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Digitalisierung der Arbeitswelt im Gesundheitswesen

Welche Chancen und Risiken bietet die Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen?

Titre: Digitalisierung der Arbeitswelt im Gesundheitswesen

Dossier / Travail , 2024 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: U. Becker (Auteur)

Santé - Système de santé
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Diese mit der Note 1,3 bewertete Seminararbeit analysiert die Chancen und Risiken der Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen. Im Fokus steht die Frage, wie digitale Transformationsprozesse Arbeitsbedingungen, Kompetenzanforderungen und berufliche Rollen im Gesundheitssektor verändern. Die Arbeit bietet eine strukturierte Einführung in die Grundlagen der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie aktuelle technologische Trends. Chancen wie Effizienzsteigerung, Arbeitsentlastung und neue Qualifikationsmöglichkeiten werden ebenso differenziert betrachtet wie Risiken in Form von Arbeitsplatzunsicherheit, psychosozialer Belastung und Datenschutzproblemen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Perspektive der Beschäftigten. Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und bindet aktuelle wissenschaftliche Quellen ein. Die Argumentation ist klar aufgebaut und nachvollziehbar. Zudem werden praxisnahe Handlungsempfehlungen für Führungskräfte und Management formuliert. Die Arbeit eignet sich besonders für Studierende der Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Ideal als Referenz-, Vergleichs- oder Lernarbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einführung
  • 2. Grundlagen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen
    • 2.1. Historische Entwicklung und aktuelle Trends
    • 2.2. Die Rolle der Arbeitnehmer:innen im Prozess der Digitalisierung im Gesundheitswesen
  • 3. Chance der Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen
    • 3.1. Arbeitszufriedenheit, Effizienzsteigerung und Arbeitsentlastung
    • 3.2. Erweiterung der Kompetenzen der Arbeitnehmer:innen
    • 3.3. Neue Berufsfelder und Qualifikationsmöglichkeiten
  • 4. Risiken und Herausforderungen für Arbeitnehmer:innen durch die Digitalisierung
    • 4.1. Arbeitsplatzunsicherheit und Automatisierung
    • 4.2. Psychosoziale Belastung und Stress
    • 4.3. Datenschutz
  • 5. Handlungsempfehlungen
  • 6. Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit den vielschichtigen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt im Gesundheitswesen. Das übergeordnete Ziel ist es, durch eine systematische Aufbereitung des Themas und eine differenzierte Betrachtung die Aufmerksamkeit auf die Situation der Mitarbeiter:innen im Digitalisierungsprozess zu lenken, anstatt den Fokus einseitig auf eine technische Betrachtung zu legen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Chancen und Risiken bietet die Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen?"

  • Analyse der historischen Entwicklung und aktueller Trends der Digitalisierung im Gesundheitswesen.
  • Erörterung der Chancen der Digitalisierung, wie Effizienzsteigerung, Arbeitsentlastung und Kompetenzerweiterung für Arbeitnehmer:innen.
  • Beleuchtung der Risiken und Herausforderungen, darunter Arbeitsplatzunsicherheit, psychosoziale Belastung und Datenschutz.
  • Diskussion neuer Berufsfelder und Qualifikationsmöglichkeiten, die sich durch die digitale Transformation ergeben.
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für Führungskräfte und das Management zur erfolgreichen und mitarbeiterorientierten Gestaltung des Digitalisierungsprozesses.

Auszug aus dem Buch

4.1. Arbeitsplatzunsicherheit und Automatisierung

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist häufig widersprüchlich. Einerseits eröffnet die Digitalisierung Möglichkeiten zum Verbessern der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter:innen, andererseits besteht das Risiko, dass bestehende Arbeitsplätze grundlegend verändert oder teilweise entbehrlich werden. In diesem Kontext wird prognostiziert, dass es zu einer De-Professionalisierung der Berufe kommen kann, indem künftige Hilfskräfte mithilfe von digital gestützten Systemen routinemäßige Aufgaben der Fachkräfte übernehmen werden (Daum, 2017, S. 39). Unter Berücksichtigung der aktuellen technologischen Entwicklung, insbesondere des Einsatzes von Pflege- und Servicerobotern, lässt sich schlussfolgern, dass diese zunehmend in Kliniken und Pflegeheimen zum Einsatz kommen werden. JACO und Robear sind zum Beispiel kollaborative Roboter, die aktuell im Einsatz sind. Sie sind in der Lage, sich in den Arbeitsalltag von Pflegekräften zu integrieren und diese bei der Bewältigung repetitiver und physisch anspruchsvoller Aufgaben zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise die Pflege von Patient:innen im Bett oder die Lagerung von Bewohner:innen in Alten- und Pflegeheimen (Bendel, 2018, S. 206–207).

Doch auch der ärztliche Arbeitsplatz wird durch den Einsatz von Robotik grundlegende Veränderung erfahren, was für diese Berufsgruppe ebenfalls zu einer latenten Unsicherheit bezüglich ihres Arbeitsplatz führen kann. OP-Roboterassistenzsysteme, wie sie heute in Kliniken zum Einsatz kommen, modifizieren die Operations- und Behandlungsmöglichkeiten. Damit können beispielsweise Operationen durchgeführt werden, bei denen die Operateur:innen nicht einmal mehr im gleichen Raum sein müssen (Bräutigam et al., 2017, S. 14). Derartige Entwicklungen eröffnen die Chance, menschliche Ressourcen für weitere Tätigkeiten freizusetzen. Dies kann eine Veränderung des Berufsprofils von Pflegekräften und der Ärzteschaft nach sich ziehen und gleichzeitig eine Neuausrichtung der Arbeitsplatzstruktur sowie eine Verschiebung der beruflichen Rolle zur Folge haben (Bass, 2020, S. 127). Die Automatisierung von Prozessen im Arbeitsalltag kann demzufolge bei einer mangelnden Einbindung der Beschäftigten in einen Praxistest und der Anschaffung der Geräte zu einer Verunsicherung der Mitarbeitenden führen. Die Gefahr der Ablehnung von Seiten der Beschäftigten besteht und verdeutlicht die Relevanz einer sorgfältig abgestimmten Übergangsgestaltung in die Digitalisierung. Folglich sind Führungskräfte gefordert, neue Konzepte zu entwickeln, um den Mitarbeiter:innen den Übergang in eine digitalisierte Umgebung zu erleichtern und mögliche Ängste zu reduzieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Digitalisierung im Gesundheitswesen dar, beleuchtet deren Potenzial zur Effizienz- und Qualitätssteigerung, aber auch Risiken wie Arbeitsplatzunsicherheit und Stress, und formuliert die Forschungsfrage der Arbeit.

2. Grundlagen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen: Hier wird ein Überblick über die historische Entwicklung und aktuelle Trends der Digitalisierung im Gesundheitswesen gegeben, einschließlich der Einführung der ePA und der Rolle der Arbeitnehmer:innen im digitalen Transformationsprozess.

3. Chance der Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen: Dieses Kapitel analysiert die positiven Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitnehmer:innen, darunter Effizienzsteigerung, Arbeitsentlastung, Erweiterung der Kompetenzen und die Entstehung neuer Berufsfelder und Qualifikationsmöglichkeiten.

4. Risiken und Herausforderungen für Arbeitnehmer:innen durch die Digitalisierung: Es werden die potenziellen negativen Folgen der Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen erörtert, wie Arbeitsplatzunsicherheit, psychosoziale Belastung, Stress und Datenschutzbedenken.

5. Handlungsempfehlungen: Dieses Kapitel präsentiert Strategien und Maßnahmen für Arbeitgeber und Führungskräfte, um die Digitalisierung erfolgreich und mitarbeiterorientiert zu gestalten, einschließlich Kompetenzförderung, transparenter Kommunikation und der Anpassung der Unternehmenskultur.

6. Fazit: Die Arbeit wird zusammengefasst, die Forschungsfrage zu Chancen und Risiken der Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen beantwortet und die Notwendigkeit einer bewussten Einbindung der Beschäftigten in den Veränderungsprozess betont.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Gesundheitswesen, Arbeitnehmer, Chancen, Risiken, Arbeitsplatzunsicherheit, Automatisierung, Psychosoziale Belastung, Stress, Datenschutz, Telemedizin, Patientensouveränität, Kompetenzerweiterung, Handlungsempfehlungen, E-Health.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Digitalisierung in der Arbeitswelt des Gesundheitswesens und analysiert, welche Chancen und Risiken diese für die Arbeitnehmer:innen in diesem Sektor birgt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die digitale Transformation im Gesundheitswesen, deren Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit, Effizienz, Kompetenzen, Arbeitsplatzsicherheit, psychosoziale Belastung und Datenschutz der Arbeitnehmer:innen sowie entsprechende Handlungsempfehlungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die Situation der Mitarbeiter:innen im Digitalisierungsprozess zu lenken und die Forschungsfrage zu beantworten: „Welche Chancen und Risiken bietet die Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer reinen Literaturrecherche zur systematischen Aufbereitung des Themas.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Digitalisierung im Gesundheitswesen, detaillierte Analysen der Chancen (Arbeitszufriedenheit, Effizienz, Kompetenzerweiterung, neue Berufsfelder) und Risiken (Arbeitsplatzunsicherheit, psychosoziale Belastung, Datenschutz) für Arbeitnehmer:innen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind Digitalisierung, Gesundheitswesen, Arbeitnehmer, Chancen, Risiken, Arbeitsplatzunsicherheit, Automatisierung, Psychosoziale Belastung, Stress, Datenschutz, Telemedizin, Patientensouveränität, Kompetenzerweiterung, Handlungsempfehlungen, E-Health.

Welche Rolle spielen Roboter und digitale Assistenzsysteme im Gesundheitswesen?

Roboter und digitale Assistenzsysteme, wie Pflege- und Serviceroboter oder OP-Roboterassistenzsysteme, können routinemäßige und physisch anspruchsvolle Aufgaben übernehmen, die Effizienz steigern und Fachkräfte entlasten, bergen jedoch auch Risiken der Arbeitsplatzunsicherheit und De-Professionalisierung.

Wie beeinflusst die Digitalisierung die psychische Belastung der Arbeitnehmer:innen?

Die Digitalisierung kann zu einer erhöhten psychosozialen Belastung und Stress führen, insbesondere durch den steigenden Leistungsdruck, die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung, mangelnde Integration neuer Systeme und das Gefühl digitaler Überwachung.

Welche Bedeutung hat der Datenschutz im Kontext der Digitalisierung im Gesundheitswesen?

Der Datenschutz ist von zentraler Bedeutung, da im Gesundheitswesen mit sensiblen Patientendaten umgegangen wird. Die DSGVO und spezifische Datenschutzschulungen sollen den Schutz personenbezogener Daten gewährleisten und Missbrauch durch Dritte verhindern, was Risiken wie Identitätsdiebstahl oder Störungen der Versorgung minimiert.

Welche Generationenunterschiede bei digitalen Kompetenzen werden im Buch beleuchtet?

Das Buch beleuchtet Unterschiede zwischen „Digital Immigrants“ (Babyboomer) und „Digital Natives“ (Millennials) hinsichtlich ihrer Vertrautheit mit Digitaltechnologien, was die Notwendigkeit angepasster Kommunikations- und Schulungsstrategien im Digitalisierungsprozess unterstreicht.

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Résumé des informations

Titre
Digitalisierung der Arbeitswelt im Gesundheitswesen
Sous-titre
Welche Chancen und Risiken bietet die Digitalisierung für Arbeitnehmer:innen im Gesundheitswesen?
Cours
Seminar Gesellschaftliche Herausforderung der Digitalisierung
Note
1,3
Auteur
U. Becker (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
19
N° de catalogue
V1687223
ISBN (PDF)
9783389175200
ISBN (Livre)
9783389175217
Langue
allemand
mots-clé
Digitalisierung Gesundheitswesen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
U. Becker (Auteur), 2024, Digitalisierung der Arbeitswelt im Gesundheitswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1687223
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Extrait de  19  pages
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