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Welche Vor- und welche Nachteile gehen mit der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen einher?

Título: Welche Vor- und welche Nachteile gehen mit der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen einher?

Trabajo de Seminario , 2024 , 21 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: U. Becker (Autor)

Salud - Cuidados sanitarios informatizados
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Diese mit der Note 1,0 bewertete Seminararbeit untersucht die Vor- und Nachteile der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sozial-assistive Roboter die Lebensqualität von Pflegeheimbewohner:innen beeinflussen und welche Auswirkungen sich für Pflegekräfte ergeben. Die Arbeit bietet eine fundierte Darstellung der theoretischen Grundlagen der Robotik im Pflegekontext sowie aktueller technologischer Entwicklungen. Vorteile wie emotionale Unterstützung, Förderung sozialer Interaktion und Entlastung des Pflegepersonals werden ebenso differenziert analysiert wie ethische, technische und finanzielle Herausforderungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf ethischen, moralischen und gesellschaftlichen Implikationen der Nutzung von Emotionsrobotern. Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen und aktuellen Literaturrecherche. Die Argumentation ist klar strukturiert, wissenschaftlich präzise und nachvollziehbar. Zentrale Aspekte wie emotionale Bindung, Akzeptanz und Datenschutz werden kritisch reflektiert. Die Arbeit eignet sich besonders für Studierende der Pflege-, Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Ideal als Referenz-, Vergleichs- oder Musterarbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einführung
    • 1.1. Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit
    • 1.2. Hintergrund und Relevanz des Themas
  • 2. Theoretische Grundlagen
    • 2.1. Aktuelle Entwicklung der Robotik im Gesundheitswesen
    • 2.2. Emotionsroboter in der Pflege
  • 3. Vorteile des Einsatzes von Emotionsrobotern in Pflegeheimen
    • 3.1. Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner:innen
    • 3.2. Positive Effekte von Emotionsrobotern auf Pflegekräfte und Bewohner in der stationären Altenpflege
  • 4. Herausforderungen und Nachteile von Emotionsrobotern in Pflegeheimen
    • 4.1. Emotionale Bindung und ethische Fragen
    • 4.2. Technische und finanzielle Hürden und Akzeptanzprobleme
  • 5. Ethische, moralische und gesellschaftliche Implikationen der Nutzung von Emotionsrobotern
  • 6. Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die Vor- und Nachteile der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen. Das Hauptziel ist es, die Auswirkungen dieser Roboter auf die Lebensqualität der Bewohner:innen sowie die Entlastung des Pflegepersonals zu analysieren und die damit verbundenen ethischen und emotionalen Fragen zu beleuchten.

  • Entwicklung und Einsatz von Robotik im Gesundheitswesen und in der Pflege.
  • Positive Effekte von Emotionsrobotern auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Pflegebedürftigen.
  • Entlastungspotenziale für Pflegekräfte durch den Einsatz von Assistenzsystemen.
  • Ethische und moralische Fragen im Zusammenhang mit emotionalen Interaktionen zwischen Menschen und Robotern.
  • Technische und finanzielle Herausforderungen bei der Implementierung von Emotionsrobotern.
  • Gesellschaftliche Akzeptanz und Implikationen der Robotik in der Altenpflege.

Auszug aus dem Buch

2.2. Emotionsroboter in der Pflege

Emotionsroboter stellen eine spezialisierte Unterkategorie sozial-assistiver Roboter (SAR) dar. Das Ziel der Nutzung dieser Roboter ist es durch sozial- emotionale Interaktionen das Wohlbefinden und die emotionale Stabilität der Nutzer:innen, insbesondere von Pflegebedürftigen, zu fördern (Baisch et al., 2018, S. 16). Technisch basieren diese Roboter auf multisensorischen Systemen und Algorithmen der Künstlichen Intelligenz (KI), die es ihnen ermöglichen, soziale Signale wie Gesichtsausdrücke und Stimmnuancen in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren (Wallhoff et al., 2019, S. 115). Durch maschinelles Lernen passen sie ihr Verhalten schrittweise an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer an.

Ein populäres Beispiel für einen Emotionsroboter in der Pflege ist die Babysattelrobbe PARO, die in Abbildung 2 dargestellt wird. [Die Abbildung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.] Abbildung 2: Emotionsroboter Paro (Korn, 2019, S. 6) Diese Robbe ist in therapeutischen Settings bereits heute in deutschen Pflegeheimen im Einsatz, um die Benutzer:innen durch Interaktion positiv zu beeinflussen (Korn, 2019, S. 128–129). Die physische Gestaltung sowie das Design von Robotern spielen dabei eine entscheidende Rolle hinsichtlich deren Akzeptanz bei den Nutzerinnen und Nutzern. Dies belegen diverse Studien (Baisch et al., 2018, S. 16). Roboter wie ‚Paro‘, der pelzig ist und über ein robbenähnliches Aussehen verfügt, wurden speziell entwickelt, um eine beruhigende und angenehme emotionale Bindung zu fördern (Ruf et al., 2022, S. 297). Die Interaktionsmöglichkeiten von Emotionsrobotern beschränken sich dabei nicht auf die rein verbale Kommunikation, sondern umfassen auch weitere Formen des Austausches. Der Einsatz nonverbaler Signale wie Gestik, Mimik oder sensorische Reaktionen ermöglicht insbesondere die Herstellung einer emotionalen Verbindung zu den Nutzer:innen. Dies ist insbesondere für Personen mit kognitiven Einschränkungen von Vorteil, da nonverbale Kommunikation häufig leichter zu verstehen und zu verarbeiten ist. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass SAR durch ihre Fähigkeit zur Interaktion und die Simulation emotionaler Reaktionen das Potenzial haben, eine Beziehung zu den Nutzer:innen aufzubauen (Becker, 2018, S. 233).

Emotionsroboter übernehmen dabei mehrere Funktionen, die darauf abzielen, das Wohlbefinden von Pflegebedürftigen zu fördern und das Kommunikationsverhalten zu verbessern. Dadurch werden der soziale Austausch angeregt und aufrechterhalten (Deutscher Ethikrat, 2020, S. 35–36). Obwohl sie keine Gefühle empfinden können, erwecken sie durch ihr Design den Anschein von Empathie, was zu einer emotionalen Zuwendung der Nutzer:innen führen kann, die in der Pflege wünschenswert ist. Kritische Stimmen behaupten allerdings, dass das menschliche Bedürfnis nach emotionaler Zuwendung auf diese Weise nicht erfüllt werden kann (Becker, 2018, S. 233).

Es bleibt jedoch die Herausforderung bestehen, eine Balance zwischen technischer und menschlicher Zuwendung zu finden, da der Verlust sozialer Nähe und Wärme ein ethisches Dilemma darstellen und von Menschen nicht akzeptiert werden könnte (Rebitschek & Wagner, 2020, S. 637). Die Implementierung von Emotionsrobotern stellt dennoch einen bedeutenden Fortschritt dar, da diese die Chance bieten, den Alltag von Pflegebedürftigen zu bereichern und gleichzeitig das Pflegepersonal zu entlasten (Meyer et al., 2020, S. 605).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Das Kapitel beleuchtet die demografische Entwicklung und den Fachkräftemangel in der Pflege als Kontext für die Relevanz technologischer Innovationen wie Emotionsroboter.

Theoretische Grundlagen: Hier werden die fortschreitende Digitalisierung und Robotisierung im Gesundheitswesen sowie die spezielle Rolle und Funktion von Emotionsrobotern in der Pflege definiert und erläutert.

Vorteile des Einsatzes von Emotionsrobotern in Pflegeheimen: Dieses Kapitel diskutiert die positiven Auswirkungen von Emotionsrobotern auf die Lebensqualität von Bewohner:innen und die Entlastung des Pflegepersonals in stationären Altenpflegeeinrichtungen.

Herausforderungen und Nachteile von Emotionsrobotern in Pflegeheimen: Es werden die emotionalen Bindungsaspekte, ethische Bedenken, technische Hürden, finanzielle Kosten und Akzeptanzprobleme im Zusammenhang mit dem Einsatz von Emotionsrobotern behandelt.

Ethische, moralische und gesellschaftliche Implikationen der Nutzung von Emotionsrobotern: Dieses Kapitel vertieft die ethischen Diskussionen über die Grenzen der Technologie, die Bewahrung der Menschlichkeit in der Pflege und die gesellschaftliche Akzeptanz von Emotionsrobotern.

Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Vor- und Nachteile des Einsatzes von Emotionsrobotern zusammen und bewertet, inwieweit die Forschungsfrage hinsichtlich des Spannungsfeldes zwischen technologischem Fortschritt und ethischen Überlegungen beantwortet werden konnte.

Schlüsselwörter

Emotionsroboter, Pflegeheime, Altenpflege, Digitalisierung, Robotik, Sozial-assistive Roboter (SAR), Lebensqualität, Pflegekräfte, Ethik, Akzeptanz, Demenz, Interaktion, Wohlbefinden, Herausforderungen, Chancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Vor- und Nachteilen, die sich aus der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen ergeben, und analysiert deren Auswirkungen auf Bewohner:innen sowie Pflegekräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Robotik im Gesundheitswesen, die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen, die Entlastung des Pflegepersonals, ethische Fragestellungen bei der Mensch-Roboter-Interaktion sowie technische und finanzielle Hürden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage "Welche Vor- und welche Nachteile gehen mit der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen einher?" umfassend zu beantworten, indem die Auswirkungen auf Lebensqualität, Pflegepersonal und ethische Aspekte untersucht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur und beleuchtet verschiedene Aspekte des Einsatzes von sozial-assistiven Robotern (SAR) in der Pflege.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Robotik in der Pflege, detaillierte Analysen der Vor- und Nachteile von Emotionsrobotern sowie die ethischen, moralischen und gesellschaftlichen Implikationen ihrer Nutzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Emotionsroboter, Pflegeheime, Altenpflege, Digitalisierung, Robotik, Ethik, Akzeptanz, Lebensqualität und Pflegekräfte.

Welche Rolle spielt der Emotionsroboter PARO in der Argumentation der Arbeit?

PARO wird als ein populäres Beispiel für einen Emotionsroboter vorgestellt, der in therapeutischen Settings in deutschen Pflegeheimen eingesetzt wird und zur Förderung positiver Interaktionen und emotionaler Bindungen beiträgt.

Welche ethischen Bedenken werden im Zusammenhang mit der emotionalen Bindung an Roboter geäußert?

Es wird die Sorge geäußert, dass Roboter als Ersatz für authentische menschliche emotionale Unterstützung wahrgenommen werden könnten und dass der Mangel an echter Empathie zu Missverständnissen oder Enttäuschungen bei den Nutzer:innen führen könnte.

Wie könnten Emotionsroboter das Pflegepersonal entlasten?

Emotionsroboter könnten das Pflegepersonal entlasten, indem sie bestimmte soziale Aufgaben wie das Erzählen von Geschichten, Singen oder die Erinnerung an Medikamenteneinnahme übernehmen und somit zeitliche Ressourcen freisetzen.

Welche Auswirkungen hat die physische Gestaltung der Roboter auf ihre Akzeptanz?

Die physische Gestaltung, insbesondere tierähnliche oder humanoide Formen wie die Kuschelrobbe Paro, spielt eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz bei Nutzer:innen und fördert eine beruhigende und angenehme emotionale Bindung.

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Detalles

Título
Welche Vor- und welche Nachteile gehen mit der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen einher?
Curso
Seminar Digitalisierung in Medizin und Pflege
Calificación
1,0
Autor
U. Becker (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
21
No. de catálogo
V1687224
ISBN (PDF)
9783389175163
ISBN (Libro)
9783389175170
Idioma
Alemán
Etiqueta
Emotionsroboter Pflege Altenpflege
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
U. Becker (Autor), 2024, Welche Vor- und welche Nachteile gehen mit der Einführung von Emotionsrobotern in Pflegeheimen einher?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1687224
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