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Herausforderungen im Rechtschreiblernen bei Kindern mit LRS in Bezug auf die Doppelkonsonantenschreibung

Título: Herausforderungen im Rechtschreiblernen bei Kindern mit LRS in Bezug auf die Doppelkonsonantenschreibung

Trabajo Escrito , 2024 , 25 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Gramática, estilo, métodos de Trabajo
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Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit steht das Kind Linus (anonymisiert) im Fokus. Linus hat eine diagnostizierte LRS. Studien zufolge haben Kinder mit LRS, darunter auch Linus, erhebliche Schwierigkeiten, Wörter in lautliche Segmente zu zerlegen und die Vokalquantität (kurze oder lange Vokale) wahrzunehmen. Die Vokalquantität ist auf die silbische Struktur eines Wortes zurückzuführen und diese silbischen Strukturen sind ausschlaggebend für fast alle Schreibungen. Dazu zählt auch die Doppelkonsonantenschreibung, die Linus stetig vor Herausforderungen stellt. Aus diesem Grund soll diese Arbeit der Frage nachgehen, wie häufig ihm Fehler in der Doppelkonsonantenschreibung unterlaufen und wie sie sich begründen lassen.

Fortlaufend wird die Doppelkonsonantenschreibung linguistisch begründet. Dazu wird sowohl Eisenbergs Theorie des Silbengelenks als auch Maas Silbenschnitt herangezogen. Im Anschluss wird Linus kurz portraitiert und der AFRA-Test vorgestellt. Dieser soll mit Fokus auf Linus Aufschluss darüber geben, welche Rechtschreibphänomene Linus noch nicht sicher beherrscht. Mit Blick auf das Thema der Arbeit, werden in der Ergebnisdarstellung zwar mehrere Bereiche angeführt, der Fokus, welcher an dieser Stelle bereit durch den Aufbau der Arbeit vorweggenommen wird, ist jedoch die Doppelkonsonantenschreibung. Die Ergebnisse der Untersuchung werden mithilfe der hier vorgestellten Theorie ausgewertet und interpretiert. Außerdem wird in diesem Zusammenhang vorgestellt, welche Konsequenzen sich aus den Ergebnissen ergeben und worauf bei Linus Förderung geachtet werden sollte. Ein abschließendes Fazit rundet die Arbeit ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Abbildungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Linguistische Begründung der Doppelkonsonantenschreibung
    • 2.1 Aufbau und Eigenschaften von Silben
    • 2.2 Bedeutung und Wahrnehmung der Vokalquantität
    • 2.3 Silbengelenk und Silbenschnitt
  • 3 Empirische Untersuchung
    • 3.1 Fallkind: Linus
    • 3.2 AFRA-Test
      • 3.2.1 Ergebnisdarstellung und Auswertung
      • 3.2.2 Interpretation
    • 3.3 Weitere Ergebnisse aus der Förderung
  • 5 Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Zielsetzung & Thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit widmet sich der Untersuchung von Herausforderungen im Rechtschreiblernen bei Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), speziell im Kontext der Doppelkonsonantenschreibung. Das primäre Ziel ist es, anhand einer Fallstudie zu analysieren, welche Fehlerquote ein Drittklässler mit LRS bei der Doppelkonsonantenschreibung aufweist und wie diese Fehler mithilfe eines diagnostischen Instruments weitergehend klassifiziert und begründet werden können.

  • Die Problematik des Schriftspracherwerbs und die spezifischen Schwierigkeiten bei LRS.
  • Die linguistischen Grundlagen der Doppelkonsonantenschreibung, einschließlich Silbenstruktur, Vokalquantität sowie Konzepte des Silbengelenks und Silbenschnitts.
  • Eine detaillierte Fallstudie des Kindes Linus mit diagnostizierter LRS.
  • Die Anwendung und Auswertung des AFRA-Tests zur Fehlerdiagnose in der Rechtschreibung.
  • Interpretation der Fehlerprofile im Hinblick auf die Doppelkonsonantenschreibung.
  • Ableitung von Konsequenzen und Empfehlungen für die individuelle Förderung im Rechtschreibunterricht.

Auszug aus dem Buch

2.3 Silbengelenk und Silbenschnitt

Das Wort soll auch im weiteren Verlauf als Ankerbeispiel dienen. Zunächst sollte angeführt werden, dass Kinder Röber und Olfert (vgl. 2010, 9f.) zufolge nicht identifizieren können, ob das kurz oder lang ist. Sie nehmen nur wahr, dass das dem in einer schnellen Artikulationsbewegung folgt. Doppelkonsonanten kommen bei normaler Aussprache im Deutschen nicht vor (vgl. Betzel & Droll 2020, 52). Wir „sprechen und hören keine zwei [1], sondern nur ein einzelnes, dem ein ungespannter (=kurzer) Vokal vorausgeht. Die Gemination (Verdoppelung) stellt also keine phonographische Schreibung dar“ (ebd., 50). Das Wort besitzt in seiner phonologischen Wortform [falən] nur einen einzelnen Konsonanten, das , welcher zwischen dem betonten Vokal der ersten Silbe ([a]) und dem unbetonten Vokal ([ə]) der zweiten reduzierten Silbe steht. Wegen der phonographischen Bedingung, dass ein Konsonant, der zwischen zwei Silbenkernen steht, der zweiten Silbe zugeordnet wird, muss das im Anfangsrand der zweiten Silbe stehen. Das muss allerdings auch im Endrand der ersten Silbe stehen, denn durch die allgemeine Beschränkung, die für den Aufbau von betonten Silben mit ungespanntem Vokal gilt, gilt, dass solche Silben auf mindestens einen Konsonanten enden müssen (vgl. Dürscheid 2012, 138f.). Die erste Silbe ist bei Doppelkonsonantenschreibung folglich geschlossen und die zweite Silbe ist bedeckt. Da er somit sowohl im Endrand der ersten Silbe als auch im Anfangsrand der zweiten Silbe steht, wird er „als Bestandteil beider Silben [...] betrachtet" (Betzel & Droll 2020, 50; vgl. auch Dürscheid 2012, 138). Eisenberg nennt dies einen „ambisilbische[n] Konsonant“ (Eisenberg 2016, zitiert in: Betzel & Droll 2020, 50) oder auch Silbengelenk. Dadurch ergibt sich allerdings eine Uneindeutigkeit der Silbengrenze. Diese ist bei phonographischen Wortformen wie [hYf.tə] eindeutig, da sich die Silben segmental nicht überlappen und das deutlich im Endrand der ersten Silbe und das im Anfangsrand der zweiten Silbe steht. Der ambisilbische Konsonant kann auf Schriftebene nur einer Schreibsilbe angehören (vgl. Eisenberg 2009, 76f), weshalb er graphematischen Wortform verdoppelt wird. Die Silbengrenze befindet sich dann zwischen dem ambisilbischen Konsonanten (vgl. Betzel & Droll 2020, 51ff.). Dies trifft allerdings nicht auf alle Wörter

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Schriftspracherwerbs bei Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ein und stellt das Fallkind Linus sowie die Forschungsfrage zur Doppelkonsonantenschreibung vor.

2 Linguistische Begründung der Doppelkonsonantenschreibung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Doppelkonsonantenschreibung erörtert, indem der Aufbau und die Eigenschaften von Silben, die Bedeutung der Vokalquantität sowie die Konzepte des Silbengelenks und Silbenschnitts detailliert beleuchtet werden.

3 Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt eine Fallstudie mit dem Kind Linus, die Durchführung des AFRA-Tests zur Fehleranalyse, präsentiert die Ergebnisse und interpretiert Linus' Schreibfehler im Bereich der Doppelkonsonantenschreibung sowie weitere Förderergebnisse.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, begründet die beobachteten Schwierigkeiten bei der Doppelkonsonantenschreibung des Fallkindes Linus und leitet daraus konkrete Konsequenzen und Empfehlungen für die weitere didaktische Förderung ab.

Schlüsselwörter

LRS, Doppelkonsonantenschreibung, Silbenstruktur, Silbengelenk, Silbenschnitt, Vokalquantität, Rechtschreiblernen, AFRA-Test, Schriftspracherwerb, Fehleranalyse, Förderung, Grundschule, Phonographie, Morphologie, Orthographie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen im Rechtschreiblernen bei Kindern mit LRS, insbesondere im Kontext der Doppelkonsonantenschreibung, anhand einer Fallstudie und einer detaillierten Fehleranalyse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind der Schriftspracherwerb bei LRS, die linguistische Begründung der Doppelkonsonantenschreibung (Silbengelenk, Silbenschnitt, Vokalquantität), die empirische Fehleranalyse bei einem Fallkind und didaktische Förderansätze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, welche Fehlerquote ein Drittklässler mit LRS bei der Doppelkonsonantenschreibung zeigt und wie sich diese Fehler mithilfe des AFRA-Tests weitergehend begründen und verordnen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine qualitative Fehleranalyse im Rahmen einer Fallstudie. Es wird eine Schreibprobe eines Kindes mit LRS mithilfe der Aachener Förderdiagnostischen Rechtschreibfehler-Analyse (AFRA) ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die linguistischen Grundlagen der Doppelkonsonantenschreibung, gefolgt von der detaillierten Fallstudie des Kindes Linus, der Beschreibung des AFRA-Tests, der Ergebnisdarstellung und Interpretation von Linus' Fehlern sowie weiteren Ergebnissen aus der Förderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie LRS, Doppelkonsonantenschreibung, Silbenstruktur, Silbengelenk, Silbenschnitt, Vokalquantität, Rechtschreiblernen, AFRA-Test und Förderung charakterisiert.

Wer ist das Fallkind Linus und welche Rolle spielt es in der Arbeit?

Linus ist ein neunjähriger Drittklässler mit diagnostizierter LRS, dessen Schwierigkeiten bei der Doppelkonsonantenschreibung im Mittelpunkt der empirischen Untersuchung und Fehleranalyse stehen.

Was ist der AFRA-Test und wie wurde er eingesetzt?

Der AFRA-Test (Aachener Förderdiagnostische Rechtschreibfehler-Analyse) ist ein Instrument zur qualitativen Fehleranalyse. Er wurde verwendet, um Linus' Schreibprobe auszuwerten und systematische Rechtschreibfehler, insbesondere im Bereich der Doppelkonsonantenschreibung, zu identifizieren.

Welche Art von Fehlern in der Doppelkonsonantenschreibung zeigt Linus besonders häufig?

Linus zeigt besonders häufig Fehler in der Kategorie der fehlerhaften Silbengelenkschreibungen (SIG), was darauf hindeutet, dass ihm der silbenstrukturelle Aufbau von Wörtern in Bezug auf die Doppelkonsonantenschreibung schwerfällt.

Welche Förderansätze werden aufgrund der Analyse vorgeschlagen?

Aufgrund der Analyse wird vorgeschlagen, mit Linus die silbischen Strukturen von Wörtern zu erarbeiten, um ein besseres Verständnis für den Aufbau von Silben und die damit verbundenen Regularitäten der Doppelkonsonantenschreibung zu entwickeln.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Herausforderungen im Rechtschreiblernen bei Kindern mit LRS in Bezug auf die Doppelkonsonantenschreibung
Universidad
Bielefeld University
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
25
No. de catálogo
V1688354
ISBN (PDF)
9783389176474
ISBN (Libro)
9783389176481
Idioma
Alemán
Etiqueta
LRS Doppelkonsonatenschreibung Herausforderungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2024, Herausforderungen im Rechtschreiblernen bei Kindern mit LRS in Bezug auf die Doppelkonsonantenschreibung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1688354
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