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Möglichkeiten und Grenzen öffentlicher Fördermaßnahmen für KMUs in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten

Titre: Möglichkeiten und Grenzen öffentlicher Fördermaßnahmen für KMUs in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten

Thèse de Master , 2010 , 103 Pages , Note: 2,5

Autor:in: B.A. Stefan Molkentin (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Als Beschäftigungs- und Ausbildungsgarant stehen KMUs immer wieder neuen Herausforderungen ökonomischer und gesellschaftlicher Natur gegenüber und werden deshalb durch eine Vielzahl von europäischen und nationalen Maßnahmen unterstützt, um weiterhin einen wichtigen Beitrag für die Volkswirtschaft zu schaffen.
Ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der KMUs und daraus resultierend einer positiven Investitions- und Innovationstätigkeit stellt die originäre Kapitalbeschaffung dar. Die Verfügbarkeit adäquater Finanzierungsinstrumente ist dabei von existenzieller Bedeutung und besitzt eine direkte Auswirkung auf das gesamte volkswirtschaftliche Wachstum.
Die anhaltenden Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und eine zunehmend risikoorientierte Ausrichtung der Banken bewirken einen zunehmend schwereren Zugang zum benötigten Kapital für die KMUs. Immer wieder stehen KMUs vor Problemen, welche nicht mehr über traditionelle Finanzierungsmöglichkeiten realisiert werden können. Diesen steht ein Übermaß an öffentlichen Fördermaßnahmen verschiedener Mittelgeber zur Verfügung. Unter der europäischen Zielsetzung der nachhaltigen Verbesserung des ökonomischen und sozialen Zusammenhalts der gesamten europäischen Gemeinschaft werden insbesondere benachteiligte Regionen und deren KMUs begünstigt.
Gleichzeitig werden deutsche KMUs jedoch auch in ihrer Nutzung von verschiedenen europäischen Fördermaßnahmen aufgrund der europäischen Definition von KMUs oder einer an räumliche Territorien angepassten Förderstruktur eingegrenzt.
Um etwaige räumliche Disparitäten bei der Nutzung von Fördermöglichkeiten für KMUs abzubauen und die innovations- und wettbewerbsfähige Weiterentwicklung einzelner Empfänger öffentlicher Fördermaßnahmen zur wirtschaftlichen Stärkung der gesamten europäischen Union zu festigen, wurden auf Grund dessen sogenannte Metropolregionen etabliert.
Den einzelnen Metropolregionen als Konzentrationspunkte der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamik, wird hierbei eine Schlüsselposition durch die Europäische Union zugetragen und den einzelnen KMUs eine breitere Förderlandschaft angeboten.
Wie weit diese Förderlandschaft für KMUs in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten nutzbar ist, und inwiefern neben den zahlreichen Möglichkeiten auch Hemmnisse und Grenzen bestehen, ist Zielsetzung dieser Master Thesis.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Analyse der IST-Situation

1.3. Ziele und Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Definition mittelständischer Unternehmen

2.1.1. Quantitative Merkmale

2.1.2. Qualitative Merkmale

2.1.3. Arbeitsdefinition KMU

2.2. Prävalenz mittelständisch geprägter Unternehmen

2.2.1. Mittelständisch geprägte Unternehmen als Beschäftigungsmotoren

2.3. Finanzierungsquellen mittelständisch geprägter Unternehmen

2.3.1. Traditionelle Finanzierungsquellen mittelständisch geprägter Unternehmen

2.3.2. Alternative Finanzierungsquellen mittelständisch geprägter Unternehmen

2.3.2.1. Stille Beteiligungen

2.3.2.2. Genussrechte

2.4. Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten

2.4.1. Entwicklung und Definition der Metropolregionen

2.4.2. Kernfunktionen von Metropolregionen

2.4.2.1. Entscheidungs- und Kontrollfunktion

2.4.2.2. Innovations- und Wettbewerbsfunktion

2.4.2.3. Gatewayfunktion

2.4.2.4. Symbolfunktion

2.4.3. Kooperationsraum der Metropolregion Bremen-Oldenburg

3. Strukturpolitik in der Bundesrepublik Deutschland

3.1. Die drei vorrangigen Ziele der Jahre 2007-2013

3.1.1. Ziel - Konvergenz

3.1.2. Ziel - Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

3.1.3. Ziel - Europäische Territoriale Zusammenarbeit

3.1.4. Finanzmittel der drei vorrangigen Ziele der Jahre 2007-2013

3.1.5. Unterschied zur Förderperiode 2000-2006

3.2. Strukturfonds der Jahre 2007-2013

3.2.1. Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

3.2.1.1. EFRE in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten

3.2.2. Europäische Sozialfonds (ESF)

3.2.2.1. ESF in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten

3.3. Initiativen und Kohäsionsfonds

3.3.1. Das Instrument der Gemeinschaftsinitiativen

3.3.2. EQUAL

3.3.2.1. EQUAL in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten

3.3.3. Kohäsionsfonds

4. Regionenunabhängige Fördermaßnahmen auf EU-, Bundes- und Landesebene

4.1. Beispielhafte Fördermaßnahmen auf EU-, Bundes- und Landesebene

4.1.1. Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB)

4.1.2. Unternehmerkredit der KfW

4.1.3. ERP-Innovationsprogramm

4.1.4. ERP-Regionalförderprogramm

4.1.5. Unternehmerkapital der KfW

4.1.5.1. Kapital für Gründung der KfW

4.1.5.2. Kapital für Arbeit und Investitionen der KfW

4.1.5.3. Kapital für Wachstum der KfW

4.1.6. KfW StartGeld

4.1.7. KfW Sonderprogramm

4.1.8. Niedersachsen-Kredit

4.1.9. Bremer Unternehmerkredit (BUK)

4.1.10. Bremer Unternehmerkredit (BUK) PLUS

5. Qualitative Analyse der öffentlichen Fördermaßnahmen für KMU

5.1. Methodisches Vorgehen

5.2. Tabellarische Gegenüberstellung der Ergebnisse

5.3. Analyse und Auswertung der Untersuchung

6. Quantitative Analyse der öffentlichen Fördermaßnahmen für KMU

6.1. Methodisches Vorgehen

6.2. Tabellarische Gegenüberstellung der Ergebnisse

6.3. Analyse und Auswertung der Untersuchung

7. Handlungsempfehlung zum Abbau möglicher Grenzen der Nutzung von öffentlichen Fördermaßnahmen

7.1. Business Angels

7.2. Wirtschaftsförderungsgesellschaften

8. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Inanspruchnahme öffentlicher Fördermaßnahmen in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten. Ziel ist es, Hemmnisse bei der Nutzung dieser Finanzierungsinstrumente zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zum Abbau dieser Barrieren zu erarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der KMU zu stärken.

  • Strukturbedingungen und Fördermittelpolitik in der Metropolregion
  • Qualitative Analyse durch Experteninterviews
  • Quantitative Auswertung regionaler Wirtschafts- und Demografiedaten
  • Untersuchung von Finanzierungsinstrumenten (traditionell und alternativ)
  • Handlungsempfehlungen zur effizienteren Nutzung von Förderprogrammen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Kleinstunternehmen, sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind der Motor der europäischen Wirtschaft. Sie tragen wesentlich zur Entstehung von Arbeitsplätzen bei, fördern den Unternehmergeist und die Innovationstätigkeit in der EU und spielen deshalb eine entscheidende Rolle bei der Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigung“.1

Die globale Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren rasant verändert und befindet sich auch aktuell in einer Zeit nachhaltiger Veränderungen. Die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, das Entstehen eines dynamischeren und komplexeren Wettbewerbsumfelds und ein komplizierterer Zugang zur klassischen Kreditfinanzierung aufgrund der Anforderungen aus Basel II erschweren die Funktionen und die Rolle der deutschen kleinen und mittleren Unternehmen.

Als Beschäftigungs- und Ausbildungsgarant stehen die kleinen und mittleren Unternehmen immer wieder neuen Herausforderungen ökonomischer und gesellschaftlicher Natur gegenüber und werden deshalb durch eine Vielzahl von europäischen und nationalen Maßnahmen unterstützt, um weiterhin einen wichtigen Beitrag für die Volkswirtschaft zu schaffen.

Ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen und daraus resultierend einer positiven Investitions- und Innovationstätigkeit stellt die originäre Kapitalbeschaffung dar. Die Verfügbarkeit adäquater Finanzierungsinstrumente ist dabei von existenzieller Bedeutung und besitzt eine direkte Auswirkung auf das gesamte volkswirtschaftliche Wachstum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung von KMU für die europäische Wirtschaft, die Herausforderungen durch die Finanzkrise und Basel II sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Definiert KMU quantitativ und qualitativ, erörtert deren volkswirtschaftliche Bedeutung und stellt sowohl traditionelle als auch alternative Finanzierungsformen vor.

3. Strukturpolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Erläutert die Ziele und Instrumente der europäischen Strukturpolitik, insbesondere die Strukturfonds und den Kohäsionsfonds in der Förderperiode 2007-2013.

4. Regionenunabhängige Fördermaßnahmen auf EU-, Bundes- und Landesebene: Gibt einen Überblick über verschiedene Förderinstrumente auf unterschiedlichen politischen Ebenen, von der EIB bis zu spezifischen KfW-Programmen.

5. Qualitative Analyse der öffentlichen Fördermaßnahmen für KMU: Dokumentiert das methodische Vorgehen und die Ergebnisse der Experteninterviews zur Nutzung von Fördermitteln.

6. Quantitative Analyse der öffentlichen Fördermaßnahmen für KMU: Analysiert statistische Sekundärdaten zur Bevölkerungs- und Arbeitslosenentwicklung in der Metropolregion.

7. Handlungsempfehlung zum Abbau möglicher Grenzen der Nutzung von öffentlichen Fördermaßnahmen: Bündelt die Ergebnisse in konkreten Empfehlungen, etwa durch Business Angels oder Wirtschaftsförderungsgesellschaften.

8. Resümee: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt ein Fazit zur zukünftigen Chancennutzung von Fördermaßnahmen für KMU.

Schlüsselwörter

KMU, Metropolregion Bremen-Oldenburg, Strukturpolitik, Finanzierung, EFRE, ESF, KfW, Fördermaßnahmen, Basel II, Wirtschaftsförderung, Innovation, Beschäftigung, Regionalpolitik, Finanzkrise, Unternehmenskapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Master Thesis analysiert die Möglichkeiten und Grenzen, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Inanspruchnahme öffentlicher Fördermaßnahmen innerhalb der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten vorfinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Bedeutung von KMU, dem Verständnis von Metropolregionen, der europäischen Strukturpolitik (Strukturfonds) sowie einem detaillierten Überblick über nationale und europäische Förderprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob die Metropolregion Bremen-Oldenburg ihre zugedachten Funktionen erfüllt und warum KMU in dieser Region öffentliche Förderangebote trotz deren Existenz oft nicht oder nur unzureichend nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Kombination aus qualitativer und quantitativer Forschung angewandt: elf leitfadengestützte Experteninterviews sowie eine Analyse von Sekundärdaten des Statistischen Bundesamtes und weiterer regionaler Datenquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Darstellung der Förderstrukturen auf EU-, Bundes- und Landesebene, die Auswertung der qualitativen Experteninterviews sowie eine quantitative statistische Analyse der regionalen Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind KMU, Strukturpolitik, Fördermaßnahmen, Metropolregion, Innovationsfähigkeit, Finanzierung und Beschäftigungseffekte.

Warum haben KMU oft Schwierigkeiten bei der Antragstellung?

Die Experten identifizierten vor allem fehlendes Know-how im Bereich der Verwaltung, mangelnde personelle Ressourcen sowie ein als undurchschaubar empfundenes "Dschungel-Angebot" an Förderprogrammen als wesentliche Hürden.

Welche Rolle spielen Business Angels in diesem Zusammenhang?

Sie werden als Akteure gesehen, die nicht nur Kapital bereitstellen, sondern durch ihre Erfahrung und ihr Netzwerk KMU bei der Suche und Akquise von Fördermaßnahmen unterstützen und so administrative Barrieren überbrücken können.

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Résumé des informations

Titre
Möglichkeiten und Grenzen öffentlicher Fördermaßnahmen für KMUs in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten
Université
University of Applied Sciences Bremen
Note
2,5
Auteur
B.A. Stefan Molkentin (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
103
N° de catalogue
V167411
ISBN (ebook)
9783640841172
ISBN (Livre)
9783640839674
Langue
allemand
mots-clé
KMUs Strukturpolitik Fördermittel Förderpolitik EFRE ESF EQUAL Gatewayfunktion Symbolfunktion KfW Unternehmerkapital ERP EIB Niedersachsenkredit Kohäsionsfonds
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Stefan Molkentin (Auteur), 2010, Möglichkeiten und Grenzen öffentlicher Fördermaßnahmen für KMUs in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167411
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