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Jitneys on New York's Second Avenue?

Title: Jitneys on New York's Second Avenue?

Seminar Paper , 2002 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Erika Otto (Author)

Business economics - Economic Policy
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In den USA ist das Netz der öffentlichen Nahverkehrsmittel nicht so gut ausgebaut wie beispielsweise in Deutschland. Aufgrund dieser Tatsache haben auch illegale Betreiber diese Marktlücke für sich entdeckt.
Am Beispiel mehrerer amerikanischer Großstädte werden in der vorliegenden Arbeit die Auswirkungen einer illegalen Form von Transportmitteln - den Jitneys - aufgezeigt und analysiert. Dabei soll dargestellt werden, ob Jitneys eine günstige Alternative für die Second Avenue in New York City sind. Jitneys sind kein Phänomen, das nur in den USA auftritt, sondern auch in zahlreichen Ländern Südamerikas, Asiens und Afrikas. Diese werden in der vorliegenden Arbeit jedoch nicht betrachtet. Um das Aufkommen der Jitneys besser zu verstehen, müssen mehrere Aspekte in Betracht gezogen werden. Dazu zählen unter anderem die geschichtliche Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen und die heutige Situation in den Städten der USA.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Abgrenzung der Themenstellung

2. Definition und geschichtlicher Überblick

2.1. Definition und Charakteristik

2.2. Geschichtlicher Überblick

2.2.1. Beginn der Jitney-Ära

2.2.2. Rechtliche Regelungen

2.2.3. Konsequenzen

3. Curb Rights

3.1. „Thick Market“

3.2. „Thin Market“

3.3. Konfliktlösung

4. Jitneys heute in amerikanischen Großstädten

4.1. Los Angeles

4.2. Die Stadtteile Queens und Brooklyn in New York City

4.3. Auswirkungen einer Privatisierung auf die finanzielle Situation der öffentlichen Verkehrsbetriebe

5. Jitneys in der Second Avenue in New York City

5.1. Situation in der Second Avenue

5.2. Vor- und Nachteile einer Jitney-Einführung in der Second Avenue

5.3. Schlussfolgerung

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Rolle und Auswirkungen von Jitneys (privaten, oft informellen Verkehrsmitteln) als Alternative im städtischen Nahverkehr und untersucht insbesondere, ob eine Einführung solcher Systeme in der New Yorker Second Avenue sinnvoll und ökonomisch tragfähig ist.

  • Historische Entwicklung und Regulierung der Jitney-Ära in den USA
  • Theoretische Fundierung von Markttypen wie "Thick Market" und "Thin Market"
  • Analyse der "Curb Rights" zur Konfliktlösung im ÖPNV
  • Fallbeispiele aus Los Angeles und New York City
  • Diskussion von Vor- und Nachteilen für die Second Avenue

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition und Charakteristik

Jitneys sind laut Definition eine Kombination aus Bus- und Taxiservice, oder eine Art „shared-ride“ Taxiservice (entspricht: streckenbezogene Fahrgemeinschaft), die meist illegal operieren, keinen festen Fahrplan besitzen, „freewheeling“ genannt, und ihre Passagiere an den Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel abholen, auch „interloping“ genannt. Jitneys sind normalerweise größere Pkws oder Kleinbusse, beziehungsweise Vans, in denen maximal 20 Personen Platz finden können. Der Begriff stammt ursprünglich von dem amerikanischen Fünf-Cent-Stück ab, welches in der Umgangssprache als Jitney bezeichnet wird. In der Anfangszeit kostete eine Fahrt mit dieser Art von Verkehrsmittel fünf Cent, daher rührt auch der noch heute verwendete Begriff.

Die Fahrer bieten einen Service an, der eine Mischung aus normalem öffentlichen Nahverkehr und Taxiservice darstellt. Charakteristika dieser Art von Verkehrsmittel sind vor allem die kürzeren Fahrtzeiten, kürzere, flexiblere Routen und Haltestellen, sowie die hohe Frequenz, in der sie operieren. Jitneys sind in vielerlei Hinsicht flexibel: sie passen sich den Verkehrs- und Wetterbedingungen an und nehmen auch mal Umwege in Kauf, um den Kundenwünschen zu entsprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abgrenzung der Themenstellung: Einführung in die Problematik des unzureichenden ÖPNV in den USA und Vorstellung der Forschungsfrage zur Jitney-Einführung.

2. Definition und geschichtlicher Überblick: Erläuterung der Jitney-Begrifflichkeit und historische Aufarbeitung der Entstehung, Regulierung und des Niedergangs der ersten Jitney-Welle.

3. Curb Rights: Theoretische Untersuchung von Marktstrukturen und Rechtsvorschriften zur effizienten Koexistenz von privaten Jitneys und öffentlichen Verkehrsbetrieben.

4. Jitneys heute in amerikanischen Großstädten: Analyse von Fallstudien in Los Angeles und New York, die Auswirkungen auf Finanzen und Marktanteile verdeutlichen.

5. Jitneys in der Second Avenue in New York City: Bewertung der spezifischen Situation in New York und Abwägung der Vor- und Nachteile einer Einführung.

6. Zusammenfassung: Resümee über die Eignung von Jitneys als ergänzende, marktkonforme Transportlösung in der modernen Stadtplanung.

Schlüsselwörter

Jitneys, öffentlicher Nahverkehr, Second Avenue, Curb Rights, Thick Market, Thin Market, Transportprivatisierung, Verkehrsbetriebe, städtische Mobilität, Interloping, Freewheeling, New York City, Verkehrsplanung, Subventionierung, Marktlücken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Jitneys als private, informelle Transportmöglichkeit im amerikanischen städtischen Nahverkehr und ihre potenzielle Anwendung in der Second Avenue in New York City.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Jitneys, die ökonomische Unterscheidung zwischen verschiedenen Marktstrukturen (Thick vs. Thin Market) und die rechtliche Steuerung durch sogenannte Curb Rights.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob Jitneys eine kostengünstige und flexible Alternative oder Ergänzung zum bestehenden öffentlichen Nahverkehr darstellen können, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen und theoretischen Modellen aus der Verkehrsökonomie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition, der historischen Entwicklung, den Curb-Rights-Modellen zur Konfliktlösung sowie konkreten Fallstudien aus Los Angeles, Queens und Brooklyn.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Jitneys, Curb Rights, Verkehrsplanung und Marktstrukturen charakterisiert.

Warum gelten Jitneys oft als "illegale" Verkehrsmittel?

Da sie in vielen historischen und aktuellen Fällen ohne offizielle Konzessionen operieren, feste Fahrpläne der städtischen Betriebe untergraben und oft in regulatorische Konflikte mit staatlich subventionierten Verkehrsbetrieben geraten.

Was schlägt Harry Binswanger für die Second Avenue vor?

Professor Harry Binswanger schlägt einen "Second Avenue Free Way" vor, bei dem Jitneys den öffentlichen Nahverkehr ergänzen oder ersetzen sollen, um die Verkehrssituation zu beleben, während der U-Bahn-Bau aus finanziellen Gründen stockt.

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Details

Title
Jitneys on New York's Second Avenue?
College
http://www.uni-jena.de/  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Course
Umweltprobleme des Straßenverkehrs
Grade
1,7
Author
Erika Otto (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V16802
ISBN (eBook)
9783638215343
ISBN (Book)
9783656913535
Language
German
Tags
Jitneys York Second Avenue Umweltprobleme Straßenverkehrs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Erika Otto (Author), 2002, Jitneys on New York's Second Avenue?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16802
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