Betrachtet man die Entwicklungslinien der Arbeitswissenschaft, so erkennt man schnell, dass es dabei meist um Produktionsformen, Arbeitsverfahren und Technik geht. Wie müssen Maschinenläufe optimiert werden, um eine bessere Leistung zu erzielen? Wie haben sich Arbeitsformen verändert, um sich der Konkurrenz anzupassen?
Der Mensch jedoch mit all seinen Wünschen und Bedürfnissen wird allenfalls als Nebenfaktor gesehen.
Die vorliegende Arbeit widmet sich diesem Menschen. Dabei wird insbesondere auf die Frage eingegangen, welche Entwicklungen und Arbeitsformen es in den letzten 100 Jahren gab und wie diese sich auf die Arbeiter und Arbeiterinnen auswirkten? Und vor allem: Wie sieht die Zukunft der Arbeit und der Arbeitswissenschaft aus? Welche Auswirkungen sind zukünftig zu erwarten.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- 1 Einleitung
- 2 Arbeitsformen
- 2.1 Die alten "Modernen Zeiten"
- 2.1.1 Taylorismus
- 2.1.2 Fordismus
- 2.1.3 Toyotismus/Lean Management
- 2.1.4 Das Programm zur Humanisierung der Arbeit
- 2.2 „Schöne neue Welt“ – Eine Zukunftsbetrachtung
- 3 Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Arbeit analysiert die Entwicklung von Arbeitsformen in der Arbeitswissenschaft und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten. Sie betrachtet sowohl historische Phasen als auch zukunftsorientierte Perspektiven.
- Die Entwicklung verschiedener Arbeitsformen von der Taylorismus bis zum Lean Management.
- Die Bedeutung der Humanisierung der Arbeit und ihre Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen.
- Die Auswirkungen von Arbeitsformen auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten.
- Die Rolle des Zeitgeistes und externer Einflüsse auf die Entwicklung von Arbeitsformen.
- Die Zukunft der Arbeit und die Herausforderungen für Beschäftigte im Wandel der Arbeitswelt.
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
- Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit dar und beleuchtet die Veränderung der Arbeitswelt im Laufe der letzten hundert Jahre. Sie setzt den Fokus auf die Weiterentwicklung der Arbeitswissenschaft und betont die Bedeutung der menschlichen Komponente in der Arbeitswelt. - Kapitel 2: Arbeitsformen
Dieses Kapitel definiert den Begriff „Arbeitsformen“ und beleuchtet die verschiedenen Konzepte und Ansätze der Arbeitswissenschaft. Es diskutiert die Entwicklung von Arbeitsformen im Laufe des letzten Jahrhunderts, von der industriellen Revolution bis hin zur Digitalisierung. - Kapitel 2.1: Die alten "Modernen Zeiten"
Dieser Abschnitt analysiert die klassischen Arbeitsformen, die die industrielle Revolution prägten, wie den Taylorismus, Fordismus und Toyotismus. Es werden die jeweiligen Prinzipien und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und die Rolle der Beschäftigten beleuchtet. - Kapitel 2.2: „Schöne neue Welt“ – Eine Zukunftsbetrachtung
Dieser Abschnitt widmet sich der Zukunft der Arbeit und analysiert aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt. Es werden zukünftige Arbeitsformen und die damit verbundenen Herausforderungen für Beschäftigte diskutiert.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die Arbeit befasst sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen: Arbeitsformen, Arbeitswissenschaft, Taylorismus, Fordismus, Toyotismus, Humanisierung der Arbeit, Lean Management, Digitalisierung, Motivation, Leistung, Arbeitsbedingungen, Beschäftigte, Zukunft der Arbeit.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die zentralen Arbeitsformen der letzten 100 Jahre?
Die Arbeit analysiert den Taylorismus (wissenschaftliche Betriebsführung), den Fordismus (Fließbandarbeit), den Toyotismus und das Lean Management.
Was ist Taylorismus?
Ein System der Arbeitsorganisation, das auf der Trennung von Kopf- und Handarbeit sowie der Optimierung kleinster Arbeitsschritte zur Effizienzsteigerung basiert.
Was bedeutet "Humanisierung der Arbeit"?
Es ist ein Programm zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, das darauf abzielt, die Gesundheit, Motivation und Selbstbestimmung der Beschäftigten zu fördern.
Wie unterscheidet sich Lean Management von klassischen Formen?
Lean Management (Toyotismus) setzt auf Verschwendungsvermeidung, flache Hierarchien und die aktive Einbindung der Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess.
Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf künftige Arbeitsformen?
Sie führt zu einer "schönen neuen Welt" mit flexibleren, aber oft auch entgrenzten Arbeitsbedingungen, die neue Anforderungen an die Arbeitswissenschaft stellen.
Warum wird der Mensch in der klassischen Arbeitswissenschaft oft vernachlässigt?
Traditionell lag der Fokus auf der Optimierung von Maschinenläufen und Technik, während menschliche Bedürfnisse oft nur als Nebenfaktor der Produktivität gesehen wurden.
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- Alexander Mehnert (Author), 2010, Entwicklung der Arbeitsformen in der Arbeitswissenschaft und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167945