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Feministische Weiterentwicklung der Kritischen Theorie im Spannungsfeld von Identität und Differenz

Kontinuitäten und Brüche

Titre: Feministische Weiterentwicklung der Kritischen Theorie im Spannungsfeld von Identität und Differenz

Thèse de Master , 2021 , 84 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Elena Everding (Auteur)

Sciences Politiques
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Die Arbeit untersucht die Rolle der Kritischen Theorie im feministischen Diskurs über Identität und Differenz. Ausgangspunkt ist die öffentliche Debatte um "Identitätspolitik", die feministische Bewegungen häufig als spalterisch kritisiert. Die Autorin zeigt jedoch, dass Fragen nach Identität, Gleichheit und Differenz seit Langem zentrale Spannungsfelder feministischer Theorie darstellen. Besonders seit den 1990er Jahren prägten poststrukturalistische Ansätze den sogenannten "Streit um Differenz", der das traditionelle Verständnis von "der Frau“"als politischer Kategorie infrage stellte. Dadurch verschob sich der Fokus von Interessens- zu Identitätspolitiken, zugleich gerieten essenzialistische und universalistische Positionen unter Druck.
Die Kritische Theorie spielt in diesem Ringen eine wichtige, aber ambivalente Rolle: Obwohl feministische Denkerinnen früh sowohl an den Einschränkungen als auch an den Potenzialen dieser Tradition ansetzten, entwickelten Vertreterinnen wie Fraser, Benhabib, Allen oder Becker-Schmidt die Denkschule entscheidend weiter und verknüpften Gesellschafts-, Erkenntnis- und Subjektkritik mit feministischen Anliegen. Einheitliche Positionen entstanden dabei nicht, da die Kritische Theorie selbst kein geschlossenes System bildet.

Seit den 2000er Jahren prägen intersektionale und postkoloniale Ansätze die Debatte. Sie versprechen, das Dilemma von Gleichheit und Differenz zu überwinden, indem sie verschiedene Machtachsen simultan berücksichtigen und Identitäten weder essenzialisieren noch vollständig dekonstruieren. Die feministische Rezeption dieser Ansätze erweitert zugleich die zeitgenössische Kritische Theorie und knüpft teilweise an neomarxistische Strömungen an.
Die Arbeit rekonstruiert diese Ideengeschichte diskursanalytisch in vier Phasen: die Rolle von Identität und Geschlecht in der frühen Frankfurter Schule, feministische Relektüren ab den 1970ern, den postmodernen Differenzstreit der 1990er sowie aktuelle intersektionale Weiterentwicklungen. Abschließend argumentiert die Autorin, dass die Kritische Theorie auch 85 Jahre nach Horkheimer keineswegs überholt ist: Durch kontinuierliche feministischen Weiterentwicklungen kann sie weiterhin zentrale Fragen einer interdisziplinären Gesellschaftstheorie beantworten und bietet wertvolle Perspektiven für heutige identitätspolitische Debatten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Identität und Geschlecht in Kritischer und feministischer Theorie: Grundbegriffe und Methoden
    • 2.1. Forschungsstand
    • 2.2. Kritische Theorie, feministische Theorie, Postmoderne: Theoretische Grundlagen
      • 2.2.1. Die Kritische Theorie der Frankfurter Schule und deren Weiterentwicklung
      • 2.2.2. Feministische Theorie
      • 2.2.3. Postmoderne und Poststrukturalismus
      • 2.2.4. Identität und Differenz
    • 2.3. Methodisches Vorgehen
  • 3. Diskursanalyse feministischer Anschlüsse an die Kritische Theorie im Spannungsfeld von Identität und Differenz
    • 3.1. Männliche Perspektiven: Geschlecht, Identität und Differenz in der älteren und jüngeren Kritischen Theorie der Frankfurter Schule
    • 3.2. Leerstellen: Frühe feministische Anschlüsse an die Kritische Theorie
      • 3.2.1. Feministische Re-Lektüre und Kritik der älteren Kritischen Theorie
      • 3.2.2. Feministische Kritik an Habermas Kritischer Theorie
      • 3.2.3. Exkurs: Marxistisch-feministische Theorie bei Frigga Haug
      • 3.2.4. Zwischenfazit
    • 3.3. Der Streit um Differenz: Feministische Identitätslogiken zwischen Kritischer Theorie und Poststrukturalismus
      • 3.3.1. Postmoderne und feministische Theorie – Postfeminismus?
      • 3.3.2. Subjekttheoretische Fragen
      • 3.3.3. Erkenntnistheoretische Fragen
      • 3.3.4. Gesellschaftstheoretische Fragen
      • 3.3.5. Zwischenfazit
    • 3.4. Achsen der Ungleichheit: Intersektionalität als Überwindung der Widersprüche?
      • 3.4.1. Intersektionale und Kritische Theorie
      • 3.4.2. Feministischer Postkolonialismus und Universalismus
      • 3.4.3. Die Rückkehr Marx’scher Theorie: Neomarxismus und Feminismus
      • 3.4.4. Zwischenfazit
  • 4. Fazit und Ausblick
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den „Streit um Differenz“ in der feministischen Theorie aus der Perspektive der Kritischen Theorie, indem sie dessen Ideengeschichte und die Entstehung der Diskussion um Intersektionalität rekonstruiert. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie die Kritische Theorie als Dreh- und Angelpunkt in diesem Diskurs innerhalb der feministischen Theorie gedient hat und dies immer noch tut – im Dialog mit poststrukturalistischen über intersektionalen bis hin zu marxistischen Denkrichtungen, und wie sich ihr Verhältnis zur Postmoderne gestaltet.

  • Historische Entwicklung der Identitäts- und Differenzdebatten im Feminismus.
  • Analyse des Einflusses der Kritischen Theorie (Frankfurter Schule) und des Poststrukturalismus.
  • Rolle von Geschlecht als soziale Kategorie in Herrschaftsverhältnissen.
  • Entwicklung von feministischen Anschlüssen an die Kritische Theorie.
  • Konzept der Intersektionalität als Ansatz zur Überwindung von Widersprüchen.
  • Verhältnis von Gleichheit, Differenz, Identitätspolitik und Emanzipationspotentialen.

Auszug aus dem Buch

3.3. Der Streit um Differenz: Feministische Identitätslogiken zwischen Kritischer Theorie und Poststrukturalismus

Ab Ende der achtziger Jahre, spätestens Anfang der neunziger Jahre vollzieht sich nach der linguistische Wende in den Geisteswissenschaften auch ein cultural turn. Dieser Bruch schlägt sich auch in der feministischen Theorie nieder: Postmoderne und poststrukturalistische Theorien befeuern Debatten über Identität und Differenz, auch und vor allem im Zusammenhang mit Geschlechterthematiken.

Geschlechterverhältnisse rückten ab etwa Mitte der achtziger Jahre mehr und mehr ins Blickfeld feministischer Forschung. Die Perspektive blieb zunächst eine eher frauenforschende, allerdings wurde Geschlecht nun mehrheitlich als historische oder soziale Kategorie beziehungsweise Strukturkategorie angesehen und sich endgültig von rein essentialistischen Vorstellungen gelöst. Theoretiker:innen, die sich in der Tradition der älteren Kritischen Theorie begreifen, vertreten diese Annahmen da schon länger. Bestehende Unterschiede zwischen Männern und Frauen – also die Beschaffenheit des Geschlechterverhältnisses – werden von der feministischen Theorie nun gleichzeitig als Grundlage als auch Folge der Zuweisung von bestimmten Aufgaben und der Zuschreibung von Eigenschaften erkannt (vgl. Maihofer 2006: 66 ff.). Mit Beginn der neunziger Jahre ist die Verschiebung der Frauen- hin zur Geschlechterforschung weit vorangeschritten, da nun beide beziehungsweise alle Geschlechter Forschungsgegenstand sind, und somit auch die Kategorie Geschlecht an sich. Damit einhergehend betrachtet die feministische Theorie die Kritische Theorie nun zunehmend als produktiv für deren Zwecke. Die zunächst dominierende Kritik an der Darstellung von Frauen in der Kritischen Theorie wird abgelöst von einer anerkennenden Sicht auf die Analyse von Funktionsweisen (männlicher) Herrschaft (vgl. Umrath 2019: 55 f.).

Im Sammelband TraditionenBrüche, herausgegeben von Knapp und Wetterer im Jahr 1992, ist zwar noch die Rede von der Frauenforschung. Dass sich ein zentraler Paradigmenwechsel innerhalb der feministischen Theorie abzeichnet, lässt nicht nur der Titel vermuten. Auch in der Einleitung schreiben die Herausgeberinnen von einer Verschiebung des Diskurses im Kontext der Moderne/ Postmoderne-Diskussion sowie des Zusammenpralls von historisch-materialistischen und poststrukturalistischen Strömungen (vgl. Knapp und Wetterer 1992: 12). Während die feministische Auseinandersetzung mit der Kritischen Theorie im deutschsprachigen Raum stärker strukturtheoretisch und durch marxistische Einschläge geprägt ist, sowie vor allem die Schriften der Gründergeneration der Frankfurter Schule in den Blick nimmt, bilden in der angloamerikanischen Debatte Habermas' Schriften einen zentralen Bezugspunkt, beispielsweise bei Seyla Benhabib und Nancy Fraser. Das Erscheinen von Judith Butlers Das Unbehagen der Geschlechter im Jahr 1991 und die darin vorgenommene radikale De-Essentialisierung von Geschlecht liefert einen entscheidenden Anstoß für eine neue Fragestellung: Wie stehen Feminismus und Postmoderne zueinander? Im Spannungsfeld von Fragen politischer Partizipation und Identitätspolitik in Zeiten von Globalisierung und Poststrukturalismus entspinnen sich mitunter leidenschaftliche Debatten rund um Konstellationen von Identität und Differenz auch, aber nicht allein bezogen auf die Kategorie Geschlecht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Debatte um „Identitätspolitik“ und den „Streit um Differenz“ in der feministischen Theorie ein und skizziert die Rolle der Kritischen Theorie und des Poststrukturalismus in dieser Entwicklung.

2. Identität und Geschlecht in Kritischer und feministischer Theorie: Grundbegriffe und Methoden: Hier wird der Forschungsstand zur feministischen Rezeption der Kritischen Theorie bezüglich Identität und Differenz beleuchtet und die theoretischen Grundlagen des Diskurses sowie das methodische Vorgehen der Diskursanalyse erläutert.

2.1. Forschungsstand: Dieses Unterkapitel gibt einen Überblick über die bestehende Forschung zur feministischen Weiterentwicklung der Kritischen Theorie im Spannungsfeld von Identität und Differenz.

2.2. Kritische Theorie, feministische Theorie, Postmoderne: Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Konzepte und Theorien wie die Kritische Theorie, feministische Theorie, Postmoderne und Poststrukturalismus, und diskutiert die Begriffe Identität und Differenz in verschiedenen Kontexten.

2.3. Methodisches Vorgehen: Hier wird die verwendete Methode der Kritischen Diskursanalyse nach Foucault zur empirischen Untersuchung des Debattenverlaufs vorgestellt, die ein qualitativ rekonstruktives Vorgehen beinhaltet.

3. Diskursanalyse feministischer Anschlüsse an die Kritische Theorie im Spannungsfeld von Identität und Differenz: Dieses Hauptkapitel untersucht die theoriegeschichtlichen Entwicklungen feministischer Anschlüsse an die Kritische Theorie, unterteilt in vier Phasen, die sich auf Identität und Differenz beziehen.

3.1. Männliche Perspektiven: Geschlecht, Identität und Differenz in der älteren und jüngeren Kritischen Theorie der Frankfurter Schule: Hier wird analysiert, an welchen Stellen Geschlecht, Identität und Differenz in den Primärtexten der älteren und jüngeren Kritischen Theorie der Frankfurter Schule thematisiert werden.

3.2. Leerstellen: Frühe feministische Anschlüsse an die Kritische Theorie: Dieses Unterkapitel beleuchtet die frühe feministische Rezeption und Kritik der Kritischen Theorie, insbesondere im Hinblick auf deren androzentrische Perspektiven und das Aufgreifen von Konzepten wie der Dialektik der Aufklärung.

3.3. Der Streit um Differenz: Feministische Identitätslogiken zwischen Kritischer Theorie und Poststrukturalismus: Das Kapitel behandelt den zentralen „Streit um Differenz“, der ab den neunziger Jahren durch den Zusammenprall von Kritischer Theorie und Postmoderner Theorie in Bezug auf Geschlechterthematiken entbrannte.

3.4. Achsen der Ungleichheit: Intersektionalität als Überwindung der Widersprüche?: Dieses Kapitel untersucht die Entstehung und Entwicklung intersektionaler Ansätze ab dem neuen Jahrtausend als Versuch, das Dilemma von Gleichheit und Differenz zu überwinden, und diskutiert deren Rezeption in der feministischen Kritischen Theorie.

4. Fazit und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse über die Wechselwirkung von feministischer und Kritischer Theorie zusammen und beleuchtet die anhaltende Relevanz der Kritischen Theorie sowie zukünftige Reibungspunkte in identitätspolitischen Debatten.

Schlüsselwörter

Feminismus, Kritische Theorie, Identität, Differenz, Postmoderne, Poststrukturalismus, Intersektionalität, Geschlecht, Geschlechterverhältnisse, Emanzipation, Diskursanalyse, Frankfurter Schule, Patriarchat, Neomarxismus, Sozialkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse des „Streits um Differenz“ in der feministischen Theorie, indem sie die historische Entwicklung dieses Diskurses und die Rolle der Kritischen Theorie und des Poststrukturalismus darin untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Konstruktion von Identität und Differenz, Geschlechterverhältnisse, der Dialog zwischen Kritischer Theorie und postmodernen Ansätzen sowie die Entstehung und Bedeutung von Intersektionalität in feministischen Debatten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu zeigen, wie die Kritische Theorie als zentraler Bezugspunkt im feministischen Diskurs über Identität und Differenz gewirkt hat, und dies im Kontext verschiedener Denkrichtungen sowie ihres Verhältnisses zur Postmoderne zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine Kritische Diskursanalyse nach Foucault, ergänzt durch einen hermeneutisch-interpretativen Ansatz zur Untersuchung theoriegeschichtlicher Entwicklungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Geschlecht, Identität und Differenz in der älteren und jüngeren Kritischen Theorie behandelt werden, welche frühen feministischen Anschlüsse und Kritiken es gab, den „Streit um Differenz“ zwischen Kritischer Theorie und Poststrukturalismus und die Entwicklung intersektionaler Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Feminismus, Kritische Theorie, Identität, Differenz, Postmoderne, Poststrukturalismus, Intersektionalität, Geschlecht und Emanzipation.

Wie hat Judith Butlers "Das Unbehagen der Geschlechter" die Debatte beeinflusst?

Judith Butlers Werk "Das Unbehagen der Geschlechter" aus dem Jahr 1991 lieferte einen entscheidenden Anstoß für eine radikale De-Essentialisierung von Geschlecht, was die feministische Debatte um die Beziehung zwischen Feminismus und Postmoderne maßgeblich prägte.

Welche Kritikpunkte werden an Habermas' Theorie aus feministischer Sicht geäußert?

Feministische Kritik an Habermas' Theorie des kommunikativen Handelns bemängelt insbesondere die Vernachlässigung der Kategorie Geschlecht, seine androzentrische Perspektive und die Annahme universaler Vernunft, die männlich konnotierte Standards privilegiere.

Warum wird die Kritische Theorie trotz früherer Kritik als weiterhin relevant angesehen?

Die Kritische Theorie wird aufgrund ihrer Fähigkeit zur interdisziplinären und ideologiekritischen Analyse gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse sowie ihres permanenten Hinterfragens, auch eigener Annahmen, als zeitgemäß und anschlussfähig für aktuelle feministische Debatten erachtet.

Welche Rolle spielt die neomarxistische Theorie im Kontext des intersektionalen Feminismus?

Die neomarxistische Theorie gewinnt im intersektionalen Feminismus wieder an Bedeutung, indem sie hilft, kapitalismuskritische Perspektiven mit anderen Herrschaftslogiken wie Andro- und Eurozentrismus zu verknüpfen und so gesellschaftliche und herrschaftskritische Analysen zu vertiefen.

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Résumé des informations

Titre
Feministische Weiterentwicklung der Kritischen Theorie im Spannungsfeld von Identität und Differenz
Sous-titre
Kontinuitäten und Brüche
Université
University of Hannover  (Institut für Politikwissenschaften)
Note
1,0
Auteur
Elena Everding (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
84
N° de catalogue
V1675441
ISBN (PDF)
9783389166345
ISBN (Livre)
9783389166352
Langue
allemand
mots-clé
Feminismus Kritische Theorie Feministische Theorie Adorno Identität Poststrukturalismus Identitätstheorie Frankfurter Schule Politische Ideengeschichte Differenz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elena Everding (Auteur), 2021, Feministische Weiterentwicklung der Kritischen Theorie im Spannungsfeld von Identität und Differenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1675441
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Extrait de  84  pages
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