Wissenschaftlich-methodische Exegese: Römer 13,1-7


Seminararbeit, 2010

28 Seiten, Note: 1.5


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Persönliche Annäherung

3. Wissenschaftlich-methodische Exegese
3.1 Textkritik
3.2 Literarkritik
3.2.1 Äußere Abgrenzung
3.2.2 Innerer Aufbau
3.3 Form-und Gattungskritik
3.3.1 Form-und Gattungsbestimmung
3.3.2 Frage nach dem „Sitz im Leben“
3.4 Religionsgeschichtliche Fragestellung
3.5 Wirkungsgeschichte /Rezeptionsgeschichte
3.6 Sozial-und zeitgeschichtliche Analyse
3.7 Einzelexegese
3.8 Theologische Gesamtdeutung
3.8.1 Intention des Paulus
3.8.2 Hermeneutik/ Vergegenwärtigung

4. Schluss

5. Anhang

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Wohl kein anderer Text des Neuen Testaments erfuhr nach Wilckens so eine „zentrale Bedeutung nicht nur für das Verständnis des Staates, sondern überhaupt für das politische Verhalten.“1 Röm. 13,1-7 wurde im Laufe der Kirchengeschichte unterschiedlich ausgelegt und interpretiert. In Anbetracht der oft leidvollen Auslegungsgeschichte soll es Ziel dieser Seminararbeit sein, mit Hilfe der wissenschaftlich-methodischen Exegese die ursprüngliche Intention des Paulus und die Bedeutung der Textstelle Röm. 13,1-7 für den heutigen Leser (an dieser Stelle soll außerdem zwischen der Auslegung des Textes in einem demokratischen Umfeld und einer Diktatur differenziert werden) zu ermitteln. Für eine möglichst sorgfältige Annäherung an den Text müssen verschiedene Textübersetzungen herangezogen werden. Ich verwendete die Bibelübersetzung der Zürcher Bibel von 2007, die Lutherübersetzung von 1987 und die Einheitsübersetzung von 1985. Im Anschluss an den Übersetzungsvergleich folgt die Literarkritik, in der ich die Textstelle Röm. 13,1-7 zu den umliegenden Textstellen in Beziehung brachte und ihre innere Struktur untersuchte. Nach diesem Schritt folgt die Gattungskritik, die die ursprüngliche Form und den Verwendungszweck der Textstelle behandelt. Parallelüberlieferungen aus dem religiös-kulturellen und sozialen Umfeld sind Teil der Religionsgeschichtlichen Fragestellung. Einzelne Motive sollen jedoch in der Einzelversexegese näher betrachtet werden. Eine Behandlung der gesamten Wirkungsgeschichte von der Antike bis hin ins 21. Jahrhundert würde den Rahmen dieser Seminararbeit sprengen. Ich beschränke mich deswegen auf die Skizzierung der Interpretation des Textes zur Zeit der ersten Christenverfolgungen, der Auslegung Luthers und der Interpretation dieser Textstelle zur Zeit des Nationalsozialismus. In der darauf folgenden sozial- und zeitgeschichtlichen Analyse sollen die Lebensumstände zur Zeit der Abfassung näher betrachtet werden. Ausgehend von den Sach- und Begriffserklärungen sowie der versweisen Auslegung des Textes in der Einzelexegese und den vorangehenden Überlegungen, soll die theologische Gesamtdeutung gewonnen werden. Anschließend wird die Frage nach der ursprünglichen Intention und der Hermeneutik/Vergegenwärtigung beantwortet.

Bevor mit den einzelnen Schritten der wissenschaftlich-methodischen Exegese begonnen werden kann, sollte man sich zunächst über das eigene Vorverständnis bewusst werden.

2. Persönliche Annäherung

Nach der ersten Lektüre des Textes Röm. 13,1-7 wurde mir bewusst, dass ich zwar in der gymnasialen Oberstufe von der Wirkungsgeschichte der Auslegung dieser Bibeltextstelle gehört hatte (vor allem im Zusammenhang mit Luthers Auffassung der Zwei-Reiche-Lehre und der daraus resultierenden Problematik während der Bauernaufstände), der Text an sich allerdings für mich zunächst völlig unverständlich war. Ich stellte mir die Frage, warum dieser Text geschrieben wurde. Was war der Anlass, für so eine positive Darstellung der Obrigkeit? In welcher Situation befanden sich die Adressaten? Hatten sie sich gegen die Obrigkeit aufgelehnt? Ich fühlte zunächst eine starke Distanz zum Text. Vor allem die Aufforderung, sich der Obrigkeit unterzuordnen empfand ich als bedrückend und einengend, da ich mit den Freiheiten aufgewachsen bin, immer und überall meine Meinung frei äußern zu können (sei es in Sympathie oder Apathie gegen den Staat). Außerdem fiel mir der Gegensatz zwischen „sich der Obrigkeit unterordnen“ und damit „Gutes“ tun und „Anerkennung finden“ und der Auflehnung gegen die Autorität des Staates, die mit dem Widersetzen gegenüber der Anordnung Gottes gleichgesetzt wird und somit negativ besetzt ist.

Nach mehrmaligem Lesen wurde mir bewusst, dass Röm.13,1-7 sehr wohl auch Positives enthält. Vor allem Sätze wie „dann tue das Gute, und du wirst bei ihr Anerkennung finden“ (Vgl. Vers 3) und „denn Gottes Dienerin ist sie, zu deinem Besten“ (Vgl. Vers 4) trugen zu einem positiveren Eindruck des Textes bei. Obrigkeit ist schließlich ambivalent besetzt. Die Obrigkeit ist gut zu denjenigen, die „nicht auffallen“ und „brav ihre Steuern und ihren Zoll abgeben“. Sie sorgt aber im Gegenzug dafür auch für ihre Bürger (sei es durch Schutz in Kriegsfällen oder auch heutzutage durch z.B. öffentliche Schulen und ein soziales Netzwerk). Andererseits bestraft sie all diejenigen, die sich (aus welchen Gründen auch immer) ihr widersetzen. Die Textstelle besitzt (nach dem Eindruck der mehrmaligen Lektüre) eine frohe Botschaft. Nach Röm.13,1 -7 ist die Obrigkeit gerade nicht willkürlich. Wer nämlich das „Gute“ tut (sei es in Form der Unterordnung oder in Form der Abgabe von Steuern und Zoll), erfährt dafür Anerkennung beim Staat. Die Obrigkeit ist laut diesem Text kein Gewaltregime, das wahllos Menschen bestraft. Nein, es wird derjenige zur Rechenschaft gezogen, der sich gegen geltende Regeln auflehnt. Ich habe die Textstelle Röm. 13,1-7 für meine wissenschaftlich-methodische Exegese ausgewählt, da der Text meines Erachtens nach viele Fragen nach den Umständen seiner Entstehung aufwirft. Der Text besitzt eine lange Wirkungsgeschichte mit vielfältiger Auslegung (wie bereits in Punkt 1 dieser Seminararbeit erwähnt). Doch um die ursprüngliche Bedeutung erfahren zu können, bedarf es der wissenschaftlich-methodischen Exegese. Nur wenn die Umstände der Verfassung bekannt sind, kann der Text auf unsere heutige Lebenssituation bezogen und ein Missbrauch in Zeiten der Diktatur verhindert werden. Für mich persönlich als zukünftige Religionslehrerin hat dies einen hohen Stellenwert. Nur mit dem Wissen um die korrekte Auslegung der Textstelle lässt sich die ursprüngliche Botschaft des Textes an die Schülerinnen und Schüler verantwortungsvoll weitergeben.

3. Wissenschaftlich-methodische Exegese

Nun soll mittels der wissenschaftlich-methodischen Exegese der Text in seinem historischen Zusammenhang betrachtet werden.

3.1 Textkritik

Da die Originale der neutestamentlichen Schriften nicht mehr erhalten sind, muss der Originaltext mit Hilfe der Textkritik auf Grundlagen verschiedener Übersetzungen und Kommentare erschlossen werden.2 Damit ist auch ein hermeneutisches Interesse verbunden. Nur das Zurückgehen zum ursprünglichen Text ermöglicht Aufschluss über die Theologie des neutestamentlichen Schriftstellers.3 Für die folgende Textkritik wurden Übersetzungen der Zürcher Bibel von 2007, der revidierten Fassung der Lutherbibel von 1984 und der Einheitsübersetzung von 1985 herangezogen.4 Zunächst sollen markante inhaltliche Divergenzen5 in den Übersetzungen, die für die Auslegung von Röm.13,1-7 bedeutsam sind, aufgeführt werden.

Auffallend ist, dass lediglich Luther den Begriff „Obrigkeit“ für die Träger der staatlichen Gewalt verwendet.6 Wohingegen die Übersetzung der Zürcher Bibel und die der Einheitsübersetzung in Vers 1 die Begriffe „staatliche Behörden“ beziehungsweise „staatliche Gewalt“ verwenden. Diese Divergenz tritt auch in den Versen 2 und 3 auf, wobei nun die Zürcher Bibel die Begriffe „Autorität des Staates“ anstatt „staatliche Behörden“ wie in Vers 1 verwendet. Nach Steckel „[bedeutet] das aus dem Mittelhochdeutschen „oberkeit“ stammende, in Luthers Bibelübersetzung verwendete Wort Obrigkeit […] im Urtext „Gewalt“, „Herrschaft“.7 Ich stimme Steckel zu, dass die Übersetzung Luthers mit „Obrigkeit“ nicht gänzlich zutreffend ist. Der Sinn des Urtextes wird mit der Herrschaftsbedeutung nicht korrekt wiedergegeben, da in diesem Text nicht grundsätzlich über den Staat, sondern von den örtlichen Behörden gesprochen wird.8 Wird in der Einheitsübersetzung Vers 1a mit „jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam“ übersetzt, so übersetzen die Zürcher Bibel das Prädikat „leiste…Gehorsam“ der Einheitsübersetzung mit „ordne sich unter“ beziehungsweise die Lutherbibel mit „sei untertan“. Die Einheitsübersetzung ist mit dem Begriff des „Gehorsam Leistens“ näher am Originaltext, da im Griechischen die Wörter akuein „hören“ und hypakuein „gehorchen“ zusammenhängen. Danach lässt sich die Grundbedeutung von „Gehorsam“ als „das Hören innerhalb eines Verhältnisses von Über-und Unterordnung“ so Schmoldt/ Roloff ableiten.9

Diese Divergenzen in den Übersetzungen sind nicht belanglos, sondern zeigen den Sprach- und Denkzusammenhang eines Textes auf. Es ist somit nicht verwunderlich, dass die Abweichungen der Begriffe „Obrigkeit“ und „sei untertan“ in der Übersetzung Luthers mit dem Staat und nicht bloß in Bedeutung der örtlichen Behörden in Verbindung stehen. Luther wollte die Landesfürsten für seine Reformation und sein Evangelium gewinnen. In diesem Sinne strebte er die Erneuerung der Kirche an und nicht den Sturz der politischen Ordnung (Vgl. hierzu auch Punkt 3.8 dieser Seminararbeit).10 Und der Begriff „sei untertan“ hat in diesem Zusammenhang eine viel stärkere Intention des uneingeschränkten Gehorsams gegenüber den Landesherren, als der Ausdruck „jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam“. Die Zürcher Bibel ist hingegen von dem Sprach-und Denkzusammenhang der Zürcher Reformation geprägt und damit auch von den Denkweisen Ulrich Zwinglis11.

Für meine weitere Arbeit an der Textstelle Röm. 13,1-7 möchte ich die Zürcher Bibelübersetzung von 2007 verwenden, da diese Übersetzung sich nah am griechischen Originaltext orientiert und somit eine möglichst nahe Arbeit am Originaltext gewährleisten kann.

3.2 Literarkritik

Im Folgenden soll nun die literarische Struktur des Textes untersucht werden12.

3.2.1 Äußere Abgrenzung

Der Römerbrief ist der umfangreichste (etwa 7.100 Wörter) und nach Balz „theologisch gewichtigste und zugleich letzte Brief des Apostels Paulus“.13 Auf Grund seiner Bedeutung und seines Umfangs steht der Römerbrief am Anfang des Corpus Paulinum14. Der Römerbrief lässt sich in den Briefanfang, den Briefkorpus und den Briefschluss einteilen15. Nach Haacker wird innerhalb des Briefkorpus „einhellig zwischen einem lehrhaften und eine ermahnenden Teil unterschieden“.16

Nun soll der Anfang und das Ende der Textstelle Röm. 13,1-7 festgestellt werden, da die traditionelle Kapitel- und Verseinteilung heutigen Kenntnissen teilweise nicht mehr entsprechen.17

Traditionell ist die Textstelle über das Verhalten dem Staat gegenüber in die Verse 1 bis 7 eingeteilt. Doch weshalb zählt der Vers 21 des 12. Kapitels nicht mehr zu dieser Texteinheit? Thematisch betrachtet handeln die Verse 17-21 des 12. Kapitels von dem Verhalten gegenüber anderen Menschen, insbesondere gegenüber den Feinden (vgl. V. 18 „Wenn möglich, soweit es in eurer Macht steht: Haltet Frieden mit allen Menschen!“). Die Verse 1-7 des 13. Kapitel bilden dagegen eine „in sich geschlossene Einheit“ laut Stuhlmacher.18 Die Verse 1-7 handeln vom Verhalten gegenüber dem Staat. Dieser inhaltliche Neuanfang zeigt sich deutlich an Vers 1a. Mit „jedermann ordne sich den staatlichen Behörden unter, die Macht über ihn haben“ wird das Tor zu einer neuen Situation aufgemacht. Es geht nun nicht mehr um das Verhalten der Menschen untereinander, sondern um die Legitimation der Autorität des Staates. Damit wird der Anfang der Textstelle Röm. 13,1-7 inhaltlich klar vom 12. Kapitel abgegrenzt. Betrachtet man die Syntax, wird diese Abtrennung noch einmal deutlich: Die Verse 17-21 des 12. Kapitels sind größtenteils Aufforderungs- bzw. Befehlssätze. So beginnen die Verse 17 („vergeltet“), 18 b („haltet“), 19 („übt“) und 21 („Lass“) mit einem Imperativ. Auch im Hauptsatz des Verses 20 ist ein Imperativ („gib“) enthalten. Des Weiteren werden in Röm. 12,17-21 die Adressaten persönlich angesprochen (vgl. V. 19: „Übt nicht selber Rache, meine Geliebten, sondern gebt dem Zorn Gottes Raum!“). Diese persönliche Anrede wird durch Possessivpronomina wie „mein“ (vgl. V.19c) und „dein“ (vgl. V.20) verstärkt. Personalpronomina, die eine persönliche adressatenbezogene Anrede ermöglichen, treten in Röm. 13,1-7 erst in den Versen 3 und 4 auf („du“). Die Verse 1 und 2 sind dagegen sehr unpersönlich, was durch Verben in der dritten Person Singular (wie „gibt“ in V. 1) und Reflexivpronomina („sich“ in den Versen 1 und 2) verstärkt wird. Doch wie verhält es sich mit dem Ende der Sinneinheit? Meiner Meinung nach ist der Vers 8a des 13. Kapitels als Überleitung zu sehen. Vers 8a ist wie Vers 7 ein Aufforderungssatz („Bleibt niemandem etwas schuldig, außer dass ihr einander liebt.“). Des Weiteren wird das Wort „schuldig“ aus Vers 7a aufgegriffen. Meinem Erachten nach ist damit noch kein inhaltlicher Abschluss erreicht. Erst mit Vers 8 b ist ein neuer Anfang gesetzt worden. Nach Pesch lenkt Paulus mit dieser wiederholenden Anknüpfung an 7a thematisch zum Gebot der Nächstenliebe (vgl. die Verse 8b-10) über.19

Die Textstelle über das Verhalten gegenüber dem Staat fällt zwar in Bezug auf Sprache und Stil etwas aus dem Kontext der Textstellen 12,9-21 und 13, 8-10 heraus20, knüpft aber thematisch an die Textstelle über „die Wirkung der Liebe“ (Röm. 12,9-21) folgendermaßen an: Paulus hatte bereits in Röm. 12,14.17-21 das Verhalten der Menschen in ihrer Umwelt thematisiert. Ausgehend von dem Verhalten gegenüber den Feinden geht er zum Verhältnis gegenüber dem Staat über. Dieses Thema ist in der urchristlichen Tradition stark mit dem Verhalten gegenüber den Feinden verbunden.21 Dieses „Aufeinander aufbauen“ der beiden Textstellen lässt sich auch an den vielen Begriffen zeigen, die sowohl in 12,1-21 als auch in 13,1-7 auftreten; wie z.B. die Rede von „dem Guten“ und „dem Bösen“ (vgl. Röm.12, 2.9.17.21 und Röm.13, 3.4). Die Ausführungen zum „Schuldigsein“ in 13,7 bereiten die Argumentation von 13,8 vor. Somit ist 13,1-7 sprachlich fest in den jetzigen Briefzusammenhang eingebettet.22

[...]


1 Vgl. Wilckens 1982, S.43

2 Vgl. Schnelle 2000, S. 32

3 Vgl. Schnelle 2000, S.33: Schnelle betont außerdem, dass der „Gegenstand der Textkritik […] also die Überlieferung von Texten [ist], die im Original nicht mehr vorhanden sind“. Somit sei das Ziel der Textkritik die hypothetische Feststellung derjenigen Fassung, die der Autor einst angefertigt hat.

4 Für die tabellarische Gegenüberstellung der Übersetzungen siehe Abb.1

5 Um die ursprünglichere Lesart zu ermitteln, werden in der Regel griechische Handschriften mit verschiedenen Übersetzungen abgeglichen. Da ich jedoch kein Altgriechisch beherrsche und somit einen Übersetzungsvergleich schwerlich leisten kann, muss ich mich an dieser Stelle auf den Vergleich der wichtigsten Divergenzen beschränken.

6 Vgl. Merkel 2004, S. 393

7 Vgl. Steckel 1989b, S. 971

8 Vgl. Lohse 2003, S. 354

9 Vgl. Schmoldt/Roloff 2004, S.172

10 Vgl. Saller 2009, S.58: Nach Luther sei der Christenmensch nur im Reich des Glaubens. Im weltlichen Leben habe er sich den adligen Herren zu fügen, da diese schließlich von Gott eingesetzt worden seien.

11 Vgl. Leppin 2008, S. 1296.: Zwinglis Denken ist stark von humanistischen Einflüssen geprägt. Seite 5

12 Ich beziehe mich auf die Übersetzung der Textstelle Röm. 13,1-7 der Zürcher Bibel von 2007

13 S. Balz 1998, S.291

14 Vgl. Ebenda

15 Vgl. Schnelle 1994, S.53: Dabei umfasst der Briefanfang das Präskript (V. 1,1-7), das Proömium (V.1, 8-12) und die briefliche Selbstempfehlung (V.1, 13-15). Der Briefkorpus lässt sich in zwei Hauptteile untergliedern (1. Hauptteil: V.1, 16-11,36 und 2.Hauptteil: V. 12,1-15,13). Der Briefschluss umfasst die apostologische Parusie (V.15, 14-29), die Schlussparänese (V.15, 30-33), Grüße (V.16, 1-21ff) und das Eschatokoll (V.16, 24).

16 S. Haacker 2006, S.15

17 Vgl. Stuhlmacher 1989, S.18: Zur damaligen Zeit war es nicht üblich, Briefe in Kapitel einzuteilen, geschweige denn Überschriften zu setzen, um Sinneinheiten erkennbar zu machen. Die Gliederung eines Briefes musste sich für den (Vor-) Leser und den Briefempfänger aus dem fortlaufen geschriebenen Text ergeben.

18 Vgl. Stuhlmacher1989, S.178

19 Vgl. Pesch 1994, S.95

20 S. Wilckens 2005,S. 234

21 Vgl. Wilckens 2005., S.94

22 Vgl. Stuhlmacher 1989, S.178

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Wissenschaftlich-methodische Exegese: Römer 13,1-7
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Veranstaltung
Einführung in das Neue Testament
Note
1.5
Autor
Jahr
2010
Seiten
28
Katalognummer
V168516
ISBN (eBook)
9783640857401
ISBN (Buch)
9783640856114
Dateigröße
555 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exegese, Paulus, Obrigkeit, Römerbrief
Arbeit zitieren
Dorothee Schaible (Autor), 2010, Wissenschaftlich-methodische Exegese: Römer 13,1-7, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168516

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Wissenschaftlich-methodische Exegese: Römer 13,1-7



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden