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Individuelle Freiheit und Herrschaft

Über die herrschaftslegitimierende- und begrenzende Funktion des Gründungsvertrages bei John Locke

Título: Individuelle Freiheit und Herrschaft

Trabajo , 2006 , 18 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Martin Wegner (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Es gibt wohl kaum einen politischen Theoretiker, dessen Wirkungsmacht so deutlich spürbar ist wie die John Lockes. Das Paradigma des politischen Liberalismus hat sich nach dem Niedergang des real existierenden Sozialismus beinahe weltweit durchgesetzt.
John Locke entfaltete die theoretische Grundlage dieser politischen Strömung in seinen „Zwei Abhandlungen über die Regierung“, die ein Jahr nach dem Sieg der Glorious Revolution, wahrscheinlich erst zehn Jahre nach ihrer Entstehung, 1689 von ihm anonym veröffentlicht wurden.
In dieser Streitschrift wendet er sich gegen traditionelle Legitimationstheorien politischer Gewalt, die den Herrschaftsanspruch eines absoluten Monarchen durch göttliche Einsetzung erklären. Solche Positionen sind für Locke unhaltbar, er stellte sich die Aufgabe, den „wahren Ursprung, die Reichweite und den Zweck der staatlichen Regierung“ darzulegen.
Ziel dieser Arbeit soll es sein, Lockes Herleitung legitimer politischer Gewalt, die in seiner Konzeption eines Staatsgründungsschemas mündet, darzustellen und die Frage zu beantworten, ob ein nach solchem Schema gegründetes Staatswesen wirklich die Unzulänglichkeiten der von ihm kritisierten absoluten Monarchie überwinden kann.
Da Locke seine Legitimationstheorie systematisch entfaltet, müssen zunächst seine Prämissen aufgezeigt werden, auf denen er seine Argumentation aufbaut, denn sie beschreiben den Inhalt dessen, was er mit politischer Gewalt zu vereinbaren sucht. Diese Prämissen äußert er in seinen Ausführungen über den Naturzustand, dessen Umrisse darzustellen sind. Danach soll Lockes Theorie des Arbeitseigentums diskutiert werden, um die Unzulänglichkeiten des Naturzustandes, die Locke ihm zuschreibt, herauszustellen.
Anschließend werde ich der Darstellung der Lockschen Kritik, die er an der absoluten Monarchie übt, Ausführungen über seine Konzeption des Gründungsvertrages folgen lassen, um abschließend eine Antwort auf die Frage geben zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der Naturzustand als Rechtszustand
    • Die natürliche Freiheit und Gleichheit der Menschen
    • Das natürliche Gesetz
    • Die Rechtspflege im Naturzustand
  • Das natürliche Recht auf Privateigentum und seine Folgen
    • Lockes Lehre vom Arbeitseigentum
    • Die Überwindung der naturgesetzlichen Akkumulationsschranke
    • Das Dilemma des Naturzustandes
  • Zur Illegitimität absoluter politischer Gewalt
    • Das Naturzustandsargument
    • Das Ausbeutungsargument
  • Lockes ursprünglicher Vertrag/ Gründungsvertrag
    • Der Ursprung legitimer politischer Gewalt
    • Der legitime Zweck politischer Gewalt
    • Die Grenzen legitimer politischer Gewalt
  • Bewertung und abschließende Bemerkungen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit analysiert John Lockes Konzeption eines Staatsgründungsschemas und untersucht, ob ein nach diesem Schema gegründetes Staatswesen die Unzulänglichkeiten der von ihm kritisierten absoluten Monarchie überwinden kann. Die Arbeit konzentriert sich auf die Herleitung legitimer politischer Gewalt im Rahmen von Lockes Vertragstheorie.

  • Der Naturzustand als Rechtszustand
  • Die Rolle des natürlichen Gesetzes in der Legitimation politischer Gewalt
  • Das Recht auf Privateigentum und seine Folgen
  • Die Kritik an der absoluten Monarchie
  • Lockes Gründungsvertrag und die Grenzen politischer Gewalt

Zusammenfassung der Kapitel

Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in Lockes Werk und seine Relevanz für den politischen Liberalismus. Anschließend wird der Naturzustand als Ausgangspunkt für Lockes Legitimationstheorie beleuchtet. Der Naturzustand ist ein Rechtszustand, in dem Menschen frei und gleich sind, aber durch das natürliche Gesetz gebunden sind. Die natürliche Freiheit und Gleichheit der Menschen sowie das natürliche Gesetz werden ausführlich behandelt.

Das nächste Kapitel befasst sich mit Lockes Theorie des Arbeitseigentums, das eine zentrale Rolle in seiner Begründung des Naturrechts spielt. Hier werden die Folgen des Privateigentums im Naturzustand und die daraus entstehenden Probleme beleuchtet.

Anschließend wird die Kritik an der absoluten Monarchie behandelt, die Locke als illegitim betrachtet. Der Naturzustand und die Ausbeutungsargumente werden in diesem Zusammenhang ausführlich dargestellt.

Das fünfte Kapitel analysiert Lockes Konzept des Gründungsvertrages, das die Grundlage für die Legitimation politischer Gewalt darstellt. Der Ursprung, der Zweck und die Grenzen politischer Gewalt werden im Kontext des Gründungsvertrages erörtert.

Schlüsselwörter

John Locke, Naturzustand, natürliches Gesetz, Freiheit, Gleichheit, Privateigentum, Arbeitseigentum, absolute Monarchie, Gründungsvertrag, politische Gewalt, Legitimität, Vertragstheorie, Liberalismus.

Häufig gestellte Fragen

Wie definiert John Locke den „Naturzustand“?

Locke beschreibt den Naturzustand als einen Zustand vollkommener Freiheit und Gleichheit, in dem die Menschen jedoch an das natürliche Gesetz gebunden sind, das die Vernunft lehrt.

Was ist laut Locke die Grundlage für Privateigentum?

Grundlage ist die Arbeit: Wenn ein Mensch die Ressourcen der Natur mit seiner eigenen Arbeit vermischt, macht er sie rechtmäßig zu seinem Eigentum (Arbeitseigentum).

Warum ist die absolute Monarchie laut Locke illegitim?

Da ein absoluter Monarch über dem Gesetz steht, befinden sich er und seine Untertanen weiterhin im Naturzustand. Es fehlt eine unabhängige Instanz zur Rechtsprechung, was Ausbeutung ermöglicht.

Was ist der Zweck des Lockeschen Gründungsvertrages?

Der Vertrag dient dem Schutz des Eigentums (Leben, Freiheit und Besitz) und der Überwindung der Unzulänglichkeiten der Selbstjustiz im Naturzustand durch eine geordnete Rechtspflege.

Wo liegen die Grenzen legitimer politischer Gewalt?

Politische Gewalt ist nur legitim, solange sie dem Gemeinwohl dient und die natürlichen Rechte der Bürger schützt. Überschreitet sie diese Grenzen, verliert sie ihre Legitimität.

Welchen Einfluss hatte John Locke auf den Liberalismus?

Locke gilt als Gründervater des politischen Liberalismus. Seine Thesen zur Gewaltenteilung und zu unveräußerlichen Rechten prägen moderne Demokratien bis heute.

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Detalles

Título
Individuelle Freiheit und Herrschaft
Subtítulo
Über die herrschaftslegitimierende- und begrenzende Funktion des Gründungsvertrages bei John Locke
Universidad
Free University of Berlin  (Otto-Sur-Institut für Poltikwissenschaft)
Curso
Vertragstheorien
Calificación
1,3
Autor
Martin Wegner (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
18
No. de catálogo
V168325
ISBN (Ebook)
9783640852994
ISBN (Libro)
9783640853281
Idioma
Alemán
Etiqueta
individuelle freiheit herrschaft funktion gründungsvertrages john locke
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Wegner (Autor), 2006, Individuelle Freiheit und Herrschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168325
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