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Produktionscontrolling. Grundlagen und Instrumente

Title: Produktionscontrolling. Grundlagen und Instrumente

Seminar Paper , 2011 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Carina Rittger (Author)

Business economics - Controlling
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Die Produktion ist eine wichtige Unternehmensfunktion, die den Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflussen kann. Demzufolge ist die logistische Leistungsfähigkeit produzierender Unternehmen heute so wichtig wie noch nie zuvor. Der schnelle technologische Wandel und die damit angestrebte Produktivitätsverbesserung erfordern ein leistungsfähiges Produktionscontrolling. Hierzu werden PK-Systeme und IS verwendet um die Produktion kontrolliert zu steuern und dem Kundenbedarf gerecht zu werden. Um die Wirtschaftlichkeit des Produktionsprozesses zu gewährleisten ist ein leistungsfähiges Produktionscontrolling zwingend notwendig um frühzeitig im Falle von Abweichungen in den Prozess eingreifen zu können. Um ein effizientes Produktionscontrolling aufbauen zu können, muss zunächst geklärt werden, welche Ziele sich vorrangig aus der Unternehmensstrategie ableiten und welche Charakteristika das Unternehmen auszeichnen. Zur Steuerung des Produktionsbereichs stehen dem Produktionscontrolling zahlreiche Instrumente zur Verfügung die im Kapitel drei näher erläutert werden. Das Instrument, dem Produktionscontrolling in der Literatur besonders große Bedeutung beigemessen wird, sind die Kennzahlen und Kennzahlensysteme. Für ein Unternehmen sind Kennzahlen von großer Relevanz, da sie in den verschiedensten Bereichen vorkommen und komplizierte Sachverhalte komprimiert erfassen. Aus diesem Grund sind Kennzahlen in der Unternehmenspraxis weit verbreitet und werden deshalb im Abschnitt 3.2.1 ausführlich betrachtet. Im Kapitel 2 wird zunächst definiert, was der Begriff Produktionscontrolling bedeutet und anschließend werden die Aufgaben, Funktionen und die Instrumente des Produktionscontrollings erläutert. Da es zahlreiche Instrumente im Produktionscontrolling gibt und eine genaue Darstellung mehrerer Instrumente den Rahmen dieser Seminararbeit sprengen würde, wird in erster Linie die Instrumente Kennzahlen und Kennzahlensysteme betrachtet. Es werden ausgewählte Kennzahlen im Produktionsbereich dargestellt und differenziert. Desweiteren wird ein weiteres operatives Instrument, die Kennzahlensysteme, betrachtet, da dieses Instrument in der Praxis häufig verwendet wird, sowie die beiden bedeutenden strategischen Instrumente Balanced Scorecard, die eine besondere Form von Kennzahlensystem ist und die Produktlebenszyklus Analyse. Im Fazit werden Barrieren sowie Defizite und Entwicklungsbedarf im Produktionscontrolling aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DAS PRODUKTIONSCONTROLLING

2.1 Definition und begriffliche Abgrenzung

2.2 Aufgabenschwerpunkt des Produktionscontrollings

2.2.1 Strategisches Produktionscontrolling

2.2.2 Operatives Produktionscontrolling

2.3 Funktionen des Produktionscontrollings

3 INSTRUMENTE DES PRODUKTIONSCONTROLLINGS

3.1 Strategische Instrumente

3.1.1 Produktlebenszyklus Analyse

3.1.2 Balanced Scorecard

3.2 Operative Instrumente

3.2.1 Kennzahlen

3.2.1.1 Darstellung ausgewählter Kennzahlen in der Produktion

3.2.1.1.1 Produktionszielbezogene Kennzahlen

3.2.1.1.1.1 Rentabilität

3.2.1.1.1.2 Wirtschaftlichkeit

3.2.1.1.1.3 Produktivität

3.2.1.1.2 Produktionsmanagementbezogene Kennzahlen

3.2.1.1.2.1 „Nicht monetäre“ Kennzahlen im operativen Produktionsmanagement

3.2.1.1.2.2 „Monetäre“ Kennzahlen im taktischen und strategischen Produktionsmanagement

3.2.2 Kennzahlensysteme

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung und Anwendung von Produktionscontrolling-Instrumenten zu analysieren, wobei der Fokus auf Kennzahlen und Kennzahlensystemen zur Steuerung und Optimierung der Produktion liegt.

  • Grundlagen und Definition des Produktionscontrollings
  • Aufgaben und strategische Ausrichtung des Controllings
  • Einsatz von Kennzahlen als operatives Steuerungsinstrument
  • Methoden der Balanced Scorecard und Produktlebenszyklus-Analyse
  • Differenzierung zwischen monetären und nicht-monetären Steuerungsgrößen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Produktlebenszyklus Analyse

Die Produktlebenszyklus Analyse ist ein strategisches Instrument zur Informationsversorgung der Produktion bzw. des Unternehmens. Ausgangspunkt ist, dass ein Produkt einen zeitlich begrenzten Lebenszyklus durchläuft, der mit Hilfe der Produktlebenszyklus-Kurve dargestellt wird. Die Produktlebenszyklus -Kurve stellt den Umsatz und den Cash Flow eines Produktes von der Markteinführung bis zum Ausscheiden aus dem Markt dar. Es wird davon ausgegangen, dass jedes Produkt immer die gleiche Entwicklung durchläuft, die durch die fünf Phasen bzw. vier Phasen gekennzeichnet sind. Die Produktlebenszyklus Analyse ist von großer Bedeutung hinsichtlich der Strategieformulierung und der Prognose zukünftiger Absatzentwicklungen. Der Vorteil der Produktlebenszyklusanalyse liegt darin, dass nach einer Produktlebenszyklus Analyse bereits abgeschätzt werden kann, ob noch weitere Maßnahmen wie ABC-, Portfolio-,Wert- oder Prozessanalysen notwendig sind, da weitere Maßnahmen nur sinnvoll erscheinen, wenn ein Produkt auch nach absehbarer Zeit noch für den Wertschöpfungsprozess benötigt wird. Dieses Abwägen von weiteren Maßnahmen auf Basis der Produktlebenszyklus Analyse führt zu einem effektiveren Management, was mit ausschlaggebend dafür ist, dass die Produktlebenszyklusanalyse in dieser Seminararbeit näher erläutert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz des Produktionscontrollings für den Unternehmenserfolg und erläutert die Auswahl von Kennzahlen und Kennzahlensystemen als zentrale Schwerpunkte dieser Arbeit.

2 DAS PRODUKTIONSCONTROLLING: Dieses Kapitel definiert den Begriff Produktionscontrolling und beleuchtet dessen Aufgaben, Funktionen sowie die Differenzierung in strategische und operative Teilbereiche.

3 INSTRUMENTE DES PRODUKTIONSCONTROLLINGS: Der Hauptteil analysiert verschiedene strategische und operative Werkzeuge wie Balanced Scorecard, Produktlebenszyklus-Analyse und diverse Kennzahlensysteme zur Produktionssteuerung.

4 FAZIT: Das Fazit fasst die Bedeutung des Produktionscontrollings für die Kostenführerschaft zusammen und kritisiert die in der Praxis oft mangelhafte Umsetzung sowie fehlende einheitliche Standards bei der Kennzahlnutzung.

Schlüsselwörter

Produktionscontrolling, Kennzahlen, Kennzahlensysteme, Balanced Scorecard, Produktlebenszyklus, Wirtschaftlichkeit, Produktivität, Rentabilität, Kostenführerschaft, Prozesssteuerung, Investitionsplanung, operatives Controlling, strategisches Controlling, operative Daten, Unternehmenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Produktionscontrolling als essenzielle Funktion zur Steuerung von Fertigungsprozessen und zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit in produzierenden Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Produktionscontrollings, die Anwendung strategischer Instrumente wie der Balanced Scorecard sowie die Nutzung operativer Kennzahlen zur Leistungssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die fundierte Darstellung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen als Steuerungsinstrumente, um die Effizienz der Produktion nachhaltig zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Erkenntnisse, wie beispielsweise der Untersuchung von A. Syska zum Einsatz von Logistikkennzahlen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden strategische Planungsinstrumente (Produktlebenszyklus, BSC) detailliert vorgestellt und operative Kennzahlen nach produktionsziel- und managementbezogenen Gesichtspunkten differenziert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Produktionscontrolling, Kennzahlensysteme, Rentabilität, Wirtschaftlichkeit und Prozessoptimierung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen monetären und nicht-monetären Kennzahlen?

Nicht-monetäre Kennzahlen (z.B. Durchlaufzeiten, Bestände) dienen der unmittelbaren operativen Steuerung, während monetäre Kennzahlen (z.B. ROI, Kosten) zur taktischen und strategischen Bewertung herangezogen werden.

Was wird im Fazit zur praktischen Umsetzung gesagt?

Das Fazit weist darauf hin, dass die Praxis oft an fehlender controllinggerechter Datenaufbereitung in ERP-Systemen und an veralteten Instrumenten scheitert, was eine einheitliche Steuerung erschwert.

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Details

Title
Produktionscontrolling. Grundlagen und Instrumente
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Grade
2,0
Author
Carina Rittger (Author)
Publication Year
2011
Pages
23
Catalog Number
V168770
ISBN (eBook)
9783640870356
ISBN (Book)
9783640870196
Language
German
Tags
Produktion Kennzahlen Balanced Scorecard
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carina Rittger (Author), 2011, Produktionscontrolling. Grundlagen und Instrumente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168770
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