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Einblick in die Konzepte des Wissensmanagements in Theorie und Praxis

Title: Einblick in die Konzepte des Wissensmanagements in Theorie und Praxis

Term Paper , 2002 , 35 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Marta Agnieszka Marciniak (Author), Stephanie Schumann (Author), Michael Stöckel (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Zunächst soll in dieser Hausarbeit ein grundlegender und zum Teil auch etwas anderer Einblick in die Theorie des Wissensmanagements gegeben werden: eine genaue Erklärung des Wissensbegriffes an sich und ein Überblick über das menschliche Gedächtnis, ein Einblick in die Konzepte des Wissensmanagements und das Wissensmanagement in der Praxis.

Im anschließenden Präsentationsteil wird näher auf die Gestaltung des Nachmittags eingegangen und dem Leser Intention und Zweck der gewählten Präsentationsteile und –formen vorgestellt. Vor einem abschließenden Gruppenresümee sollen noch die Erfahrungen und Rückmeldungen der übrigen ProseminarteilnehmerInnen in einem eigenen Feedbackteil Gehör finden.

Das derzeitige Zeitalter wird als das Informationszeitalter schlechthin bezeichnet. Die Erfindung des Computerchips hat gleichsam eine neue Revolution ausgelöst. Daten und Informationen sind in einer noch nie da gewesenen Menge vorhanden. Wissen besitzen aber nicht nur Individuen. Auch soziale Verbände wie Gruppen, Institutionen, Kulturen und Gesellschaften haben ein Gedächtnis, in dem sie Wissen speichern. Der französische Soziologe Maurice Halbwachs (1877-1945) hat dafür den Begriff „Memoire collective“ entwickelt. Wissen, das sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens aneignet, geht, wenn er stirbt, nicht vollständig verloren – vorausgesetzt dieses Wissen wurde im Laufe des Lebens an andere mündlich weitergegeben. In diesem Zusammenhang lässt sich ermessen, welch gewaltigen kulturellen Entwicklungsschub die Erfindung der Schrift hatte. Daten konnten von nun an gespeichert werden und ohne persönlichen Kontakt verbreitet werden. Dadurch konnte im Laufe der Jahrhunderte eine Unmenge an Wissen akkumuliert werden. Dies erklärt den Umstand, dass 90% aller Wissenschaftler, welche die Menschheit jemals gesehen hat, in der heutigen Zeit leben und arbeiten.

Diese Unmenge an Daten und Information hat aber auch negative Seiten. Man denke nur an den Straßenverkehr: die enorm große Dichte an Verkehrsregeln führt dazu, dass viele Menschen die Straßenverkehrsordnung nicht zu 100% beachten. Manager sehen sich einer Informationsflut gegenüber, die das Treffen von Entscheidungen vielfach erschwert, weil sehr viele Daten und Informationen nicht wichtig und zweckdienlich sind. Was ist nun mit Wissen gemeint und wie entsteht es?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

I. THEORIE „WISSENSMANAGEMENT“

1. WISSEN PER SE

1.1 Wissensbegriff

1.2 Wissen als interdisziplinärer Gegenstand

1.3 Biologische Grundlagen des Lernens

1.4 Stufen der Informationsverarbeitung

1.5 Resümee

2. EINBLICK IN DAS WISSENSMANAGEMENT

2.1 Wissen als wertvolle Ressource

2.2 Wissensspirale nach Nonaka

2.3 Philosophie, Aufgaben und Ziele des Wissensmanagements

3. WISSENSMANAGEMENT IN LERNENDEN ORGANISATIONEN

3.1 Der Regelkreis des organisationalen Lernens

3.2 Wissensgenerierung

3.3 Wissensspeicherung

3.4 Wissenstransfer

3.5 Wissensanwendung

II. PRÄSENTATION

1. QUIZ

1.1 Vorbereitung und Intention

1.2 Ablauf

1.3 Ergebnis

2. THEORIETEIL

3. FALLBEISPIEL ZUR ANWENDUNG VON WISSENSMANAGEMENT BEI XEROX

3.1 Ablauf

3.2 Angabetext

3.3 Ergebnis

III. FEEDBACK

IV. RESÜMEE

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen grundlegenden Einblick in die Theorie und Praxis des Wissensmanagements, untersucht die biologischen Grundlagen des Lernens sowie Konzepte zur Gestaltung organisationalen Lernens und demonstriert deren Anwendung anhand eines Fallbeispiels.

  • Theoretische Grundlagen des Wissensbegriffs und der Informationsverarbeitung
  • Konzepte des Wissensmanagements, insbesondere die Wissensspirale nach Nonaka
  • Methoden zur Implementierung von Wissensmanagement in lernenden Organisationen
  • Praktische Fallstudie zur Wissensweitergabe mittels "Communities of Practice" bei Xerox

Auszug aus dem Buch

Schwerpunkt 1: Wissensgenerierung

Unter einer Community versteht Xerox eine Gemeinschaft, die aufgrund gemeinsamer Interessen gebildet wird (Beispiel Techniker, Forscher,...). Bei Xerox wird explizites Wissen in Form von Dokumenten weitergegeben. Schwieriger ist der Austausch von implizitem Wissen. Die Mitglieder der Gemeinschaft sammeln Erfahrungen, Erkenntnisse und schließlich Wissen bei ihrer täglichen Arbeit und ihren Projekten, das nur in ihren Köpfen, also in nicht-schriftlicher Form existiert. Der Wissensaustausch bei den Service-Technikern findet anhand von Storytelling statt. Dieses Ritual macht den Gruppenmitgliedern das für sie neue Wissen ihrer Kollegen zugänglich. Obwohl implizites Wissen nur teilweise artikulierbar ist, wird die Weitergabe von implizitem Wissen durch Storytelling positiv beeinflusst. Besonders günstig bei dieser Methode ist es, dass der Erzähler sein Wissen in einer für den Zuhörer sehr empfänglichen Form weitergibt. So können auch sehr komplexe Erfahrungen und Probleme einfach gelernt werden. Es sollte einem aber stets bewusst sein, dass in Erzählungen immer auch Interpretationen integriert sind und diese somit nicht immer objektiv sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. WISSEN PER SE: Dieses Kapitel erläutert den Wissensbegriff, die biologischen Grundlagen des Lernens sowie die fünf Stufen der Informationsverarbeitung.

2. EINBLICK IN DAS WISSENSMANAGEMENT: Hier wird die Relevanz von Wissen als Unternehmensressource thematisiert und das Konzept der Wissensspirale nach Nonaka vorgestellt.

3. WISSENSMANAGEMENT IN LERNENDEN ORGANISATIONEN: Das Kapitel verknüpft Theorie mit Praxis und erläutert den Regelkreis des organisationalen Lernens durch Generierung, Speicherung, Transfer und Anwendung.

II. PRÄSENTATION: Der Abschnitt beschreibt die pädagogische Gestaltung eines Proseminar-Nachmittags mit interaktivem Quiz und theoretischer Einführung.

3. FALLBEISPIEL ZUR ANWENDUNG VON WISSENSMANAGEMENT BEI XEROX: Anhand von "Communities of Practice" wird praxisnah demonstriert, wie Wissensmanagement in einem multinationalen Unternehmen erfolgreich umgesetzt wird.

III. FEEDBACK: Dieses Kapitel dokumentiert die Evaluation des Proseminars durch die Teilnehmer mittels einer innovativen Feedbackmethode.

IV. RESÜMEE: Die Autoren reflektieren ihre Erfahrungen im Gruppenarbeitsprozess sowie die Erkenntnisse aus der Vorbereitung und Präsentation.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensspirale, Organisationale Lernprozesse, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Wissensgenerierung, Wissensspeicherung, Wissenstransfer, Xerox, Communities of Practice, Storytelling, Informationsverarbeitung, Gedächtnisstrukturen, Unternehmensführung, Lernende Organisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von Wissensmanagement in Organisationen, eingebettet in ein studentisches Proseminar-Projekt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wissensbegriff, biologischen Lernprozessen, Wissensmanagement-Konzepten wie der Spirale nach Nonaka sowie der praktischen Anwendung in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Erläuterung des Wissensmanagements und die Veranschaulichung seiner praktischen Anwendbarkeit mittels eines konkreten Fallbeispiels eines multinationalen Konzerns.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur Fundierung der Theorie und eine Fallstudienanalyse, um die praktische Umsetzung in einem Unternehmen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Managementkonzepte, eine methodische Präsentationsbeschreibung sowie eine detaillierte Fallstudie zu Xerox.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Wissensspirale, Wissensgenerierung, Wissenstransfer, Xerox und Communities of Practice sind zentrale Begriffe dieser Arbeit.

Wie nutzt Xerox "Communities of Practice" konkret?

Xerox fördert den Austausch impliziten Wissens unter Technikern durch informelle Gemeinschaften, in denen Erfahrungen mittels Storytelling weitergegeben werden.

Welche Probleme treten bei der Wissensspeicherung in Datenbanken auf?

Probleme umfassen die Qualitätssicherung der Informationen, die Notwendigkeit ständiger Aktualisierung und die Schwierigkeit, mündliches Erfahrungswissen in formelle Kategorien zu überführen.

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Details

Title
Einblick in die Konzepte des Wissensmanagements in Theorie und Praxis
College
Vienna University of Economics and Business  (Institut für Personalmanagement)
Course
Unternehmensführung und Personal
Grade
Sehr gut
Authors
Marta Agnieszka Marciniak (Author), Stephanie Schumann (Author), Michael Stöckel (Author)
Publication Year
2002
Pages
35
Catalog Number
V16862
ISBN (eBook)
9783638215817
ISBN (Book)
9783668183889
Language
German
Tags
Wissensmanagement Theorie Praxis Unternehmensführung Personal
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marta Agnieszka Marciniak (Author), Stephanie Schumann (Author), Michael Stöckel (Author), 2002, Einblick in die Konzepte des Wissensmanagements in Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16862
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