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Lebensphasenorientierte Gesundheitsförderung

Life-Skills-Programme zur Prävention riskanten Konsums bei Jugendlichen

Titre: Lebensphasenorientierte Gesundheitsförderung

Dossier / Travail , 2025 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Selina Beineke (Auteur)

Santé - Sciences infirmières
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Résumé Extrait Résumé des informations

Life-Skills-Programme zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten und wirksamer Bewältigungsstrategien können Jugendliche dabei unterstützen, Herausforderungen förderlich zu begegnen und gesundheitliche Risiken, insbesondere im Bereich des Substanzkonsums, zu verringern. Empirische Untersuchungen zeigen, dass sowohl negativ empfundene Emotionen (wie Scham) als auch positive (wie Freude) wichtige Verhaltensprädiktoren darstellen. Ein Mangel an wahrgenommenen sozialen Kompetenzen ist stark mit einem erhöhten Risiko für riskantes Verhalten verknüpft und betont die Bedeutung gezielter Interventionen. Programme zur Förderung von sozialen Kompetenzen und Emotionsregulation sollen Jugendliche darin stärken, mit Scham, Angst und Stress konstruktiv umzugehen. Zudem verringern sie nachweislich riskantes Konsumverhalten. Diese Arbeit hat das Ziel, die erforderlichen Grundlagen für das Verständnis und die Bedeutung von Life-Skills-Programmen in der Jugendprävention darzustellen. Sie führt zu einer Analyse der Programme, sowie deren Chancen und Herausforderungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis des E-Books

  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
    • 1.1 Adoleszenz und Risikoverhalten
    • 1.2 Methodik, Aufbau & Zielsetzung
  • 2 Konzept der Life-Skills-Programme
  • 3 Praktische Umsetzung
    • 3.1 Setting: Gesundheitssystem (psychiatrische Pflege und Therapie)
    • 3.2 Setting: Schule
  • 4 Evaluation der Wirksamkeit
  • 5 Diskussion: Chancen und Grenzen
  • 6 Fazit & Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der lebensphasenorientierten Gesundheitsförderung, indem sie Life-Skills-Programme zur Prävention riskanten Konsums bei Jugendlichen analysiert. Das primäre Ziel ist es, die Grundlagen für das Verständnis und die Bedeutung dieser Programme in der Jugendprävention darzustellen, deren Chancen und Herausforderungen zu beleuchten und mögliche Empfehlungen für 13- bis 18-jährige Jugendliche abzuleiten.

  • Riskantes Konsumverhalten und psychosoziale Belastungen bei Jugendlichen
  • Förderung von Lebenskompetenzen und Bewältigungsstrategien
  • Konzept und praktische Umsetzung von Life-Skills-Programmen
  • Implementierung in verschiedenen Settings, insbesondere Schule und psychiatrische Versorgung
  • Evaluation der Wirksamkeit präventiver Interventionen
  • Diskussion von Chancen und Grenzen der Programmanwendung

Auszug aus dem Buch

1.1 Adoleszenz und Risikoverhalten

Riskantes Konsumverhalten bei Jugendlichen stellt eine bedeutende Herausforderung im Bereich Gesundheit und Prävention dar. In Deutschland konsumiert etwa jeder sechste Jugendliche riskant Alkohol, während circa jeder siebte regelmäßig raucht und rund jeder fünfte Erfahrungen mit Wasserpfeifen (Shisha) gesammelt hat (Krause et al., 2016, S. 7). Besonders ausgeprägt zeigt sich der Anstieg des Substanzkonsums im Alter von 14 bis 17 Jahren im Vergleich zu jüngeren Jugendlichen, was mit Veränderungen in sozialen Rollen und zunehmendem Gruppendruck einhergeht (ebd., S.7). Zudem weisen Jugendliche in Haupt- und Realschulbildungsgängen ein erhöhtes Risikoverhalten auf, das sich sowohl in der konsumierten Alkoholmenge als auch in berichteten Rauscherlebnissen niederschlägt (Lampert & Thamm, 2007, S. 8). Die psychische Gesundheit Jugendlicher ist insbesondere in und nach Krisenzeiten, wie der COVID-19-Pandemie, vulnerabel. Bereits vor der Pandemie zeigten etwa 18% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland Hinweise auf psychische Auffälligkeiten (Reiß et al., 2023, S. 1). Die pandemiebedingten Belastungen führten zu einem Anstieg von Angststörungen, Depressionen, Verhaltensauffälligkeiten und Essstörungen (ebd., S. 1), wobei viele Jugendliche von verstärktem Stress und sozialem Druck berichten, was das Risiko für problematisches Verhalten erhöht (Heinen et al., 2022, S. 482).

Vor diesem Hintergrund erscheint die Förderung von Lebenskompetenzen wesentlich. Programme zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten und wirksamer Bewältigungsstrategien können Jugendliche dabei unterstützen, Herausforderungen förderlich zu begegnen und gesundheitliche Risiken, insbesondere im Bereich des Substanzkonsums, zu verringern (Lohaus & Domsch, 2021, S. 207). Empirische Untersuchungen zeigen, dass sowohl negativ empfundene Emotionen (wie Scham) als auch positive (wie Freude) wichtige Verhaltensprädiktoren darstellen (Heinen et al., 2022, S. 124). Ein Mangel an wahrgenommenen sozialen Kompetenzen ist stark mit einem erhöhten Risiko für riskantes Verhalten verknüpft und betont die Bedeutung gezielter Interventionen (ebd., S. 125). Programme zur Förderung von sozialen Kompetenzen und Emotionsregulation sollen Jugendliche darin stärken, mit Scham, Angst und Stress konstruktiv umzugehen. Zudem verringern sie nachweislich riskantes Konsumverhalten (Heinen et al., 2022, S. 125). Diese Arbeit hat das Ziel, die erforderlichen Grundlagen für das Verständnis und die Bedeutung von Life-Skills-Programmen in der Jugendprävention darzustellen. Sie führt zu einer Analyse der Programme, sowie deren Chancen und Herausforderungen, die im weiteren Verlauf behandelt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des riskanten Konsumverhaltens von Jugendlichen und deren psychosozialen Belastungen ein und betont die Notwendigkeit der Förderung von Lebenskompetenzen.

1.1 Adoleszenz und Risikoverhalten: Hier werden aktuelle Daten und Herausforderungen bezüglich des Substanzkonsums und psychischer Auffälligkeiten bei Jugendlichen in Deutschland dargestellt.

1.2 Methodik, Aufbau & Zielsetzung: Dieses Unterkapitel beschreibt die persönliche Motivation der Autorin, die wissenschaftliche Methode der Literatur- und Datenbankrecherche und die daraus abgeleiteten Schwerpunkte der Arbeit.

2 Konzept der Life-Skills-Programme: Das Kapitel erläutert die Bedeutung von Life-Skills-Programmen als zentralen Ansatz in der Jugendprävention zur Entwicklung von Lebenskompetenzen und zur Reduktion von Risikoverhalten.

3 Praktische Umsetzung: Dieser Abschnitt behandelt die Anwendung von Life-Skills-Programmen in der Jugendprävention und ihre Ziele, insbesondere die Stärkung von Handlungs- und Entscheidungskompetenzen junger Menschen.

3.1 Setting: Gesundheitssystem (psychiatrische Pflege und Therapie): Es wird die Rolle der Prävention von riskantem Substanzkonsum in der psychiatrischen Pflege beleuchtet und das „Skills-Training“ der DBT-A als etabliertes Beispiel vorgestellt.

3.2 Setting: Schule: Dieses Unterkapitel fokussiert auf die schulische Umsetzung von Life-Skills-Programmen, wie das IPSY-Programm, als zentralen Baustein präventiver Maßnahmen gegen riskanten Substanzkonsum.

4 Evaluation der Wirksamkeit: Das Kapitel untersucht die Effektivität von Life-Skills-Programmen zur Prävention riskanten Substanzkonsums bei Jugendlichen und präsentiert Ergebnisse empirischer Studien.

5 Diskussion: Chancen und Grenzen: Hier werden die Potenziale sowie bestehende Grenzen der Life-Skills-Programme kritisch analysiert und Schlussfolgerungen für deren Weiterentwicklung abgeleitet.

6 Fazit & Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, vergleicht die Programme DBT-A und IPSY und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Forschungsfragen in der Suchtprävention.

Schlüsselwörter

Life-Skills-Programme, Jugendprävention, riskantes Konsumverhalten, Adoleszenz, Lebenskompetenzen, Emotionsregulation, soziale Kompetenzen, psychiatrische Versorgung, schulische Prävention, Wirksamkeitsevaluation, Resilienz, DBT-A, IPSY, Präventionsansätze, psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit analysiert Life-Skills-Programme als Instrumente der lebensphasenorientierten Gesundheitsförderung, um riskantem Konsum bei Jugendlichen vorzubeugen, und beleuchtet deren theoretische Grundlagen, praktische Umsetzung, Wirksamkeit sowie Chancen und Grenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen riskantes Konsumverhalten und psychosoziale Belastungen bei Jugendlichen, die Förderung von Lebenskompetenzen, die Implementierung von Präventionsprogrammen in schulischen und psychiatrischen Settings sowie deren Evaluation und Diskussion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die erforderlichen Grundlagen für das Verständnis und die Bedeutung von Life-Skills-Programmen in der Jugendprävention darzustellen, eine Analyse dieser Programme sowie deren Chancen und Herausforderungen vorzunehmen und mögliche Empfehlungen für 13- bis 18-jährige Jugendliche abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenbankrecherche, um bestehende Konzepte und Forschungsergebnisse zum Thema Life-Skills zu sammeln, zu analysieren und einen wissenschaftlich fundierten Überblick zu bieten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Konzept der Life-Skills-Programme, ihre praktische Umsetzung in den Settings Gesundheitssystem (psychiatrische Pflege und Therapie) und Schule, die Evaluation ihrer Wirksamkeit sowie eine Diskussion ihrer Chancen und Grenzen behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Schlüsselwörter sind unter anderem Life-Skills-Programme, Jugendprävention, riskantes Konsumverhalten, Lebenskompetenzen, Emotionsregulation und Präventionsansätze.

Was ist der Unterschied zwischen DBT-A und IPSY bezüglich ihres Präventionsansatzes?

DBT-A (Dialektisch Behaviorale Therapie für Adoleszente) richtet sich an Jugendliche mit bereits bestehenden psychiatrischen Erkrankungen und dysfunktionalen Verhaltensmustern, um Substanzmissbrauch als maladaptive Bewältigungsstrategie zu verhindern. IPSY (Information + Psychosoziale Kompetenz = Schutz) hingegen ist auf allgemeine Prävention ausgerichtet und spricht alle Jugendlichen an, bevor sich Risiken manifestieren.

Welche Rolle könnten digitale Medien in zukünftigen Life-Skills-Programmen spielen?

Digitale Medien, wie App-gestützte Übungen oder kurze Videos, könnten zukünftig eingesetzt werden, um die Eigenmotivation und Selbstlernphase von Jugendlichen zu steigern und somit eine kosteneffiziente und niederschwellige Anwendung der Programme zu ermöglichen.

Warum ist die Kooperation zwischen verschiedenen Institutionen für die Prävention wichtig?

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Psychologen und fachärztlicher Psychiatrie ist entscheidend, um ein flächendeckendes Versorgungsnetz zu schaffen. Diese Vernetzung ermöglicht eine ressourcenschonende und zielgruppenspezifische Gestaltung der Angebote und stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die langfristige Wirksamkeit dar.

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Résumé des informations

Titre
Lebensphasenorientierte Gesundheitsförderung
Sous-titre
Life-Skills-Programme zur Prävention riskanten Konsums bei Jugendlichen
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Cours
Prävention und Gesundheitsförderung
Note
1,7
Auteur
Selina Beineke (Auteur)
Année de publication
2025
Pages
18
N° de catalogue
V1677420
ISBN (PDF)
9783389169506
ISBN (Livre)
9783389169513
Langue
allemand
mots-clé
Life-Skills Jugendliche Prävention Präventionsangebote DBT Skills Konsumverhalten Risikanter Konsum Konsumprävention Jugendschutz Fertigkeitentraining Adoleszenz Lebenskompetenzen Kompetenzen
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Citation du texte
Selina Beineke (Auteur), 2025, Lebensphasenorientierte Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1677420
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Extrait de  18  pages
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