspatriotismus Gemeinschaftssolidarität Ganzheitlichkeit Form der Politik polity Politische Aufgaben und Probleme policy Prozess der politischen Willensbildung politics Cybercitizenship Passiver Staatsbürger Gesellschaftspolitische Feuerwehr
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Citation du texte
Carlos Steinebach (Auteur), 2010, Lernen durch Partizipation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167374
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Extrait de  19  pages
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