Unterrichtsstunde: Ein eigenes Fernsehprogramm gestalten (3. Klasse)


Unterrichtsentwurf, 2001

13 Seiten, Note: 2

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1 Situation der Klasse
1.1 Zusammensetzung
1.2 Soziales Klima
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten

2 Sachanalyse
2.1 Medien
2.2 Das Fernsehen

3 Didaktische Analyse
3.1 Bezug zum Bildungsplan
3.2 Auswahl und Begrenzung des Stundeninhalts/ Stellung innerhalb der Einheit
3.3 Vorwissen der Schüler
3.4 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung

4 Lernziele
4.1 Inhaltliche Ziele
4.2 Erzieherische Ziele

5 Methodische Analyse
5.1 Einstieg / Wiederholung
5.2 Arbeitsphase
5.3 Abschluss

6 Medien / 7 Literaturangaben / 8 Verlaufsplanung

1 Situation der Klasse

1.1 Zusammensetzung

Die Klasse besteht aus 19 Schülern: 12 Mädchen und 7 Jungen. Ein Schüler ist erst vor einigen Wochen neu dazugekommen. Die Schüler stammen aus XXX und den umliegenden Orten.

1.2 Soziales Klima

Durch die geringe Schülerzahl und den hohen Anteil an Mädchen herrscht in der Klasse für gewöhnlich eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Die Schüler zeigen im Unterricht keine auffälligen Verhaltensweisen oder Konkurrenzkämpfe. Vermutlich trägt auch die Sitzordnung zur Ruhe bei, sowie die Autorität des Klas­senlehrers.

Innerhalb der Klassengemeinschaft ist zu beobachten, dass einzelne Schüler eine ganz besondere Stellung einnehmen. Als Außenseiter könnte man Francis betrach­ten, der im Unterricht zwar nicht offensichtlich gemieden wird, in Gruppen- oder Part­nerarbeit aber nirgends Anschluss findet. Im Unterricht meldet er sich oft, bringt aber selten wertvolle Beiträge, was mit Sicherheit nicht an seiner Intelligenz liegt. Er wirkt nervös und unruhig und spricht auch dementsprechend schnell und undeutlich. Oft ist er unkonzentriert, da er sich schnell ablenken lässt oder nebenher andere Sachen macht. Weshalb er keine richtigen Freunde in der Klasse gefunden hat ist mir aller­dings unklar, da er ein sympathisches und sensibles Wesen hat. Bezeichnend für seine Stellung in der Klasse ist sein Sitzplatz am äußersten Rand und neben einem Mädchen. Vermutlich wollen die Jungen, die geschlossen nebeneinander sitzen, ihn nicht bei sich haben.

Die Jungen der Klasse bilden sozusagen eine geschlossene Front gegenüber den Mädchen, die in der Überzahl sind. Im Mittelpunkt stehen Steven und Ingars. Steven wird vor allem von seinen Sitznachbarn Christian und Jonas als „Chef“ respektiert. Seine Noten sind im oberen Bereich. Manchmal fällt er allerdings mehr durch freche Sprüche auf. Ingars hingegen zeichnet sich durch diszipliniertes Verhalten und we­rtvolle Beiträge aus. Er ist der beste Schüler in der Klasse und bringt sehr qualifi­zierte Beiträge. Seine sympathische Art macht ihn bei den Mädchen sehr beliebt, was scheinbar nicht im Gegensatz zu seiner Anerkennung seitens der Jungs steht. Jonas ist ein Schüler dem es sehr schwer fällt sich vor dem Sprechen zu melden. Sein kaum zügelbares Mitteilungsbedürfnis macht vor allem den Lehrern schwer zu schaffen, was zu häufigen Ermahnungen führt.

Bei den Mädchen fällt keine Schülerin negativ auf. Susi ist mit Abstand die schwächste Schülerin. Sie meldet sich so gut wie nie und hat auch schon ein Schul­jahr wiederholt. Trotz ihrer schwachen Leistungen wird sie von den Mädchen akzep­tiert. Zwei Schülerinnen die durch gute Beiträge auffallen sind Franka und Vera. Sie arbeiten sehr sorgfältig, sind diszipliniert und ihre Noten liegen im oberen Bereich. Auch Conny zeigt engagierte Mitarbeit. Sie sitzt neben dem neuen Schüler Niko und scheint sich gut mit ihm zu verstehen. Die anderen Mädchen verhalten sich ebenfalls unauffällig, ja fast schon schüchtern, was Mitarbeit betrifft. Da der Unterricht haupt­sächlich frontal stattfindet, kann ich keine Aussagen über die generelle Zusammen­arbeit in der Klasse machen. In einzelnen Stunden mit Gruppen- oder Partnerarbeit habe ich bisher aber nur positive Beobachtungen gemacht.

1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten

Die Schüler arbeiten auch über längere Zeit konzentriert und ruhig in Einzelarbeit. Bisher habe ich solch langen Stillarbeitsphasen in noch keiner Klasse beobachten können. Diese Fähigkeit betrifft alle Schüler, wobei einige natürlich öfter nachfragen oder zum kontrollieren zum Lehrer kommen.In Klassengesprächen sind, wie oben erwähnt, leider nie alle Schüler beteiligt. Gerade beim Erarbeiten eines neuen The­mas oder bei Diskussionen melden sich meistens die ohnehin aktiven und guten Schüler. Sehr gerne und mit großer Freude arbeiten die Schüler in freier Arbeit, vor allem mit Spielen. Dabei ist der Geräuschpegel natürlich etwas höher, aber keines­wegs störend.

2 Sachanalyse

2.1 Medien

Medien sind Kommunikationsmittel. Sie sind Vermittler von Informationen, Meinun­gen, Werten, Normen und Erfahrungen sowie Werbeträger. Zu ihnen zählen z.B.: Zeitung, Rundfunk, Tonband, Bücher aber auch Schaufenster. Neue und aktuelle Medien sind beispielsweise CD-Player, Disc- oder Walkman, Computer, Spielkonso­len, Gameboy, Handy etc. Gerade den letztgenannten kommt in Bezug auf Kinder eine wichtige Bedeutung zu.

2.2 Das Fernsehen

Das Fernsehen ist ein audiovisuelles Massenmedium zur Vermittlung von Informati­onen mit Ton (Audio) und bewegten Bildern (Video) an ein breites Publikum über weite Strecken. Das Medium Fernsehen hat sich, seit im November 1954 die ersten Fernsehgeräte in Deutschland zu kaufen waren, zum festen Bestandteil des Alltags und zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Selbst in der sogenannten Multimedia-Generation, in der sich Computer und Internet in zunehmendem Maße etablieren, ist Fernsehen noch immer das Medium Nummer eins. Vor allem für Men­schen mit eingeschränkter Mobilität oder in verkehrstechnisch schlecht angebunde­nen Gebieten bietet Fernsehen die Möglichkeit, bequem an Unterhaltung, aktuelle Informationen und bildungsfördernde Sendungen zu gelangen. Ob zur Information oder Unterhaltung und Entspannung: 258 Minuten pro Tag hat der deutsche Bun­desbürger (ab 3 Jahre) im Jahr 1997 durchschnittlich vor dem laufenden Fernsehge­rät verbracht. Die eigentliche Sehdauer betrug dabei 183 Minuten. Am wenigsten wird das Fernsehen von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren konsu­miert; sie sehen seltener und weniger fern als der "Bundesdurchschnitt", nämlich knapp zwei Stunden (111 Minuten) täglich.

Fernsehen hat heute, neben seiner unterhaltenden Funktion, auch eine entschei­dende Bedeutung als Sozialisationsinstanz gewonnen. Ob die in Fernsehfilmen ge­zeigte (sexuelle) Gewalt v.a. bei Jugendlichen Vorbildcharakter hat und zur Nachah­mung anregt, wird immer wieder heftig diskutiert. Nach Meinung von Experten haben derartige Filme zwar keine ursächliche, aber doch eine verstärkende Wirkung in Be­zug auf die Nachahmung krimineller oder gewalttätiger Handlungen durch junge Menschen. Auch das Konsumverhalten kann (vor allem bei einem hohen Anteil an Werbung) verändert werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsstunde: Ein eigenes Fernsehprogramm gestalten (3. Klasse)
Note
2
Jahr
2001
Seiten
13
Katalognummer
V16744
ISBN (eBook)
9783638214957
ISBN (Buch)
9783656235200
Dateigröße
441 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Namen von Personen und Orten wurden vor der Veröffentlichung geändert.
Schlagworte
Fernsehprogramm, Unterrichtsentwurf, Sachunterricht, Fernsehen, Klasse 3, 3. Klasse
Arbeit zitieren
Anonym, 2001, Unterrichtsstunde: Ein eigenes Fernsehprogramm gestalten (3. Klasse), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16744

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