Diese Masterarbeit widmet sich der Untersuchung der Motivation im Bereich der Technikbildung im Grundschulalter. Ziel ist es, im Rahmen einer qualitativen Untersuchung zu begründen, welche Faktoren dazu beitragen können, dass Mädchen frühzeitig ein nachhaltiges Interesse an technischen Inhalten entwickeln. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die intrinsische Motivation, das Erleben von Selbstwirksamkeit sowie die Bedeutung eines geschlechtergerechten Technikunterrichts, der stereotype Erwartungen bewusst durchbricht. Positive Erfahrungen sollen im Umgang mit Technik geschaffen werden, denn diese beeinflussen wesentlich die Entwicklung eines stabilen Selbstkonzepts. Wenn nämlich bereits in der Schule negative Erfahrungen im MINT-Bereich geschaffen werden, verschärft sich dies „im Laufe des Bildungswegs und mündet in der Kluft beim Anteil von Frauen und Männern in den MINT-Berufen, dem sogenannten Gender Gap“ (BMBF 2019). Mädchen sollen bereits in der Grundschule die Möglichkeit haben, ihre „MINT-Talente zu entdecken und ihre MINT-Interessen zu verfolgen“ (ebd.).
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- Philippa Hauschel (Autor), 2025, Mädchen in der Technikbildung. Eine qualitative Untersuchung zur Motivation im Grundschulalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1684141