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Erzieherisches Handeln in Theorie und Praxis

Auseinandersetzung mit bestehender Literatur

Title: Erzieherisches Handeln in Theorie und Praxis

Term Paper , 2010 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Robert Michalowski (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Inhalt des ersten Teils dieser Arbeit ist es, die theoretische Seite der Erziehung oder zumindest einen Teil davon zu zeigen. Durch das kritische Beleuchten von verschiedenen Erklärungen des Begriffs Erziehung sowie durch das sichtbar Machen und Erläutern der Gemeinsamkeiten und Unterschiede soll deduktiv die Frage nachdem, was Erziehung eigentlich ist, beantwortet werden. Im zweiten Teil steht die Erziehungspraxis im Vordergrund, welche anhand verschiedener
Erziehungsstile demonstriert wird. Hier sollen die Besonderheiten und Gegensätze der Erziehung in Theorie und Praxis aufgezeigt sowie herausgefunden werden, ob Erziehung sichtbar wird und wenn, wo sie zu erkennen ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRENDE WORTE

2. ERZIEHUNG; WAS IST DAS?

2.1 Probleme der Begriffsbestimmung

2.2 Erziehung als Handeln

2.3 Erziehungsmerkmale und ihre Probleme

3. DIE NOTWENDIGKEIT VON ERZIEHUNG

4. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich theoretisch mit dem vielschichtigen Begriff der Erziehung auseinander. Das primäre Ziel ist es, durch die kritische Analyse verschiedener Erklärungsansätze und Fachliteratur das Wesen der Erziehung zu bestimmen und die Abgrenzung zwischen absichtsvollem Handeln und funktionalen Wirkungen zu beleuchten.

  • Herausforderungen der erziehungswissenschaftlichen Begriffsdefinition
  • Erziehung als interaktives Handlungs- und Verhandlungsgefüge
  • Die Unterscheidung zwischen pädagogischer Absicht und tatsächlicher Wirkung
  • Funktionale Erziehung und die Vermittlung der Grammatik der Lebenswelt
  • Die existenzielle Notwendigkeit von Erziehung für die gesellschaftliche Kontinuität

Auszug aus dem Buch

2.2 Erziehung als Handeln

Winkler, Raithel und auch Heid beschreiben Erziehung als Handeln einer älteren, gegenüber einer jüngeren Generation, wobei das körperliche Alter, im Gegensatz zum geistigen Alter eine geringe Rolle spielt (vgl. Winkler, M. 2007,S. 64 f.; Raithel, J., u.a. 2009, S. 21; Heid, H. 2004,S. 46 f.). Vielmehr geht es um die Vermittlung von Inhalten, welche durch Erziehungsnormen und Erziehungsbedingungen beeinflusst, es dem Zögling ermöglichen die Erziehungswirkungen „als notwendigen Beistand für (sein) eigenes Dasein zu erfahren, kritisch zu beurteilen und selbst fortzuführen lernen“ (wie Raithel, J., u.a. 2009, S. 21, nach Bokelmann 1970, 185 f.). Raithel schreibt in der Nähe zu Bokelmann, dass die Erziehungsnormen bestimmte Lebensvorstellungen der älteren Generation sind, welche diese bereits als daseinsnotwendig erfahren haben. Die Erziehungsbedingungen dagegen sind Umstände unter denen die Erziehung geschieht oder geschehen ist. Das Ziel des Gesamten besteht aus den Erziehungswirkungen, welche den Zögling in seinem Sein beeinflussen und ihn somit aus seiner Unmündigkeit herausführen sollen. Mündigkeit beschreibt dabei die Möglichkeit bzw. das Können, den eigenen Verstand ohne Hilfe zu nutzen (vgl. Winkler, M. 2007,S. 54f.; Raithel, J., u.a. 2009, S. 21).

Erziehung besteht also aus Handlungen zwischen zwei Parteien, dem Erzieher als der älteren gegenüber dem Zögling als der jüngeren Generation. Geht man nun davon aus, dass der Erzieher den Willen zum Erziehen benötigt um überhaupt Erzieher zu sein, sowie auch der Zögling einverstanden sein muss sich erziehen zu lassen, wird aus dem Handeln mehr ein Verhandeln. Denn beide müssen den beschriebenen Kompromiss eingehen, damit Erziehung stattfinden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRENDE WORTE: Dieses Kapitel erläutert die Vieldeutigkeit des Erziehungsbegriffs im Alltag und in der Wissenschaft und skizziert das Vorgehen der Arbeit.

2. ERZIEHUNG; WAS IST DAS?: Hier werden die theoretischen Schwierigkeiten der Begriffsbestimmung erörtert und Erziehung als komplexes Handlungsgeflecht zwischen den Generationen definiert.

2.1 Probleme der Begriffsbestimmung: Der Abschnitt verdeutlicht, warum eine allgemeingültige Definition aufgrund des launischen Gebrauchs und unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven kaum möglich ist.

2.2 Erziehung als Handeln: Dieses Kapitel beschreibt Erziehung als interaktiven Prozess zwischen Erzieher und Zögling, der auf Mündigkeit abzielt und ein gewisses Einverständnis voraussetzt.

2.3 Erziehungsmerkmale und ihre Probleme: Hier wird kritisch hinterfragt, ob Erziehung zwingend eine erzieherische Absicht benötigt oder ob auch funktionale, unbeabsichtigte Wirkungen als solche gelten.

3. DIE NOTWENDIGKEIT VON ERZIEHUNG: Das Kapitel begründet Erziehung als überlebenswichtige Antwort auf die menschliche Fortentwicklung und Problemlösung über Generationen hinweg.

4. RESÜMEE: Das Resümee fasst zusammen, dass Erziehung für die Weitergabe von Erkenntnissen unerlässlich ist und ihre wahre Bedeutung erst durch die Betrachtung der Praxis vollends erkennbar wird.

Schlüsselwörter

Erziehung, Erziehungswissenschaft, pädagogisches Handeln, Mündigkeit, Erziehungsnormen, soziale Funktion, Grammatik der Lebenswelt, Interaktion, Generationenverhältnis, Erziehungspraxis, Begriffsbestimmung, erzieherische Absicht, funktionale Erziehung, Wissensvermittlung, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Grundlegung des Erziehungsbegriffs und dessen Anwendung in der Erziehungspraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Problematik der Begriffsbestimmung, Erziehung als Handeln, die Unterscheidung zwischen beabsichtigter und funktionaler Erziehung sowie die Notwendigkeit von Erziehung für die Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch eine deduktive Auseinandersetzung mit Fachliteratur zu klären, was unter Erziehung zu verstehen ist und wie sich diese in Theorie und Praxis manifestiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, indem verschiedene Definitionen kritisch beleuchtet und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in der erziehungswissenschaftlichen Debatte herausgearbeitet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, warum der Begriff der Erziehung so schwer zu fassen ist, definiert Erziehung als Handeln zwischen Generationen und diskutiert die Rolle der erzieherischen Absicht im Vergleich zu funktionalen Einflüssen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Erziehung, Erziehungswissenschaft, Mündigkeit, Handeln, soziale Funktion und die Unterscheidung von erzieherischer Absicht und Wirkung.

Was meint der Begriff der "Grammatik der Lebenswelt" in diesem Kontext?

Dieser Begriff, abgeleitet von Winkler, beschreibt Erziehung als Anleitung zur Aneignungstätigkeit, die es ermöglicht, fremde gesellschaftliche Zeichen und Symbole individuell zu verstehen und anzuwenden.

Warum ist laut der Arbeit der Erfolg einer Handlung entscheidend für den Erziehungsbegriff?

Die Arbeit diskutiert, dass Erziehung ohne Wirkung (Erfolg) schwerlich als solche zu bezeichnen ist, da sonst die Grenze zwischen allgemeinem menschlichen Umgang und spezifischem erzieherischem Einfluss verschwimmt.

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Details

Title
Erzieherisches Handeln in Theorie und Praxis
Subtitle
Auseinandersetzung mit bestehender Literatur
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,3
Author
Robert Michalowski (Author)
Publication Year
2010
Pages
10
Catalog Number
V167608
ISBN (eBook)
9783640842315
ISBN (Book)
9783640842131
Language
German
Tags
erzieherisches handeln theorie praxis auseinandersetzung literatur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robert Michalowski (Author), 2010, Erzieherisches Handeln in Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167608
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