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Arbeitsgruppen und Teams in der Schule

Zielgruppe: Lehrer und Lehrerinnen

Titre: Arbeitsgruppen und Teams in der Schule

Essai , 2011 , 6 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Irina Manske (Auteur)

Pédagogie - Le Professeur / Pédagogue
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Schulen haben über Maßnahmen der Dezentralisierung der Steuerungsmacht teilautonome Handlungsräume erhalten, die sie nach Schratz nutzen können, um ihr eigenes Profil zu entwickeln, um sich z.B. auf die jeweiligen Voraussetzungen des Einzugsbereichs zu beziehen. Um diese Gestaltungsautonomie zu nutzen, aber auch Innovationsfähigkeit und hohe Schulqualität zu sichern, müssen Schulen, wie Holtappels fordert, als Organisation selbst lernen und Selbsterneuerungsfähigkeit erlangen. Er verweist dabei auf institutionalisierte Kooperation und Teamarbeit für unterrichtsbezogene Schulentwicklung, als besonders geeignete und förderliche Formen, die unter anderem auch die geeigneten Strukturen darstellen, um innovative Unterrichtskonzepte voranzubringen.

Extrait


Gliederung

1. Wie komme ich auf das Thema?

2. Was ist eigentlich das Problem?

3. Begriffsklärung

4. Team vs. Arbeitsgruppe

5. Teamteaching

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Einführung und Implementierung von Arbeitsgruppen und Teamstrukturen im schulischen Kontext auseinander. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich Teams von herkömmlichen Arbeitsgruppen unterscheiden, unter welchen Bedingungen Teamarbeit sinnvoll ist und wie sich dieses Konzept, insbesondere am Beispiel des Teamteachings, erfolgreich in den Schulalltag integrieren lässt, ohne dabei ineffiziente Erwartungshaltungen zu schüren.

  • Unterscheidung zwischen Arbeitsgruppen und Teams
  • Entwicklungsprozesse von Gruppen nach Tuckman
  • Herausforderungen und Vorteile der Teamarbeit in der Schule
  • Analyse und Differenzierung von Teamteaching-Modellen
  • Bedeutung der Aufgabenstellung für die Wahl der Organisationsform

Auszug aus dem Buch

3. Begriffsklärung

Zuerst sollen einige Begriffe näher erläutert und hergeleitet werden, damit ein besseres Verständnis des eigentlichen Problems gewährleistet ist. Dafür werde ich zunächst einen kurzen Überblick über die Begriffe ‚Gruppe’, ‚Team’ und ‚Arbeitsgruppe’ geben.

Der Begriff Gruppe findet vielfältigen Gebrauch sowohl im wissenschaftlichen als auch im alltäglichen Sprachgebrauch. Jedoch ist es schwer, ihn eindeutig zu definieren. In der wissenschaftlichen Diskussion sind verschiedene Vorschläge zur Definition vorhanden. Ich habe eine Definitionen ausgewählt, die alle Kernmerkmale einer Gruppe beinhaltet und somit einen Überblick über dieses Begriff gibt.

Eine Gruppe ist „ein organisiertes System von zwei oder mehr Individuen, die so miteinander verbunden sind, daß in einem gewissen Grade gemeinsame Funktionen möglich sind, Rollenbeziehungen zwischen den Mitgliedern bestehen und Normen existieren, die das Verhalten der Gruppe und aller ihrer Mitglieder regeln“ (McDavid & Harary 1968, S.237).

Um den Begriff Team zu definieren, habe ich zwei Definitionsversuche ausgewählt, die aus wirtschaftlichen und erziehungswissenschaftlichen Richtungen kommen, um zu verdeutlichen, dass dieser Begriff trotz unterschiedlichen Ursprungs sinngemäß gleiche Bedeutung hat.

„Ein Team ist eine kleine Gruppe von Personen, deren Fähigkeiten einander ergänzen und die sich für eine gemeinsame Sache, gemeinsame Leistungsziele und einen gemeinsamen Arbeitsansatz engagieren und gegenseitig zur Verantwortung ziehen“ (Katzenbach 1993, S. 70). Teamarbeit ist „konstruktive, regelgebundene Zusammenarbeiten mehrerer Personen, die gemeinsame Ziele verfolgen, eine gemeinsame Aufgabe haben und von einem stabilen ‚Wir Gefühl’ getragen sind“ (Klippert 2006, S. 138). Zusammengefasst ist Team eine kleine Gruppe (2-8 Personen) mit gemeinsamer Zielsetzung, intensiven wechselseitigen Beziehungen, gemeinsamen Normen und Werten, einem ausgeprägten ‚Wir-Gefühl’ und einem starken Gruppenzusammenhalt unter den Teammitgliedern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wie komme ich auf das Thema?: Das Kapitel erläutert die Beweggründe für die Beschäftigung mit Teamarbeit, begründet durch den Bedarf an Schulentwicklung und Dezentralisierung.

2. Was ist eigentlich das Problem?: Es wird die Problematik der Übertragung wirtschaftlicher Teamkonzepte auf die Schule und die Frage nach der Effektivität von Gruppen versus Teams thematisiert.

3. Begriffsklärung: Hier werden zentrale Definitionen für die Begriffe Gruppe, Team und Arbeitsgruppe hergeleitet und voneinander abgegrenzt.

4. Team vs. Arbeitsgruppe: Dieses Kapitel stellt Unterschiede in Zusammensetzung, Führung und Organisation gegenüber und erläutert die Entwicklungsphasen von Gruppen nach Tuckman.

5. Teamteaching: Die Praxis des Teamteachings wird anhand von Beispielen analysiert und in drei verschiedene Kategorien von Tandems unterteilt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Teamarbeit kein Allheilmittel ist, sondern kontextabhängig und zielgerichtet eingesetzt werden muss.

Schlüsselwörter

Schulentwicklung, Teamarbeit, Arbeitsgruppe, Teamteaching, Kooperation, Organisationsentwicklung, Gruppendynamik, Selbstständige Schule, Lehrkooperation, Effektivität, Tuckman-Modell, Schulleitung, Unterrichtsqualität, Zielorientierung, Rollenverteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Aspekte von Arbeitsgruppen und Teams im schulischen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zwischen Arbeitsgruppen und Teams, der Gruppenentwicklung, der Bedeutung von Kooperation und der Analyse von Teamteaching-Modellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen Teamarbeit in der Schule sinnvoll ist und wie Schulleiter und Lehrkräfte fundierte Entscheidungen zur Wahl der Arbeitsform treffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Definitionen und Konzepte zur Gruppen- und Teamarbeit sowie die Anwendung dieser Theorien auf schulische Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begrifflichkeiten geklärt, strukturelle Unterschiede zwischen Arbeitsgruppen und Teams aufgezeigt sowie die Phasen der Gruppenentwicklung diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schulentwicklung, Teamarbeit, Kooperation, Teamteaching und Organisationsdynamik.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Team und Arbeitsgruppe für Schulen wichtig?

Die Unterscheidung hilft zu vermeiden, dass fälschlicherweise Erwartungen an "Teams" gestellt werden, während tatsächlich nur eine Arbeitsgruppe vorliegt, was oft zu Enttäuschungen und Ineffizienz führt.

Wie wird Teamteaching im Dokument kategorisiert?

Das Dokument unterscheidet drei Kategorien von Tandems (A, B, C), die sich in ihren Zielen, ihrem Zweck und ihrer Kommunikationskultur deutlich voneinander unterscheiden.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Einführung von Teamarbeit?

Teamarbeit sollte nicht als Lösung für alle Probleme gesehen werden, sondern zielgerichtet für komplexe Aufgaben eingesetzt werden, flankiert durch ein Umdenken der Lehrkräfte weg vom Einzelkämpfertum.

Was ist laut Autor das Hauptproblem bei der Einführung von Teamteaching?

Häufig mangelt es an einer klaren Definition und Zielsetzung, wodurch die Vorteile der Kooperation nicht voll ausgeschöpft werden oder die Zusammenarbeit lediglich parallel und nicht gemeinsam erfolgt.

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Résumé des informations

Titre
Arbeitsgruppen und Teams in der Schule
Sous-titre
Zielgruppe: Lehrer und Lehrerinnen
Université
Bielefeld University
Note
1,7
Auteur
Irina Manske (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
6
N° de catalogue
V168147
ISBN (ebook)
9783640850617
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Irina Manske (Auteur), 2011, Arbeitsgruppen und Teams in der Schule , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168147
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Extrait de  6  pages
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