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Fluviale Prozesse und Formen

Einführung in die allgemeine physische Geographie

Titre: Fluviale Prozesse und Formen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dipl. Geogr. (Univ.) Matthias Jüttner (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie physique, Géomorphologie, Ecologie
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Der Begriff „fluvial“ leitet sich von dem lateinischen Wort „fluvius“ ab, welches sich mit „Fluß“ ins Deutsche übersetzten lässt. Daraus könnte man schließen dass sich fluviale Prozesse auf die Oberflächengestaltung durch Flüsse beschränkt, was aber nicht 100%ig korrekt ist. Die flächenhafte Abtragung, im deutschen „Denudation“ genannt, kann auch Bestandteil der fluvialen Abtragung sein. Da aber eine Vorraussetzung für Denudation die Bewegung von Material in Richtung der Erdanziehungskraft ist, lässt sich diese Abtragungsform besser unter gravitative Massenbewegung einordnen.
Die fluviale Erosion, also die lineare Abtragung durch Wasser, ist ein großer Bestandteil der Oberflächenformung, weil nahezu alle Erdteile davon betroffen sind. Abgesehen von den vollariden Gegenden kann man überall Reliefbildung durch fließendes Wasser beobachten, egal welche Vegetation oder geologische Faktoren gegeben sind. Welche Prozesse wichtig für die fluviale Formung sind, und unter welchen Umständen sich welche Formen bilden wird auf den nächsten Seiten veranschaulicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung: Begriffserklärung von fluvial, Erosion und Denudation

II. Fluviale Prozesse und Formen

1. Grundlagen der Hydrologie

a. Abfluss und Abflussgang

b. Fließgeschwindigkeit

c. Fließzustände

2. Erosion und Transport

a. Flusserosion

b. Frachten des Flusses

c. Transport und Transportrate

3. Formen der fluvialen Erosion und Akkumulation

a. Rippeln, Dünen und Antidünen

b. Pools und Riffles

c. Mäander

d. Täler und Flussterrassen

e. Schwemmkegel und Deltas

III. Mathematische Formeln zur Berechnung der hydrologischen Grundlagen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der physikalisch-geographischen Untersuchung fluvialer Prozesse und der daraus resultierenden Oberflächenformen. Ziel ist es, die hydrologischen Grundlagen, die Mechanismen der Erosion und des Stofftransports sowie die daraus entstehenden charakteristischen Geländeformen durch physikalische Konzepte zu erklären und zu systematisieren.

  • Hydrologische Grundlagen und Abflussdynamik
  • Erosionsarten (Tiefen- und Seitenerosion) und Frachttypen
  • Prozesse der Akkumulation (u.a. Schwemmkegel, Deltas)
  • Formbildung durch fluviale Dynamik (Mäander, Täler, Terrassen)
  • Mathematische Modellierung hydrologischer und flussmorphologischer Zusammenhänge

Auszug aus dem Buch

b. Pools und Riffles

Typisch für grobkörniges Material wie Schotter oder Kies sind größere Formen die, aber nach dem selben Prinzip gebildet werden wie die Kleinformen, nämlich durch einen lokalen Wechsel der Fließgeschwindigkeit. (vgl. Abb. 3.2 ) Die durchschnittliche Geschwindigkeit muss wegen der größeren Körnung auch größer sein. Dabei wird in den Bereichen des schießenden Fließens Material vom Boden erodiert , und in den Bereichen des strömenden Fließens wieder abgelagert. Dort wo abgetragen wurde entsteht eine tiefe Mulde, genannt Pool. Durch die Eintiefung verliert der Fluss an dieser Stelle an Geschwindigkeit und kann irgendwann nicht mehr weiter Material erodieren, die Strömung in einem Pool ist dann nur noch sehr gering. An den Stellen wo das Material abgelagert wurde kommt es nun durch die Stufe die durch das Geröll entstanden ist zu schießendem fließen. Dieser Bereich wird Riffle genannt. Die Abstände der Pools bzw. der Riffles betragen ca. das 5-7 Fache der Gewässerbreite.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Begriffserklärung von fluvial, Erosion und Denudation: Definiert die grundlegenden geomorphologischen Begriffe im Kontext der fluvialen Dynamik.

II. Fluviale Prozesse und Formen: Beschreibt die hydrologischen Grundlagen, die Mechanismen der Erosion, den Stofftransport sowie die verschiedenen Ausprägungen fluvialer Akkumulations- und Erosionsformen.

III. Mathematische Formeln zur Berechnung der hydrologischen Grundlagen: Erläutert die empirisch abgeleiteten physikalischen Gleichungen und Kennzahlen, die zur quantitativen Bestimmung hydrologischer Prozesse notwendig sind.

Schlüsselwörter

Fluviale Prozesse, Hydrologie, Erosion, Denudation, Flussfracht, Sedimenttransport, Mäander, Flussterrassen, Abflussganglinie, Fließgeschwindigkeit, hydraulischer Radius, Reynolds-Zahl, Froude-Zahl, Scherspannung, Morphologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die physikalisch-geographischen Aspekte fließender Gewässer, insbesondere wie Wasser Oberflächen formt, Material abträgt und ablagert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Hydrologie, die verschiedenen Arten des Materialtransports, die Erosionsmechanismen sowie die Typologie fluvialer Akkumulationsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Darstellung fluvialer Prozesse und der daraus entstehenden Geländeformen unter Einbeziehung physikalischer und mathematischer Grundlagen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein systematischer, geomorphologischer Ansatz verfolgt, der Prozesse durch physikalische Gesetzmäßigkeiten und mathematische Gleichungen beschreibt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert im Detail die Hydrologie, Transportprozesse, die Bildung von Flussbettformen wie Mäander und Täler sowie die mathematischen Modelle zur Fließdynamik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind u.a. Fluviale Prozesse, Erosion, Transport, Sedimentation, Hydrologie und Flussmorphologie.

Was versteht man unter dem Begriff "Stromstrich"?

Der Stromstrich bezeichnet die Zone der maximalen Fließgeschwindigkeit innerhalb eines Flusses, die knapp unter der Wasseroberfläche liegt.

Welche Bedeutung haben die Froude-Zahl und die Reynolds-Zahl in der Flussmorphologie?

Diese Kennzahlen werden genutzt, um den Fließzustand des Wassers zu bestimmen, wobei die Reynolds-Zahl den Übergang zwischen laminarer und turbulenter Strömung beschreibt und die Froude-Zahl zwischen strömendem und schießendem Fließen unterscheidet.

Wie entstehen Pools und Riffles?

Diese Formen entstehen durch einen lokalen Wechsel der Fließgeschwindigkeit in grobkörnigem Flussbettmaterial, wobei in Bereichen hoher Geschwindigkeit Material erodiert (Pool) und in Bereichen niedrigerer Geschwindigkeit abgelagert wird (Riffle).

Warum unterscheidet man zwischen freiem Mäander und Talmäander?

Die Unterscheidung basiert auf dem Untergrund: Freie Mäander bilden sich primär in Lockermaterial, während Talmäander durch Tiefenerosion in felsigem Untergrund entstehen.

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Résumé des informations

Titre
Fluviale Prozesse und Formen
Sous-titre
Einführung in die allgemeine physische Geographie
Université
University of Augsburg  (Geographie)
Cours
Proseminar "Einführung in die allgemeine physische Geographie"
Note
1,0
Auteur
Dipl. Geogr. (Univ.) Matthias Jüttner (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
15
N° de catalogue
V167741
ISBN (ebook)
9783640847013
ISBN (Livre)
9783640844531
Langue
allemand
mots-clé
Fluvialdynamik Erosion Denudation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl. Geogr. (Univ.) Matthias Jüttner (Auteur), 2003, Fluviale Prozesse und Formen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167741
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Extrait de  15  pages
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