In dieser Arbeit steht das Kind Linus (anonymisiert) im Fokus. Linus hat eine diagnostizierte LRS. Studien zufolge haben Kinder mit LRS, darunter auch Linus, erhebliche Schwierigkeiten, Wörter in lautliche Segmente zu zerlegen und die Vokalquantität (kurze oder lange Vokale) wahrzunehmen. Die Vokalquantität ist auf die silbische Struktur eines Wortes zurückzuführen und diese silbischen Strukturen sind ausschlaggebend für fast alle Schreibungen. Dazu zählt auch die Doppelkonsonantenschreibung, die Linus stetig vor Herausforderungen stellt. Aus diesem Grund soll diese Arbeit der Frage nachgehen, wie häufig ihm Fehler in der Doppelkonsonantenschreibung unterlaufen und wie sie sich begründen lassen.
Fortlaufend wird die Doppelkonsonantenschreibung linguistisch begründet. Dazu wird sowohl Eisenbergs Theorie des Silbengelenks als auch Maas Silbenschnitt herangezogen. Im Anschluss wird Linus kurz portraitiert und der AFRA-Test vorgestellt. Dieser soll mit Fokus auf Linus Aufschluss darüber geben, welche Rechtschreibphänomene Linus noch nicht sicher beherrscht. Mit Blick auf das Thema der Arbeit, werden in der Ergebnisdarstellung zwar mehrere Bereiche angeführt, der Fokus, welcher an dieser Stelle bereit durch den Aufbau der Arbeit vorweggenommen wird, ist jedoch die Doppelkonsonantenschreibung. Die Ergebnisse der Untersuchung werden mithilfe der hier vorgestellten Theorie ausgewertet und interpretiert. Außerdem wird in diesem Zusammenhang vorgestellt, welche Konsequenzen sich aus den Ergebnissen ergeben und worauf bei Linus Förderung geachtet werden sollte. Ein abschließendes Fazit rundet die Arbeit ab.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2024, Herausforderungen im Rechtschreiblernen bei Kindern mit LRS in Bezug auf die Doppelkonsonantenschreibung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1688354