Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Medios, ciencias de la comunicación, periodismo

Bericht - Regulierung von Online Hate Speech

Título: Bericht - Regulierung von Online Hate Speech

Trabajo Escrito , 2025 , 9 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios, ciencias de la comunicación, periodismo
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Hass ist ein tief verwurzeltes Phänomen in unserer Gesellschaft. Er richtet sich gegen „Fremde“ und gegen Menschen mit abweichenden Ansichten (Schwertberger & Rieger, 2021). Hassrede wird als bewusste und/oder absichtliche Kommunikation von Botschaften mit diskriminierenden Inhalten verstanden (Sponholz, 2018). Die gesellschaftlichen Auswirkungen von Hate Speech sind gravierend. Häufig findet der öffentliche Diskurs online statt. Zahlreiche juristische Regelungen, die in den letzten Jahren erlassen wurden, um Hassrede im Internet zu regulieren, verdeutlichen den Stellenwert.

Diese Arbeit beleuchtet den Sonderfall der Online Hate Speech und analysiert die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene. In Kapitel 2 wird ein Überblick über die rechtlichen Maßnahmen in Deutschland und Europa gegeben. Im Rahmen dessen werden drei aktuelle populäre Gesetze vorgestellt, um Online Hate Speech einzudämmen. In Kapitel 3 wird ein Resümee gezogen, um die Bedeutung von Hassrede im Netz zu veranschaulichen. Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Regulierung von Hassrede im digitalen Raum zu betrachten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Gender-Hinweis
  • 1. Einleitung
  • 2. Rechtlicher Rahmen – Deutschland und Europa
    • 2.1. Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)
    • 2.2. Digital Services Act (DSA)
    • 2.3. European Media Freedom Act (EMFA)
  • 3. Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit beleuchtet den Sonderfall der Online Hate Speech und analysiert die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene. Das primäre Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Regulierung von Hassrede im digitalen Raum zu betrachten und dabei sowohl den Schutz der Betroffenen als auch die Grundrechte der Nutzer angemessen zu berücksichtigen.

  • Analyse der Definition und gesellschaftlichen Auswirkungen von Online Hate Speech.
  • Überblick über die nationalen und europäischen rechtlichen Rahmenbedingungen.
  • Detaillierte Vorstellung und kritische Betrachtung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG).
  • Analyse des Digital Services Act (DSA) als umfassendes EU-Gesetzespaket.
  • Untersuchung des European Media Freedom Act (EMFA) zum Schutz der Medienfreiheit.
  • Diskussion der Spannungsfelder und Herausforderungen in der Regulierung von Hassrede im Netz.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Hass ist ein tief verwurzeltes Phänomen in unserer Gesellschaft. Er richtet sich gegen „Fremde“ und gegen Menschen mit abweichenden Ansichten (Schwertberger & Rieger, 2021). Hassrede wird als bewusste und/oder absichtliche Kommunikation von Botschaften mit diskriminierenden Inhalten verstanden (Sponholz, 2018). Die gesellschaftlichen Auswirkungen von Hate Speech sind gravierend. Häufig findet der öffentliche Diskurs online statt. Das Internet hat durch Interaktionsmöglichkeiten die Anzahl und die Qualität von Konflikten erhöht (Neuberger, 2014). Besonders das Aufkommen von Online-Plattformen wie Facebook und Twitter (heute X) hat das öffentliche Thema Hassrede im Netz verstärkt (Boyd & Ellison, 2007). Kommunikative Angriffe, Hass und Hetze können sich beispielsweise durch Memes, Emojis, Hashtags oder herabwürdigende Hassbotschaften äußern (Sponholz, 2021). Laut der „Hate Speech Forsa Studie 2024" haben 42% der Befragten schon (sehr) häufig Hasskommentare im Internet gesehen (Isenberg & Nennstiel, 2024). Algorithmen verstärken Filterblasen, was wiederum zu einer Fragmentierung der Öffentlichkeit führt, bei der sich Kommunikationsnetzwerke dogmatisch voneinander abschotten (Habermas, 2021). Zahlreiche juristische Regelungen, die in den letzten Jahren erlassen wurden, um Hassrede im Internet zu regulieren, verdeutlichen den Stellenwert. Diese Arbeit beleuchtet den Sonderfall der Online Hate Speech und analysiert die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene. In Kapitel 2 wird ein Überblick über die rechtlichen Maßnahmen in Deutschland und Europa gegeben. Im Rahmen dessen werden drei aktuelle populäre Gesetze vorgestellt, um Online Hate Speech einzudämmen. In Kapitel 3 wird ein Resümee gezogen, um die Bedeutung von Hassrede im Netz zu veranschaulichen. Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Regulierung von Hassrede im digitalen Raum zu betrachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Führt in das Phänomen der Online Hate Speech ein, beleuchtet deren gesellschaftliche Auswirkungen und stellt die Forschungsfrage nach den rechtlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Regulierung dar.

2. Rechtlicher Rahmen – Deutschland und Europa: Erläutert die gesetzlichen Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene zur Eindämmung von Hassrede und diskutiert deren Implementierung.

2.1. Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG): Beschreibt das deutsche Gesetz zur Bekämpfung von Hasskommentaren, seine Ziele, die Pflichten für Plattformbetreiber sowie die Kritikpunkte wie das "Overblocking".

2.2. Digital Services Act (DSA): Erläutert das umfassende EU-Gesetzespaket zur Regulierung digitaler Dienste, dessen Ziel es ist, ein sicheres Online-Umfeld zu schaffen, und diskutiert die damit verbundenen Herausforderungen.

2.3. European Media Freedom Act (EMFA): Behandelt das Gesetz zum Schutz der Medienfreiheit und journalistischen Unabhängigkeit in der EU und die Kritikpunkte bezüglich einer möglichen übermäßigen Kontrolle.

3. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zur Regulierung von Online Hate Speech zusammen, beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Schutz vor digitaler Gewalt und Meinungsfreiheit und formuliert abschließende Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Online Hate Speech, Regulierung, Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), Digital Services Act (DSA), European Media Freedom Act (EMFA), Medienrecht, Meinungsfreiheit, Overblocking, soziale Netzwerke, Plattformregulierung, Hasskriminalität, Zensur, digitale Dienste, EU-Recht, nationales Recht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich grundsätzlich mit der Regulierung von Online Hate Speech und analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen auf nationaler und europäischer Ebene.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition und Auswirkungen von Online Hate Speech, die Analyse des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG), des Digital Services Act (DSA) und des European Media Freedom Act (EMFA) sowie die Diskussion der Spannungsfelder zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz vor digitaler Gewalt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Regulierung von Hassrede im digitalen Raum zu betrachten und dabei eine ausgewogene Regulierung zu entwickeln, die sowohl den Schutz der Betroffenen als auch die Grundrechte der Nutzer angemessen berücksichtigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine rechtliche Analyse und Literaturrecherche, um die relevanten Gesetze, Richtlinien und Diskurse zur Online-Hassrede zu untersuchen und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil (Kapitel 2) werden die rechtlichen Maßnahmen in Deutschland und Europa erläutert, insbesondere das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), der Digital Services Act (DSA) und der European Media Freedom Act (EMFA), einschließlich ihrer Ziele, Pflichten und kritischen Diskussionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Online Hate Speech, Regulierung, NetzDG, DSA, EMFA, Medienrecht, Meinungsfreiheit und Overblocking charakterisiert.

Was versteht man im Kontext der Online-Hassrede unter "Overblocking"?

Overblocking beschreibt die Befürchtung oder Praxis, dass Betreiber sozialer Netzwerke aus Angst vor hohen Bußgeldern zu schnell und möglicherweise zu viel Inhalt löschen, was zu einer unverhältnismäßigen Einschränkung der Meinungsfreiheit führen könnte.

Welche Rolle spielte der Fall Beatrix von Storch in der Debatte um das NetzDG?

Der Fall Beatrix von Storch war ein prominenter Anwendungsfall kurz nach Inkrafttreten des NetzDG, bei dem ihr Account nach einem kritisierten Post vorübergehend gesperrt wurde, was eine Debatte über das Gesetz und dessen Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit auslöste.

Wie unterscheidet sich der European Media Freedom Act (EMFA) von anderen Regulierungsansätzen?

Im Gegensatz zu Gesetzen, die primär illegale Inhalte regulieren (wie DSA), widmet sich der EMFA gezielt dem Schutz der Medienfreiheit und der journalistischen Unabhängigkeit in der EU, um sicherzustellen, dass Medien ohne unzulässigen Druck agieren können.

Welches zentrale Spannungsfeld identifiziert die Arbeit bei der Regulierung von Online Hate Speech?

Die Arbeit identifiziert ein vielschichtiges Spannungsfeld zwischen dem Schutz vor digitaler Gewalt einerseits und der Wahrung der Meinungsfreiheit andererseits, wobei die Herausforderung darin besteht, eine ausgewogene Regulierung zu finden.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Bericht - Regulierung von Online Hate Speech
Universidad
University of Trier  (Medien- und Kommunikationswissenschaft)
Curso
Medienrecht
Calificación
1.0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
9
No. de catálogo
V1674612
ISBN (PDF)
9783389169278
Idioma
Alemán
Etiqueta
Medien Online Hate Speech Hate Speech Hassrede Soziale Medien Social Media Gesetze Regulierung Netzwerkdurchsetzungsgesetz NetzDG Digital Services Act DSA European Media Freedom Act EMFA
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2025, Bericht - Regulierung von Online Hate Speech, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1674612
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  9  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint