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Die Logistik als Erfolgsfaktor des Just-in-Time-Konzeptes in der Automobilindustrie

Lean Production, Kanban, Taktprinzip, Heijunka, Logistik

Título: Die Logistik als Erfolgsfaktor des Just-in-Time-Konzeptes in der Automobilindustrie

Tesis (Bachelor) , 2023 , 68 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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Resumen Extracto de texto Detalles

Ziel dieser Bachelor-Thesis ist eine literaturbasierte Analyse des Just-in-Time (JIT)-Konzeptes in der Automobilindustrie. Zunächst soll erläutert werden, woher das JIT-Konzept ursprünglich stammt. Was sind die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren des JIT-Konzeptes und was wird in der Praxis darunter verstanden und wie wird das JIT-Konzept umgesetzt? Um diese einleitenden Fragen wahrhaft beantworten zu können, werden in der vorliegenden Bachelor-Thesis die Ursprünge des JIT-Konzeptes sowie die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren mit Schwerpunkt auf die Logistik durch eine Literaturanalyse durchleuchtet.

Darüber hinaus soll die praktische Anwendung des JIT-Konzeptes als grundlegendes Wissen vermittelt werden und welche Bedeutung es für den Erfolg der Automobilindustrie hat, hinsichtlich der zuvor beschriebenen Problemstellung. Auch soll die vorliegende Arbeit einen Einblick geben, welche Auswirkungen das JIT-Konzept auf die Lieferantenbeziehungen und die Arbeitsorganisation hat. Infolgedessen sollen Vorteile und Nachteile bzw. Risiken hinzugezogen werden, die mit der Implementierung dieses Konzeptes einhergehen.

Des Weiteren soll in der Arbeit hervorgehoben werden, welche Rolle das JIT-Konzept entlang der Wertschöpfungsketten in der Supply Chain spielt, da ein wesentliches Ziel der Unternehmen darin besteht, die Wertschöpfungskette so schlank wie möglich zu gestalten. Analysiert wird hier, wie dieses Konzept dazu beitragen kann, die Effizienz und Flexibilität in der Wertschöpfungskette anzuheben und damit schlussendlich sämtliche Kosten zu senken. Weiterhin soll aufgezeigt werden, wie sich das JIT-Konzept auf die Qualität der Produkte auswirkt und welche Auswirkungen dies auf die Kundenorientierung hat. Abschließend soll die Arbeit das JIT-Konzept anhand eines Praxisbeispiels aus Sicht eines Zulieferers der Automobilindustrie genauer erläutern.

Ein wesentliches Ziel ist es, den Lesenden ein tieferes und umfassenderes Verständnis und Bild des JIT-Konzeptes in der Automobilindustrie zu geben und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu formulieren, die Interesse bekunden, dieses Konzept in der Praxis umzusetzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
    • 1.1 Problemstellung
    • 1.2 Zielsetzung
    • 1.3 Methodisches Vorgehen
  • 2 Grundlagen Just-in-Time-Konzept
    • 2.1 Definition Just-in-Time
    • 2.2 Entstehung und Herkunft des Begriffes Just-in-Time
      • 2.2.1 Das Toyota Produktionssystem
      • 2.2.2 Lean Production
    • 2.3 Just-in-Time-Produktion und -Beschaffung
    • 2.4 Just-in-Time und Just-in-Sequence im Vergleich
  • 3 Anwendung von Just-in-Time
    • 3.1 Voraussetzung für die Nutzung von Just-in-Time
    • 3.2 Werkzeuge des Just-in-Time-Konzeptes
      • 3.2.1 Kanban-System
      • 3.2.2 Taktprinzip
      • 3.2.3 Heijunka
    • 3.3 Vorteile in Kombination mit Erfolgsfaktoren
    • 3.4 Nachteile
  • 4 Die Logistik als Erfolgsfaktor
    • 4.1 Definition und Grundlagen der Logistik
    • 4.2 Just-in-Time in der Logistik
    • 4.3 Definition und die Verwendung von Logistikkennzahlen
    • 4.4 Just-in-Time Kennzahl in der Logistik
  • 5 Praxistransfer - Just-in-Time-Logistik am Beispiel eines Zulieferers in der Automobilindustrie
    • 5.1 Einleitung und Ausgangslage
    • 5.2 Fallbeispiel aus Sicht des fiktiven Zulieferers „German Automotive GmbH“
    • 5.3 Ein kurzes Beispiel aus Sicht des Just-in-Time beziehenden Unternehmens
  • 6 Fazit und Handlungsempfehlungen
  • Anhang
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelor-Thesis verfolgt das primäre Ziel, eine literaturbasierte Analyse des Just-in-Time (JIT)-Konzeptes innerhalb der Automobilindustrie durchzuführen. Dabei sollen die Ursprünge des JIT-Konzeptes, seine ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren, insbesondere im Bereich der Logistik, sowie dessen praktische Umsetzung detailliert beleuchtet werden, um ein umfassendes Verständnis zu vermitteln.

  • Definition, Entstehung und Herkunft des JIT-Konzepts, inklusive des Toyota Produktionssystems (TPS) und Lean Production.
  • Analyse der Werkzeuge und Methoden zur Anwendung von JIT, wie das Kanban-System, Taktprinzip und Heijunka.
  • Identifikation und Erörterung der Vorteile, Nachteile und potenziellen Risiken, die mit der Implementierung von JIT einhergehen.
  • Betrachtung der Logistik als zentraler Erfolgsfaktor im JIT-Konzept und die Rolle relevanter Logistikkennzahlen.
  • Praktische Anwendung und Praxistransfer des JIT-Konzepts, exemplarisch dargestellt an einem Automobilzulieferer.

Auszug aus dem Buch

Definition Just-in-Time

„Just-in-Time“ ist eine effiziente Konzeption zur Reduzierung von Kosten und Durch- laufzeiten entlang der gesamten logistischen Kette von Wertschöpfungsprozessen. Dem Konzept liegt eine Idee zugrunde, deren Ziel es ist, Produkte oder Dienstleistungen durch eine ordnungsgemäße Planung, Steuerung und Kontrolle aller Materialflüsse und der da- mit verbundenen Informationsflüsse zeitnah bereitzustellen. Das bedeutet, gemäß den Wünschen des Kunden in Bezug auf Preis, Qualität und Lieferdienste, ohne überflüssigen Zeit-, Material-, Arbeits- und Energieaufwand aufzubringen, zu produzieren. Der Maß- stab für den Erfolg ist die jeweils maximal erzielbare Rentabilität mit den ihnen zur Ver- fügung stehenden Werkzeugen.8

In den folgenden Kapiteln wird der Begriff „Just-in-Time“ zuerst allgemein definiert. Darauf aufbauend wird die Entstehung und Herkunft dieses Begriffes näher erläutert. Be- standteil der Entstehung und Herkunft ist das Toyota-Produktionssystem und Lean Pro- duction (schlanke Produktion), welche ebenfalls genauer beschrieben werden. Im An- schluss daran wird definiert, wie das JIT-Konzept in der Produktion und Beschaffung eingeordnet wird. Abschließend zu Kapitel zwei wird das JIT-Konzept mit der eng ver- bundenen Just-in-Sequenz verglichen.

„JIT [ist eine Produktions- und Lieferstrategie und] wird seit Jahrzehnten wissenschaft- lich mit „zum richtigen Zeitpunkt“ oder „gerade rechtzeitig“ übersetzt.“10 Nach einer all- gemein anerkannten Definition bedeutet JIT: Lieferung von Materialien zur richtigen Zeit, in der richtigen Qualität, in der richtigen Menge, am richtigen Ort. Bestandteil der Philosophie ist es aber, den Produktionsprozess als Ganzes zu optimieren und nicht nur einzelne Funktionen, wie zum Beispiel die Logistik nach dem Supermarktprinzip, zu be- trachten.11 Das Supermarktprinzip bedeutet, dass sobald ein Produkt einem Regal ent- nommen wird, dieses wieder aufgefüllt wird. Gleichermaßen kann dies auch auf die Pro- duktion angewandt werden.

Eine Lücke entsteht, sobald ein Abschnitt von einem Prozess verbraucht wird. Vorgela- gerte Prozesse müssen dann dafür sorgen, dass die Lücke schnellstmöglich wieder gefüllt wird. Dadurch entsteht eine eindeutig identifizierbare Kunden-Lieferanten-Beziehung. 12 Neben dem Logistikbereich umfasst das JIT-Konzept explizit auch die Produktion nach dem Fließbandprinzip, ohne Materialpuffer oder Supermärkte, direkt nach Kunden- wunsch arbeitend.13 Unternehmen, die dauerhaft an diesem Teilefluss festhalten, nähern sich einem sogenannten Null-Lagerbestand an. Der Null-Lagerbestand wird definiert als Muda (Verschwendung) gleich Null.14 Der Begriff „Muda“ wird in einem der folgenden Kapitel (2.2.1) näher erklärt. Das auf Produktionssysteme angewendete JIT ist eine Pro- duktionsphilosophie, die Verschwendung von Zeit, Arbeit und Lagerraum eliminiert. Das heißt, das Unternehmen produziert nur tatsächliche Bestellungen, die von Kunden ange- fordert werden, und produziert somit keine Lagerbestände. JIT kann auch definiert wer- den als die Produktion von gewünschten Einheiten in gewünschter Qualität und Menge, die im letzten Moment sicher benötigt werden, was bedeutet, dass Unternehmen ihre Res- sourcen einfacher verwalten und zuweisen können. 15

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Die Einleitung stellt die Problemstellung, die Zielsetzung der Bachelor-Thesis und das methodische Vorgehen der Arbeit vor.

Kapitel 2: Dieses Kapitel erarbeitet die Grundlagen des Just-in-Time (JIT)-Konzeptes, einschließlich seiner Definition, der historischen Entstehung durch das Toyota Produktionssystem und Lean Production, sowie den Vergleich mit Just-in-Sequence (JIS).

Kapitel 3: Hier werden die Voraussetzungen für die Anwendung von JIT untersucht, die verschiedenen Werkzeuge wie Kanban-System, Taktprinzip und Heijunka detailliert vorgestellt und die mit JIT verbundenen Vorteile, Nachteile und Risiken beleuchtet.

Kapitel 4: Der Abschnitt widmet sich der Logistik als Erfolgsfaktor, definiert Logistik und ihre Grundlagen, erläutert JIT in der Logistik und beschreibt die Bedeutung sowie Verwendung von Logistikkennzahlen, insbesondere der JIT-Kennzahl.

Kapitel 5: In diesem Kapitel wird ein Praxistransfer des JIT-Konzepts anhand eines Fallbeispiels aus der Perspektive eines fiktiven Automobilzulieferers durchgeführt, um die Relevanz der Logistik als Erfolgsfaktor zu verdeutlichen.

Kapitel 6: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und formuliert Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur erfolgreichen Implementierung und Optimierung des JIT-Konzepts.

Schlüsselwörter

Just-in-Time (JIT), Automobilindustrie, Logistik, Erfolgsfaktor, Toyota Produktionssystem (TPS), Lean Production, Kanban-System, Taktprinzip, Heijunka, Lieferkette, Verschwendungsreduzierung, Produktionsmanagement, Qualitätssicherung, Kostenreduzierung, Flexibilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Bachelor-Thesis befasst sich mit dem Just-in-Time (JIT)-Konzept und seiner Rolle als Erfolgsfaktor in der Automobilindustrie, wobei ein besonderer Fokus auf die Logistik gelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Herkunft des JIT-Konzepts (inkl. TPS und Lean Production), dessen Anwendungswerkzeuge (Kanban, Taktprinzip, Heijunka), die damit verbundenen Vor- und Nachteile, die Logistik als Erfolgsfaktor, relevante Kennzahlen sowie ein Praxistransferbeispiel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist eine literaturbasierte Analyse des JIT-Konzepts in der Automobilindustrie, um dessen Ursprünge, ausschlaggebende Erfolgsfaktoren mit Schwerpunkt Logistik und die praktische Umsetzung zu erläutern und ein tiefes Verständnis zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten Analyse, die sowohl primäre als auch sekundäre Literatur zur Untersuchung des JIT-Konzepts heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen des JIT-Konzepts, seine praktische Anwendung und Werkzeuge, die Logistik als entscheidenden Erfolgsfaktor sowie einen Praxistransfer am Beispiel eines Automobilzulieferers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter, die diese Arbeit charakterisieren, sind Just-in-Time (JIT), Automobilindustrie, Logistik, Erfolgsfaktor, Toyota Produktionssystem (TPS), Lean Production, Kanban-System, Taktprinzip, Heijunka, Lieferkette, Verschwendungsreduzierung, Produktionsmanagement, Qualitätssicherung, Kostenreduzierung und Flexibilität.

Wie entstand das Just-in-Time-Konzept ursprünglich?

Das JIT-Konzept entstand nach 1945 in Japan beim Automobilhersteller Toyota unter besonderen Umständen wie Kapitalmangel und einem kleinen Absatzmarkt, was zu der Notwendigkeit führte, Produktionsprozesse schlank und effizient zu gestalten.

Welche Rolle spielt das Kanban-System im JIT-Konzept?

Das Kanban-System ist ein zentrales Werkzeug und die operative Ausführung des JIT-Konzepts; es organisiert den "Sog" (Pull-Prinzip) der Produktion und Lieferung, indem es mittels Karten die Materialversorgung und Produktionssteuerung regelt, sodass nur das Notwendige zur richtigen Zeit geliefert wird.

Was sind die Hauptunterschiede zwischen Just-in-Time und Just-in-Sequence?

Während JIT auf einen "Null-Bestand" und die Lieferung zur richtigen Zeit, Menge und Qualität abzielt, erweitert JIS dieses Konzept zusätzlich um die Lieferung "in der richtigen Reihenfolge", was dynamische Anpassungen an die Bandgeschwindigkeit und ständige Änderungen nach Kundenwunsch ermöglicht.

Welche Nachteile und Risiken sind mit der Implementierung von JIT verbunden?

Nachteile und Risiken umfassen erhöhte Transportkosten durch häufigere und kleinere Lieferungen, eine große Abhängigkeit von Lieferanten, das Risiko von Produktionsstillständen bei Lieferausfällen (Stock-out-Situation), potenzielle Qualitätsschwankungen und zusätzliche Kosten für die Überwachung von Lieferantenbeziehungen.

Final del extracto de 68 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Logistik als Erfolgsfaktor des Just-in-Time-Konzeptes in der Automobilindustrie
Subtítulo
Lean Production, Kanban, Taktprinzip, Heijunka, Logistik
Universidad
University of applied sciences, Bochum
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
68
No. de catálogo
V1683893
ISBN (PDF)
9783389171714
ISBN (Libro)
9783389171721
Idioma
Alemán
Etiqueta
logistik erfolgsfaktor just-in-time-konzeptes automobilindustrie lean production kanban taktprinzip heijunka
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Die Logistik als Erfolgsfaktor des Just-in-Time-Konzeptes in der Automobilindustrie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1683893
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